Fredy Gantner war bei Donald Trump. Seither gilt er als Hero der Schweiz.
Effektiv gehts bergab. Steil.
Die Aktie seiner Partners Group erholt sich nicht vom Freefall von letzter Woche. Im Gegenteil.
Sie sinkt und sinkt.

Dabei haben Gantner und Co. zugekauft – und via NZZ der ganzen Welt verkündet: Schaut, wir setzen unser Geld, macht es uns nach.
Die Mitarbeiter taten dies. „Wir mussten fast, sonst hätten wir als illoyal gegolten“, sagt einer.
Jetzt machen alle lange Gesichter. Soeben explodierte die nächste Bombe.
Die Partners Group muss 200 Milllionen Euro in eine französische Beteiligung namens Emeria SASU einschiessen. Notfallmässig. Das berichtet Bloomberg.
„The addition of liquidity will potentially help stabilize the French real estate services provider as it deals with a drop in earnings and the management of a €3.5 billion debt pile accumulated in a period focused on funding expansion“, so die News-Agentur.
Bei der Emeria handle es sich um „a major portfolio company“ der Zuger. Fitch senkte soeben den Daumen – runter auf ein Triple-C.
Die Krise der stolzen Partners Group nimmt kein Ende – Gantners Beschwörungen einer goldenen Zukunft hin oder her.
Das Private Equity-Business, das die Schweizer als Pionier befeuerten, befindet sich weltweit in einem Abwärtsstrudel.
Wenn jetzt noch die Zinsen hochschiessen, drohen massenhaft Ausfälle bei den Beteiligungen der Partners Group und anderen globalen Private Equity-Riesen, darunter Apollo, KKR und CVC.
Alles Firmen, die mit dem Zauberwort „Leverage“ den Reibach suchen; das geht bei hochschiessendem Preis fürs Geld ins Auge.
Bereits erwischt hat es die US-Firma Blue Owl Capital. Die sah sich einem Ansturm ihrer Investoren ausgesetzt und musste Vehikel schliesen.
Die Anleger kamen nicht mehr an ihr Geld heran.
Das Gleiche beschlossen Gantner und seine Mit-Gründer. Sie limitierten vor 9 Tagen die Rückzüge auf 5 Prozent des Werts eines Vorzeige-Vehikels.
Bei weiteren prüfen sie Vergleichbares. Seither kracht die Aktie. Gantner versucht zu beruhigen, kauft eigene Aktien, redet von Zuflüssen von Kunden und tollen Ergebnissen.
Glauben tut ihm keiner. Jedenfalls nicht in den entscheidenden Kreisen: dem Universum der Gross-Vermögenden.
Der Nimbus ist weg, der Lack abgeblättert. Gantners November-Aufwartung beim „Cäsar“ des Westens Donald Trump könnte als grosse Zäsur in die Story der Partners Group eingehen.
Polit-Show statt harte Business-Arbeit. Gantner gibt die ganze Schuld einer US-Firma, welche seine Partners Group „shortet“: Grizzly.
Die tischte dick auf, verglich das Baarer Unternehmen mit der deutschen Betrugs-Firma Wirecard. Gantner klagt jetzt gegen Grizzly; die hätten mit Lügen die Partners Group-Aktie abgeschossen.
Never complain, lautet eine Geschäftsweisheit. Gantner ist aber vielleicht gar nicht mehr richtig im Business, sondern im Bau – seine Villa am Vierwaldstättersee ist ein Schloss – und in der Politik.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ist die hochgelobte Partners Group vielleicht nur auf Sand gebaut?
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Bro, lass dich mal medizinisch abklären!
Vielleich ist die Luft aus der Blase und die Flasche leer.
Auch die Zaubern nur mit heisser Luft.
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Deine Flasche schon längst leer !
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Die haben sich anscheinend übernommen? Jetzt kommt die Quittung und das Kartenhaus fällt zusammen.
Das ist erst der Anfang.
Rette sich wer kann…
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Was sind CHF 200 Mio. bei 150 Mia. Anlagevolumen?! Bei Private Equity kommt kam es schon immer zu Ausfällen, die Frage ist höchstens wie hoch diese sind.
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„when you see one cockroach, there are probably more“
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Privat Equity? Privat Debt und Loans vorallem ja
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Breitling? Auch ein key Investment von Partners Group mit dem Ziel Boersengang. Signale, ie Stellenabbau, Uhrenmarkt per se sind auch hier challenging um es mal nett zu sagen.
Was nützt ein gigantisches Anlagevermögen wenn die Liquidität knapp ist?
Was nützen hohe Renditen wenn man aus den Investments kaum raus kommt?
