Hinter der glänzenden Fassade des Haushaltsgeräte-Riesen Fust brodelt es gewaltig.
Während man draussen mit Service-Qualität wirbt, wird im Bereich Kundendienst& Logistik der Coop-Tochter mit harten Bandagen und fragwürdigen Privilegien hantiert.
Im Zentrum der Kritik steht ein „Hilferuf“ aus dem Sommer 2025. Damals ging bei der Coop-Meldestelle ein mehrseitiges Dokument ein.
Dieses schilderte eine Führungskultur, die eher an eine absolutistische Monarchie als an einen modernen Schweizer Betrieb erinnert.
Es handelt sich um eine mehrseitige, detaillierte Abrechnung mit den Zuständen im Kundendienst&Logistik von Fust.
Die Hinweisgeber zeichnen dabei das Bild einer Angstkultur und berichten von systematischer Benachteiligung.
Nach Eingang der Meldung wurde der CEO von Fust aufmerksam. Der zeigte sich bemüht, bot Gespräche und Unterstützung an.
Dann aber überliess er die weitere Klärung Stellen, die von den Hinweisgeber selbst als Teil des Problems genannt wurden.
Der Redaktion liegen Unterlagen vor, darunter Verträge, Korrespondenz und Schreiben von betroffenen Mitarbeitern.
Besonders pikant ist das Geflüster über ehemalige Weggefährten aus derselben Branche, die jetzt Schlüsselpositionen besetzen.
Intern nährt dies den Verdacht einer Personalpolitik, bei der Nähe vor Transparenz zu gehen scheint.
Nach Wahrnehmung einiger Betroffener scheinen kritische oder auch nur hinterfragende Äusserungen gegenüber der Führungsebene nicht erwünscht zu sein.
Bedenken führen demnach zu erheblichen persönlichen Konsequenzen bis hin zu Freistellungen.
Während ein grosser Teil der Belegschaft lange Arbeitswochen leistet, profitieren einzelne Teams offenbar von kürzeren Arbeitszeiten.
Auch beim Homeoffice scheint die Gleichbehandlung nicht durchgehend gewährleistet.
Manche Kreise nutzen Freiheiten, die anderen unter Verweis auf strikte Vorgaben verwehrt bleiben.
Laut den Hinweisen zeigt sich die Problematik auch im Umgangston. In Meetings sollen wiederholt abwertende Bemerkungen gefallen sein.
Ein Ton, der intern für Unmut sorgt und Fragen zur Führungs- und Gesprächskultur aufwirft.
Die Swiss Household Services AG betont ihre Eigenständigkeit – es bestehe kein Coop-Gesamt-Arbeitsvertrag – und erklärt, die Vorwürfe seien mangels verifizierbarer Angaben nicht nachvollziehbar.
Aus Datenschutzgründen äussere man sich nur allgemein. Ungleichbehandlungen, Begünstigungen, Angstkultur und Parteilichkeit weist das Unternehmen zurück.
Respektive es kann diese nicht bestätigen und verweist auf interne Regeln sowie Kultur- und HR-Massnahmen.
Historische Arbeitszeitunterschiede seien weitgehend bereinigt, Reglement-Updates in Vorbereitung.
Laut dem Unternehmen wurde der „Hilferuf“ von 2025 geprüft und das Verfahren abgeschlossen.
Am Ende prallen zwei Sichtweisen aufeinander: Für die einen ist es Ermessensspielraum, für die anderen Ungleichbehandlung. Klarheit gibt es wohl erst, wenn die Fakten sauber auf dem Tisch liegen.


Wer bei Fust einkauft, wird „beraten“ wie bei der UBS.
Erhält den Ladenhüter. Das Produkt welches Fust die grösste Rendite verspricht.
So ein Geschäftsgebaren hat keine Zukunft.
Nein nicht die beste Rendite für fust sondern die grösste Kommission für den Verkäufer
Bei UBS gubt es keine teure Garantieverlängerung.
Bevor ich bei Fust einkaufe, kaufe ich doch lieber auf dem Ramschmarkt in Pattaya City Thailand.
Kommt mir vor wie bei UBS, wo Stufe Direktor auch gleicher als Stufe Arbeiter ist.
Erstere kommen und gehen max. pünktlich, und gehen auf Arbwitszeit sport machen.
Solch Work life balance Ist sehr angenehm, wenn man jegliches Gewissen und Eingefühl gegenüber seiner Untergebenen verloren hat.
Die Sache ist die, dass wenn die unzufriedenen Arbeiter entlassen werden, nistet sich die VORGELEBTE Kultur von oben nach unten ein (nicht umgekehrt)!
Die billigen Ausländer machen auch viel öfter krank, als worklife balance, Aber Kein Problem, wenn Chef-Bruder aus das gleiche Land kommen!
Ich frage mich, wie ich auf einen anonymen Brief in der folgenden Form reagieren würde:
Sehr Geehrte Herren
Ich finde Fust nicht mehr so toll wie auch schon.
Ich sehe da also negative Entwicklungen.
Ach ja, und die Strukturen sind auch nicht gerade glaubwürdig.
Was nicht sein darf, gibt’s nicht.
