Trump-Hasser triumphieren. „Trumps Zollhammer trifft ihn selber“, kommentiert Charlotte Walser in der Süddeutschen und dem Tages-Anzeiger.
Weitgehend unbeleckt von Kenntnissen. Das gilt auch für andere: „Linke fordern sofortigen Stopp der Verhandlungen mit Donald Trump“, tönte es laut.
„Trumps Niederlage ist ein Erfolg für die Welt“, nimmt ein Simon Book im „Spiegel“ die ganz grossen Worte aus dem Schrank.
Selbst die NZZ kann sich ein abtemperiertes Trump-, Pardon, Triumphgeheul nicht verklemmen.
„Das wichtigste Signal des Zollurteils: Amerikas totgesagte Demokratie lebt – auch unter Donald Trump“.
Wieso man das aus einer Entscheidung der Judikative schlussfolgern kann, das verrät das Blatt der tiefen Denke allerdings nicht.
Ein Winand von Petersdorff-Campen ernennt in der FAZ die Entscheidung gar zum „Tag der Befreiung“. Die „Frankfurter Rundschau“ hopst von einem Bein aufs andere: „Grösste Pleite der Amtszeit“.
Der „Blick“ hingegen denkt schon einen Schritt weiter: „Diese Optionen bleiben Trump, um weitere Zölle zu erheben“.
Da packt ein „Redaktor News“ die grosse Wissenskanone aus. Was eine kurze Konsultation von ChatGPT nicht alles ans Tageslicht fördert.
Und „20 Minuten“ schliesslich greift auf Bewährtes zurück: „US-Wahlkampfexperte: ‚Zoll-Urteil ist Trumpf schwerste Niederlage in zweiter Amtszeit‘“.
Wofür es nicht alles Experten gibt. Der hier hat eine besonders weitreichend zurückliegende Expertise.
“Politberater Guido Weber kennt aber auch die USA und den Washingtoner Politbetrieb, seit er für das Wahlkampfteam des Demokraten Gary Hart arbeitete, dem demokratischen Hoffnungsträger für die US-Wahl 1988.“
Die „Weltwoche“ hingegen, die ansonsten Trump für die grösste Gabe an die Menschheit seit Elon Musk und der Erfindung des Rades hält, muss sich erst sortieren und beschränkt sich ungewohnt zurückhaltend auf die Vermeldung des Faktischen.
Nur bis zum Blatt der korrekten Denkungsart und der Rettung der Demokratie hat es sich noch nicht durchgesprochen. Die „Republik“ erfreut ihre Leser stattdessen mit lustigen Tiergeschichten:
„Warum Kakadus Abfall klauen und Fische vergnügt in giftigen Gewässern planschen – eine Exkursion ins Reich der klugen Tiere“.
Könnte man doch nur eine Exkursion ins Reich der klugen Journalisten machen. Nun, die „Financial Times“ hat gleich eine ganze Salve von Artikeln über „Trumps tariffs“ abgefeuert.
Darin die wirklich wichtigen Aspekte, die im Triumphgeheul hierzulande weitgehend untergehen.
Da das Urteil absehbar war – denn Trump mag ein Amok sein, völlig verblödet ist er nicht –, hat er schnell neue Zölle aus der Tasche gezogen, basierend auf den zahlreichen, in der langen Geschichte der US-Legislative verborgenen, gesetzlichen Bestimmungen.
Die nicht ganz unwichtige Frage, ob dieses Urteil nun bedeutet, dass die zu Unrecht erhobenen Zölle im Multimilliarden-Bereich zurückgezahlt werden müssen, beantworten die obersten Bundesrichter in ihrer grossen Weisheit hingegen nicht.
Oder vielleicht sehen sie das realistisch-pragmatisch. Kommt doch und versucht, es aus uns rauszuleiern, würden die USA sagen, und viel Spass dabei.
Auf jeden Fall jubilieren können Anwälte, Berater und Experten. Die werden Jahre damit beschäftigt sein, dieses Schlamassel einigermassen aufzuräumen.
Wichtige Aspekte werden viel zu wenig beleuchtet. Trump scheint die Entscheidung nämlich zu akzeptieren.
Was nicht selbstverständlich ist. Denn welche Mittel hätte der oberste US-Gerichtshof gehabt, sein Urteil durchzusetzen, wenn Trump gesagt hätte: Wisst ihr was, steckt es euch sonst wohin?
Damit setzt sich fort, was reines Gift für gesundes Wirtschaften ist. Handlungsunsicherheit.
