Auf der Bühne des Opernhauses, wo sonst sämtliche Tragödien des Menschseins abgehandelt und besungen werden, fand am Samstagabend die „Night at the Opera“ statt, eine Benefiz-Gala voller Glanz, Glamour, Gloria und Freude.
Die Mitarbeiter des Opernhauses haben eine Monsterarbeit gestemmt. Am Abend vorher noch „La Clemenza di Tito“, am nächsten Tag schon nachmittags „La Damnation de Faust“-Premiere und abends „Fidelio“.
Und zwischendurch die Galanacht, wo sich eine geballte Finanzkraft der Schweiz einfand, um zugunsten der Nachwuchs-Förderung zu feiern, zu tanzen und zu geniessen.
Der neue Intendant Matthias Schulz ist ein Sympathieträger, sein Hauptanliegen, Kinder und Jugend für Musik zu begeistern, ist wichtig, und so war die Gästeliste hochkarätig.
Vor allem Eltern von mehreren Kindern, denen die Nachwuchs-Förderung auch am Herzen liegt, unterstützten den Anlass.
Matthias Schulz ist Vater von fünf Kindern, Partners Group-Unternehmer Alfred Gantner und seine Frau Cornelia auch, Margarita Louis-Dreyfus hat ebenfalls fünf Kinder, Zoo-Direktor Severin Dressen und der St.Moritzer Gemeindepräsident Christian Jott Jenny können mit je vier Kindern mithalten.
Sie alle waren da – neben den Sponsoren von Rolex, Sprüngli und UBS und vielen finanzstarken Opernhaus-Sympathisanten.
Die Künstler des Hauses leisteten einiges, um die über 500 Gäste, die auf der Bühne und im zum Festsaal umgebauten Zuschauerraum an gedeckten Tischen sassen (für das viergängige Menü sorgte Stefan Heilemann vom Widder Restaurant), zu erfreuen.
Opernhaus-Direktor Schulz, der ausgebildeter Pianist ist, begleitete Star-Mezzosopranistin Elina Garanca am Klavier, sie hatte am nächsten Tag Premiere.
Siena Licht Miller hatte am Vorabend gesungen, jetzt sang sie mit ihrem Ensemblemitglied-Kollegen ein Medley aus „A Night at the Opera“ von Queen von 1975.
Der amerikanische Tenor Stephen Costello hatte vormittags Probe für „Ballo in Maschera“, an der Gala sang er mit Regula Mühlemann ein Duett aus „Elisir d’amore“.
(Costellos Frau ist Violinisten im Orchester der Metropolitan Opera in New York, und seine Hündin, von der er mir etwa zwanzig Fotos zeigte, heisst Coco Chanel – das nebenbei).
Die Opernhaus-Mitarbeiter waren im vollen Einsatz, damit diese erste „A Night at the Opera“ ein voller Erfolg wurde.
Geld kam neben den Ticketpreisen (990 Franken) durch eine stille Auktion zusammen, für die es originelle Angebote gab.
Ein Kindergeburtstag für bis zu 15 Gäste mit Entdeckungstour durch das Opernhaus und Kuchenbüffet im Spiegelsaal für 8’000 Franken, ein Abendessen für zwei, wo Matthias Schulz Lasagne alla Casa kocht, für 4’000 Franken.
Ein Skitag mit Livio Russi, einem Neffen von Bernhard Russi, der Klarinettist im Opernhaus-Orchester ist, für 1’500 Franken.
Livio Russi ist ein lebendiges Beispiel für den Erfolg musikalischer Früherziehung.
Margarita Louis-Dreyfus hat die Schaffung des Kinderjugend-Orchesters unterstützt, das bereits im Mai seinen ersten Auftritt hat. Sie brachte eine Gruppe Kinder zu dem Gala-Abend mit, ihre beiden Zwillingstöchter und deren Freundinnen und Freunde.
Sie sassen, alle hübsch angezogen und frisch frisiert, auf dem Boden und genossen das Musikprogramm und die Darbietungen des Balletts aus „Romeo und Julia“.
Wenn solche Kinder die Zukunft sind, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Philipp Hildebrand, Ex-Nationalbank-Präsident und heute Kunsthaus-Präsident, war mit seiner Frau Kimberly da.
Wieviel Geld die Night at the Opera brachte, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Wirtschaft wurde angekurbelt.
