„This is not Winston Churchill that we are dealing with“, so US-Präsident Donald Trump in Anwesenheit von Bundeskanzler Friedrich Merz im Weissen Haus Anfang Woche über den britischen Premier Sir Keir Starmer.
Es ging dabei um die Schwierigkeiten der USA, den sich noch unter britischer Kontrolle befindlichen Luftwaffenstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean für die militärischen Einsätze im Iran zu benützen.
Keinen einzigen Namen nannte Kaja Kallas in der Aula der Universität Zürich gestern Abend anlässlich einer „Churchill Lecture“ im 80. Jubiläumsjahr der historischen Rede des Krieg-Premierministers mit den Schlussworten an die Jugend:
„Therefore I say to you let Europe arise“.
Kallas, zwischen 2021 und 2024 die erste „Female Prime Minister“ von Estland, ist Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission.
Und somit die Nummer 2 nach der deutschen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Ihr offizieller Titel: High Representative for Foreign Affairs and Security Policy. Somit die zentrale Aussen- und Sicherheitsministerin der Europäischen Union.
An der Universität Zürich herrschte Ausnahmezustand. In der vollbesetzten Aula weilten auch zwei Bundesräte:
Vizebundespräsident und Aussenminister Ignazio Cassis (FDP) und Verteidigungsminister Martin Pfister (Mitte).
Ein Novum, wie Andreas Kellerhals, Direktor des Europa Instituts, einleitend festhielt. 400 Personen verfolgten die Rede in Hörsälen.
Oder war es eher eine diplomatische Ansprache über die regelbasierte Ordnung in einer Ära von Power-Politik?
Viel Historisches wurde von der Estin erwähnt, bis tief ins letzte Jahrtausend hinein. Und wie sich Europa immer wieder nach Krisen neu und pragmatisch positionieren musste:
Jüngst nach der Finanz- und Eurokrise, der Migrationskrise, wegen der Corona-Pandemie.
Immer mit zunehmender Integration und dem Draghi-Motto „Whatever it takes“. Denn einzelne Staaten könnten die Probleme nicht selbst lösen.
„In den 27 EU Staaten gäbe es solche, die klein sind, und andere, die nicht gemerkt haben, dass sie klein seien“, so die Spitzendiplomatin bei der Beantwortung einer Frage zur gegenwärtigen Geopolitik.
In der Nachkriegs-Ära des regelbasierten Multilaterismus seien die USA, Russland und die aufstrebenden Staaten wie China und viele andere ins System „eingekauft“ gewesen.
Das habe sich nun schlagartig geändert.
Angesichts des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, der neuen Doktrin der USA und der Einflusserweiterung Chinas sei ein inner-europäisches Zusammenrücken jetzt dringend nötig.
Aber im Verbund der 27 Staaten eben ausserordentlich schwierig.
Ohne das „Veto-Land“ Ungarn und seinen Premierminister Victor Orban zu nennen, stosse die Europäische Union (EU) an Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit.
Sei es bei den neu geforderten Sanktionsrunden gegenüber Russland oder der Positionierung gegenüber Israel.
Die internen Entscheidungsstrukturen müssten angepasst werden.
„Reform of decision making“ sei nun zentral, um die EU in einer schnelllebigen Welt als Verteidigerin von Multilaterismus und bilateralen Partnerschaften zu positionieren.
Konkret geht es um die Abschaffung von Einstimmigkeit bei gewissen Entscheiden. Auch im Militärischen sei dies entscheidend: Die „Chain of Command“ müsste klar sein.
Daher sei ein Aufbau paralleler europäischer Streitkräfte ausserhalb der bestehenden NATO-Strukturen kein Thema.
Beim Umweltschutz und dem Klimawandel sei Regulierung eine Notwendigkeit. Für die Unternehmen müsse die Bürokratie abgebaut werden, um die Wettbewerbsfähigkeit wieder zu stärken.
Widersprüchlichkeiten bleiben bestehen.
