Die Julius Bär ist mit gut 7’000 Mitarbeitern ein Fünfzehntel der UBS. Doch ihr operativer Lenker sackt eine Entschädigung ein, die an Grossbanken-Manie erinnert.
24 Millionen. Never heard of.
Darin sind 16 Millionen als Antrittsgeschenk enthalten. Dies als Entschädigung für Ausfälle bei Bollingers Ex-Arbeitgeber Goldman Sachs.

Hinzu kamen 8,3 Millionen „Normal“-Entschädigung für 2025.
Zwar erhielt UBS-CEO Sergio Ermotti mit 15 Millionen fürs letzte Jahr noch etwas mehr. Relativ gesehen lässt Bollinger aber den grossen „Sergio“ weit hinter sich.

Der Booster für den Bär-Chef ist enorm. Ihn hat die mittelgrosse Bank heute früh im Geschäftsbericht offengelegt.
Die enorme Zahl hängt mit Bollingers Herkunft zusammen. Der Schweizer stammt aus dem Stall der US-Investmentbank Goldman Sachs.
Dort war Bollinger, einst ein ZKB-Lehrling, hoher Chef und einer der „auserwählten“ Partner. Die streichen Summen wie von einer anderen Galaxie ein.
Jedenfalls wenn’s läuft. Und das tut es meistens.
Bollingers Golden Hello, sein Fixum und sein Bonus läuten ein neues Zeitalter bei der grössten Privatbank ein. Die Höchsten können richtig Kasse machen.
Das zeigt sich auch beim Durchschnittslohn. Die sieben Mitglieder der Geschäftsleitung sackten 2025 total 25 Millionen ein.
Im Schnitt also 3,6 Millionen. 2024 waren es 43 Millionen, die sich allerdings auf 16 Mitglieder in der obersten operativen Führung verteilten.
Machte pro Kopf 2,7 Millionen.
Der Anstieg lässt sich sehen. Ein Drittel mehr im Schnitt.
Bollinger setzt mit dem enormen Payday die Latte auf ein neues Level, die Kollegen erhalten damit auch deutlich mehr – Absahnen an der Spitze, noch bevor sich allfällige Erfolge einstellen.