In schwierigen Situationen rücken mächtige Menschen zusammen und stellen auf Vetterliwirtschaft um.
Ist ein hartes Business und Fust zählt da nicht unbedingt zu den Gewinnern.
Das war mal als noch der Urs und die Monika aus Prinzip ihr Geld zu Coop, Migros und Fust getragen haben. Und in den Ferien ging es dann mit Kuoni zum Camping ins Tessin.
Alternativ kann man auch sein eigenes, sozial faires Unternehmen mit Home office gründen.
Ja die COOP-Führung in Basel wird nun in die „Hosen steigen“ müssen.
Fust ist kein unternehmerisches „Vorbild“ mehr und mit dem sinkenden Bell-Aktienkurs, eine andere COOP-Tochter, sind wir bald auf dem Niveau wie vor 20 Jahren.
Schade , wirklich schade aber ich muss der Beurteilung zustimmen
Bei Fust habe ich Erfahrungen gemacht. Einerseits in Sachen Beratung und andererseits wegen der Garantieverlängerung. Beides war nicht so wie gewünscht. Es gibt Alternativen auf dem Markt.
Das ist der normale Führungsstil in vielen Schweizer Betrieben: persönliche Kontakte gehen vor Leistungsausweis.
Ich kaufe ein „r“ und löse …
als ich das letzte Mal durch die Fust-Niederlassung von Amstetten
schrollte, spielten die Mitarbeiter fröhlich Pac-Man an den Terminals.
Seit Wochen nur ein Kunde weit und breit.
Und der wollte nur Batterien für seinen Vibrator kaufen.
Die Batterien für Ihren Vibrator kriegen Sie auf Temu zu 10% des Preises bei Fust.
Das ist bei uns deutlich besser. Da die meisten seiner Mitarbeiter die Lizenz zum Töten haben, sorgt M, was mein Chef ist, für ein sehr umgängliches Arbeitsklima.
Ich habe einmal bei Frust einen Staubsauger gekauft. 15 Minuten lang wollte mir der Verkäufer eine Garantie Verlängerung aufschwatzen.
Ich blieb standhaft.
Und ein Jahr später bekam ich Post. Eine Rechnung für die nicht abgeschlossen Garantieverlängerung.
WTF?
unstrukturierter Artikel. Um was gehts KONKRET? PS: Nochmals überarbeiten und schreiben, was ist. Oder eifern sie ihrem Chef (lh) nach?
Leider habe ich so schlechte Erfahrungen mit dem Kundendienst gemacht (mehrere Monate warten auf Antworten, keine Lösung lange), dass mir das Risiko zu gross ist, weiter dort einzukaufen. Auch wenn die Produkte dort ja nicht schlechter sind als in den anderen Shops.
Und der Leidtragende ist der Kunde. Da habe ich meine Erfahrungen gemacht und könnte auch Namen nennen, die sich wie Könige aufführen. Beim Kundendienst hat man den Eindruck, dass Fust die Löhne bezahlt und nicht der Kunde. Zudem kennen die Leute nicht mal die eigenen AGB, was zu unsäglichen Diskussionen führt. Letztlich bricht der KD den Kontakt zum Kunden ab. Beschwerde bei der Geschäftsleitung? Fehlanzeige! Keine Antwort, ist auch eine Antwort. Und wenn sich Verkäufer in den Fust-Filialen über den eigenen KD beschweren (und dies gegenüber dem Kunden), dann besagt dies alles.
Der Artikel erweckt den Eindruck, weitgehend auf einer einzelnen Meldung zu beruhen, ohne erkennbare Gegenrecherche. Vorwürfe werden ausführlich geschildert, belastbare Belege und klare Einordnung fehlen jedoch. Sensible Themen wie „Angstkultur“ oder Begünstigung verlangen besondere Sorgfalt. Alternative Erklärungen, etwa bewährte Zusammenarbeit und erwiesene Kompetenz statt „Vetternwirtschaft“, werden kaum geprüft. Insgesamt überwiegt Zuspitzung, während eine saubere Trennung von Vorwurf und Tatsache fehlt. Da kann man sich als Leser nur wundern.
Kann den Artikel nicht nachvollziehen. Es werden vage Behauptungen in den Raum gestellt basierend auf einem Dokument eines einzelnen Mitarbeiters, der eventuell selbst aus unbekannten Gründen Frust haben könnte.Völlige verbale Überspitzungen machen den Artikel zu Clickbait.
Die Kultur bei Fust hat sich in den letzten Jahren deutlich zum positiven verändert. „Ganz unten“ kann auch jederzeit mit „ganz oben“ ein Gespräch suchen. Es gibt kein Klima der Angst.
Veränderung ist selten bequem. Nicht alle klatschen sofort Beifall. Doch Fust-Intern passiert seit 2 Jahren mehr, als man von aussen wahrnimmt.
Ja, das angestaubte Image kommt nicht von ungefähr. Aber: Endlich bewegt sich etwas. Mit dem neuen CEO, neuen GL-Mitgliedern (neu auch weiblich) und neuen Impulsen wie zB im HR und Marketing geht es spürbar in die richtige Richtung.
Die