Die Einforderung der Rechenschaftspflicht – „Accountability“ – stand als überragendes Credo von Kaja Kallas im Zentrum ihrer Ausführungen.
Dafür erhielt sie viel Applaus. Eine Vision wie vor 80 Jahren wurde hingegen nicht entworfen.
Zum Abschluss kam es zu flammenden und überraschenden Bemerkungen eines britisch-irischen Doppelbürgers zu den Bilateralen III.
Sir Noel Quinn, seit einem knappen Jahr Verwaltungsratspräsident der börsenkotierten Privatbank Julius Bär und ehemaliger HSBC-Topshot, appellierte an die Wichtigkeit des Vertragswerks für die Schweiz und ihren Finanzplatz.
Ein ungewöhnlicher Beitrag – oder Einmischung – in den gegenwärtigen Diskurs in der Eidgenossenschaft.
Auf jeden Fall würde somit London seine Stellung als einzige Alternative im west-europäischen Finanzmarkt stärken.



Man wählt also eine Estin. Eine ex-Sowjetunion Quoten Frau?
Wohl in Biologie geschlafen & zu viel Woke Medien konsumiert.
„Die grosse Visionärin des Abends“. Offenbar im Stau steckengeblieben.
Stattdessen stand jemand auf der Bühne, der mit viel Pathos erklärte, warum er eigentlich gar nichts zu sagen habe.
Das Publikum war beeindruckt – vor allem davon, wie man eine Stunde reden kann, ohne einen einzigen Gedanken zu riskieren.
Und der Wirtschaftsvertreter, der sich plötzlich als transatlantischer Geheimagent inszenierte.
Nun ja – wer sonst sollte die Welt retten, wenn nicht ein Mann mit PowerPoint und Selbstvertrauen?
warst dabei? hast zugehört? hast’s verstanden?? oder nur kommentiert?
Die „Gastrednerin“ wirkte wie ein Navigationsgerät ohne GPS: viel Ansage, null Orientierung.
Und der Wirtschaftsvertreter daneben ? Tat so, als hätte er gerade persönlich die Weltordnung erfunden – dabei klang er eher wie der Praktikant, der sich versehentlich in die Chefetage verirrt hat.
Viel blabla, wenig Substanz und gar keine Aussagen.
Die erste „female“ Ministerin von irgendwo.
Nimmt mich wunder, wer die Redenschreiberin dieser Nummer war.
Keine Churchill‑Momente in Zürich nur Kallas, die eine vollbesetzte Aula mit Leere füllt. Und der Bär‑Chef? So eifrig fürs EU‑Dossier, dass man fast fragt, ob London ihm das Manuskript geschrieben hat.
Zürich wartet auf Churchill, bekommt aber Kallas ohne Kompass. Und während zwei Bundesräte höflich nicken, hält der Bär‑Boss ein EU‑Plädoyer, das so britisch klingt, dass man fast den Union Jack im Hintergrund sucht.
Kein Churchill in Zürich nur Kallas, die Visionen meidet wie andere den Regen. Dazu ein Bär‑Boss, der das EU‑Mantra so brav aufsagt, dass man sich fragt, ob er direkt aus Whitehall eingeflogen wurde.
Das Imperium ist innen leer und hohl. Sie haben fertig. Flasche leer. Totaler Bankrott auf allen Ebenen.
Auf derartige Anlässe soll/kann die Universität Zürich verzichten.
Die Estnische EU-Aussenministerin war für diese Rede nicht prädestiniert.
Was hatte Sir Noel Quinn, noch von der Bank J. Bär, hier zu suchen?
Eine „unkluge Wahl“, wer die Verluste mit der „Signa Benko Pleite“ oder der MBaer Merchant Bank in Erinnerung hat.
Bevor man eine Reform des „decision makings“ angeht. Sollte man zumindest sowas vorher schon mal gehabt haben.
Die EU macht keine Desicions, sie weicht nur gegenseitig aus und plappert den Amis nach, immer aber, und das korrekt, darauf hinweisend, dass man nicht damit einverstanden ist.