All in macht Tasche leer.
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Wer nichts hat kann nix investieren, also Füsse schön still halten!
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Solche Ausfälle sind im Private Equity Geschäft normal. Ist doch
gut, wenn Alfred Gantner sich wieder mehr um seinen Laden kümmert.
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Private Equity ist im Abwärtstrend. Und steigende Zinsen sind gar nicht gut für dieses Geschäft! Es könnte noch hässlich werden!
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„Die Mitarbeiter taten dies. „Wir mussten fast, sonst hätten wir als illoyal gegolten“, sagt einer.“
Na danke: dann lieber kündigen, als bei einem Arbeitgeber zu sein, der erwartet, dass ich mein eigenes Geld in sein windiges Business stecke.
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Der MA arbeitet ja da und produziert diese windigen Geschäfte selbt…
Jeder weiss, worin er investiert.
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Partners Group ist jetzt ein Kauf. Alle sehen nur Probleme, wie immer, wenn der Kurs niedrig ist. Das Geschäftsmodell funktioniert, immer mehr value creation passiert ausserhalb der kotierten Märkte Ich vertraue Partners Group. An der Börse wird die Zukunft gehandelt, nicht die Vergangenheit, nicht die Gegenwart.
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Wer hat eigentlich die Goldbarrenbestechung an Dikator Klump bezahlt? Die Aktionäre oder die Fondsanteilbesitzer? Egal, das ganze ist so peinlich, da sitzen alle in diesem absauffenden Boot.
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The higher they rise the harder they fall!
Wer permanent in seiner eigenen Wohlfühl- und Wahrnehmungs-Bubble unterwegs ist, verliert den Blick für die Realität und Alternativen. Ein wohlbekanntes und trotzdem häufig praktiziertes und ignoriertes Muster.
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Warum Panik? Nur bei Luki herrscht anscheinend so etwas vor. Dünner Bericht was sind schon 200 Mio.? Nachkaufen Leute es wird Freude bereiten, nie dagewesene Freude, eine nie gesehene Freude oder wie würde Donald sagen?
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Faszinierend, wie manche Beobachter jeden Rückschlag von PG feiern, als hätten sie persönlich den Private Equity Markt erfunden. Der wirtschaftliche Erfolg der Firma über Jahrzente liefert offenbar weniger Klicks als die Aussicht auf Probleme in einzelnen Beteiligungen. Das sagt möglicherweise mehr über den Zustand des Wirtschaftsjournalismus aus als über das Unternehmen selbst.
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Genau! Danke für diesen treffenden Hinweis und an Herrn Hässig: hören Sie endlich auf die Schweizer Wirtschaft immer mehr zu desavouieren.
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Partners Group wurde von jedem Bankberater seinen Kunden empfohlen. An diesem Beispiel sieht man eindeutig, die Zeit der Bankberater findet in diesen Jahren ihr Ende.
Unsere Finanzinstitute in der Schweiz, es sollen ja Profis sein, haben immer noch nicht verstanden, dass die ganze Welt tokenisiert wird und das künftig Krypto das grosse Game ist.
99% meiner Bekannten halten nichts davon aber sie werden – dann – wenn der Zug längst abgefahren ist. Tja, was soll man da noch sagen.
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Steig aus wenn du vorne liegst!
Bei 25,7 Mio. Aktien sind CHF 20 Mio. Käufe durch das Management Nichts. Bei einem Kurs von CHF 686.00 ergibt dies peinliche +/- 29’100 Aktien…..
ATH CHF 1’667.00 irgendwo im 2021.
Als Grössenwahn in einer Villa aprox. CHF 160 Mio. endete musste Allen klar sein, dass war’s dann mit Partners Group.
Und genau so kam’s dann auch….
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Lesen hilft, die Partners Group muss 200 Milllionen Euro in eine französische Beteiliung namens Emeria SASU einschiessen.
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Wer blendet, findet immer wieder Opfer, die sich bereit erklären, diesem ‚Magiern“ Geld in den Rachen zu werfen.
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Seltsamer Kommentar. PG hat m.W. keine finanziellen Probleme. Geht eine Firma Pleite, trifft dies in erster Linie die Investoren der PG-Fonds. PG erleidet in der Folge „Verluste“ in Form von Mindererträgen (Reduktion der verwalteten Vermögen, Vertrauensverlust der Fonds-Investoren usw.)/
Ob die erwähnten 200 Mio. wirklich von PG eingeschossen werden, ist fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass es Kundengelder aus den Fonds sind (kann ich aber nicht beurteilen).
