Die UBS gerät immer tiefer in den Epstein-Sumpf. Heute berichtet der Sonntags-Blick von einer Russin, die 2016 bei der Grossbank gearbeitet hatte.
Dies nachdem sie 2015 ein Praktikum bei der Fürstenbank LGT absolviert hatte.
Die NZZ am Sonntag hatte zuvor aufgedeckt, dass die junge Russin Jeffrey Epstein Frauen empfohlen hatte. Aus der Schweiz, mit Fotos.
„Unterhalb der E-Mail ist die Signatur der LGT-Bank zu sehen“, so die NZZ vor Wochenfrist.
„Der Verdacht liegt nahe, dass sie im Netzwerk des New Yorker Financiers als Vermittlerin fungierte, als eine Art Zuhälterin“, bezieht sich der Sonntags-Blick heute auf die Story.
Bei der Vermittlerin handelt es sich um eine ehemalige russische Snowboard-Fahrerin. Sie nahm für ihr Heimatland an den Olympischen Spielen 2006 in Turin teil.
Die New York Times nennt ihren Namen. Sie und Epstein „appear to have met in 2011, when she was 21, and remained in touch for years“, so das bekannte US-Blatt.
„Their exchanges in the files suggest that the two were intimate and that he paid for trips while she attended law school in Paris, and for at least some of her housing and other costs when she studied for a Master of Law at the University of California, Berkeley, in 2016 and 2017.“
Die Russin „recruited other women to meet Mr. Epstein, often referring to their ages and physical appearance. It was not always clear what she was recruiting them for, though in one email she offers a woman’s services as ‚a massage lady‘.”
Bei der UBS arbeitet bis heute eine andere junge Russin im Gobal Family Office, wo die Bank ihre weltweit reichsten Privatkunden betreut.
Diese hatte vor 10 Jahren, also zur gleichen Zeit wie die Snowboarderin, intensiven Kontakt mit Epstein. Sie legte sich diesem ans Herz, wollte ihn unbedingt kennenlernen.

In einem Mail fragt Epstein, ob Maria empfohlen hätte, ihn via Skype zu kontaktieren. Bei dieser „Maria“ könnte es sich um die Snowboarderin handeln. Es kommt aber auch eine andere enge Vertraute Epsteins in Frage.
Sie und Maria wären „very, very happy“, ihn in den USA besuchen, „if you invite us“, schrieb die UBS Private Bankerin.
Diese stieg im Global Family Office der UBS von einer Assistentin im 2023 zur Prokuristin und zwei Jahre später zur Direktorin auf.
Bis heute ist sie auf der Payroll der Grossbank. Für Russland agiert sie als Botschafterin für olympische Wettbewerbe, zuletzt hat sie sich den Kampf gegen Doping auf die Fahnen geschrieben.
Die beiden Frauen hatten somit einen engen Bezug in die russische Sportwelt.
Ein weiterer, enger Epstein-Link zur UBS stellt Ghislaine Maxwell dar. Die langjährige Partnerin des Sexual-Verbrechers fand bei der UBS Americas eine neue Hausbank, nachdem sie bei der JPMorgan wegging.
Die US-Grossbank zahlte später 290 Millionen Dollar Abgeltung wegen ihrer Epstein-Services.
Maxwell transferierte ab 2014 mehrere Millionen zur UBS und gab an, dass sie ihr ganzes Vermögen bis zu ihrem Lebensende aufzehren wolle, da sie keine Nachkommen hätte.

Ihre zwei UBS-Vermögensverwalter stammten von der in der Grossen Finanzkrise untergegangenen Lehman Brothers. Sie betreuen heute für die Schweizer Grossbanken mehrere Milliarden Kunden-Assets.
Die UBS hielt für Ghislaine Maxwell respektive deren Vehikel verschiedene Konten. Ab diesen flossen stolze Beträge bis 2019, als Jeffrey Epstein verhaftet worden war und sich in der Zelle das Leben nahm.
Laut FBI-Angaben transferierte die UBS selbst danach noch Geld ab einem Maxwell-Konto, und zwar für den Kauf eines Hauses, in dem sich die steckbrieflich gesuchte Epstein-Vertraute monatelang versteckt hielt.
Bis die Polizei sie im Sommer 2020 verhaftete.
2021 wurde Ghislaine Maxwell zu einer 20-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Sie schweigt zu Epsteins Minderjährigen-Prostituierten-Rings.


Bei jedem Skandal prominent dabei😃👍
Tja, und wie bitte bringen wir Erwachsenen diese Dinger incl. unserem CH Crans Montana/Justiz Debakel (….mit Jassen live am 1.1. Staats TV SRF – gleich am Tag danach…, unserer Jugend bei?
Wozu denn da noch grossartig & philosophisch von Rechts-& Staatskunde erzählen? Sogar mit Noten! „Werte“ und ihre Bedeutung, resp. EINHALTUNG hab ich als Sek Lehrer mal den coolen Teens vermittelt.
SIE, die Jungen haben’s voll kapiert.
Aber: Das ist doch hier rundum & top-down nur noch absoluter (Adult!) polit. Schwachsinn & CH staatl. Leichtsinn. Von A-Z. die Jugend darf damit jetzt leben. Values…
Das ist das schöne am Leben. Irgendwann kommt alles raus. Alles. Auch wenn’s Jahre dauert.
Auch ich hatte einmal ein Konto bei der UBS. Werde ich jetzt verhaftet?
Ja!
Zwei Spuren im Schnee?
Die eine Spur ist Meine
Die Schleifspur womöglich Deine
Das stand alles schon in der NZZ (nicht NZZaS) vor zirka zwei Wochen.
sinkt, deshalb kann’s nicht schaden. Falls es dich stört …
Gibt es eigentlich noch andere „ PROBLEME“
Wenn bereits der Sonntags-Blick darüber berichtet, wieso benötigt es dann noch eine copy-paste Artikel auf IP? Wo ist der objektive, unparteiische Quervergleich zu anderen Banken wie JB, die ebenfalls im Moor watschen? UBS bashing erfolgt doch sonst meist am Montag…. heute ist Sonntag = Ruhetag?