Das Drama ums Spital Wetzikon wird zum Hitchcock-Thriller. Der Verwaltungsrat wollte gestern seinen Plan für die Rettung des überschuldeten Krankenhauses endgültig beschliessen.
Doch dann blies er am Montag die Sitzung ab. Man melde sich wieder, so die Botschaft der obersten Verantwortlichen des Gesundheitszentrums Zürcher Oberland (GZO).
Diese schulden den Obligationären seit 2 Jahren 170 Millionen. Sie wollen die Fremdkapital-Geber mehr oder weniger enteignen.

Den Tarif gaben die GZO-Aktionärsgemeinden durch. Jetzt merken die Schlaumeier in den Polit-Stuben von Wetzikon und Umgebung, das die verratenen Obligationäre nicht mitspielen.
In höchster Not lancieren sie Plan B: Verkauf des ganzen GZO mit allen Spitalbauten. Den ganz- und halbfertigen.
Zum Vorbild werden könnte das See-Spital von Horgen. Dieses hat sich am Montag selber verkauft.
An die Aevis-Gruppe des umtriebigen Wallisers Antoine Hubert. Sie übernimmt das Krankenhaus vom Linken Zürichsee-Ufer.
Die Investoren einer 100 Millionen-Anleihe atmen auf. Die Rückzahlung im Juli wurde täglich ungewisser.
Dienen die Wetzikoner „Hirsche“ ihr überschuldetes Haus jetzt ebenfalls Hubert an?
Der plant gross. Immer. In jeder Region, in die er mit seinem Swiss Medical Network vorstösst, will er zwei oder drei Spitäler bündeln.
Economy of Scale.

Jörg Kündig, der Hauptverantwortliche des Debakels, wollte Ende 2023 schon einmal mit Hubert ins Geschäft kommen.
Damals scheiterte der Deal – offenbar wollte Kündig zu viel.
Die Pleite folgte auf dem Fuss: GZO wenige Monate später in Nachlass, Bauruine des neuen Trakts, Konkurs der Generalunternehmerin Steiner AG.
Historische Einbrüche. Kündig wurde vor Monatsfrist als langjähriger Präsident seiner Gemeinde Gossau abgewählt.
Höchststrafe. Auf Anfrage reagierte der Lokal-Tycoon nicht. Ebenso wenig der Sprecher von Hubert.
Die Bürger der GZO-Gemeinden haben gemerkt, was für einen Scherbenhaufen FDP-Kündig und seine Buddies angerichtet haben.
Der VR des GZO sucht jetzt, nach zweijährigem Trauerspiel, verzweifelt einen Ausweg. In letzter Minute.
Gelingt der Verkauf des Krankenhauses nicht, kommt das Spital Wetzikon wohl unter den Konkurshammer. Never heard of im Alpenparadies Helvetien.
Jeder weiss, dass es sich um einen Notverkauf handelt. Pokern mit aufgedeckten Karten.
Sehr gut – dann werden dort also bald wieder Einläufe durchgeführt. 🤭😂
Bro, was hast du immer mit deinen Einläufen.
Schon unter dem letzten Artikel fünf Kommentare dazu und hier bereits zwei vor 9 Uhr morgens….
@ Thomas Folodimis:
Ein schlecht geführter Spital und ein Darm kann halt schon sehr schnell zum Klumpenrisiko führen. 🤭😂
Kannst du dir dann einen MRI oder ein CT günstig ersteigern
Das würde eine grossen finanziellen Verlust für die Aktionärsgemeinden bedeuten. Die meisten Stimmbürger dort sind nicht auf der Höhe.
Die Gemeinden sollten froh sein, ihre finanzielle Atombombe los zu sein.
einen grossen verlust wird es sowieso geben für die gemeinden, in der einen oder anderen form. man sollte sich keinen illusionen hingeben.
Spital Wetzikon MUSS erhalten bleiben. Man kann nicht einen fast fertigen Spital Neubau zur Bauruine werden lassen, den es braucht für die Region, auch wenn viel zu teuer und völlig irrsinnig geplant unter der Verantwortung von Kündig und damaligen VR (die zur Rechenschaft gezogen werden sollten). Wenn ein Verkauf gelingt, dann ist Wetzikon so gut aufgestellt mit Neubau/Team etc., dass Spital Uster in arge Bedrängnis kommt, und einer Fusion zustimmen muss, auch wenn viele inkl. Rickli es mit allen Mitteln verhindern wollen. Aber auch Wetzikon muss bei Rettung mehrspurigkeiten abbauen.