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Wenn Ebbe kommt, sieht man, wer ohne Badehose im Meer unterwegs war.
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Et voilà:
Die in letzter Zeit gehassten Edelmetalle zeigen einmal mehr, hochliquide.
Von Sonntagabend bis Freitagabend unlimitiert handelbar, no questions asked.
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Aber leider nur physisch.
In diesem Markt tummeln sich auch Händler sich mit Mischlen und nicht existierenden Depots und in der Hoffnung, dass die Kunden sich in Ihrer Gier weiter blenden lassen.
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Alles immer noch besser als das Vermögen in Fantasieanlagen gebunden zu sehen mit einer Rückzugslimite von 5%, kommt nicht gut.
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Was soll dieser Panikartikel! Bashing?
Ist normal dass bei Private Equity/Credits nicht alle Deals aufgehen.
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Wer hoch fliegt, kann sehr tief fallen. Vor allem bei schlechtem Wetter und Angebertum.
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Die Mormonen in SLC schliessen die darbenden Aktionäre ins Gebet ein.
🙏🙏🙏
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Immer diese leeren Versprechen. Mit einem Kontoauszug kann ich in der Migros auch nicht bezahlen. Ich erinnere mich an die ‚absolute return funds‘ der CS. Da war doch was?
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Der clevere Gantner hat seine Schäfchen längst ins Trockene gebracht in einer 160-Millionen-Villa im steuergünstigen Meggen am wunderschönen Vierwaldstättersee.
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Dieser Bericht wirkt, als wäre er von jemandem geschrieben worden, der weder versteht, wie Private Equity funktioniert, noch jemals selbst in ein Unternehmen investiert hat.
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Der spontane und einseitig ausgerufene 10-Jahre Knebelvertrag für die Fondanteilbesitzer ist die Rote Flagge die jeden davon abhält, je wieder in PG zu investieren. Viel Spass, bereits heute auf eine Wirtschaft in 10 Jahren zu wetten, und gleichzeitig Nachrichten zu hören wie 200 Mio hier, Kindermissbrauch dort, schlechte Uhrennachfrage da. PG ist hinsichtlich der Firmen, die sie führen „messy“. Wie hier ein Beta resultieren soll, erschliesst sich mir nicht.
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Ein Beta wird immer erzielt. Ob über oder unter 1 sagt nicht viel aus – und zieht jeweils den einen oder anderen Anleger an.
Positives Alpha wäre das, das was angestrebt wird – und selten erreicht wird…
Auf hoher See, vor dem Richter und bei PG bist du in Gottes Hand. Äh, falsch. In Gantners Hand. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
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PG Gantner könnte mal alle Investments auf Markenrisiko hin prüfen. Alles ohne souveräne Strahlkraft wird „aussortiert“ und bereinigt. Übungsabbruch bei Breitling, G. Kern wurde da selbst zum Multimio-Mann hat die Marke aber kastriert. Und auf Gallet und Universal hat weiss Gott niemand ausser ein paar Sammler gewartet. Portfolio mit haircut, jetzt. Das bringt viel Vertrauen zurück und baut Reputation auf.
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‚Den Teufel nicht an die Wand malen?‘
Sind wir aber ganz ehrlich (!?!?!?) droht in Tat und Wahrheit eine ungeheure Pleite.
Es wiederholt sich hier 1:1 der Absturz eines Highflyers welcher in ‚guten Zeiten‘ viel, zu viel, Goodwill erfuhr.
Jetzt drohen den Kapital-Märkten immense Verluste, die Gründe sind mannigfaltig.
Einstmals erfolgreichen Vehikel drohen
Uneinbringbare Verluste.
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Die Aktie von Partners Group fällt ja steiler als alles andere.
Die Researcher von Grizzly haben richtig gute Arbeit geleistet.
Ganter und Co. sind von ihrem hohen Ross abgeworfen worden und befinden sich gerade auf der Intensivstation.
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Hat Gantner Recht oder Unrecht, wenn er dem Laden Grizzly die Schuld gibt?
Das möchte ich wissen.
Das Gute an Gantner:
Er hat Wesentliches im Leben verstanden. Er hat gesagt, dass er nur Glück gehabt hat, und deswegen Milliardär ist. Dazu gratuliere ich ihm.
Denn die meisten „Erfolgreichen“ meinen tatsächlich, sie allein seien verantwortlich für ihren Erfolg.
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Ich meine ich habe ja keine Ahnung von diesen Geschäften und die Partners Group lag auf Platz 29 des PEI 300-Rankings, aber ist Schadensfreude nicht die schönste Freude? Und könnte nicht sogar auch die UBS noch hops gehen, gemacht werden?