Für Jahrzehnte galt der Flugzeugträger als König der Weltmeere. Ein Trägerverband signalisierte militärische Dominanz, politische Entschlossenheit und operative Handlungsfähigkeit.
Doch diese Gewissheit bröckelt. Die Carrier Strike Group (CSG) – das Herzstück amerikanischer Machtprojektion – gerät zunehmend in ein Umfeld, in dem technologische, ökonomische und operative Trends ihre traditionelle Überlegenheit systematisch unter Druck setzen.
Der Aufstieg des Flugzeugträgers begann im Zweiten Weltkrieg, als sich zeigte, dass Trägergruppen den klassischen Schlachtschiffen überlegen waren.
Seither setzten die USA auf CSG. Diese bestehen aus einem nuklear betriebenen Träger (Carrier) mit 60 bis 75 Flugzeugen, mindestens 3 bis 5 Begleitschiffen (Surface Combatants, Lenkwaffenkreuzer oder Lenkwaffenzerstörer), einem nuklearen U-Boot und mehreren Versorgungsschiffen.
Die CSG dient als schwimmende Luftwaffenbasis und ist das primäre Instrument der Machtprojektion der USA.
Die 7’000 bis 8’000 Personen an Bord bilden eine eigene kleine Stadt. Die CSG kann in der Praxis bis zu 12 Monate operieren, wenn sie regelmässig versorgt wird (UNREP).
Die CSG kann dank der hohen Mobilität (Marschfahrt circa 40 km/h; circa 55 km/h in schneller Verlegung) optimal für den jeweiligen Einsatz positioniert werden.
Die Hauptschlagkraft besteht in der „Air Wing“, den F/A-18E/F und den F-35C, unterstützt durch die Sensorik der Aufklärungsflugzeuge und Aufklärungsdrohnen.
Die Besatzung besteht aus gut ausgebildetem Personal. Vor allem die Air Wing setzt sich aus erfahrenen Piloten zusammen, unterstützt durch eine hervorragende Deck Crew (Flugdeckpersonal) und weitere Experten.
Die USA verfügen heute über 11 CSG. Jedoch sind davon zu jedem beliebigen Zeitpunkt meistens nur 2 bis 3 tatsächlich voll verfügbar.
Weitere 2 oder 3 befinden sich jeweils in Ausbildung, und 4 bis 6 befinden sich im Wartungszyklus (Dock).
In einer Krisensituation ist es möglich, Wartungszyklen zu verkürzen. Die USA wären dann in der Einschätzung von Experten in der Lage, maximal 4 bis 5 Gruppen gleichzeitig einzusetzen.
Dies zumindest für einen Zeitraum von vielleicht 12 Monaten.
Jedoch ist die militärische Zukunft der CSG heute ungewiss. Dafür sind drei Faktoren verantwortlich.
Erstens die Kosteninflation, zweitens die deutlich gesunkene Effektivität der Luftwaffe (Air Wing). Und drittens die verbesserte Leistung von Waffensystemen, welche die CSG und vor allem den Träger bekämpfen können.
Beginnen wir bei den Kosten.
Flugzeugträger-Kosten sind in der Beschaffung enorm. Der letzte, neu in Betrieb genommene Flugzeugträger (USS Gerald R. Ford; CVN-78) kostete 2017 zu damaligen Preisen 13,3 Milliarden USD (Congress.gov, 2026).
Und dies ohne Begleitschiffe und Flugzeuge.
Es besteht eine enorme Kosteninflation. Die aktuell im Bau befindliche John F. Kennedy (CVN-79) und USS Enterprise (CVN-80) befinden sich weit hinter dem Zeitplan, und es drohen erhebliche Budget-Überschreitungen.
Das Problem weitet sich auch auf die Begleitschiffe aus. Ein moderner Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse steht bei Stückkosten von 2 Milliarden US-Dollar.
Und die Kosten der Munition, vor allem der Lenkwaffen und Fliegerabwehr-Raketen bewegen sich in unglaublichen Sphären und steigen jedes Jahr weiter an.