Möglich macht das der Präsident. Ein Sir aus England. Noel Quinn heisst er, er war einst CEO der riesigen HSBC.
Quinn hob die Entschädigungen für seine Spitzenmanager an, wie sich das vor ihm keiner getraut hatte.
Selber kommt er ebenfalls auf eine Honorierung, von der ein Bär-Präsident bisher nur träumen konnte.
Zwei Millionen gabs für den Chairman – Vorgänger Romeo Lacher musste sich mit mickrigen 900’000 Franken abfinden.
Das Beste: Quinn hat noch keine Bär-Aktien. No Skin in the Game. Dafür beglückt er die Bank mit einem alten Kollegen aus den Reihen der HSBC.
Einem britschen Ex-Armee-Offizier und HSBC-Bigboss. Der wird neuer Verwaltungsrat, dafür scheidet eine Frau aus. Leider verletzte man damit die Frauenquote, so die Bär heute – und verspricht Besserung.
Für das Risiko dass Herr Bollinger mit seiner Tätigkeit beim Bären eingeht, ist die Entschädigung angemessen.
Schlussentlich trägt er die Verantwortung für alle Fetttöpfe wo der Bär die Pfoten drin hat/hatte. Das kann bei Auslandsreisen schnell unangenehm werden.
Die Gier ist grenzenlos – überall!
Wer kann langt nochmals richtig zu bevor sich unser Finanzsystem verabschiedet…
Er hat die Kohle ja nicht genommen, man hat sie ihm gegeben.
Rentner: es hat sie aber auch nicht abgelehnt. Oder ganz altruistisch gesagt, er spende sie.
Bollinger hat das Geld verdient. Er ist die einzige Lösung die den Lahmen Gaul wieder auf Vordermann bringen kann.
Das Salär kann gerne auf 10 Mio aufgestockt werden.
Der hat bisher nichts gebracht. Nichts.
Verdient????? 😂
Bin einfach nur sprachlos bei Ihren Aussagen!!
Was denken Sie eigentlich, wer den Karren zieht. Es sind die MA.
Der Job des CEO wird massiv überschätzt. Bei Problemen sind es nämlich gerade diese Spezies, welche nach PWC, EY etc rufen.
Einfach absurd! Alle legen zu: VR und GL. Was für naiv-dumme Kunden zahlen dies via Gebühren im Privatebanking und lassen sich a discretion melken!
Brauchen wir eigentlich die Privatbanken?
NEIN, denn die Bürger*innen sind schon längst mündig und benützen die Online-Banking-Anbieter:
– viel, viel günstiger
– schnell und flexibel
– Gebühren und Kommissionen sind überschaubar im Vergleich zu Privatbanken
Die erzielten Einsparungen durch das Global Procurement machen es möglich! Top Leistung mit Frauenquote an der Spitze des Einkaufs. Mitarbeiter Zufriedenheit? Egal.
Habe andere Sorgen, da Ende Monat ausgesteuert!
Na dann raus aus der Komfortzone ! Tellerwäscher Karriere starten. Ausser Sie haben Millionen auf der Kante. 😊👍
Die naiven Bär Kunden wollen das ja bezahlen! Es wird auch inZukunft weiter zugeschaut, wie bei allen Banken oben abkassiert wird. Es wird sich nichts ändern!
Ich finde, wer gut arbeitet, soll auch gut verdienen. Das ist schon in Ordnung.
Ja, ABER nicht diese enormen Summen.
Der CEO ist immer noch Angestellter und nicht Eigentümer.
Bin überzeugt, dass es genügend andere fähige Manager hat, die diesen Job locker für CHF 1 Mio / Jahr machen würden.
In defense of CEO Bollinger
Langsam sollte doch überall bekannt sein, dass auf C-Level- Niveau der Arbeitsmarkt eigenen Gesetzen gehorcht.
Dieser CEO hat sich im hochkompetitiven amerikanischen Finanzmarkt bewährt. Im Gegensatz zu einheimischem Gewächs, das oft durch Vetternwirtschaft nach oben geschwemmt wurde. Wer es fertig bringt, ein indigenes Schiff in guten Zeiten fast zu versenken, sollte sich jetzt nicht zum edlen Ritter aufschwingen.
St. Bollinger möchte man zurufen: Du hast keine Chance, nutze sie.
Die paar Millionen sind voll gerechtfertigt.
Wird es, wenn es heisst
Nur so können wir die Besten für uns gewinnen.
Und das Totalverblödete Dummvolk glaubt sogar diesen Schwachsinn.
„Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.“
Friedrich von Schiller
Das passt doch zu diesem MD Selbstbedienungsladen. Rette sich wer kann.
Geil, und unten heisst es 50% weniger Bonus/Lohnerhöhung zu letztem Jahr. Da sieht man, wohin das Geld fliesst..
Bär ist bald Geschichte die Abwicklung in Zürich ist nur noch eine Frage der Zeit.
Lasst die Korken knallen wenn es so dann los geht
Wenn er es schafft, endlich bei Wealth und Tax Planning gründlich auszumisten, hat er sich die 8+ Kisten redlich verdient. Ausmistpotential >10m.
LOL. Die Home Office Könige, wie sie intern bekannt sind. Obwohl, nicht ganz korrekt. Sie werden eher beim Shoppen an der Bahnhofstrasse gesichtet.
Lukas, die totale Entschädigung für Bollinger im letzten Jahr waren
CHF24 Millionen. .-. Die Bärenbank ist komplett am Abdrehen.
So fixt man Menschen an, die sich dann immer mehr nur noch über Bonus und Besitz definieren, dem Geld alles unterordnen und alles dafür tun. Das ist Konditionierung auf höchstem Niveau.
und all dies, während die „Verjüngung“ des Personals niedrigere Gehälter als für alle anderen bedeutet… 😪
Krank aber der VR bewilligt diesen Unsinn. Der VR ist das Problem.
dieses System ist einfach krank. Die Mitarbeiter wirft man raus und die Obrigkeiten, die einen gewissen Namen in der Branche haben, werden vergoldet. War eigentlich nie dafür aber solche Dummheiten sollten durch den Staat geregelt werden. Kann es wirklich nicht sein.
🧯🔌🚧Voll überbezahlt !!!
In Relation zu den Summen, welche ein einfacher, flinker Ballrenner heutzutage für einen temp. Clubaustausch so bekommt, sind diese Top Bankers aber ALLE einzeln: völlig unterbezahlt, fast schon Mitleid erregend. Die sind doch mind. 7.24.365 immer Vollgas dem Geld nach gerannt ? Komisches Rennen & Messkriterien.