Eine Million Fahrer haben bisher den Vorzeige-Velotunnel beim Zürcher Hauptbahnhof benutzt.
Zürichs Miss Velo Simone Brander überreichte der „Millionenfahrerin“ einen Blumenstrauss.
„Der Erfolg“ zeige, dass die Zürcher den Tunnel „in ihren Veloalltag aufgenommen“ hätten, so die Stadt heute.
Genau das stimmt nicht. Die Zürcher meiden den Tunnel, wo es nur geht.
Seit Mai 2025 ist er offen, genau 339 Tage später bedeuten 1 Million Nutzer genau 2 pro Minute. Statt dem heraufbeschworenen Hochbetrieb herrscht in Tat und Wahrheit tiefe Leere unter dem HB.
Selbst wenn man die Nachtstunden mit noch weniger Verkehr berücksichtigt, sind es viel zu wenig während den Stosszeiten, um die Kosten von 40 Millionen zu rechtfertigen.
Das zeigt der Blick hinüber zur Langstrassen-Unterführung. Dort zählten die Stadt-Väter schon vor 5 Jahren 8’500 Fahrten pro Tag, heute dürften es noch mehr sein.
Im Vergleich zu den knapp 3’000, die täglich den Bahnhofs-Tunnel nutzen, sind das drei Mal mehr. Bei viel weniger Platz.
Zwei Meter stehen im der Langstrassen-Passage für die Velos bereit – total, also für beide Richtungen.
Der HB-Tunnel misst hingegen zwischen 4 bis 6 Metern, pro Fahrspur also selbst an der schmalsten Stelle 2 Meter – üppig selbst für SUV-Lastenvelos.
Breit, leer, teuer: So das Fazit. Aber die Stadtregierung schwärmt.
Die Sache wird noch gespenstischer, wenn man die vielen nimmt, die nur zum Parkieren ihres Drahtesels in den Tunnel fahren.
Die sind in der gezählten Million enthalten, und es dürften nicht wenige sein.
„Ich finde den Tunnel grossartig und bin richtig Fan!“, meinte jedenfalls die von Stadtmutter Brander Beglückte. „Dank der Verbindung bin ich in drei Minuten von der Velostation auf dem Gleis.“
Effektiv pulsiert das Leben durch die beiden anderen Velo-Lebensadern – obwohl es dort eng ist.
In der zentralen Langstrassen-Unterführung muss man acht geben, aber das tun die Leute.
Auch auf der Hardbrücke klappt das Miteinander von Wartenenden auf Bus und Tram und durchfahrenden Velofahrern überraschend gut.
Über beide Strecken verliert keiner ein Wort. Jeder, der in der Zwinglistadt aber „wirklich“ Velo fährt, weiss um ihre Bedeutung.
Umgekehrt der Stadttunnel beim Bahnhof: Er ist reine Show.
Ein teures, verwaistes Prunkstück. Auf dem besten Weg zum Mausoleum.
Das Gleich gilt für das Velo-Parkhaus im neuen Calatrava-Palast am Bahnhof Stadelhofen. Laut NZZ sind die Plätze nicht einmal zu 10 Prozent belegt.
Dort gab die Stadt 15 Millionen für 800 Abstellplätze aus. Pro Platz fast 19’000 Franken.
Für praktisch null Nachfrage.
Zusammen mit dem Stadttunnel summieren sich die beiden Infrastrukturen fürs Velo auf 55 Millionen – bezahlt vom Steuerzahler.
Velo-Ministerin Brander hält aber nicht inne. Im Gegenteil, sie kommt erst jetzt in Fahrt.
Total 350 Millionen stehen ihr für unzählige Velo-Highways und -Abstellplätze, eine weitere Brücke und vieles mehr für die Zweiräder zur Verfügung. 55 Prozent wollten das so an der Urne.
Die Linken Velo Spinnereien brechen dem Zürcher Steuerzahler noch das Genick.
Da möchten sich ein paar Politiker ein Denkmal setzen. Zu Lasten des Steuerzahlers.
Das Dümmste: Der „Velo-Highway“ an den Schulen vorbei. Anhalten für Kinder macht der „Velo-Rowdy“ doch nicht.
Der/die Velo-TalibanIn lässt sich doch nicht enschränke, wo kämen wir da hin!
Seit wann zahlst du den Steuern?
gab es da nicht mal eine Abstimmung? Wenn Loomit hier die Mehrheit beleidigt, spricht das viel über seinen Charakter
Bro, was stimmt mit dir nicht?
Züri-Links verblödet immer mehr.
Dein Kommentar wirkt wie ein Versuch, geistige Überlegenheit zu zeigen schade, dass nur der Versuch erkennbar ist.“
Scheinst ja diesbezüglich hier der TopExperte zu sein..🤮😂
Scheinst aber selbst auch nicht gerade die hellste Leuchte 💡 zu sein!
