Die Swiss Life ist eine Vorbild-Versicherung. Ihre Aktie erfreut die Investoren, der SMI-Konzern gerät selten in die Headlines.
Heute ist das anders. Die Führung hat intern ein umfassendes Sparprogramm angekündigt. Es wird zu einem Stellenabbau kommen.
Der dürfte nicht klein bleiben. Die Mitarbeiter befürchten jedenfalls das Schlimmste.
Grund: McKinsey ist im Haus.

Die berühmt-berüchtigte US-Beratungsfirma nimmt alle Abläufe im Swiss Life-Hauptsitz am Zürcher Mythenquai und vor allem im Binz-Quartier der Limmatstadt unter die Lupe.
Dort betreibt die Swiss Life Schweiz ihr wichtigstes Backoffice. McKinsey wird deren Spitze sagen, wo sie Kosten, sprich Personal, sparen kann.
„Swiss Life Schweiz hat sich das Ziel gesetzt, ihre starke Marktposition weiter auszubauen und auch in Zukunft profitabel zu wachsen“, sagt ein Sprecher auf Anfrage.
„Dazu gehört auch, dass wir unsere Organisation, die Prozesse sowie den Ressourcen- und Personaleinsatz konsequent und über die einzelnen Geschäftsfelder hinweg regelmässig überprüfen und so ausrichten, dass wir weiter wachsen können.“
Das Management erwarte „ punktuell weniger Mitarbeitende“ zu beschäftigen, „wobei dies primär den Innendienst betrifft“.
Kahlschlag im Backoffice also? Das kennt man von der Helvetia-Baloise. The New Kid in Assekuranz-Town schockte das Land mit einem Giga-Cut.
Allein in der Schweiz verlieren 1’800 Leute ihr Auskommen, weltweit sind es sogar 2’600. Historisch.
Auch dort sind es hauptsächlich die Strukturen im Innendienst, die zerschlagen werden. Droht jetzt das Gleiche bei der Swiss Life Schweiz, dem Herzstück des Konzerns?
CEO Matthias Aellig und sein Schweiz-Chef Roman Stein, beides studierte Physiker, setzen auf die scharfen Analytiker aus dem Stall von McKinsey.
Sie operieren nach Zahlen, Formeln, Modellen – Ratio vor Heart.

Bereits gelte ein Einstellungsstopp, sagt ein Insider. Und zwar nicht nur im Innen-, sondern auch im Aussendienst, sprich an der Kundenfront.
Dabei habe die Führung noch im Januar von unbesetzten Stellen im dreistelligen Bereich gesprochen. Diese wolle man so schnell wie möglich mit guten Leuten besetzen, soll es damals geheissen haben.

Die Wende erfolgte offensichtlich abrupt. Erste Mitarbeiter würden vor die Tür gestellt, sagt die Auskunftsperson – „in Staffeln, damit es nicht auffällt“.
Insbesondere Ältere seien ins Visier der Chefs geraten. „Einigen Mitarbeitern um die 60 wurde die Frühpensionierung empfohlen“, so der Insider.
„Wir besetzen offene Stellen im Innendienst nur noch sehr selektiv“, bestätigt der Swiss Life-Sprechen den Anstellungstopp.
Dass man auch im Aussendienst keine Leute mehr anstelle, stimme hingegen nicht. „Ebenso ist es falsch, dass wir bereits jetzt Mitarbeitende entlassen oder die Frühpensionierung empfehlen.“
„Wo und in welchem Ausmass wir Stellen über die Fluktuation hinaus reduzieren müssen, ist Inhalt der aktuellen Analyse. Wir werden gemäss aktueller Planung der Überprüfung im dritten Quartal Klarheit zu konkreten Massnahmen haben.“