Die Schweiz bleibt neutral. Und das kann man als Standhaft beschreiben. Im übrigen war dieser Event eine Antiwerbung für die Bilateralen X und so weiter.
„Decision making“ erklären wollen, ohne je selbst eins getroffen zu haben, ist schon sportlich. Die EU für Ausweichen zu kritisieren, während man selbst geistig im Stand-by-Modus hängt, erst recht.
Und die Schweiz „standhaft neutral“? Wenn Nichtstun Mut wäre, wäre ein Gartenzaun ein Nationalheld.
Der Event war Antiwerbung? Nein. Nur ein Spiegel. Und der hat dir offenbar nicht gefallen.
@Investmentbanker: Standhaft Neutral zu bleiben braucht mehr Mut und Eier, als den Befehlen anderer zu gehorchen.
Bei Selbstreflektion „Spiegel“ ist es nicht schlimm, wenn man nicht alles gut findet was man so sieht.
Beeindruckend, wie du über Mut philosophierst, während du selbst nur Sprüche klopfst, die nach Stärke klingen sollen.
Neutralität ist kein Feigenblatt, sondern eine Haltung – etwas, das man nicht erreicht, indem man große Worte aneinanderreiht.
Und zum Spiegel: Wer anderen erklärt, was sie darin sehen sollten, verrät meist nur, dass er seinen eigenen schon lange meidet.
Schweizer Bünzlis möchten bei den „Grossen“ mitspielen. Dabei würden sie es nicht mal auf die Ersatzbank schaffen. Wie Erstklässler, die auf dem Pausenplatz mit den Zwölfjährigen tschutten möchten.
Zwei Bundesräte bei diesem Anlass mit der Kriegstreiberin Kallas. Offensichtlich unterbeschäftigt. Gab es wenigstens CH-Wein zum Apero?
Dummheit ist die neue Sozialkompetenz; lethargische Bundesräte und beschränkte EU Tante
Wein aus dem Wallis, vom Ehegatten von Frau P… – Sie wissen schon.
„Nepper, Schlepper, Bauernfänger“
Ich nehme die Politik immer mehr als Copy-Paste-Organisation wahr; ganz im Sinne „Wir werden, was wir gewesen sind“. Der Mensch schafft es nicht aus seinem zwanghaften Grössenwahn herauszufinden. Übermütig stürzen wir uns immer wieder in den selben Sumpf und krabbeln demütig aus dem Schlamm, nachdem wir zuerst alles aufs Spiel gesetzt haben. Das gross propagierte Miteinander findet nicht statt. Einzelinteressen und Wohlstandsüberfluss lassen uns auf immer mehr verrückte Ideen kommen. Die gemeinsame Vision wird immer wieder zur Farce. Beginnen wir doch wieder mit dem Guten vor unserer Haustüre.
Der Nullen und Schweizer Volksverräter, die immer noch den offensichtlichen Zerfall der Elends-Union schönreden wollen.
Kognitive Dissonanz allenthalben bei der Profiteurenkaste der Beamten und Politiker. Die creme de la creme der Negativauslese aus der Schweiz und dem Ausland.
Fehlten nur noch die „young global leaders“ Rickli und Bärbock 🙂
Die einzige Vision des Menschen ist wohl: „Wir werden, was wir gewesen sind.“. Ein ewiger Kreislauf ohne nennenswerten Durchbruch, weil der Mensch immer wieder die Demut verliert und meint, die Natur um ihn herum und in sich selbst perfektionieren zu können.
Und Dh weisst, heute kannst Du länger schlafen, mit der eigenen Bundesratslimousine von Bern nach Zürich, Dich chauffieren lassen.
Die Tageszeitungen liegen bereit, Du musst ja schliesslich informiert werden.
Ein gemütlicher Ausflug, Friede, Freude, Eierkuchen. Am Anlass an der Uni bist Du unter Deinesgleichen. Mittagessen in einem schönen Zunfthaus, schön abgeschirmt vom Pöbel.
