Wird hier nur abgewartet oder aus strategischen Gründen verzichtet? Und was bedeutet das für den Umgang mit den Serafe-Gebühren?
Die Geschichte wäre filmreif. Ironischerweise ist sie es auch, nur will sie derzeit niemand mehr zeigen.
Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hat vor Kurzem den „Fischer-Covid-Skandal“ publik gemacht.
Eine Recherche, die je nach politischer und medialer Perspektive entweder als Paradebeispiel journalistischer Pflicht oder als überzogene Skandalisierung gelesen wird.
Die Konsequenzen folgten prompt: Hockey-Coach Patrick Fischer ist seinen Job los, bei der im Mai stattfindenden WM steht sein Nachfolger an der Bande.
Soweit, so erwartbar.
Doch die eigentliche Geschichte beginnt danacht.
Jenes SRF, das den Fall ans Licht gebracht hatte, hatte zuvor an einer Dokumentation über genau diesen Fischer gearbeitet.
Eine klassische Heldenreise, wie man sie aus dem öffentlich-rechtlichen Storytelling kennt: Aufstieg, Persönlichkeit, Hintergrund.
Fertig produziert, eingeplant, bereit zur Ausstrahlung.
Und jetzt?
Jetzt gibt man sich zurückhaltend. Oder präziser: kommunikatives Lavieren.
Auf Anfrage bei der Pressestelle liefert SRF eine Antwort, die nüchtern ist:
„Das Material wird vorerst bei uns aufbewahrt. Eine spätere Wiederverwendung ist grundsätzlich möglich, derzeit ist jedoch nichts geplant.“
Liest man den Satz genauer, bleibt Interpretations-Spielraum.
„Aufbewahrt“ klingt nach vorläufigem Archivieren, „derzeit nichts geplant“ nach Abwarten. Eine eindeutige Haltung ist darin nicht erkennbar.
Es nicht nur um Fischer, sondern um den Umgang mit eigenen Inhalten. Letztlich auch um den Umgang mit Gebührenzahlern.
Stichwort Serafe.
Wer zuerst investigative Härte zeigt und danach die eigene, bereits finanzierte und produzierte Dokumentation sang und klanglos verschwinden lässt, sendet ein widersprüchliches Signal.
Der Mittelweg wirkt wie das Schlechteste aus beiden Welten: Man hat den Skandal, aber nicht die Konsequenz. Man hat den Inhalt, aber nicht den Mut, ihn zu zeigen.
Natürlich ist der öffentliche Druck real. Der Shitstorm ebenso.
Hier müsste ein gebührenfinanzierter Sender Rückgrat beweisen. Nicht im Sinne von Trotz, sondern im Sinne von Konsistenz.
Sonst entsteht der Eindruck, dass nicht journalistische Kriterien entscheiden, sondern Image-Überlegungen.
Und das wäre, um es in der Sprache der Gebührenzahler zu sagen, tatsächlich ein Affront.

OMG, das ist alles so irrelevant und uninteressant.
Die SRG gibt in ihren Doks etc. immer genau jenen eine Bühne, die nachher auch Werbung und gute Publicity für sie machen. Passt jetzt halt nicht ins Bild, dass Fischer gefeuert wurde und nicht an der WM dabei ist.
Trotzdem: ausstrahlen. Sonst ist es eine scheinheilige Doppelmoral.
Auch 200 Franken sind zu viel.
SRF gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.
Kenne niemanden der diese Verblödung noch konsumiert. Es gibt bessere Alternativen. Apple TV, Netflix, Youtube
@Loomit: Also wenn man das Wort „Verblödung“ verwendet sind Apple TV, Netflix und Youtube keine Alternativen sondern die perfekte Ergänzung.
Loomit entweder bist Du kein Schweizer oder lebst seit unzähligen Jahren in Thailand und kennst die Schweiz und ihre alten Einheimischen nicht mehr. Natürlich konsumieren die SRF. Warum kann unsere Regierung mit uns machen was sie für gut findet? Weil wir SRF schauen und jedes Wort glauben. Alles andere ist eh nationalistisch und fremdenfeindlich. Noch eine Frage: Wer hat Fischer entlassen: Das SRF oder wer steckte dahinter? Vielleicht Berset aus der EU oder das Bundeshaus, damit für die nächste staatliche Anordnung alle mitmachen? Nicht immer auf diesem armen Journalisten herumtretten.
SRF ist so überflüssig wie eine Daunendecke in Pattaya.
Um seine Finanzierung zu sichern, hält SRF die Bevölkerung in Geiselhaft (und arrangiert daher zwangsläufig alle Informationen, auch die unauffälligsten).
Auf IP mit euch ist es spannender, habe heutigen Termin bei meinem Eingliederungsberater abgesagt.
Die Story haut mich um. Wer ist Fischer?
Wer ist der unsägliche Palfner?
Freue mich über jeden Daumen nach oben meine Freunde.
Mein Lebensinhalt IP!
Nicht grad viel, gäll?
1 Fischer-Gate UND 8000 Zertifikätli aus SänGällä.
Wer hat noch nicht und will noch mehr.
Die ganze Covid-Farce ist schon 3x geplatzt !!
Kann mir nicht einmal ein Ticket für die kommende Eishockey WM im eigenen Land leisten, da ausgesteuert.
Und wer braucht schon ein Ticket, wenn man sich das Drama auch gratis im Liveticker geben kann. Da schwitzt man genauso mit, nur ohne dass das Konto danach aussieht wie ein leergefegter Kühlschrank am Monatsende.
Zusammengefasst: SRF entscheidet welche Informationen Du erhälst.
Dank SRF muss ich mir meine Meinung nicht mehr selber bilden. Danke.