Die Automatisierung einfacher Back Office Prozesse (Vorgang neuerdings KI genannt) ist ein dringendes MUSS zum Wohle der Kunden und der Aktionäre. McK ist der Steigbügelhalter gegen Veränderungsunwillige. Well done 👍
Was heisst hier zum Wohle der Kunden. Es werden Millionen Gewinne erziehlt und man kriegt den Hals nicht voll…das ist die Wahrheit. Und das sehen die Kunden auch und gehen zu Versicherern, die anders agieren…und die gibt es zum Glück noch.
Altes Muster: wenn die sogenannten Risktaker‘s nicht weiterwissen oder sich verstecken wollen, holen die Feiglinge McKinsey ins Haus. Können sie es eigentlich nicht selber🤔? Wofür sind die Toplöhne?
Wenn diese Topshots das Sparpotenzial im eigenen Unternehmen nicht erkennen und dafür McKinsey holen müssen, sollen sie ihen Posten räumen und das Feld fähigen Unternehmern überlassen. Wer stellt eigentlich solche Pfeifen ein?
Hochbezahlte Manager der Swiss Life wissen doch genau, was sie wollen.
Dabei wird wieder einmal eine Beratungsfirma vorgeschoben.
Feige und lächerlich. Dies sind für mich keine Manager – nur Lohnempfänger in ihren Hochglanz-Büros.
Wenn McKinsey schon mal da ist: könnte Swiss Life nun nicht das Tegut der Migros übernehmen?
Auch die Swiss Life ist eben vor allem den Investoren verpflichtet und muss eine möglichst hohe Rendite erwirtschaften. Der Unternehmenszweck ist nicht, möglichst viele Arbeitsplätze auf Lebenszeit zu schaffen, damit sich Schweizer ein üppiges Leben finanzieren können.
Die Mitarbeiter sind Mittel zum Zweck zur Erwirtschaftung von Profiten, und sind oft nötig, aber teuer. Deshalb sucht man nach Alternativen, welche bei Verwaltungs- und Bürojobs eben durch Digitalisierung und KI heute vorhanden sind.
Das ist das Einzige, was McKinsey überall entdeckt. Stellenabbau. Mehr können sie auch nicht kommen sich aber wie Götter vor und kosten eine Vermögen.
Ach tatsächlich?
So einfach ist das?
Warum sind Sie dann nicht bei MCKinsey?
Wir beide wissen, warum….
Wer sich mit dem Kauf der Drückerkolonne AWD die Selbstoptimierer mit gegeeltem Haar und AMG einkauft, der holt in derselben Logik auch noch McKinsey ins Haus.
McKinsey ist doch der Grossmieter bei AWD-Swiss-Life im ehemaligen Manorhaus. Da passt es doch wieder wie der Eimer auf den Deckel. Nein andersrum, aber es passt.
Ohne Witz, super, kosten runter, ich will mehr dividende
Mieser Charakter.
abbauen kann man immer.
ist auch ziemlich einfach.
zahlen tun es dann die
verbleibenden mit mehr
arbeit und wir kunden,
mit mehr selber machen
zu höheren preisen.
im moment wird vor allem
in der schweiz personal
abgebaut und im ausland
eingestellt, da billiger.
solche firmen sollte man
ganz einfach meiden.
vielleicht verstehen sie
es dann.
Jede Firma kann jederzeit 10% des Personals entlassen, ohne an Effizienz zu verlieren. Sowieso im backoffice…
Dann mach doch diesen Versuch: Logistikfirma mit 10% Stellenabbau! Detailhändler: Coop mit 10% weniger Personal in der Produktion!Stadler mit 10% weniger Personal ! Deine Theorie kann nicht stimmen.
Warum McKinsey ? Sind die nicht selber in der Lage ihren Laden in den Griff zu bekommen. Für was erhalten die ihre Traumsaläre und Boni ? Völlig unfähig offenbar.
Ein typisches Zeichen, dass der Chef überfordert ist. Sofort entlassen, so kommt das nicht gut mit Swiss Life.
Wss macht ein CEO mit McK Background aber ohne Kunden-Erfahrung? Er baut Stellen ab und holt dazu seine Ex-Buddies.
Ich warte auf den Tag, an welchem ein zum CEO gewordener Ex-McK-Berater es fertig bringt, die Profitabilität seiner Firma nachhaltig durch organisches Wachstum zu steigern.
Ich befürchte, ich werde diesen Tag nicht mehr erleben…
Hauptsache bei Wealth Managers wird niemand entlassen…. Swiss Life wird eh abgehängt… zu teuer!
Es ist verwerflich, da werden MA vor oder bei oder über 60 in den Ruhestand oder auf die Strasse befördert!
Doch bei den hohen Gehältern dieser Führungskräfte wird überhaupt nicht gespart!
Was noch tragischer ist, dass im VR der Swiss Life der Arbeitgeberpräsident sitzt und welcher für die schrittweise Erhöhung des AHV Alters auf 66 plädierte. Aus meiner Sicht ein hochgradiger Wiederspruch.
Manager, die McKinsey brauchen, haben die Kontrolle über ihr Leben definitiv verloren.
Vor allem haben sie die Kontrolle über ihre Firma verloren.
Ich übernehme die Aufgabe zur Hälfte der Kinsey-Entschädigung und werde das gleiche Ergebnis nach eingehenden Untersuchungen, vielen Spesen und Folien präsentieren:15% Personalabbau empfehlen und dann 10% realisieren.