Nein falsch. Die Stadt Zürcher Wähler verblöden immer mehr, wäre korrekt. Es ist einfach zu viel Geld da, sodass die Regierung ihre Fantasien ausleben kann. Die Linken machen nur was die Wählenden wollen. Wie bestellt, so geliefert. Und auch wenn nie jemand durch den Tunnel fährt, was soll’s. Die Zürcher Bevölkerung will diese Velo-Folklore. Lebt doch einfach endlich damit.
einfach nur ungeheuerlich, eine absolute Steuer-Geld-Verschwendung von links-grünen Geistesgestörten!
Hätten wir besser dort eine Metro durch gebaut oder noch besser die eigentliche Auto-West-Tangenta von Sihlcity bis Altstetten unter der Limmat und HB durch. Aber hey, Hauptsache, die Fahrräder können in der city zirkulieren (inner-city quasi)
Eiger, deine Idee war schon vor 50 Jahren nicht mehr mehrheitsfähig. Deshalb wurde das Y auch nie gebaut.
@Hans Hölzel:
Das Problem damals war nicht die „nicht mehrheitsfähigkeit“, sondern das Problem war der Stadtschwund der 70/80er Jahren, als alle ein Einfamlienhaus auf dem Land wollten. Seit da ist die Stadt aber fast 100k gewachsen (360k auf 460k) und gleichzeitig wurden alle Durchfahrtsstrassen verengt und Parkplätze reduziert. Kein Wunder herrscht Dichtestress! Vorausdenken ist angesagt, nicht links-rote Ideologien.
Auch 460k Fahrräder können in der Stadt nicht verkehren.
Bitte Zurückhaltung bei der Kritik: Es war ursprünglich ein Strassentunnel (Teil des abverheiten Y)und die Bürgerlichen waren unfähig, das zu Ende zu bauen.
Wenn der „Prestige-Velotunnel“ wirklich ein Erfolg wäre, müsste die Stadt nicht jede einzelne Durchfahrt wie eine Mondlandung feiern. Eine Million Nutzer in 339 Tagen das ist weniger „Gamechanger“ und mehr „teures Hobbykellerprojekt mit Beleuchtung“. Aber klar: Wenn man 40 Millionen verbaut, muss man sich die Leere halt schönreden.
Der Tunnel ist wie ein Denkmal für die Kunst, Steuergeld mit maximaler Eleganz zu versenken: breit wie ein Boulevard, genutzt wie ein Abstellraum. Und während oben an der Langstrasse die Velos im Minutentakt durch die enge Unterführung pressen, steht unten das 40-Millionen-Mausoleum und wartet geduldig auf Kundschaft. Wenigstens hat man jetzt einen Ort, an dem man die Leere politisch feiern kann.
ziemlich sinnleer, gellet sie!
Passt doch als Kleingeist zu dir!
Wenn man schon keinen Verkehr hat, muss man halt Blumen verteilen. Die „Millionenfahrerin“ zu küren wirkt ungefähr so überzeugend wie ein Restaurant, das seine erste Kundin des Tages mit Champagner empfängt um 16 Uhr. Aber gut, irgendjemand muss ja den Tunnel benutzen, sonst würde man merken, wie viel Luft für 40 Millionen zu haben ist.
Ziemlich asozial so viel Geld dafür auszugeben (ich bin Velofahrer ohne Auto, aber nicht in Züri).
Der grössten Kosten sind bei der Fehlplanung als Tunnel für eine Stadtautobahn entstanden. Sind hier etwa auch die Velofahrer schuld? So kann zumindest die Bauruine für Velofahrer sinnvoll genutzt werden!
Geht dies bei der Sihlhochstrasse auch? Oder lassen wir diese als Mahnmal für Strassen-Fehlplanung so stehen? Eltern können es dann mit ihren Kindern besuchen und diesen teuren Blödsinn erklären!
Delegationen flogen damals in die USA und haben den Uninn 1:1 adaptiert! War das etwa auch die SP?
Klärt mich auf!
@FEB, danke für die Aufklärung. Davon steht nichts im Artikel und als Nicht-Zürcher weiss man das auch nicht unbedingt.
Fahrräder haben in der Stadt nichts zu suchen.
Es gibt für sie in der Natur genügend Platz.
Die Velo Fahren können in die Natur mit ihrem Gefährt. Der Autofahrer kann das nicht!
Ja, was haben denn da noch die Fussgänger in der Stadt zu suchen? Die können doch auch in den Wald.
Manchmal fragt man sich schon, warum der Mensch als intelligentes Lebewesen beschrieben wird
Ja, was ein Desaster!
Ein toller Erfolg war die geplante Autobahn, für die dieser Tunnel einst gebaut wurde. Es fahren heute noch 0 Autos pro Minute durch den besagten Tunnel.
Aufregen Echaufieren, Meckern, Stänkern. Willkommen am Stammtisch der Besserwisser
Der linke Spinnerwahnsinn und Wokeshit kommt dann zum Ende wenn Zürich endlich rote Zahlen schreibt. Und gemäss dem abtretenden Stadtrat Leutenegger ist dies zum Glück in nicht allzu weiter Ferne….