Eine einzige SM-6-Abfangrakete kostet heute etwa 4,3 Millionen Dollar (FY 2025 MDA Budget). Für die Abwehr eines einzigen feindlichen Marschflugkörpers werden typischerweise zwei Abwehrraketen abgefeuert.
Auch die Air Wing leidet unter der Kosteninflation. Der Austausch der FA-18 E/F, einem relativ robusten und wartbaren System, durch die F-35 ist noch nicht abgeschlossen.
Die Probleme der F-35 vor allem bei den Kosten und der Wartung sind allgemein bekannt.
Der gesamte Anschaffungspreis einer CSG inklusive Bewaffnung und Air Wing liegt heute bei 30-50 Milliarden Dollar (USNI 2019).
Diese strukturelle Kosteninflation existiert auch im Personal. Die Personalstück-Kosten, inklusive der Kosten für Gesundheit und Unterkunft, steigen bei der US Navy seit Jahrzehnten deutlich rascher als die Inflation oder die allgemeine US-Lohnentwicklung (Harper, National Defense, 2021).
Die reinen Personalkosten inklusive Pension und Gesundheitskosten bewegen sich heute bereits zwischen 140’000 bis 170’000 Dollar pro Person und Jahr im aktiven Dienst, für die Schweiz unvorstellbare Werte (GovInfo, 2024).
Aber wie steht es um die Leistungsfähigkeit und das Einsatzspektrum?
Wie erwähnt, basiert die Offensivkapazität der CSG vor allem auf der Air Wing. Hier ist zu beobachten, dass sich das mögliche Einsatzspektrum von Fliegern in den letzten Jahren erheblich reduziert hat.
Sowohl im Ukraine-Krieg als auch im Israel-Iran-Konflikt 2025 verlagerte sich der Einsatz der Flieger stark in den Stand-off-Bereich. Das heisst, sie feuern ausserhalb der Reichweite der gegnerischen Fliegerabwehrsysteme weitreichende Luft-Boden-Raketen ab.
Dies ist eine grundlegende Veränderung zu den Irak-Kriegen (1991, 2003) oder auch der Luftkampagne gegen Libyen (2011). Die Leistungsfähigkeit der Fliegerabwehr nimmt dabei laufend zu.
Zu nennen ist hier insbesondere die S-400 mit ihren 48N6DM-Abwehrraketen und einer effektiven Reichweite von bis zu 250 Kilometern.
Hier sind sogar Stand-Off-Angriffe mit JASSM-Luft-Boden-Raketen (Stückpreis: 1,2 Mio. Dollar) sehr anspruchsvoll und riskant.
Sie sind nur noch in Kombination mit elektronischer Kriegführung, Täuschung und Sättigungsangriffen möglich, was die Kosten und Risiken eines Angriffs deutlich erhöht.
Am Horizont stehen bereits das S-500-Prometheus-System sowie ambitionierte chinesische Systeme mit einer nochmals deutlich erhöhten Reichweite der Abwehrraketen und einem verbesserten Radar.
Während die Leistungsfähigkeit der Luft-Boden-Raketen stagniert und die Kosten laufend steigen. Das Einsatzspektrum verkleinert sich somit zunehmend.
Gegeben die Performance der S-400-Systeme im Ukrainekrieg und auch die beachtlichen Erfahrungen der S-300 und günstigen chinesischen Luft-Luft-Raketen im Konflikt zwischen Indien-Pakistan ist damit zu rechnen, dass bei einem Ende des Ukraine-Kriegs die S-400 und äquivalenten Systeme weltweit rasche Verbreitung finden.
Dies vor allem in militärisch ambitionierten BRICS-Staaten. Die Offensivkapazität der CSG wäre somit deutlich reduziert.
Das mögliche Einsatzprofil der CSG verschiebt sich somit zunehmend in Richtung militärisch schwach integrierter Staaten (beispielsweise Venezuela). Für solche Ziele braucht man aber auch keine CSG, diese sind dafür viel zu teuer.
Der dritte Faktor liegt in der Qualität moderner Abwehrmittel. Auch hier gab es in den letzten Jahren enorme Fortschritte.