Wie ich schon hörte wird der neue Spital in Wetzikon zukünftig für den ganzen Kanton Zürich die Einläufe ausführen – weiss aber nicht ob es stimmt. 🤷♂️🤭😂
Ein regionales Asylzentrum wäre auch ganz okay. Dann müssten nicht alle Gemeinden selbst schauen.
Denken Sie mal offen.
Die Bauruine abbrechen und gut ist.
Es benötigt einen Zusammenschluss Spital Wetzikon und Spital Uster. Das Bingbong Spiel, einmal will Wetzikon nicht, dann wieder will Uster nicht, muss stoppen
Bingbong ist mein Lieblingssport.
Wirtschaftspartei FDP, die wollen wie beim Klima (Greta Pössi, wir jetzt auch) einfach Kohle machen. Wäre ja noch einigermassen akzeptabel wenn sie es auch könnten.
Mit Gesundheit lässt sich Geld verdienen, das sieht man an unseren Prämien. Und man sieht es am Kauf der Hirslandengruppe durch die Familie Aponte (MSC-Reederei). Also wenn jemand kommt der nicht FDPler ist, wäre es vermutlich keine schlechte Entwicklung.
In Wetzikon kaber in den letzten Tagen wieder diverse Bader und Heiler ihre Werbungen geschaltet. Die Klistiere, Schröpfgläser und Blutegel sind weitherum ausverkauft.
Nur niemals ein Schröpfglas bei der Klistire direkt ansetzen – da kann der Schuss dann nach hinten los gehen. Wäre nicht gerade toll für einen neuen Spital.
🤷♂️😮🤭😂
findet sich beim Pleitespital Wetzikon zusammen – von Natalie Rickli bis Jörg Kündig. Wer sich die Bauruine genauer anschaut, stellt fest, dass es in die Bauruine hineinregnet und hineinschneit. Die Spitalleitung hielt es offenbar nicht für nötig, Sicherungsmassnahmen vorzunehmen. Und in das alte Gebäude müssen noch viele weitere Millionen investiert werden. Die Aevis-Gruppe von Antoine Hubert wird dafür nicht die Kreditmillionen hinblättern, die die Spitalrettung braucht.
Mit gefiel der Rap Song von Rickli
Komisch, der neue Spital müsste eigentlich schon offen sein ?
Der Detlef hat heute um 16 Uhr jedenfalls einen Termin bekommen.🤷♂️🤭😂
Der neue Spital, der Detlef
Ich denke, bei der Spitalleitung sind da die Säfte etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Allerhöchste Zeit für einen schönen Einlauf!
Ja, nach einem Einlauf fühlt man sich gleich wieder viel freier und zahlt die KK-Prämie gerne ein. 🤭😂
Das Sale-and-lease-back des Seespitals Horgen erinnert an die Credit Suisse und den Uetlihof…
Das war absehbar. Die jetzige Geschäftsleitung hat leider sehr wenig Ahnung von dem was sie tut, zudem mangelt es an Verhandlungsgeschick und Rückgrad. Statt von einer starken und erfahrenen GL wird das Unternehmen heute von duzenden externen Verwaltern, Berater und Juristen gelenkt, welche damit still ein Vermögen verdienen. Die Chance auf einen erfolgreichen Ausweg aus der Situation scheint mit dieser Besetzung leider aussichtslos. Aber vielleicht braucht es ein solches Ende damit es endlich wieder weitergehen kann.
Der neue Spital „ H new Wetzikon „ soll angeblich sogar eine eigene Kläranlage besitzen. 🤷♂️🤭😂
Die einzige Lösung ist ein grosses Bundes Asylzentrum aus den Spitalgebäuden zu machen. Mit der Iran Krise werden noch noch mehr Flüchtlinge in die Schweiz kommen. Dies entlastet den ganzen Kanton, schafft Arbeitsplätze, bringt Aufträge für das lokale Gewerbe und die EBIT Marge ist höher als mit dem Spitalbetrieb, da vom Bund subventioniert. Die OP Säle könnte man in Lernwerkstätten umbauen. Zudem werden die Flüchtlinge in Staatskunde, Schweizer Sitten und Gebräuche geschult. Vorne kommen die Flüchtlinge rein und nach einigen Jahren kommen hinten Fachkräfte raus.
Einfach bitte keine Einläufe machen. 🤷♂️🤭😂
aevis kauft keine bauruinen.
So hat man es im Zürcher Oberland doch schon immer gemacht. Um einer Schliessung zu entgehen, baut man neu und gross. Sei es Spital oder Schule oder sonstwas. Denn einen Neubau kann man ja nur schlecht schliessen. diesmal ging die Rechnung nicht auf. Das hat Seltenheitswert, insbesondere bei diesem Selbstbedienungsladen Gesundheit, wo sich jeder bedient und man die Kosten elegant dem Prämienzahler übergeben kann.