Wer investiert, wer unternehmerische Entscheidungen zu treffen hat, braucht bei aller Unwägbarkeit der Zukunft wenigstens ein paar Entscheidungs-Grundlagen.
Zum Beispiel die, dass gesetzgeberische und andere Rahmenbedingungen während der Payback-Zeit stabil bleiben.
Wer ein Produkt herstellt und exportiert, kann schlecht voraussehen, dass er plötzlich mit 39 Prozent Zöllen belegt wird. Oder doch nicht. Oder nur 15. Oder vielleicht 30. Oder 100. Ab heute. Oder morgen. Oder rückwirkend.
Das ist die reine Hölle, Chaos, Unübersichtlichkeit.
Ganz abgesehen von den zusätzlichen Kosten, die durch die Beschäftigung von Beratern entstehen, die versuchen müssen, in diesen Amokläufen des US-Präsidenten den Überblick zu bewahren.
Da aber die meisten Journalisten von Wirtschaft nur verstehen, dass man dort ein Feierabendbier (oder zwei oder drei) runterkippen kann, und ansonsten ein Naturgesetz garantiert, dass spätestens am 25. der Zapfen auf dem Konto ist, lassen sie diese Aspekte beiseite.
„So do ya think maybe, just maybe, Trump used the weakest tariff authorization possible from the start, knowing the system would come at him and try to reestablish economic control, just so he could get that one bad decision behind him and gear up tariffs with the statutes that matter?
They have zero chance of successfully challenging the other tariff rules.
Seems pretty Trumpish.“
Von Telegram t.me/professor_patriot_official/47429
Das anhaltende Chaos schadet der US- und der Weltwirtschaft, nachhaltig. Juristische Winkelzüge hin oder her, Trump hat verloren, wenn seine Wirtschaftspolitik nicht funktioniert. Und wenn er es auf ein andauerndes Chaos ankommen lässt, wird es nicht gut kommen.
Süffisant geschrieben um Klicks zu generieren, ohne jedoch auch nur ansatzweise einen Blick auf Wesentliche zu wagen – was wohl die naheliegenste Weiterentwicklung in dieser Causa sein wird.
Da bräuchte es doch etwas mehr Kompetenz in juristischen und wirtschaftlichen Disziplinen um etwas Gehaltvolles beitragen zu können!
@The Observer
Beeindruckend, wie viel man sagen kann, ohne tatsächlich etwas zu sagen. Wenn du irgendwann Inhalt findest, melde dich gern…
Was feststeht: Die US-Inflation wurde nicht angeheizt durch die neuen Zölle (etwa gleich wie im EU-Durchschnitt; Österreich über 3%). Die Importe gingen nicht zurück. Auslandinvestitionen nehmen in den USA zu. Viele neue Arbeitsplätze in der Industrie. Sinkende Arbeitslosigkeit. Börse läuft. Alles entgegen den Voraussagungen aus Old Europe.
Nein, die Arbeitsplätze in der US-Industrie sind gesunken, die im DL-Sektor (insbesondere Informatik) gestiegen. Bitte Statistiken besser lesen. Wäre auch erstaunlich, wenn die Produktion die Chinesen-Jobs so schnell übernehmen täte.
Woher nehmen Sie diese Zahlen? Das stimmt hinten und vorne nicht.
Bei der donaldinischen Wirtschaftspolitik passt nichts zusammen.
Sie schreiben, dass die Importe nicht weniger geworden seien. War nicht genau das das Ziel der Zölle?
Börse und Investitionen werden von der KI-(Blase) getrieben, wenn die platzt, dann gute Nacht Trumpistan.
Einige Korrekturen an dieser Aussage sind wichtig : Industriejobs , die nebst Reduzierung Handelsbilanzdefizit bei Trump im Zentrum stehen haben ABGENOMMEN. und das Handelsbilanzdefizit ist auf Rekordhöhe gestiegen. Trumps -falsches Rezept- geht eben nicht auf. Das Defizit verschwindet nur wenn Amerika mehr spart als konsumiert; davon ist es weit weg und Tarife belasten praktisch einseitig die amerikanische Wirtschaft… all dies gesagt: wir freuen uns alle wenn die amerikanische und europäische Wirtschaft wächst. Zusätzlich Nachfrage ist bitter notwendig.
Lieber Herr René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch eine Medienseite (jeden Tag mindestens 3 Artikek (mege Ls 20Millisekunden:-) Sie Herr „marstro“ sind der einzige der so gescheit hbd lustig schreibt WELTKLASDE bitte weiter so Hans Gerhard
Rene „Rz“ 😉 for the president of the USA und SRFDRS 😀
„Heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage!“
Schon mal was von Sektion 232 = Nationale Sicherheit gehört?
