Ja, Brent Crude verbuchte im März die grösste Monatsrally seit Beginn der Aufzeichnungen, über 50 Prozent.
Mehr als während des Golfkriegs 1990. WTI (West Texas Intermediate) Brent zog schnell nach, die Preisdifferenz brach von fast 20 Dollar zu Monatsbeginn auf wenige Dollar ein.
Wer aber glaubt, die Vereinigten Arabischen Emirate würden davon profitieren, liegt falsch. Ganz im Gegenteil: Dubai und Abu Dhabi stehen unter massivem Druck.
Der Krieg gegen Iran hat in wenigen Wochen rund 120 Milliarden Dollar Börsenwert vernichtet. Die Leitindizes fielen um 16 respektive neun Prozent.
Immobilien- und Bankenwerte sackten stellenweise über 25 Prozent ab.
Die Infrastruktur bricht zusammen. Über 18’000 Flüge wurden seit Ende Februar gestrichen, Dubai International und Abu Dhabis Zayed Airport beschädigt.
Emirates und Etihad stellten Flotten tageweise still, Hunderttausende Passagiere blieben gestrandet.
Tourismus, Handel und Hotellerie – die wichtigsten Pfeiler der nicht-ölbasierten Wirtschaft – kollabieren.
Hotelbuchungen sinken, europäische Gäste bleiben fern, Investoren ziehen die Reissleine.
Viele Europäer meiden wegen des Iran-Konflikts Dubai und wählen zu Ostern stattdessen sichere Urlaubsziele.
Wer Sonne und Strand sucht, fährt nach Spanien, Kulturfans nach Prag, und wer urbane Vielfalt mag, reist nach London.
Das „Brand Dubai“ als stabiles, steuerfreies Paradies? Historie. Immobilien-Verkäufe brechen ein, Luxusobjekte werden mit Rabatten von 10 bis 15 Prozent verschleudert.
Es wird diskutiert, ob es sich um einen kurzfristigen Schock handelt oder um einen strukturellen Einbruch.
Kurzfristige Erholungen verpuffen rasch, während die Emirate versuchen, mit öffentlichen Auftritten Ruhe zu suggerieren und die Kontrolle über Luftverkehrs-Korridore sowie mediale Bilder von Angriffen zu behalten.
Selbst die bestgesicherten Finanzzentren der Region sind nicht gegen die Erschütterungen des Krieges gefeit. Die Ölpreise explodieren, doch die Emirate profitieren nicht.
Sie sind die ersten wirtschaftlichen Opfer von Trumps Krieg. Selbst der Dubai Chocolate-Hit von letzte Jahr ist Schnee von gestern – heute will sie kaum mehr jemand.

Irgend ein alter Tsüri Hipster wird die Schoggi schon noch kaufen wenn sie reduziert ist. 🤭😂
Seit es den 50%-Rabatt bei Coop nicht mehr gibt, kann mir der Coop gestohlen bleiben.
Diese Schoggi ist überbewertet. Kaufe bessere günstiger.
Die Stadt ist auf Sand genau. Bleiben die Touristen aus, geht die bankrott. Die Öleinnahmen reichen nicht zur Deckung der enormen Kosten.
Die Stadt auf Sand gebaut & die Börsen sind Luftschlösser. Schon mal daran gedacht, was geschehen würde und wie sich das auf die realen Mehrwert schaffenden Firmen, auf Land & Leute, kurz auf konkretes Wohlergehen auswirken würde, WENN die Börsen nicht mehr wären? Da kann ich nur mit Georg Kreisler vermuten: Ja, wenn alle das täten?
Vor 50 Jahren war Dubai Sand. Jetzt wird es wieder zu Sand.
Nichts ist für die Ewigkeit gemacht.
Aber glasierter Sand – vermute ich. 🤷♂️
Es gibt nur einer der auch in dieser Situation im Dubai erfolgreich ist.
Ex Mr. Schweiz Dr. Abdel Adel Latif
Der ist auch im Blender Elend
Dubai-Schoggi-Osterhäsli.
Isch daenn guet.
Die Dubai Schoggi ist momentan wohl unser allerkleinstes Problem.
Sonst kann man die Schokolade
immer noch im Caritas Laden
verkaufen.Auch die Heilsarmee
nimmt gerne Geschenke an.Habe
Sie einmal probiert war sehr
enttäuscht, kann gut verzichten
auf diese Schokolade.
Aufgrund der geopolitisch schon immer höchst exponierten Lage Dubais und der anderen Golfstaaten erscheint deren Vorbereitung auf diesen Konflikt geradezu naiv. Alles Hochhäuser und nicht mal Schutzräume. „Fluchtwege“ sind rar, der einzig vernünftige durch das Hajar-Gebirge in den Oman nicht gerade für viel Verkehr gebaut. Durch die exponierte Wüste nach Riad hat man ja nicht gerade Lust…
Gemütlich ists jetzt sicher auch im Six Senses Zighy Bay an der Strasse von Hormus.
Im Hinblick auf alle im Artikel erwähnten Schäden und Risiken dürften Rückversicherungen dort gerade Hochkonjunktur haben.
Kriegsschäden sind nicht versicherbar.
„Dubai im Elend
Hotelbuchungen sinken, europäische Gäste bleiben fern, Investoren ziehen die Reissleine. Sogar Dubai-Schoggi bleibt im Coop liegen.“
Und das ist auch gut so 🙂
From Camel to Cayenne to Camel