Additiv, das Zürcher Banken-Software-Haus, ist eine typische Hype-Firma. Immer tolle Schlagzeilen.
Dahinter liegt viel im Argen. Die Aufwände waren riesig, der Erfolg überschaubar.
Für einen wurde das zum Problem. Martin Ebner. Der Warren Buffett des Alpenstaats kontrollierte direkt und indirekt rund 60 Prozent der Additiv.
Gestern verkauften Ebner und Co. das Software-Haus. An wen? Die Genfer Temenos, bei welcher der Milliardär selber mitbestimmen kann.

Temenos ist wie die Additiv im Business mit Banken-Applikationen aktiv, einfach ein paar Schuhnummern grösser als die Zürcher.
Vor allem ist Temenos an der Börse kotiert. Die Performance dort muss Ebner den Schlaf rauben. In den letzten fünf Jahren gings steil bergab.
Ebner aber kaufte zu. Im 2024 baute er seinen Anteil an der Temenos aus, auf rund 20 Prozent.
Der Verkauf des Non-valeurs Additiv an die kriselnde Temenos ist ein typischer Ebner-Deal. Er macht auch das Management der Software-Schmiede reich.

Der Mann, der lange nur Fliege trug, dann dem kleinen Mann Bratwürste schenkte und eine Airline postete, weiss immer mehr als der Rest.
Was Temenos für Additiv auf den Tisch blättere – also auf jenen vor allem von Ebner -, das bleibt wohlweislich geheim.
Falls es sich im Vergleich zum mageren Erfolgsausweis des Zürcher Fintechs um eine stolze Bewertung handelt, dann hätte Ebner wieder einmal Kasse.
Dass er bei der Temenos ja selbst zu den „Opfern“ eines stolzen Kaufpreises würde, kann er verkraften. Dort hats 80 Prozent weitere Aktionäre.
Und der schlaue Börsen-Fuchs könnte seinen Temenos-Anteil ja in nächster Zeit reduzieren.
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Die Schweiz hat es unter KKS vorgemacht als man die CS der UBS unterjubelte.
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@vorbildliche Schweiz.
Stimmt nicht. KKS hat die CS der UBS verschenkt.
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Fintech Spassten wieder
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Ich feier Ebner🤣
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Adidas? Adiletten? Oder das Ad-blue Additiv?
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Ein Additiv für die Bilanz. Hoffentlich keine passives.
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Martin Ebner arbeitet seit Jahrzehnten nach dem Motto. Finde einen
Dummen. Schon im Jahre 2001 hat er zusammen mit seinem Freund Blocher
die Alusuisse im Wallis abgezockt und dann verscherbelt.
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Wie damals, wo er in Landgasthöfen seine „Visionen“ an Kleinanleger vertickte.
Nachdem vorletztes Jahr Crealogix und letztes Jahr Finfox verkauft wurden, war dieser Schritt absehbar.
Ein schwieriges Geschäft, das offenbar als stand-alone nicht mehr funktioniert.
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Nein, ist nicht so, dass das Geschäft standalone nicht. Für Crealogix und Finfox sicher nicht. Beide Applikationen sind positiv formuliert: „legacy“. Die SW wurden durch nicht vorhandene Skills in der Führung und Dividendenpolitik der Shareholder regelrecht kaputt gespart.
Vencora/Constellation hat Crealogix übernommen, Chapters Group Finfox.
Beides non valeurs wie die Additiv. Während Vencoras Portfolio gross genug ist, darf man gespannt sein, was mit Finfox passiert.
Selber schuld, wer das operativ noch einsetzt
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Bankensoftware ist der Doppelnull-Abteilung zu riskant. M, was mein Chef ist, meinte, er würde das an die Finma durchreichen. Die sind härter als wir.
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Willst Du Warren Buffet beleidigen Lukas? Der Vergleich hinkt gewaltig.
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Ich glaube, dass dies für temenos ein Glücksgriff ist. Bei additiv mag zwar einiges im Argen sein – dennoch überwiegt die Fähigkeit echte Mehrwerte in kürzester Zeit auch zu liefern und auszurollen. Damit tun sich die großen schwer.
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Herr Dr. ist fast immer der einzige, der gewinnt. Die anderen verlieren. Früher verdiente sein engster Freundeskreis noch mit. Heute sind die meisten verstorben. Ein solches Geschäftsgebaren war nur in der Schweiz möglich.
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Das sieht bei Trump und Putin nicht besser aus.
Chinesisches Sprichwort: Auch wenn man einem Hund eine Brille aufsetzt, bleibt es ein Hund.
Ebner: Auch wenn er die Fliege abgezogen hat, es bleibt ein Ebner.
In memoriam die vielen Büezer, die viel Geld verloren haben, weil Ebner sie in vollen Turnhallen über den Tisch gezogen hat.
Der ZKB-Vögeli ist in die USA geflüchtet. Der Ebner wütet noch in der Schweiz.
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Der ist aber gur und passt.
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Selten jemand so arrogant wir Herrn Michel Stemmle erlebt.
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Hey de Michi, wir waren Nachbarn in der Fabrik Oederlin Giesserei in Ennetbaden. Cooooollll
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Zusammenfügen, teilen, probieren, zusammenfügen, verkaufen. Auch so kann Erfolg ausgewiesen werden, bei geringem Nutzen.
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Wie sagte einst ein berühmter Mann: Wer Visionen hat, sollte dringend zum Arzt gehen. Gilt auch für Herrn Ebner – oder ehe seine Mitinvestoren.
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Mit solchen Buebetrickli erfolgt nie Wertschöpfung im realen Sinn. Damit meine ich den Beitrag zum BIP.
Es ist ein reines Börsengame ohne Bezug zu einem erfolgreichen unterliegenden Asset.
Der Fliegen-Mann ist die Verkörperung des Kasinokapitalismus.
Er ist kein Real-Investor eher ein Gambler.
Das ist hierzulande nicht rechtswidrig solange die Spielregeln des Finanzrechts eingehalten werden.
Scheinheilig wird es allerdings, wenn der Gambler vorgibt er sei ein helfender Real-Investor und dabei mit Buebetrickli den eigenen Geldsack (und denjenigen der Mithelfer) easy füllt.