„In order to impose similar tariffs under Section 232, for example, each tariff order must be focused on a single industry, and the Commerce Department must issue a report documenting the emergency as it applies to that industry.“
Da müsste das stabile Genie einiges an Beweisen und Dokumentation nachliefern und vor allem seine „Tariffs“ auf Industriesektoren und Länder aufteilen. Das hat grosses Potential für eine weitere bittere Blamage. Da wäre es wohl aussichtsreicher, etwas mit Section 301 zu wursteln.
Beweise aus jahrzehntelanger Wirtschaftspraxis zu erbringen, sollte einem Wirtschaftsdepartment nicht gerade schwer fallen, Schaggi!
Stell‘ mal deinen Wecker, damit du früher aufwachen kannst!
@Schnurri: Klar, dem Wirtschaftsdepartement wird es bestimmt nicht schwer fallen zu beweisen, dass der Import von z.B. Schweizer Uhren eine akute Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA darstellt.
Mein Kommentar wurde soeben nicht freigeschaltet. Wieso möchte ich gerne wissen, Herr Hässig? Sie zitieren auch öffentliche Quellen!
@ mich, sorry, sehe dass mein Kommentar freigeschaltet wurde.
„Heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage!“
Schon mal was von Sektion 232 = Nationale Sicherheit gehört?
Wäre für den Bundesrat ja auch mal eine Option gewesen, anstatt
jeden Spacko mit seinen Brunsgeldern ins Land zu lassen!
Es wird sich in den nächsten Monaten zeigen, wie kriminell die Trumpmannschaft wirklich ist. Kommt der Donald unter Druck, macht er auf Bagatellisieren oder Ablenkung. Er setzt sich z.B. aussenpolitisch ins Szene – Gaza, Ukraine, Putin – als „Friedensstifter“, als „Kanonen- und Raketendonnerpräsident“, „Öltankerpirat“ etc. etc. Was wär also naheliegend: Irankrieg? In den USA kann er kaum noch autokratischer auftreten. Langsam hat man den Donald gestrichen voll bis zur Nase. Es bröckelt an Rückhalt bald an allen Ecken und Enden. Auch droht wohl bald ein Impeachment.
Dieswr Beitrag wirkt eher wie eine Lektion in intellektueller Überlegenheit als eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Folgen rechtswidriger Wirtschaftspolitik. Leider vollkommen unbrauchbar.
Ich finde den Artikel eigentlich sehr gut.
Dass Zeyer einen schlechten Charakter hat, tut dem keinen Abbruch.
Es gibt viele Arschlöcher, die als Journalisten Recht gut arbeiten.
Zeyer ist kein Einzelfall.
Trump zu verstehen ist allerdings etwas, was man einem Boomer nicht zumuten sollte.
Der Artikel ist rechthaberisch, eng in der Perspektive und daher überflüssig.
Trump hat gerade sein Stalingrad erlebt. Es ist die Kehrtwende in seinem Makro-Kurs.
Seine sonstigen Aktionen bestanden aus TACOs, Europa und andere Regionen gegen sich aufbringen.
In Venezuela hat er nichts erreicht.
Im Iran er und Israel nichts.
Die Hauptrichtung ist jetzt eine andere: nach Unten.
kein triumphgeheul, nur ein kleines aufatmen.
schön, dass die gewaltenteilung in den usa noch einigermassen funktioniert.
🍊🍊🍊
In der Schweiz funktioniert die Gewaltenteilung schon 2 bis 3 Jahrzehnte nicht mehr. In den meisten EU Staaten auch.
Dass linke Medien jubeln ist wohl klar. Das Jubeln wird aber bald verstummen, wen sie feststellen, dass sich gar nichts ändert. Trump steht über dem Gesetz. Man könnte auch sagen, er ist das Gesetz,
Falsch: Trump geht mit dem Gesetz. Ansonsten hätte sich schon viel verändert. Vor allem Obama ging gegen das Gesetz. Als Schwarzer und dazu noch Moslem hatte er viel Spielraum in den Medien und keiner wollte als Rassist betitelt werden.
@Thalmann
Andern nachblöken ist nicht immer hilfreich. Bitte erst recherchieren und dann posten.
Dass der Boomer Zeyer sich in die Hosen macht, wenn er sieht, wie der orange Mann seine geliebte parasitäre Globalistenwirtschaft zerstört, ist verständlich.
Ist Amock eine Art Personalpronomen?
Das Tütsch wo hani.