Die Frauen waren alle sehr elegant und teuer gekleidet (einige trugen das Schweizer Luxuslabel Akris), und sie waren alle schön. Denn, so Friedrich Schiller: „Es schwinden jedes Kummers Falten, solang des Liedes Zauber walten“.
Der Zauber der Musik und der Kunst entfaltete sich den ganzen Abend, bis lange nach Mitternacht, wo die Gäste im Spiegelsaal sich bei den letzten Drinks unterhielten oder (es war ein lauer Abend) auf der Terrasse standen und auf das Zelt des Circus Knie und in den Sternenhimmel schauten.
Von Limousinen, die der Sponsor AMAG bereitstellte, konnten sie sich nachher nach Hause fahren lassen. Die nächste „Night at the Opera“ findet am 5. Juni 2027 statt.






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Das ging aber schnell!
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Schade, war ich nicht eingeladen.
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Glanz, Glamour und die übliche Selbstbeweihräucherung an der „Night at the Opera“ Zürichs Finanzadel erschien geschlossen, um sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen. Offiziell natürlich „für die Kinder“ und „für die Musik“. Inoffiziell glänzte vor allem eines: das Bedürfnis, sich selbst im Scheinwerferlicht zu sehen.
Wenn Dekadenz ein Geräusch hätte, wäre es wohl das Klirren der Champagnergläser im Foyer.
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Glanz, Glamour und Zürichs Geldadel, der sich an der „Night at the Opera“ selbst feiert, während er Wohltätigkeit wie ein Luxusaccessoire spazieren trägt.
Die „Kinder für Musik“ sind dabei nur das Feigenblatt, hinter dem die Dekadenz glitzert.
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Kinder lieben Musik. Aber sicher nicht so ein Geheule.
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Die Bildlegende eröffnet mir da ganz neue Perspektiven: „Christian Jott Jenny (Ursula Litmanowitsch)“. Ich wusste nicht, dass sich Christian J. Jenny operieren liess. Offenbar hat der Glückspilz danach den 40 Jahre jüngeren Wuffli geheiratet!
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Auf der letzten Bildlegende fehlt der Name Ursula Litmanowitsch. Schliesslich hat sie für alle vier Bilder bezahlt.
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Die bekommen jedes Jahr 90 Millionen Subventionen.
Züri spinnt
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Echt? Das soll jetzt irgendwen interessieren ? Welche Fossilien wollen Sie noch ausbuddeln, Herr Hässig?
5. Klass Prominenz von Vorvorgestern, präsentiert von einer Klatschspalten-Pseudo-F-Prominenz-Besülzerin von Vorvorvorvorvorvorvorgestern, die dafür Parole bieten, dass die Reste ihrer Selbstvergeilungsveranstaltungen Allgemeingut für Bedürftige werden können, weil das billiger kommt als eine Normalentsorgung ?
Was genau ist der Inhalt von IP von heute? Herr Hässig, könnten Sie das mal definieren ?
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seien sie nicht so.
Ich für mich habe mich gefreut, endlich wieder einmal ein Photo von Peter Wuffli zu sehen!
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Mänggmoll wäre „kein Beitrag“ besser als ein „Null-Beitrag“.
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sieht immer noch gleich aus.
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„Elite“ feiert sich gerne und lässt sich auch gerne feiern.
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Wer hat da mehr „gesponsort“? Die Cüpli-Prominenz die ihren Beitrag durch den Arbeitgeber bezahlen lässt und/oder von den Steuern abzieht. Oder wohl eher der Zürcher Steuerzahler-Normalo, der dies nicht freiwillig tut. Da wird wieder einmal der Beweis erbracht, dass die menschliche Stimme das schlechtesttönende Instrument ist.
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Interessant was sich so alles unter Spenden steuerlich absetzen lässt.
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Waren da noch andere Ex-Damen von Herrn Hildebrand? Familientreffen der anderen Art.
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B-Promis und Kommerz-Kakerlaken promoten Jugend, Kunst und Musik. Hahaha…!
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Für die Einen die Nacht der Oper, für mich die Kommentare.
War ja klar, dass es hier Haue hagelt.
Nie vergess ich ,wie Hildegard zu Lüond kam.
Aber lassen wir Gnade walten.
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Ich liebe sie auch die „Night at the opera stage“ während der Streetparade.:-)