Im High-End Bereich handelt es sich um Hyperschall-Raketen und Fortschritte in der Torpedo-Technologie.
Diese Systeme sind für die Begleitschiffe der Träger nur schwierig zu bekämpfen. Im Low-End Bereich sind auch hier vor allem günstige Drohnen zu nennen.
Auch diese sind nicht harmlos: Am 28. April des letzten Jahres geriet der Flugzeugträger USS Harry S. Truman vor der Küste Jemens unter Drohnenbeschuss der Houthis, einer Miliz.
Der Träger war offensichtlich zu einem abrupten Ausweichmanöver gezwungen. Dabei ging eine FA-18 verloren, und ein Seemann wurde verletzt (AeroTime, 2025).
Dieser Zwischenfall war der Höhepunkt einer Reihe von Angriffen der Houthis gegen den CSG, der immer wieder zu Ausweichsmanövern und Gegenmassnahmen (verstärkte Radarüberwachung, erhöhte Gefechtsbereitschaft) gezwungen war.
Die Kosten des Einsatzes waren enorm: Bereits im Januar 2025 gab es Berichte, dass die US Navy über 220 SM-2/6 zum Stückpreis von 2 bis 4 Millionen Dollar einsetzen musste.
Oft zum Abschuss von Drohnen, die nur wenige Tausend Dollar kosteten (Toropin, Military, 2025).
Eine der teuersten Plattformen der Menschheitsgeschichte wird gezwungen, sich mit Verbrauchsmaterial aus dem Baumarkt-Preissegment auseinanderzusetzen.
Ebenfalls litt die Besatzung physisch und psychisch unter dem erhöhten Stress der ständigen Bereitschaft. Die CSG operiert nicht mehr im Modus der Machtprojektion, sondern zunehmend im Modus permanenter Alarmierung.
Kurz nach dem Zwischenfall vom letzten Frühling brach die Harry S. Truman die Mission ab und verschob sich ins Mittelmeer (Washingtonpost, 2025).
Wenn bereits eine Miliz wie die Houthis einen Träger zu einem Notfall-Ausweichmanöver zwingen und ein CSG nur unter erhöhter Gefechtsbereitschaft Hunderte Meilen vor der Küste eines Entwicklungslands wie Jemen operieren kann, dann fragt man sich, wie die Überlebensfähigkeit einer CSG gegen beispielsweise China oder Russland zu bewerten ist.
Diese Staaten verfügen über ein breites Spektrum an Systemen, die optimal auf die Bekämpfung von CSG geeignet sind.
Dazu zählen insbesondere Hyperschall-Marschflugkörper, spezialisierte Antischiff-Lenkwaffen, Hochgeschwindigkeits-Torpedos und Drohnenschwärme.
Diese Faktoren bedeuten in Kombination, dass die Zukunft der CSG sehr unsicher geworden ist. Die Kosten steigen, das Einsatzspektrum wird laufend schmaler.
Es ist denkbar, dass die Leistungsfähigkeit der CSG wieder ansteigt. Dies zum Beispiel durch die Neuentwicklung von wirksamen Verteidigungsmitteln (Laserwaffen), verbesserte Elektronische Kampfführungs-Systeme oder durch eine grössere Zahl von Eskorten zur Fliegerabwehr.
Aber die heutigen Trends sind ungünstig.
Historisch gibt es dazu Parallelen. 1906 erfolgte der Stapellauf der HMS Dreadnought, eines revolutionären Schlachtschiff mit modernen Feuerleitsystemen, hoher Geschwindigkeit und überlegener Panzerung und Bewaffnung.
Anschliessend investierten zahlreiche Staaten enorme Summen in vergleichbare Schiffe.
Die Systeme galten damals als eigentliche Wunderwaffe, mit einem breiten Einsatzspektrum sowohl in der Seekriegsführung als auch im Bombardement von Landzielen.
Spätestens im 2. Weltkrieg zeigte sich, dass das Konzept militärtechnologisch überholt war, obwohl es enorme Summen verschlungen hatte.