Die Schweiz wird das hoffentlich in Ruhe angehen und dadurch gewinnen. Andere Länden jubeln und haben nichts daraus gelernt
Der Supreme Court hat ihm klargemacht, dass er Handelsrecht nicht nach Belieben verbiegen kann. Damit fällt ein zentrales Werkzeug seiner „America‑First“-Ökonomie weg – und zwar nicht aus politischen, sondern aus juristischen Gründen. Wenn selbst US‑Richter Trumps Lieblingsfeindbilder – wie im Fall Maduro – nicht mehr mittragen, zeigt das: Die Justiz hat keine Lust mehr, seine politischen Konstrukte zu stützen. Die Institutionen beginnen, Trump wieder einzurahmen und Maga löst sich auf, sowie ein Krieg im Nahen Osten oder West Asien das Ende seiner Präsidentschaft sein wird….
Preisfrage an all die tollen Super-Banker hier:
Wer ist am letzten Freitag short US-Börsen gegangen?
Na?
Ich verwette meinen Netjets-Amteil (an einer Bombardier Challenger) dass es kein einziger der Helden hier getan hat.
Preisfrage an alle Super-Banker hier:
Wer ist am letzten Freitag short US-Börsen gegangen?
Na?
Ich verwette meinen Netjets-Amteil (an einer Bombardier Challenger) dass es kein einziger der Helden hier getan hat.
Wollen wir wetten, dass die Börse am Freitag keine oder gar eine positive Reaktion zeigt? Na du Superheld?
Die Börsen haben gelernt mit TRUMP zu leben.
Heute -1.5%, meine am Freitag Abend short verkauften 200 ES Futures shorts performancemässig durch die Decke. Mal eben ne knappe Mio gemacht nur übers Wochenende. Nur von all den Super Bankern hier hat sich keiner gemeldet. Dabei war meine Wette wirklich ernst gemeint und ich hätte sogar noch für 1 Jahr alle Nebenkosten übernommen. Sind alles echte Helden, unsere Schweizer Super Banker.
Der evil clown macht wieder Zollankündigungen im Stundentakt. Gestern irgendwelche Zuschläge von 10% (auf illegale Zölle), heute sind daraus 15% geworden. Was nächste Woche aus seiner Sicht gelten soll, weiss der clown wohl selber nicht. Trump seht für Chaos. Wie China, Japan und die EU darauf reagieren, werden wir sehen. Verhandlungen mit ihm und seiner Chaos-Truppe erweisen sich als absolut sinnlos. Seine Handels“partner“ werden wohl wieder US-Staatsanleihen verkaufen müssen… darauf reagiert selbst der evil clown ziemlich schnell…
Das Urteil vom 29. Februar umfasst 170 Seiten und ist spannend und differenziert. Kein Journi hat es gelesen, sondern mal drauflos geplappert.
Einer hat es mit 1000%iger Sicherheit nicht gelesen.
Den 29. Februar gibt’s nur in Schaltjahren. Dieses Datum gibt’s dieses Jahr also gar nicht! Das Urteil war vom Freitag, 20. Februar 2026
„We call a tariff a protective measure. It does protect; it protects the consumer very well against one thing. It protects the consumer against low prices“ dixit Milton Friedman (1912 – 2006).
Personal Consumption Expenditures Price Index (PCE) on the rise in USA !🤣🥳
Was wenn der Mr. President absehbar von einer Friedenstaube getroffen wird … was passiert dann mit unsäglichen Zöllen? Und dem dämlichen Ballsaal beim White House? Die First Lady besteht etwa aus 2/3 mental & Body Behavior Resilienz. First Class strong.
[« Republik » enchante ses lecteurs avec des histoires d’animaux amusantes: « Pourquoi les cacatoès volent des ordures et les poissons barbotent joyeusement dans des eaux toxiques – une excursion dans le monde des animaux intelligents. »]
Brillant et subtile !
Référence/Épinal:“Animal Spirits; comment les forces psychologiques mènent la finance et l’économie“ (Akerlof & Shiller“ (économie et finance comportementale) 😝 Ainsi qu’à J-M. Keynes: „Nos Esprits animaux“ (Théorie Générale)
„Und „20 Minuten“ schliesslich greift auf Bewährtes zurück: „US-Wahlkampfexperte: ‚Zoll-Urteil ist Trumpf schwerste Niederlage in zweiter Amtszeit‘“.“ Steht bei 20min wirklich Trumpf oder kann der Allwissende Zeyer nicht einmal korrekt zitieren?
Nun ja, ich würde mich da noch nicht so sicher fühlen! Sicherlich ist es gut, dass Trump einen Schuss vor den Bug bekommt. Die Reaktion folgte bereits, und er wird immer unberechenbarer.
