Albana Rama sitzt seit Wochen im Gefängnis. Die Frau, die mit Beeris aus dem Regenwald die Food-Industrie revolutionieren wollte, erlebt ihren persönlichen Albtraum.
Jetzt zeigen Gerichts- und weitere Unterlagen, dass Rama die UBS als zentrale Verantwortliche für ihr Schicksal sieht.
Die Grossbank habe Out of the blue ein Millionen-Konto blockiert und damit den Niedergang ihrer Rainforest-Firma eingeläutet, so Rama.
Passiert sei das im Frühling 2024. Damals habe die UBS Switzerland „einseitig sämtliche Konten“ ihrer Firma blockiert, schrieb Rama in einem Mail von Ende 2025 an die zuständige Liquidatorin im Kanton Obwalden.
Die Bank „immobilisierte Liquidität im hohen zweistelligen Millionenbereich“.
Die Blockierung von rund 17 Millionen Franken habe dann eine Kaskade von Folgen gehabt, führt Rama in ihrem Schreiben aus. Die Verteidigungsschrift zielt vor allem gegen ein Family Office, das Rama für deren Rainforest viel Geld gegeben hatte.
Die Kaltroco. „Established in 1994, Kaltroco invests in private companies with internally sourced funding“, schreibt die Finanzgesellschaft auf ihrer Webseite.
„We are active in the US, Europe, and Africa, with teams in Nashville, Jersey, Zurich, and Cape Town.“
Die Kaltroco hatte ein kleines Vermögen auf Albana Rama und deren Rainforest gesetzt. 15 Millionen Euro. So viel gab die Boutique der Selfmade-Unternehmerin Ende 2022 für deren Regenwald-Food-Vorhaben.

Schon bald fühlte sich der Finanzinivestor, der sich selber als „empowered decision-makers“ anpreist, von Rama getäuscht.
Diese habe im „Dataroom diverse Unterlagen für die Due Diligence Prüfung zur Verfügung gestellt“, die nicht der Wahrheit entsprochen hätten, meinten die Kaltreco-Anwälte von Bär und Karrer in einer Klage vor dem Zürcher Handelsgericht.
Die „offengelegten Zahlen ab Januar 2022“ seien „frei erfunden“ gewesen. Von einem Umsatz von Januar bis August 2022 von 24 Millionen Franken und einem Gewinn von 1,2 Millionen könne keine Rede sein.

„Ebenso waren die Jahresrechnungen 2020 und 2021 verfälscht“, gibt das Handelsgericht die Vorwürfe der Kläger, also der Kaltroco, wieder.
Die war im Herbst 2023 auf die Hinterbeine gestanden. Sie klagte gegen das „Investmentagreement“ wegen „einer absichtlichen Täuschung“ durch Albana Rama.
Geld zurück, so die Forderung.
Rama tat nichts dergleichen. Ihrer Meinung nach bestand kein Grund dafür.
Doch am 29. Februar 2024 habe die Kaltroco über ihre Bär und Karrer-Anwälte „beim Kantonsgericht Obwalden ein Gesuch um superprovisorische Massnahmen“ gegen sie eingereicht, führt Rama in ihrem Mail an die Konkursverantworliche aus.
Dieser Klage habe der Richter sofort recht gegeben.
„Im unmittelbaren Anschluss eskalierte die Bankseite: Am 05.03.2024 blockierte UBS Switzerland AG“ die Rainforest-Konten.
Damals hätten „kein Konkurseröffnungsentscheid, kein eingesetzter Liquidator, kein Gläubigeraufruf“ existiert. „UBS schuf damit zunächst die operative Lähmung der Gesellschaft und begründete diese Massnahmen erst ex post“, so Rama.
Das Handelsgericht Zürich sieht das anders. Es sei unbestritten, das Rama „die Zusicherungen bewusst und absichtlich verletzt“ habe, „um die (Kaltroco) zu einer Investition“ zu bewegen, befand die zuständige Richterin.
Damit sei die Kaltroco „so zu stellen, wie wenn sie das Investment Agreement nicht abgeschlossen hätte“. Weil Rama die „Zusicherungen absichtlich verletzt“ habe, liege „auch ein Verschulden“ vor.
Albana Rama sei „demnach zu verplichten, der Klägerin EUR 14’973’282.22 zu bezahlen“, lautet das Verdikt vom 21. August 2024.
Anderthalb Jahre später erfolgte die Verhaftung der Businessfrau, die in den sozialen Medien gerne von ihren Reisen im fernen Sansibar schwärmte.



