In der zweiten Säule liegen Hunderte von Milliarden. Es handelt sich um den goldenen Topf der Schweizer Finanzindustrie.
Dabei geschehen wunderliche Dinge. So in der Stadt Biel. Die hat eine eigene Pensionskasse mit einem Vermögen von 1,2 Milliarden.
Dieses verwaltet seit Jahr und Tag ein Finanzmann mit eigener Firma im Steuerparadies Pfäffikon SZ.
MIC Invest AG heisst das Unternehmen. Dass die MIC Invest ein Mandat der Bieler Pensionskasse hat, legt das Vorsorgewerk der städtischen Beamten offen.

Nicht transparent machen die Zuständigen hingegen, dass ihr Mann im Anlageausschuss der Besitzer dieser MIC Invest ist.
„Jede betroffene Person tritt systematisch in den Ausstand und nimmt weder an den Diskussionen noch an den Entscheidungen bezüglich des Mandats teil“, beteuert der Chef der PK Biel auf Fragen zum Interessenkonflikt.
Wie viel die MIC Invest im Jahr an Honoraren der PK Biel einstreicht, bleibt geheim. Das Geld landet schlussendlich in der Tasche des Mitglieds des Bieler Anlageausschusses – in Form von Gewinn und Dividenden.

Der Finanzmann will jetzt offenbar seine Boutique verkaufen. Das wäre der Moment für die Bieler Chefs, über die Bücher zu gehen.
Denn die MIC Invest respektive ihre Chefs gelten als PK-Manager. Sie unterliegen strengen Vorschriften.
„Eine Neu-Ausschreibung des Mandates MIC Invest AG ist nicht geplant“, sagt jetzt aber der Chef der PK Biel. Alles soll also beim Alten bleiben.
Bei der MIC Invest heisst es, dass ihr Besitzer „nicht Mitglied des Stiftungsrates der PK Biel“ sei. „Er ist ausschliesslich Mitglied des Finanzausschusses. Eine Doppelrolle im von Ihnen beschriebenen Sinne besteht nicht.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Dies ist typisch für die von Linken und Netten heruntergewirtschaftete Stadt Biel mit der höchsten Quote von Sozialhilfeempfängern! Alle Leute sind gleich nur sind gewisse etwas gleicher:)
Das gesamte BVG System dient lediglich der Bereicherung einer privilegierten, staatlich geschützten Gruppe.
Mit Deinen Beiträgen zahlst Du der PK die Wohnung, die Du selber nicht kaufen kannst, dafür von der PK teuer vermietet bekommst.
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TOP Analyse
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Diese 2.Säule ist zu einem Selbstoptimierungsvehikel der Geldindustrie verkommen. Verdient wird bei den Verwaltern der Gelder, sicher nicht bei den Sparern.
Zeit dieses System einzureissen. Zweite Säule ja, aber nicht mehr unter der Kontrolle von Dritten anstatt den Eigentümern des Geldes. Die Gedlfatzkes können nichts besser als jeder Normalo. Anlageverbrater werden sowieso bald durch KI ersetzt, also nicht der Entwicklung hinterher laufen sondern handeln.
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MIC Invest – fehlt da noch ein H?
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„Wie viel die MIC im Jahr an Honoraren einstreicht, bleibt geheim“
Naja, man kann sich ein Bild im Geschäftsbericht machen. Punkt 7. weist alle Aufwände zur Verwaltung der Kasse auf. Liegt alles im Rahmen mMn. Allenfalls ist 7.3 mit 479k ein bisschen zu hoch. Aber eine übermässige Bereicherung sehe ich nicht.
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Es ist zwar an sich unbedenklich, dass er im Ausschuss sitzt. Wichtig ist aber, dass (i) die Konditionen seines Vertrages marktgerecht sind, (ii) die Leistungen jährlich evaluiert werden und (iii) alle drei Jahre eine Neuausschreibung (organisert durch einen Profi) stattfindet.
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Die Säule 2 ist endlich vom Arbeitgeber zu trennen. Die PK Berater mit hohen Fees orchestrieren für Stiftungsräte ohne Plan die Arbeit. Wozu ein SR? Die Performance der Destinatäre interessiert keinen und ist bei staatlichen PKs oft unterirdisch (Steuerzahler springt ja notfalls ein) – reines „Cover your as Game“ aller Involvierten mit viel pseudo Regulierung. Regel „je mehr Berater, desto weniger Performance“ gilt ;-))
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Genau in die Buchhaltung der Anlegerunternehmung schauen: gibt es Kick-Backs und an wen?
Da werden sich einige noch wundern…wohin wieviel Geld fliesst.
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Grossbanken Regel Nummer 1: Und wenn das „Placing“ nicht klappt füllen wir mal die PKs ab ….. . Viel Regulierung und doch nur ein Selbstbedienungsladen für die PP Meter und Komplementen, die dem Stiftungsrat die Last der Verantwortung abnehmen. Deren Rolle im Spiel ist dann alles den „branded“ big names zuzuschieben …..wie die Motten Truppe die im Asset Management stetig im untersten Quartil liegt. Big is Beautiful
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Man nervt sich über so ein Detail, redet aber nie über die Sammelstiftungen, welche für die Mitglieder oft katastrophale Resultate erarbeiten, aber Mittelmänner (und es sind gewöhnlich Männer) reich machen.
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Die meisten PKs sind viel zu wenig kontrolliert. Zu viele unsichtbare Interessenkonflikte. Die Versicherten werden geprellt.
Es braucht endlich die freie Pensionskassenwahl. Der Arbeitgeber zahlt einfach seinen Anteil, der Mitarbeiter wählt frei. Das Ergebnis wäre eine deutliche Konsolidierung und Professionalisierung.
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Die Aufgabe des Finanzausschusses der PK Biel ist u.a. die Auswahl des externen Vermögensverwalters. Ein Vertreter des externen Vermögensverwalters ist Teil genau dieses Gremiums. L’état, c’est moi. Kosten für Vermögensverwaltung bei 0.76%. Deutlich überdurchschnittlich. Und das bei einer Mrd.-Kasse. Zufall?