Die Schweiz täte gut daran, endlich ein Freihandelsabkommen mit den USA abzuschliessen.
Mit Indien und Mercosur ist es auch gelungen.
Nur müssen eben diese super hochgelobten Wirtschafsverbände wie Economisuisse, Swissmem, Swissmechanic und auch Interpharma mit der Schweizer Bauern Lobby einen Kompromiss finden, damit diese einlenken.
Aber lieber wird gejammert und nach Hilfe der Schweizerischen Nationalbank geschrien wegen dem starken Schweizer Franken, als dass man endlich mit der Bauern Lobby einen Kompromiss findet.
Erstaunlich, wie blind man nach über einem Jahr Niedergang noch sein will:
Niemand, der bei Trost ist, lässt sich zurzeit freiwillig mit den USA auf einen Handel ein – egal, worum’s geht. Das Land wird Jahrzehnte brauchen, um sich von dem orangen Kretin und seiner Muppetshow zu erholen. Die USA von früher kommen nicht zurück, auch jene nicht, die angeblich noch „great“ waren.
P.S. F35-Deal stornieren!
Es bleibt eben immer 2 beim Tango tanzen. Die Amerikaner wollen kein FHA; wir Schweizer wollten es immer-die Bauernschaft stand immer im Wege. Selbst Frau Martullo hat kürzlich die Segel gestrichen und schliesslich anerkannt, dass ein FHA Wunschdenken ist.
Das administrative Chaos ist enorm auf beiden Seiten der Grenze der USA. Jeder Spediteur, jeder Exporteur, jeder Importeur, die Konsumenten, die Politik, einfach alle, die mit Gütern für die USA zu tun haben, sind nun mit einer Ungewissheit konfrontiert, die in der Handelsgeschichte einmalig sein dürfte. Wird es zu Rückforderungen kommen und wird man Ihnen entsprechen? Alles Fragen, die die USA zur Bananenrepublik machen. Nur eines ist sicher: Goldanleger profitieren am meisten von diesem Chaos.
Zum Glück haben wir ja den Zeyer, ansonsten wäre wir alle dumm! Hahaha!
Am meisten jubelt insgeheim die GOP, die ihrer Vernichtung durch ihren Gröpaz entgegensieht, wenn er weiterhin macht, was er will. Dass ihn der eigene Scotus in die Schranken weist,ist für die gekidnappte Partei ein Segen. Wenn auch nur für kurze Zeit. Der orange Kretin wird noch ein oaar Scheiter drauflegen.
Dass Zeyer den USP schon beinahe dafür lobt, dass er ein Urteil des Scotus akzeptiert, spricht Bände. Über beide.
Den wichtigsten Aspekt scheint aber auch dieser Autor zu vergessen:
Die standard Theorie der Ökonomen, dass Zölle nicht funktionieren können ist leider hinfällig, wenn es sich um die weltweit grösste Volkswirtschaft handelt, wovon 70% durch Consumer Spending getrieben ist.
Bow down and kiss the ring.
Es wird sich kaum etwas ändern solange TRUMP an der „MACHT“ ist
Hmmm…, dieser Artikel lässt mich ein wenig ratlos zurück. Wo ist der Mehrwert? ich lese hier die Artikel und Kommentare um auch andere Sichtweisen in meinen Horizont ein zu bauen. Z.Bsp. Konkret; wie gehen international operierende KMU’s mit dieser Art von Wirtschaftspolitik um. Wie haben Sie mit Ihren Stakeholdern verhandelt. Welchen Referenzkurs haben sie zum Dollar in Ihren Büchern. Welche Kurz/Langfrist-Strategien (Services vs. Produktion, Lagerhaltung, Lieferketten, Verhandlungsstrategien) implementieren Sie im US-Markt. Sie sind ja auch Experte (Medien?), machen Sie’s besser😊
International operierende KMUs sollten sich möglichst schnell von den USA empanzipieren.
Bei Abstimmungen wäre ich nämlich nicht gewillt gierige, faule und auf Klumpenrisiko setzende Vollpfosten-CEOs zu unterstützen.
Die Linken (und damit die Presse) mussten unter Trump lange leiden. Nun ist ihm ein kleines temporäres Missgeschickt passiert und daher triefen sie nun vor Häme um ihrer angestauten Frustration Luft zu verschaffen.
Irgendwie ist das auch o.k. so, denn es erlaubt ihnen etwas Energie zu tanken für die nächsten 10 Jahre Trump und sein Zoll-Revival, sobald das Problemchen mit dem Supreme Court gelöst ist.
…passt zu Woke.