Die Schlachtschiffe verschoben sich in Nischen und wurden schrittweise in Museumsschiffe umgewandelt oder verschrottet.
Angesichts der aktuellen Trends besteht eine erhebliche Wahrscheinlichkeit, dass den Flugzeugträgern das gleiche Schicksal wiederfährt.
aber die billigen Drohnen der Ukraine sind abhängig von Starlink, Baumarktpreis hin oder her, und sonst ist einfach Schicht im Schacht. Den USA ist niemand gewachsen, am wenigsten Europa. Ukraine macht so oder so dicht, Baumarktpreise hin oder her.
Da kann Xi nur noch weise lächeln …mit gutem Grund & Boden 😇✌️
Die handelsüblichen Drohnen machen mit den Flugzeugträgern Schiffli-Versenken.
Wieviele Flugzeugträger wurden bereits durch „handelsübliche“ Drohnen versenkt? Eben.
Was will uns der Witz uns sagen? Warum wird nicht aufgedecket, ob Stahel dahinter steht? Oder ist es der sanktionierte Schweizer? Es ist mir zu blöd um die Lügen zu benennen. Es wird der Eindruck erweckt, dass Russland eine funktionierende Luftabwehr besitzt. Die Ukraine besitzt nicht mal genug moderne Flugzeuge. Trotzdem ist Russland am abloosen.
Leider ist es immer ein Krieg, der die Wirksamkeit von Waffensystemen austestet. Im Ukrainekonflikt zeichnet sich ab, dass künftig Roboter gegeneinander kämpfen werden. Man hüte sich, dies als künftiges Gaming zu sehen.
Wieso prahlt Trump damit, dass die USA die weltgrössten Kriegsschiffe bauen würden, wenn Flugzeugträger-Gruppen ins Museum gehören? Wieso stampfen im Gegenzug die Chinesen Flugzeugträger aus dem Boden, wenn das Kosten/Nutzen-Verhältnis sich nicht rechnet? Irgend was passt nicht zur HD Chlausewitz-These. Da muss ihm seine Badeente in die Quere gekommen zu sein.
Clausewitz hat keine Ahnung, er schreibt aus dem Altersheim!
Wahrscheinlich, weil sein Herzensland keine mehr hat und nicht mehr in der Lage ist, welche zu bauen. Nicht wahr, Komrad HD?
In TX/US gibt’s ein cooles Konzept. Die Gefangenen übernachten in den alten Militärzelten aus dem Vietnam Krieg. Draussen. Mit altem Army Equipment. Was für die guten US Jungs an der Front gut genug war, soll auch für dämlichen Verbrecher ok sein. Cool. Alle Häflinge müssen zudem hellrosa-rote Unterwäsche & Socken tragen. Immer. Sieht hammermässig aus mit den bösen Tattoos Skulls etc. Jeden Tag zudem Bürgerarbeit & Strassenbau – voll public in den rosaroten Socken. Hier bei uns gibt’s Gym, Psycho & Physio, Zahnbehandlung, Work&Life Coaching@Zelle,….
Frage: welches ist der beste/schönste Knast (Region ZH/TH/ländlich bevorzugt) – ca. noch 3-6 Jahre am Rollator – kann hier die Altersheim Miete nicht bezahlen. 3 meiner CH Zähne sind auch bald fällig. Welche TV Channels gibt’s? Sport & Kultur & Fitness Angebote? Psycho Hilfe? Bin etwas stark verwirrt – von der Politik & Realität hier. Check’s nicht mehr. Brain overload.
Dank im voraus für allg Infos.
Vom AltSack „Hanix“, direkt unter der Brücke/rechts @ Werni, Hausi, Fränzi & Co. – Mal ne gute Flasche vorbei bringen ! Liebe, alte Banker Kollegen !
🔆Mit Laser, Schall & Überschall, vom Meeresboden bis ins All. Wer hat’s erfunden, Shares gekauft ? Wir alle haben mitgerauft ! Was soll das Staunen jetzt am Schluss. Das war’s,des Tellen’s Apfelschuss.
