US-Präsident Donald Trump sagt, dass ihn führende Vertreter Irans anrufen und „unbedingt einen Deal“ mit ihm abschliessen wollen, „wir sprechen mit den richtigen Leuten“.
Die iranische Führung dementiert das entschieden. Trump sagt, dass sämtliche Kriegsziele erreicht seien.
Trump sagt, dass ohne den amerikanisch-israelischen Angriffskrieg der Iran innert zwei Wochen selbst einen Angriff mit Atomwaffen hätte starten können.
Trump sagt, der Iran habe den USA ein „riesiges Geschenk gemacht, das unglaublich viel Geld wert war“.
Trump sagt, er sei etwas verärgert über seinen Kriegsminister Pete Hegseth und habe ihn gefragt, wieso man die Schiffe der iranischen Marine nicht erhalten habe, „wir hätten sie nutzen können“.
Darauf habe Hegseth geantwortet, dass es „mehr Spass mache“, sie zu versenken.
Trump sagt: „Wir haben den Iran besiegt.“ Es sei natürlich „ein überwältigender Sieg“, das Land sei „vollständig vernichtet“.
Trump sagt, dass die Wiederherstellung des freien Handelsverkehrs durch die Strasse von Hormus nicht Sache der USA sei, darum sollten sich andere kümmern.
Trump will sämtliche Kraftwerke des Iran vernichten. Und stellt ein Ultimatum. Dann verlängert er das Ultimatum. Dann verlängert er das Ultimatum nochmals.
Obwohl der Iran bereits völlig besiegt ist, droht Trump damit, das Land in „die Steinzeit zurückzubomben, wo sie auch hingehören“.
So nebenbei droht Trump mit dem Austritt der USA aus der NATO und beschwert sich darüber, dass seine Verbündeten nicht bereit sind, ihm beim Aufräumen des Schlamassels zu helfen, das er selbst angerichtet hat.
Sie seien „Feiglinge“.
Trump sagt, dass ein Regimewechsel im Iran erreicht sei, der Krieg nicht mehr lange dauern werde. Gleichzeitig entsendet er immer mehr Truppen in die Region.
Trump sagt: „Die grösste Brücke im Iran stürzt ein, wird nie wieder benutzt werden.“
Trump sagt, dass die iranische Marine und Luftwaffe zerstört seien, das Raketenarsenal sei nahezu aufgebraucht oder unbrauchbar.
Trump ätzt: „Ich rufe also Frankreich an, Macron, dessen Frau ihn extrem schlecht behandelt. Er erholt sich noch immer von ihrem rechten Haken an den Kiefer.“
Trump sagt, der iranische Präsident habe ihn um einen Waffenstillstand gebeten. Der iranische Präsident dementiert umgehend.
Es ist eigentlich immer so, dass die Rhetorik eines Kriegsherrn immer weiter von der Realität abdriftet, je mehr sich die militärische Lage nicht so entwickelt, wie er es erhofft.
Trump gleicht immer mehr Comical Ali, dem Pressesprecher der Armee von Saddam Hussein, der noch beim Eindrücken von US-Truppen in die Hauptstadt Bagdad behauptete, die Soldaten verübten angesichts der Überlegenheit der irakischen Truppen massenhaft Selbstmord.
Trump gleicht auch dem Buckelwal Timmy, der sich immer wieder in der Ostsee auf den Sand setzt und allen Versuchen widersteht, ihm den rettenden Weg in tiefere Wasser zu zeigen.
Nur ist es nicht lustig, wenn der mächtigste Mann der Welt offensichtlich Stimmen hört, die es nicht gibt, Fata Morganas sieht, die nur in seiner Einbildung existieren.
Wenn er als Loser sich nicht eingestehen kann, dass er als Kriegsherr krachend versagt hat. So wie er mit seinem Zollchaos versagt hat, die Weltwirtschaft und die US-Ökonomie durch sein erratisches Verhalten in eine tiefe Krise stürzte.
Einzig beim Thema Selbstbereicherung und Bereicherung seines Clans setzt er neue Massstäbe mit seinem Raubzug am helllichten Tag (Financial Times).
Selbst gegenüber Kuba betreibt er eine Politik, der gegenüber ein Wackelpudding eine grundstabile Sache ist.
Zunächst verhängt er ein vollständiges Ölembargo und verbietet die Lieferung von auch nur einem Tropfen auf die aus dem letzten Loch pfeifende Insel.
Das begründet er damit, dass das heruntergewirtschaftete Regime eine Bedrohung der Sicherheit der USA darstelle und ausserdem den internationalen Terrorismus unterstütze.
Zwei absurde Behauptungen.
Dann erklärt er, dass es ihm egal sei, wenn Öl nach Kuba geliefert werde, und lässt einen russischen Tanker passieren.
Selbst seine letzten Verteidiger in der „Weltwoche“ wirken zunehmend irritiert über den von ihnen bislang unverbrüchlich hochgelobten Führer.
Auch sie fragen sich inzwischen, ob er eigentlich noch ganz dicht sei. („Tickt Trump noch richtig?“)
Leider hat der Präsident diese Frage inzwischen klar beantwortet: nein.
Was bleibt da dem tapferen Eidgenossen? Nun, vielleicht hilft zu Ostern der Schweizerpsalm: „Betet, freie Schweizer, betet! Eure fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland.“
…wenn ich nur schon Trumps Namen oder sein Gesicht sehe.
Gebt dem Typen bitte keine Bühne mehr und verschont mich mit Berichten über den Kerl.
Die einzige Stimme, die Trump hört ist diejenige Netanjahu’s.
Es gibt ein klassisches Zitat (frei wiedergegeben):
Die Untertanen müssen die Spinnereien des Königs ausbaden.
(Quidquid delirant reges, plectuntur Achivi)
Ich schlafe ruhig. D. Trump und Putin sind beide tiefgläubig. Hallelujah!
Lieber Hrrr Zeyer (Bwtreiber von http://www.zackbum.ch) sie sind für mich (una denre) der beste Journalist der Schweiz. Bitte machen sie weiter so und hören nie auf!! Maestro für immer 🙂
Zeyer for presindet of the usa und Inside Paradeplatz foreber!! 🙂