Der Abgang des CEOs diese Woche beim Fussball-Wunderklub Thun wühlt die Szene auf.
Dahinter steckt der Kampf ums Geld. 4 Millionen braucht der Klub – schnell.
Liefern soll die Kohlen eine Firma, die keiner kennt.
Eine frisch im Handelsregister eingetragene Aktiengesellschaft mit einem einzigen Zeichnungsberechtigten.
Der stammt aus der Vermögensverwaltung und sitzt in unzähligen weiteren VRs.
Was er genau will und für wen er allenfalls tätig ist, weiss niemand.

Das rätselhafte Tun hängt mit der Sorge um die Lizenz zusammen. Die Thun-Verantwortlichen mussten vor zwei Wochen beim Verband das Budget einreichen.
In einem Monat wollen sie damit grünes Licht für die nächste Saison erhalten.
Die Frage ist: Wer steckt hinter der geheimen Firma?
Ins Spiel kommt die Visana. Die Berner Krankenversicherung hat den FC Thun im Griff.
Sie ist grosse Thun-Sponsorin. Und sie hat obendrauf das Stadion gekauft.
Die Deals tragen die Handschrift von Angelo Eggli. Der Manager ist CEO der Visana. Er boxte die Übernahme der Atupri durch.
Eggli eilt der Ruf eines Haudegen voraus. Bei der Allianz gabs einst eine Untersuchung wegen seines Führungsstils. Eggli konnte bleiben.
Als Troubleshooter hat Eggli einen treuen Helfer. Lebrecht Gerber heisst dieser. Gerber half Eggli schon zu Allianz-Zeiten.
Jetzt geht Gerber beim FC Thun ein und aus. Aus seiner Feder stammt eine Analyse, wie der Klub finanziell auf die Beine kommt.
Visana und FC Thun: Die Umklammerung wird immer enger. Finanziell, personell.
Und jetzt taucht ein mysteriöser Geldgeber auf. Hat Angelo Eggli, der starke Mann der Visana, etwas mit diesem zu tun?
Auf Fragen per SMS reagierte Eggli nicht.

Die Verwaltungsräte vom FC Thun tragen die Verantwortung für die Geheimfirma. Sie winkten die Geldspritze durch, ohne dass klar wurde, von wo die 4 Millionen wirklich stammen.
Das hängt mit einem „Vorspiel“ zusammen. Schon zuvor hatte der gleiche Geldgeber 2 Millionen in den Fussballklub eingeschossen, der die Schweizer Superliga dominiert.
Mit der 4 Millionen-Spritze in Form eines Wandeldarlehens mit Rangrücktritt würde die Beziehung zum neuen Geldgeber einfach formalisiert, ist aus Thun-Kreisen zu vernehmen.
Die Rede ist von einem „Übertrag“ auf die neue AG. Beim ganzen Vorhaben spiele der Finanzchef der Visana eine wichtige Rolle, so ein Insider.
Die Spieler des FC Thun verkörpern plötzlich wertvolle „Assets“. Sollte der FC Thun als Schweizer Meister die ersten paar Runden im europäischen Wettbewerb überstehen, würden die Transfersummen für die Besten erst recht hochschiessen.
Wer würde dann Kasse machen? Jener, dem der Klub gehört. Steckt also hinter dem 4 Millionen-Sponsor, der sich in der Form einer 100’000 Franken Mini-Aktiengesellschaft präsentiert, ein viel grösserer Player?
Das riecht wieder stark nach einer dieser Albaner Connections ;).
Die Übergewinne aus der Grundversicherung müssen auch investiert sein. Sonst sinken noch die Prämien. Das wollen wir alle auf keinem Fall.
Da dürfen die „Fans“ aber nicht jammern, wenn ihre Krankenkassenprämien regelmässig steigen. Schön im Gleichschritt mit dem Marktwert ihrer Kicker.
Zuerst einmal herzliche Gratulation an Thun zum verdienten Meistertitel.
Als YB-Fan freue ich mich aber schon jetzt, den Niedergang des FC-Thun zu beobachten. In 3 Jahren werden die Oberländer wieder in der ersten Liga kicken.
Dann freue ich much auf die Derby’s Thun – YB!
Sie trauriger Typ, Thun wird YB in der Champions Group nochmals richtig verhauen, ich freue mich schon jetzt.
Ein kleiner Club schreibt – bereits zum zweiten Mal – unerwartet Geschichte. Und auch dieses mal wird es ein paar Geldgieierge geben, die daraus Proifit schlagen wollen. Und am Ende den Scherbenhaufen den Fans überlassen!
FC Thun müsste HEUTE Transparenz schaffen – sonst ist es vorbei mit dem sorgfältig gepflegten Image des sympathischen Provinzclubs.
Geld regiert die Welt, das ist nicht nur beim FC Thun so. Das gilt auch bei IP, je mehr Klicks je mehr Geld. Der Unterschied zwischen FC Thun und IP ist ein Anderer. Wenn der FC Thun schlecht spielt pfeifen die Fans, wenn IP Mist schreibt jubeln die Leser.
Angelo Eggli hat doch schon immer davon geträumt, Präsident von YB zu werden. Dort hatte er keine Chance. Warum also nicht beim FC Thun, der momentan wesentlich erfolgreicher ist als der grosse Rivale in der Hauptstadt. An Ehrgeiz fehlte es ihm jedenfalls nicht.
Letztes Jahr ist der FCB mit 73 Pkt. im gleichen Modus Meister geworden.
Das Jahr vorher YB mit 77 Pkt.
Thun steht jetzt bereits bei 71 Pkt. Es ist also faktisch Meister.
Darauf könnte man für die nächsten Jahre aufbauen (auch wenn sich die anderen Mannschaften taktisch endlich modernisieren).
Aber nein, vermutlich werden die das aufs Riff setzen.
Hätte auch gerne einen Sponsor, da Ende Monat ausgesteuert!
Bei so viel Fussball Vereinen, Investments, hohen Transfersummen und Body Leasing Business, Temporär Fussball & Merchandise, kann man leicht die Transparenz verlieren oder gar wegzaubern. Sport Vereine sind da sicher sehr sportlich, agil & wendig.
Hab mir halt meine beiden Füsse für je 10 Mio Unfall versichert und hab jetzt beide Knöchel gleichzeitig kaputt, für ca 5 Jahre. Take a Break.
FC St.Gallen 1879 wird Meister!⚽️
Auch ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn..hier: nachdem es kurz vor dem Exitus ist.
Die wirkliche Frage ist: Was ist Angelo Egglid Coiffeur von Beruf?
Der Eggli will halt immer s’füüfi und ds Weggli.
und wenn er’s mal nit überchunnt – dänn bällt er wie en böse Hund.