PS./ on going result:
🏹 Pfeil voll im sog. Sinner-Apfel (neue Apple Sorte/VS) stecken geblieben. Mitten ins Schwarze getroffen. Niemand hät’s gedacht o. gar erwartet.
🏆Aber wie immer: CH mässig mit SRF am kochen: voll Mitten drin ! Diesmal aber nicht nur mit Mona & Co. 🤿
Heutzutage gibt es nur noch 2 Sorten Kriegsschiffe : U-Boote und Ziele.
Wie die Moped Drohnen in der Ukraine und Drohnen insgesamt zeigen, ist es einem Gegner möglich, vergleichsweise günstig jahrelang Krieg zu führen mit, wie der Artikel richtig schreibt, günstigem Material aus dem Baumarkt. Zur Abwehr dieser „Baumarktvehikel“ sind Millionen teure Abwehrysteme notwendig. Das schafft eine neue Kriegsasymmetrie: Kosten, Effizienz und Abwehr stehen im umgekehrten Verhältnis zueinander. Das Resultat sind Discountkriege. Mit wenig Aufwand den grösstmöglichen Effekt erzielen. Wie das geht, sehen wir gerade in der Ukraine. Und vielleicht auch bald im Iran.
betrügerische Finanzierung mit schuldenbasierten Währungen grundsätzlich in die Pleite führen wird.
Es ist höchste Zeit, dass dies allgemein bei der Erdbevölkerung erkannt wird. Wir dürfen nicht so dumm und naiv sein, zu glauben, dass solch betrügerische Systeme mit immer weiterer militärischer Aufrüstung und systematischer Aufschuldung und gegenseitiger Vernichtung und Tötung nachhaltig sei und längerfristig noch funktionieren würde.
Die Dummheit von Staaten und deren Regierenden muss beendet werden, ebenso natürlich deren betrügerische Finanzierung durch Zentralbanken+Banken mit Falschgeld.
Selbstverständlich sind Flugzeugträger weiterhin notwendig. Ich meine, wo bitteschön sollte sonst die 10 Fortsetzung von Top Gun gefilmt werden. Top Drohne würde wohl niemand hinter dem Ofen hervor locken.
Verrückt was wir machen, während wir der einzig bewohnbare Planet in diesem Sonnensystem sind. Wir haben hier das Paradies, doch statt es zu bewahren, rüsten wir auf um alles zu zerstören.
Habe mich immer gefragt, was die Erbsünde sein soll. Ist es unsere angeborene Aggresivität, Grausamkeit, das Unvermögen, trotz besseren Wissens, das Falsche zu tun?
Die USA ersticken noch an Ihren Rüstungsausgaben.
Dank an IP für diese Lektion in „Kriegsführung“.
Es fehlt uns BürgerInnen an elementarem Wissen zum Thema.
Wir müssen die „Verteidigung“ der Schweiz wieder selber an die Hand nehmen.
Weder die heutige Regierung mit ihrem Tiefen Staat, noch die Amateure vom VBS sind dazu in der Lage.
Im Gegenteil: dort werkel nur DefaitistInnen und VerräterInnen.
Wir müssen die „Verteidigung“ der Schweiz wieder selber an die Hand nehmen. Vorschlag; zurück auf Feld 1945 und das Ganze wieder aufbauen wie gehabt. Ex-Kommandanten müsste es zuhauf geben. In der Masse der stellensuchenden Banker von CS und anderen sind sicher ab Stufe Major viele unterwegs auf Jobsuche.
Wir sind mit 50% Ausländer schon lange erobert, was möchte man da noch verteidigen?
Es wird alles verkauft und vergeben, bald gehören wir zur EU.
Genau das passiert, wenn viel zuviel Budget da ist: Man baut weisse Elefanten und investiert in Systeme, die nix bringen (Hobbys).
Siehe auch die Schweizer Armee, die sich mit der F-35 ein System leistet, welches sie nicht beherrscht und dessen Kampfwert im Ernstfall gleich Null ist. Das sind reine Männerspielzeuge.