Es hätte wie ursprünglich geplant ein Autotunnel werden sollen, um endlich den Bahnhofsplatz und die Museumsstrasse zu entlasten… das hätte Sinn gemacht…
Also das, was da geplant wurde, komplett mit Beton quer über die Limmat, wäre nicht wirklich eine Alternative. Gut haben das die Zürcher in den 70ern versenkt. Wie toll das ausgesehen hätte, kann man bei der Sihlcity bewundern.
40 Millionen und fast kein Verkehr? Was meint Loomit in Pattaya ?
Züri, Züri, eifach emmer Züri.
In der Tunnelmitte die 3 Porträts von Grünen Neukom aufhängen und die Frequenz würde sprunghaft ansteigen. Wenn Brander später noch dazukäme, müsste der Verkehr wohl mit einem Lichtsignal geregelt werden.
Super geschrieben
Grosses Kompliment
Die Herausforderung in Zürich scheint zu sein: Das viele Steuergeld loszuwerden ohne dabei Wesentliches zu erreichen.
Aber ich glaube die machen das ganz gut.
passt genau zum Veloparkhaus beim Stadelhofen. Ich glaube der Arch.
war einer der eher nicht preiswerten, Calatrava, wenn ich nicht irre.
War gestern am Stadelhofen. Schönes neues Pärkli dort, wo früher die Velos standen – eine echte Oase der Verkehrswende, wenn man kurz die Velos wegdenkt. Leider stehen sie halt genau dort weiterhin.
Wir haben also die Velo-Arche Stadelhofen (15,2 Mio.), daneben ein frisch subventioniertes Bänkli-Pärkli (vermutlich nochmals 500k fürs gute Gefühl) – und direkt davor wie eh und je: die alte Veloparade im Freiluftparkmodus.
Irgendwie beruhigend konsequent. Die Infrastruktur modernisiert sich, die Gewohnheiten offenbar auch – nur eben in Zeitlupe.
„Breit, leer, teuer“
Er musste ja extra so umgebaut werden, dass eine allfällige spätere Nutzung als Autotunnel noch möglich ist. Also gehen die Kosten aufs Konto der Autofahrer!
„40 Millionen-Mausoleum“, der ist gut 👍 Endlich nennt mal jemand den rotgrünen wahnsinn beim namen. Die restlichen medien inkl. NZZ sind ja immernoch alle im tiefschlaf oder auf rotgrün-anbiederungskurs. Danke herr Hässig für ihre gute und geschätzte arbeit!
Wieso nicht ein Mautsystem einführen. 50 Rappen pro Durchfahrt. Nicht viele aber käme etwas zurück.
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Velo WM ohne GPS, Velo Tunnel ohne Frequenz. Velo Debatten, dafür mit viel Zeit. Veloständerthemen mit Einzel -Showraddeln & Einzel-Portraits für die grosse Velosattel-& Sitz-Gallerie.
Was für ein Städtchen🫶In Basel brennen dafür die Profi-Duschkabinen und in Bern ist das grosse, nationale „Motions-Marathon-Schwimmen/ resp. Absaufen angesagt. Das weiss&rot Weintaucher Team incl. Tauchstation ist im Wallis angesiedelt. Steuer & Immo Ping Pong, neu in der Waadt.
Ein Hort für jeden Sport 🏆
Wie zu erwarten war. Das gleiche gilt für slle die luxuriösen Velo Parkinggaragen an den Bahnhöfen. Man will partout auch nich einsehen, dass nich alle aufs Velo umsteigen können. Aus beruflichen, gesundheitlichen und vielen anderen Gründen. Und der ÖV ist zu teuer, unsicher geworden in ddn letzten Jahren und Sitzplätze gibe es auch zu wenige.
War gestern am Stadelhofen. Schönes neues Pärkli dort, wo früher die Velos standen – eine echte Oase der Verkehrswende, wenn man kurz die Velos wegdenkt. Leider stehen sie halt genau dort weiterhin.
Wir haben also die Velo-Arche Stadelhofen (15,2 Mio.), daneben ein frisch subventioniertes Bänkli-Pärkli (vermutlich nochmals 500k fürs gute Gefühl) – und direkt davor wie eh und je: die alte Veloparade im Freiluftparkmodus.
Irgendwie beruhigend konsequent. Die Infrastruktur modernisiert sich, die Gewohnheiten offenbar auch – nur eben in Zeitlupe.
Das passiert, wenn die linken (U****-)Menschen am Ruder sind.
Ich nehm den Tunnel fast täglich. Finde ihn top und er hat mein Velo/ÖV-Leben stark verbessert. Der Stadttunnel wäre aber noch massiv mehr genutzt, wenn der Sihlquai als wichtiger Zubringer für Velos besser ausgebaut wäre. Und wenn endlich die Platzspitzwehr-Baustelle fertig gebaut ist. Vorwärts machen bitte, Brander & Co.!