Apero ohne Ende mit feinem Weisswein.¨
Dann wieder gemütlich retour nach Bern und ein Nickerchen in der abgedunkelten Limousine.
Und schon wieder ist ein Arbeitstag 🙂 vorbei, so herrlich, als wichtiger Politiker.
Dann schon lieber Zigarrenrauch….
Hat man keinen Internet-Anschluß? Wieder viel Geld verschwendet.
Eine Schande für Zürich, die Universität, aber vor allem für die Schweiz, dass 2 Bundesräte dieser niemand nimmt Sie Ernst den Hof machen. Nicht erstaunt, dass die beiden verlorenen Cassis und Pfister, Ihr den Hof machten. Es fehlte nur nach Jans. Ich hoffe, dass dieses Cabaret spätestens nach der Rahmenverträge Abstimmung endlich und endgültig vorbei ist.
Der Applaus in Zürich muss für die Chihuahua aus Brüssel, welche von keiner Regierung mit einem Minimum an Selbst Respekt ernst genommen wird, wie Balsam auf die Seele gewirkt haben.
Gleichzeitig bot dieser Anlass einer Delegation aus Bundesbern die Gelegenheit, ihre Unterwürfigkeit unter Beweis zu stellen.
https://brusselssignal.eu/2026/01/kremlin-rules-out-talks-with-semi-literate-incompetent-eu-bureaucrats/
FYI: Im Bereich Sicherheit & deren Infoaustausch kann der EU Support zu 100% hierzulande gar NICHTS schaden. In der aktuellen Zeit & Sicherheitsstufe erste recht nicht!!!
Wir schaffen es hier im Jahre 2026 noch nicht mal, Sicherheitsdaten über die Kantonsgrenzen (!) hinweg digital & simple auszutauschen. Bescheuert ! Gefeuert bei so einem allg. Sicherheits Leichtsinn!
Sorry das ist jetzt mal wieder der Insidep.- Hirbel der ohne Plan und Peilung drauflosschwafelt. Kallas kann als Estin Aussenpolitik und wer einen Churchill-Moment erwartet hat und nun enttäuscht wurde hat eine Konsumhaltung wie ein Teenager. Dabei wären hier in der Runde die ersten, die nach ein „Blood & Tears“- Rede den Schwanz eingezogen hätten und gejammert hätten. Schöne Freitag zäme…
Werter Dr, Ihr Geschreibsel ist inhaltlich noch weniger wert als Ihre Grammatik. Und die ist wirklich schlecht.
Genau so geht Propaganda.
Ich finde es unglaublich, dass Churchill auch nur annähernd als positiv angesehen wird.
Was will man denn erwarten von einer Russophobin, die gegenüber dem Clown aus Kiew in etwa die gleich würdige Haltung einnimmt wie eine 11-jährige, die Taylor Swift begegnet?
Deren Reden und Plädoyers den Handlungen und geschäftlichen Verwicklungen ihres Gatten mit Russland diametral entgegenstehen, was aber von den moralinsauren Oberheuchlern zu Brüssel niemanden stört?
Deren Intelligenz wohl nur noch von der „Chefdiplomatin der UN“ und von Flintenuschi unterboten wird, weshalb sie es wohl auch nur auf Platz 2 der Charts der EU-Puppets schaffte?
Churchill hat wohl von einem Europa gesprochen vor 80 Jahren, das auferstehen soll. Er hat aber nicht gesagt, was für ein Europa und es ist völlig offen, ob er mit dem heutigen Europa einverstanden wäre. Man erinnere sich an de Gaulle einige Jahre später, der vom Europa der Vaterländer sprach. Auch ein grosser Staatsmann, der aber sicher nicht das heutige Brüsseler Europa meinte.
Hallo Herr Hässig und die Aufsicht. Könnte der Herr Alex Ganter bitte seine Interessenbindungen offen legen wenn er hier schreibt. KJS, IV, Russian market und die anderen bitte auch.