Gewusst? Eine einzige moderne Flugabwehrbatterie in Frankfurt kann jegliche Aktivität von Fliegern auf der Alpennordseite zum erliegen bringen.
Es braucht endlich Realismus. Und massive Budgetsenkungen. Und ja, auch in der Schweiz!
Wir leben in einer sicherheitspolitisch historischen Phase, in der Kleinstaaten mit dem richtigen Fokus erstmals weit über ihrer Gewichtsklasse boxen können. Das würde auch für die Schweiz mit bestehenden Budget gelten:
1. Preiswerte unbemannte Systeme
2. Schnelle und präzisionsfähige Artilleriesysteme wie z.B. HIMARS
3. Kleine und hochmobile Infanterieeinheiten
4. Und eben: moderne Luft- sowie Drohnenabwehr
Keine teuren Mechverbände, keine klassische Luftwaffe und Artillerie sowie überdimensionierte IHA-Einheiten und Territorialstrukturen. Alles eine Frage der Priorisierung.
Manöver Dreizack 1986. Ein Leutnant schickte seinen Panzerzug ohne Infanterieschutz in ein Dorf. Musste von ausländischen Beobachtern korrigiert werden.
Lies besser mal ein Buch über Luftkriegsführung. Du hast keine Ahnung wie die Ukraine und russland ihre Flieger einsetzen (und ja, sie sind Gold wert und beide sind froh um jeden Flieger)
Herzlichen Dank ehemaliger Pänzeler, ich war Panzer-Grenadier.
Amerikanische Flugzeuge wären sowieso nie einsatzbereit, kampffähige, wenn es gegen die Nato gehen müsst. Der Chip zur Ausserkampfsetzung ist nämlich bereits eingebaut. Wann endlich akzeptieren unsere Politiker die Fakten. Vielleicht erst, wenn der Bürger aufhört, übersetzte Steuern zu tuggen. Erleben wir’s noch ?? Beste Grüsse LAZY
Nachdem wir nun Tarnkappenbomber bestellt haben, sollten wir unbedingt auch noch einen Flugzeugträger haben. Wenn wir den im Bodensee platzieren, können wir Bomber-Angriffe bis Schweden oder Norwegen führen.
Was meinen Sie dazu, Herr Stahel?
Von/Mit Flugzeugträgern kann man auch Drohnengeschwader, Helikopter, Marines und weitere Logistik direkt vor die Türklinke fahren….
Ein Flugzeugträger ist zusammen mit den Waffen und den Begleitschiffen „effektiver“ als die D-Armee…
Schriibed nöd so en Seich!
Stahel hat keine Ahnung (Schweizer Offiziere übten sich eher in theoretischer Kriegsführung). Man lese seine Artikel von früher. No offense.
Besten Dank, Herr Stahelwitz für diese äh Zeilen.
Ehemaliger Offizier Schweizer Armee? Verstehe Offiziere waren schon immer Schlappschwänze, gaben den Mist von oben ungefiltert nach unten weiter. Und der anonyme Feigling meint er verstehe was von „CSG“. Wahrscheinlich spielt der Mann unter der Bettdecke noch mit alten Matchbox Pänzerli!
Nein, Stahel arbeitete als Stratege an der ETH (Militärnichtwissenschaften) bis er rausoptimiert wurde.
P.S. CSG: er meint noch immer, dass dies CS-Group heisst.
Die Schweiz braucht solche Flugzeugträger!
Von diesen aus können wir dann unsere Tankappenbomberangriffe starten.
nur einen ?
Sehr fundierter Artikel, Gratulation!
Da habe ich heute Morgen gleich wieder mal ein paar Dinge gelernt.
Ein Flugzeugträger auf dem Sihlsee könnte als Startbasis für unsere Tarnkappenbomber dienen.
Bitte nicht, dort segle ich im Sommer meinen Katamaran.
Die Schweiz plant ja nun ebenfalls Angriffe zu machen (Kauf eines Tarnkappenbombers). Sollten wir da nicht auch einen Flugzeugträger zulegen?