An der eigenen Unfähigkeit haben meist andere die Schuld.
es sind immer die anderen schuld. ich bin seit jahren bei der ubs, privat als auch geschäftlich. es ist die beste bank in der schweiz. da wird nix gesperrt ausser man ist kriminell, so simple
Die beste Bank der Schweiz wissen wir beide, ist eine andere Bank. Sie hat auch ein rotes Logo, aber mehr als 3 Buchstaben.
Schönes Beispiel, deshalb immer schön an Krypto denken, denn dort wird das nicht möglich sein und davor haben die Banken Angst.
Und was meint das Dr. Sommer Team dazu?
Was halt in genau solchen Fällen ein grosser Nachteil ist. Dann stehst du nämlich alleine da, ausser du hast die Tel. Nr. von Satoshi…
Um den Rechtsstaat zu umgehen mit Sicherheit die beste Lösung.
Die A. Rama war doch die, die gesagt hat „Ich wollte in meinen jungen Jahren so viele Fehler wie möglich machen, um schnell aus ihnen lernen zu können.“ ?
In dem Fall : +1.
Aha, wieder mal Bär und Karrer involviert.
Die UBS sperrt schon nicht einfach so Konten.
@Compliance:
So, meinen Sie? Wie war das nochmals genau mit Jaques Baud…?
Schon blöd, geschah das alles im Kanton Zürich, da ist man halt dann schnell in Haft.
…auch hier spielt die Herkunft natürlich überhaupt keine Rolle.
Natürlich nicht. Sonst wird sie noch als Rassistin angeschaut.
Offensichtlich hat die Dame ihre Hausaufgaben ( „Du Dilligence“ ) nicht gemacht. Ich empfehle ihren Anwälten mal das Geldwäscherei Gesetz zu studieren und sich mit den Instrumenten der Bank dazu auseinander zu setzen.
Die Bank sperrt Konten nie ohne Grund auch wenn die Hobby Schiedsrichter, UBS Basher und Crypto Gläubiger das so gerne hätten.
Was hätte die UBS ein anderes tun sollen, als das Konto der gerichtlichen Verfügung folgend zu sperren?
UBs-Bashing ist ein schönes Hobby, aber nur in gerechtfertigten Fällen…
Tja ich vermute mal dass da für ein paar Key Risk Taker das Risiko zu hoch wurde. Dieses Risiko haben sie abgestellt dafür erhalten sie ja ihren absurd hohen Lohn. Jetzt hat UBS auch einen Kunden weniger aber das ist ja nicht das Problem der Key Risk Taker.
Warum haben die, die fast 15 Millionen Euros nicht in Gold und Silber getauscht? Dann hätten sie heute viel mehr wie damals, und müssten nicht noch Anwälte und Gerichte einschalten.
Wie kann man nur so dumm sein, und sich in solchen Blödsinn einlassen?
Denen geschieht doch recht, wenn sie solchem „Start-up-Quatsch“ aufsitzen.
Armi Siechä!
😁😁😁😁😁😁🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Ob das stimm wird sich weisen, erstaunen würde es nicht. Konten-Blockaden in vorauseilenden Gehorsam und darüber hinaus sind bei der UBS nicht verwunderlich, Jacques Baud lässt grüssen.
Das Problem von UBS scheint, wenn überhaupt einzig zu sein, dass Sie dieser Dame überhaupt eine solche Plattform ermöglicht haben.
Die, realen, Umsätze/Gewinne wären interessant!