Oder das SRF ist sich bewusst, dass in den letzten Wochen ein weiteres Kapitel zu Fischers „Heldenreise“ dazugekommen ist. Und eine Doku, die dieses Kapitel nicht gebührend verarbeitet, dementsprechend wertlos ist.
Aber ja, es macht viel mehr Spass, das SRF als Werkzeug des Bösen hinzustellen. Dann hat man wenigstens einen Sündenbock für die eigenen Unzulänglichkeiten.
„SRF entscheidet welche Informationen Du erhälst.“ Wenigstens einer, der noch seinen Job macht in diesem Land.
Menschen, welche solche Staats- Sender konsumieren, sind verloren. Auch für die Gesellschaft, ich gehe ihnen aus dem Weg, sie sind gemein-gefährlich und ferngesteuert.
Gell, Telegram und Weltwoche strotzen nur so vor Wahrheit…..
erfährst Du ja jeden Tag, wenn Du Putin’s Wahrheiten konsumierst.
@Amelie
Wieso wurde dann die Halbierungs Initiative abgelehnt?
Unverständlich!
Dafür haben wir mehrmals in der Woche „Shaolin“ wo Forrer, Winiger, Glauser und andere auf Kosten ZwangsgebührenzahlerInnen Luxustage in einem „ichmöchtmichwiederfinden“-Resort verbringen. Tristan Brenn nicht zur Stelle als es in der Hütte brannte. Er war im Sabbatical, finanziert von den ZwangsgebührenzahlerInnen. Geld verschleudern ist bei SRF Normalität und so wird auch die Fischer Doku verstauben!
Als erstes müssten jetzt endlich die Leute in die Wüste geschickt werden, welche SRF, Fischer, die Nati und den Eishockeysport in dieses Schlamassel hineingeritten haben. Hier müssen Köpfe rollen, das geht nicht anders, das kann man nicht aussitzen.
Fischer ist doch schon weg. Und er allein zweckt Schuld daran.
Was macht man, wenn man ewiger zweiter ist? Man holt die WM ins eigene Land, am besten im Jahr der Olympiade, dann sind die anderen wie USA kaum noch motiviert, und dann im Mai im Frühsommer bei mehr als 25 Grad draussen, und jeder mehr Eis essen will statt drauf zu stehen, dann sind die Skandinavischen Teams auch irritiert, vielleicht klappt es ja dann. Tur „Absicherung“ macht man noch eine Trainer Tragödie draus, wenn es doch schief würde, dann wüsste man warum.
hm, Medienbranche macht auch keinen richtigen Spass mehr, gell?
SRF hinter Paywall.
Wer konsumiert bezahlt.
Die SRF beginnt dann genau zu recherchieren, wenn das Resultat voraussehbar dem politischen Gedankengut entspricht. Also genau genommen ist SRF fast eine politische Institution; und zwar in Richtung grün, links, covid, ngo-supporting, Klima, Ukraine, Anti-Israel-pro-Hamas, … Sozi halt.
Aufbewahren ist das neue Aussitzen. Wenn sich SRF da nur nicht täuscht.
SRF entscheidet, wann und in welcher Form uns eine Information oder Doku erreicht.
Das hat aber nicht mit Ideologie, Meinungsmache oder Doppelmoral zu tun, sondern dient lediglich zu unserem eigenen Schutz… 🙂
0 Fr. Gebühren.
Ich bin schockiert und zugleich erzürnt, dass sämtliche Medien inklusive ein Watson, ein Nebelspalter oder auch eine weltwoche und ja auch Inside Paradeplatz keinen der SRF Nötigern klarer unter die Lupe nimmt. Weder Schmitz, noch Brenn.
Unglaublich, wie unser linker Staatssender immer weiter den Bach runtergeht- nicht nur wegen ihren Blödelsendungen, sondern auch wegen Mauscheleien und Inkompetenzen der Führungskräfte. Eine Schande, diese SRG.
– Publik gemacht hat es Fischer selber (um SRF zuvor zu kommen).
– Es war keine Doku geplant, sondern ein Beitrag im „10 vor 10“ als Einstimmung auf die Heim-WM.
– Da nun Fischer nicht mehr Natitrainer ist, fehlt der Bezug zur Heim-WM und der Beitrag ist in der geplanten Form obsolet.
– Das Material kann aber in anderem Zusammenhang – z.B. Doku „Aufstieg und Fall des Patrick Fischers“ – noch verwendet werden. Dies braucht aber Zusatzarbeit und entsprechend Zeit
– Fazit: SRF hat alles richtig gemacht und IP gehen die aktuellen Themen aus
Die Story um Fischer lässt sich kaum mehr verwerten, denn SRF hat den Eishockeytrainer auflaufen lassen. Mit der neuen Situation stimmt die Dokumentation hinten und vorne nicht mehr. Was soll eine Geschichte um den Eishockeytrainer, der damals noch im Amt war?
Interessant ist das die Medien mit der Covid Propaganda mit verbotener Kritik sich selber wiedersprechen, nun ist der Veranstaltete Skandal vom gefälschten Covid Zertifikat auch nicht recht.
Nichts davon das die Lockdown-Massnahmen mit z.b. geschlossenen Schulen völlig übertrieben waren, durch Impfung Krebskranke zunehmen, Covid aus einem Labor entwichen ist, welches absichtlich auf höchste Ansteckung selektioniert wurde.usw.
SRF ist eine leere Bierdose.
Was für ein Betrug? Betrogen haben einzig die Bundesratten und Massenmerdien.
Es ging nie um einen Dokufilm, sondern um einen kurzen Beitrag im 10vor10 im Vorfeld der Heim-WM. Da Patrick Fischer nicht mehr Trainer der Nationalmannschaft ist, muss man auch keinen Beitrag mehr dazu bringen.