These: man schickt das älteste Gerät für den Angriff. Iran verteidigt sich mit was sie haben und das Ding geht tatsächlich unter. Grund genug für US wieder die grosse Bombe herauszunehmen, wie Pearl Harber wo sie vom Angriff vorher wussten.
Leider nicht ganz abwegig, Ihre These.
Hoffentlich liest Pfister diesen Artikel nicht, sonst kauft er sich einige dieser CSGs als Angriffsplattform für seine F35-Bomber.
Warum will er wohl die Mehrwertsteuer erhöhen? Dann alle Schweizer Seen über Kanäle verbinden, damit unsere CSG besser manövrieren kann.
Die Fehler im Artikel (habe unlängst Ähnliches gelesen) deuten stark auf Stahel. Von einem Oberst der glorreichen Schweizer Armee (seit bald 200 Jahren nur Grenzschutz) kann man nicht mehr erwarten.
Die Begeisterung für Waffen ist bei Herr Stahel noch nicht gewichen. Sehr schön!
Ich nehme an, Sie beraten unseren Oberzeughäusler Pfister ebenfalls? Wer einen Stahlkappenbomber hat, kann bei einem Flugzeugträger doch nicht „nein“ sagen, oder? Natürlich bräuchte er ein Swiss Finish. Tiefgang max 3 m (Hallwilersee) und nicht brennbare Schalldämpfer-Elemente an der Casino-Decke.
Auch unsere F35 werden rasch nutzlos sein wenn die wenigen Pisten die wir haben beschädigt sind. Die Militärflugplätze sind alle geografisch nahe beisammen, die Schweiz ist halt klein. Ein Luftpolizeidienst mit günstigen Jets muss genügen. Die Schweiz sollte viel mehr auf Helkikopter setzen die überall abgestellt, nachgetankt und repariert werden können. Die brauchen keine Flughafen Infrastruktur im Krisenfall. Aber vor allem: sämtliche gepanzerten Fahrzeuge müssen rasch mit Systemen zur Drohnenabwehr ausgerüstet werden. Sonst wird teures Gerät mit billigster Technik zerstört.
Vielleicht können wir die Bestellung noch ändern zu F-35 mit Senkrecht-Start-Option? Das erhöht den Fixpreis zwar ein wenig, aber beschädigte Pisten wären damit kein Problem mehr.
Ja, für Luftpolizeidienst gäbe es günstigere Alternativen. Und zum Bekämpfen von Bodenzielen wäre die A-10 „Brrrrt“ Warthog noch was – alt aber bewährt. Hätten die Ukrainer im Februar 2022 ein paar von denen gehabt, wären die kilometerlangen, z.T. stehenden Fahrzeugkolonnen einfache Ziele gewesen.
Wenn wie die MWSt um 10% erhöhen (zeitlich beschränkt für etwa 100 Jahre), dann kann sich Pfister auch so ein Schiffli leisten (dafür macht er einen Fixpreis mit der USA ab). Wir bauen den Flugzeugträger direkt im Verkehrshaus (dann müssen wir ihn danach nicht noch transportieren). Die Gegengeschäftslobby sabbert bestimmt auch bereits.
der wird dann im Zugersee stationiert und kann für Partys gemietet
werden.
Wir leben in einer sicherheitspolitisch historischen Phase, in der Kleinstaaten mit dem richtigen Fokus erstmals weit über ihrer Gewichtsklasse boxen können. Das würde auch für die Schweiz mit bestehenden Budget gelten:
1. Preiswerte unbemannte Systeme
2. Schnelle und präzisionsfähige Artilleriesysteme wie z.B. HIMARS
3. Kleine und hochmobile Infanterieeinheiten
4. Und eben: moderne Luft- sowie Drohnenabwehr
Keine teuren Mechverbände, keine klassische Luftwaffe und Artillerie sowie überdimensionierte IHA-Einheiten und Territorialstrukturen. Alles eine Frage der Priorisierung.
Das VBS denkt aber eher in Panzerverbänden und setzt eher auf obsolete, militärisch nahezu wertlose Systeme.
Die dafür umso teurer in Anschaffung und Betrieb sind.
