Es war am zweiten Weihnachtstag letzten Jahres, wir waren im kleinen Häuschen meiner Schwiegermutter in Riberao Preto, Brasilien.
Es war, wie üblich um diese Jahreszeit, 34 Grad Celsius heiss, wir sassen in unseren Stühlen auf dem Vorplatz, wo ein Dach etwas Schatten spendete.
Danilo, ein ferner Verwandter in der für mich riesigen und unüberschaubaren Familie, hatte eine Idee, wie wir uns etwas Kühlung verschaffen könnten.
Mit einer rasch konstruierten „Cola-Dusche“ nämlich. Danilo arbeitet als Uber-Fahrer und kreativer Holzmöbelbauer, nur mit zwei Berufen kann man in Brasilien einigermassen überleben.
Das Bild steht sinnbildlich für Brasilien. Einzig Kreativität befähigt zum Überleben im Alltag.
Voller Enthusiasmus habe ich das Bild an die offizielle Mail-Adresse von Coca-Cola geschickt. Ich wollte für Danilo nicht gerade einen Werbevertrag.
Aber wer weiss, vielleicht ein Dankeschön für die elegante Idee und ein Gutschein für ein Getränk nach Wahl.
Doch Coca-Cola ist wie andere Weltkonzerne auch: Mit dem gemeinen Volk nehmen sie keinen Kontakt auf.
Obwohl sie natürlich den Kundenkontakt suchen und grossartig dafür eine Mail-Adresse publizieren.
Dreimal dürfen Sie raten, wer die Meldung direkt in den Papierkorb, also nicht einmal via Spam, entsorgt? KI.
Was für Regeln da zum Zuge kommen? Vielleicht folgende: „Einzelkunde, wenn überhaupt, könnte auch ein Cola-Hasser sein.“
„Möglicher Randalierer, zerstört Eigentum Fremder, versucht sich bei uns mit Kreativität anzubiedern.“
„Kontakt blockieren, Bild allerdings behalten, können wir in heissen Welt-Gegenden, die ja immer häufiger werden, tatsächlich mal als kreative Werbeidee einsetzen.“
Achten Sie also bitte darauf, ob ihnen etwas Ähnliches über den Weg läuft. Wenn ja, bitte ich um Mitteilung, ich habe noch keine KI im Einsatz.
Derweilen nutze ich selber das Foto, um zu einem Boykott von Coca-Cola aufzurufen.
Vor allem auch, weil es eine US-Firma ist, und man als einfacher Konsument bloss dieses an sich untaugliche Mittel zur Verfügung hat, um seine Nerven gegenüber einem wild gewordenen Land ein bisschen zu beruhigen.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
alle unsere Daten in den USA sind, ist es einfach nur herzig, wenn wir versuchen, US-Produkte und Firmen zu boykottieren.
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Naja… wenn wir z.B. den F35s Kauf per referendum abschiessen würden wäre das schon ne zünftige Geschichte, die bestimmt weltweit Resonanz finden würde.
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Ein Bericht über eine Narzisstische Kränkung, weil der CEO nicht persönlich auf das email geantwortet hat.
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Vor sechs Jahren haben die ganzen Narzisten hier noch geschrieben, dass die Maskenpflicht sie töten würde und dass die Covid-Impfung in zwei Jahren spontan zu Krebs führt, welcher alle Menschen ausrottet. Und als einzige Hilfe soll man Ivermectin nehmen. Seien wir froh, dass sich die Themen wieder auf Nützliches wie eine Bastelstunde mit leeren Colaflaschen beschränkt.
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@Kurt Huulio
Die Menschen krebsen ja dauernd zurück, und werden nicht mal mehr 120 Jahre alt wie in der Bibel versprochen. Die meisten sterben sechzig Jahre zu früh, wenn man nach der Lebensspanne geht und nicht Lebenserwartung.
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@Sünder: Vielleicht gibt es einen Zusammenhang mit Mikroplastik im Essen sowie Glyphosat, Antibiotika und Hormonen im Trinkwasser? Könnte doch sein… nicht?
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So lass das nächste Mal halt eine PEPSI-Flasche (s)P(r)INKELN !
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Boykott – das mache ich schon seit dem 11.09.2001.
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Darum Boykottiere ich google, youtube und das internet allgemein.
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Haben wir bereits Sommerloch?
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Toni ringt um Aufmerksamkeit wie die Gen Z!
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Mir Wurscht. Ich trinke Coca Cola.
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Jämmerlicher Einschleimversuch gründlich misslungen.
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Ich kann Eich schon sagen warum der Toni in Rüdlingen und Buchberg etwas belächelt wird. Aber ich glaub ihr wisst es.
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Ich weiss es nicht, belächle ihn aber trotzdem!😂
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Wie soll ein Schweizer Junkie auf seine Drogen verzichen können?
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Cool story bro
Seit IP einen kostenpflichtigen, werbefreien, Zugang anbietet, sinkt meines Erachtens das Niveau deutlich. Sinn- und sachbefreite Beiträge machen den Eindruck, als müsse man nun füllen, was das Zeug hält. Dieser Beitrag, welcher wirklich nichts zu tun hat mit „Inside Paradeplatz“ ist das Paradebeispiel für diesen Eindruck. Lieber weniger Artikel, welche aber das auf den Punkt bringen, was der geneigte Leser wirklich von dieser Plattform erwartet, also reine Lückenfüller.
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Nächstes Mal besser mit einer Cachaça-Flasche… 😉
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Nachdem Sie eine plastikflasche käuflich erworben haben gehört die Flasche Ihnen, Herr Saller.
Ihr Recht die Flasche zweckzuentfremden ist somit durch die Eigentumsgarantie gedeckt, so lange die Eigentumsgarantie in den Vereinigten Staaten Brasiliens gilt.
Zum Produkt: „Coca-Cola“ beinhaltet seit nunmehr 100 Jahren kein Kokain mehr, obwohl der Name den Zusatz von Kokain im Getränk immer noch anpreist. Es ist somit ein Fall der vorsätzlichen Irreführung der Kunden der die Schwäche der Justiz weltweit blossstellt.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6d/Cocaine_for_kids.png
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Wir wären um einiges ärmer, wenn wir diesen Artikel nicht gelesen hätten
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In der Tat eine Topstory. Mehr davon!
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Es ist bemerkenswert, dass die kreativen Brasilianer, bei denen sogar Taxifahrer geniale Erfindungen machen, noch keinen einzigen Nobelpreisträger hervor gebracht haben.Die hochnäsigen Amerikaner mit über 400 Nobelpreisen haben sicher geschummelt.Anders kann man sich das gar nicht erklären, gell Toni