Das VBS Budget muss man nicht erhöhen, sondern DEUTLICH REDUZIEREN.
Geht mir auch so, Herr Albert A. Clausewitz. Wenn ich von Waffen träume geht mir auch immer der Schuss ab.
Was bedeutet das jetzt für die Schweiz?
Das VBS steht schon still, sobald die M$-Wolke oder Office 365 eine Panne haben sollte. Ich gehe einmal davon aus, das dann auch die Logistik-Betriebe (früher Zeughäuser) flach liegen.
Da braucht es nicht einmal einen Flieger, der nur dank Pentagon’s Gnaden überhaubt aufstartet.
Bedeutet das jetzt zurück zu lokal verankerten Territiorial-Truppen, unterstützt durch Kleindrohnen, Munitionslager in Wäldern, Sprengfallen an Brücken und Tunnels?
Blöd, dass genau diese Infrastruktur in den letzten Jahrzehnten abgebaut wurde.
Schöne neue Welt…
Die ÄssFauPee wetzt ja schon die Hellebarden. Da brauchen wir keine Angst zu haben.
@Ingeniör, du gell, nix gegen M365. Der SVP-NR Imark hat gesagt, die Schweiz hätte bereits die Daten-Souveränität und man müsse da nix weiter tun. Und der ist schliesslich ein Macher und kommt draus. Wir brauchen mehr solche Politiker in Bern. *Ironie aus*
Mit so einem Schiff könnte man prima die Sihl rauf- und runtercruisen. Sagt dem Pfister, dass wir das unbedingt brauchen (der glaubt eh alles). Zudem gäbe es tolle Kompensationsgeschäfte.
Und last but not least: ein solches Schiff würde unseren gesamten Export-Überschuss tilgen.
ich habe gehört, dass sich die Stadt Zürich die Anschaffung von
Unterwasser-Torpedo-Velos (UTV) überlegt. Weiss jemand mehr darüber?
Flugzeugträger sind bereits seit langer Zeit gefährdet…
Wichtige Aspekte der U-Boot-Manöver:
Erfolge der Klasse 212A: Das deutsche U-Boot „U 24“ durchbrach 2001 den Schutzring um die „USS Enterprise“, schoss simulierte Torpedos ab und tauchte neben dem Träger auf.
Zum Thema Krieg gibts nicht viel zu sagen ausser:
das die Bankster, gerne beide Seiten finanzieren.
Und sich eine Goldene Nase verdienen.
Desshalb sollt man wirklich nochmal gut darüber, nachdenken ob man bereit ist all die Konsequenzen zu tragen, z.B. Migration.
Oder sich gegen die wendet, die laufend Krieg fördern, anstatt sich gegenseitig um zu bringen.
Bitcoin entzieht dem FIAT System seine Macht. Aus meiner Sicht die einzige Hoffnung.
Oder AI übernimmt die Führung. Die wär sicher nicht so dumm all unsere Ressourcen zu vernichten. Aber in den falschen Händen..
sollten die USA mit den Flugzeugträgern vor China auftauchen um z.B. Taiwan zu verteidigen werden diese sofort mit Hyperschall Raketen zerstört
Immerhin sind wir nicht die Einzigen, die weiter Unsummen in militärisch nahezu wertlose Gross-Systeme pumpen.
In Bundesbern träumt man ja immer noch von Panzerschlachten wie im 2. Weltkrieg.
Dass die gleichen Leo2-Panzer in der Ukraine wie die Hasen von Drohnen abgeschossen werden: Geschenkt.
Und die überteuerten Patriot sollen ja weiter gekauft werden, obwohl diese offensichtlich nix taugen.
Klar ist: Ich werde jede MwSt-Erhöhung ablehnen. Die sollen gefälligst mal in der Realität ankommen.
Verhältnisblödsinn in Bundesbern…
Und da hatte eine Bundesrätin vor einigen Jahren gesetzgeberisch gewerweisst und ‚gvätterlet‘, ob der Wehrmann für seine Armeewaffe zuhause einen Waffenschein benötige oder nicht … Verhältnisblödsinn pur!