Die Fussballer sind Diven. Sie spielen Kasperli in Denner-Western-Video.
Dafür hätten die harten Hockeyaner keine Zeit. Sie müssen im Tagestakt Gegner vom Eis peitschen.
Gestern die Norweger im Halbfinal. Das führt zum Spiel um Gold gegen Finnland heute Abend in Zürich an der Heim-WM.
Weder Covid-Trainer-Affäre noch Stimmungs-Flaute im Vorfeld konnten Projekt „WM-Champion“ etwas anhaben.
Die Schweiz at its best.

Das passt ins Bild dieses Sports. Die Hockeyaner sind aus einem anderen Holz geschnitzt. Sie fighten eine Stunde lang, geben bei jedem Einsatz 100 Prozent.
Nach einem Check heulen wie die Fussballer kommt nicht in Frage. Auf die Zähne beissen, weiterkämpfen, gewinnen.
Es wäre die Losung für eine Zehn-Millionen-Schweiz. Diese könnte eintreten. Die Befürworter scheinen täglich mehr Oberwasser zu haben.
Chaos und Rezession wären die Folgen, so die Gegner. Sie verweisen auf England nach dem Brexit: Weil die Gastarbeiter aus Polen rausmussten, übernahmen die Pakistani.
Jemand musste die Arbeit erledigen – die alten Briten waren sich dafür zu schade.
Würde die Schweiz zum zweiten UK?
Nicht, wenn sie in die eigenen Hände spuckt. Ob sie die Kraft dafür aufbringt, steht in den Sternen.
Umfrage
Ur-Schweizer sind
Dass es möglich ist, als kleine Nation Grosses zu vollbringen, beweisen die Hockey-Helden von Zürich. Aber es braucht den Willen, die Disziplin und das Selbstvertrauen.
Die Gegner der 10-Millionen-Obergrenze wollen mit Billig-Arbeitskräften die Wirtschaft am Boomen behalten. Sie opfern die Kontrolle über die Schweiz auf dem Altar der monetären Prosperität.
Ein Zurück zu Kontingenten und Gastarbeiter-Status brächte diese verlorene Kontrolle zurück. Bis es soweit wäre, würde Inflation drohen.
Die Billigarbeiter auf dem Bau und in der Gastronomie wären Geschichte, die Preise in diesen beiden zentralen Branchen schössen wegen völlig neuen Lohn-Levels durch die Decke.
Alte „Ur-Schweizer“ wären wieder gefragt. Sie haben sich resigniert in Frührente zurückgezogen – mangels Chancen auf dem Jobmarkt. Dort machten sie immer Zweite gegen junge Billig-Ausländer.
Der Deal eines 10-Millionen-Deckels hiesse also: Kontrolle über die eigenen Grenzen gegen Leistungs-Bereitschaft im Inland.
Rudi Bindella, der grosse Gastronom, brachte dies kürzlich auf den Punkt. „Wenn die Leute mehr arbeiten, brauchen wir weniger Ausländer“, sagte Bindella im Blick.
Und weiter: „Die Schweizer wollen sich die Hände nicht mehr schmutzig machen und diese anspruchsvollen Arbeiten verrichten.“
Der Patron, der 1’500 Leuten ein Auskommen garantiert, machte keinen Hehl aus seinem eigenen Abstimmungs-Verhalten: „Da finde ich es ethisch verwerflich, wenn wir diese Leute ausgrenzen. Das sendet ein falsches Zeichen.“

Bindella ist also gegen die SVP-Vorlage. Diese erinnere ihn an die berühmt-berüchtigte Schwarzenbach-Vorlage vor einem halben Jahrhundert, als die Schweiz Ausländer als Zweitklass-Bürger behandelte.
Das heutige Problem ist für den Unternehmer hausgemacht. „Seit ich in der Wirtschaft tätig bin, stelle ich fest, dass die Leistungsbereitschaft sinkt und die Anspruchshaltung immer weiter zunimmt“, so Bindella im Blick-Gespräch.
„Irgendwann geht das nicht mehr auf. Wenn wir den Wohlstand behalten wollen, dann müssen wir unsere Urwerte – Fleiss, Verlässlichkeit und Bescheidenheit – wieder besser pflegen.“
Bindella argumentiert so, wie die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft spielt: Mehr Schweiz verlangt mehr Einsatz.
Kein Politiker von Rang und Namen hat dies im Fight um die 10 Millionen-Begrenzung derart präzis auf den Punkt gebracht. Es brauchte dafür einen Patron wie Bindella.
Seine Botschaft ist nichts für Träumer von Links und Zynkiker von Rechts: Will die Schweiz ihren eigenen Weg gehen, muss sie mit ihren eigenen Leuten das Terrain dafür pflastern.
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Wir schaffen das, eure Mutti!
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So wie Germany Hockey und Fussball spielt so geht’s der deutschen wirtschaft abwärts deshalb geht zurück und bleibt zu Hause der honigtopf der Schweiz hat nun geschlossen baut euren eigenen auf🐣
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Kann man in der Schweiz eigentlich auch noch Artikel/Kommentare ohne Bezug zum gescheiterten Staat DE lesen? Mich nervt das stetige Vergleichen mit AfD, Mutti etc. gewaltig. Die solllen selber schauen. Mich interessiert jenes Land nicht bzw. nicht mehr, als unsere anderen Nachbarn.
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Die Schweizer sind die einzigen die für solche Top Leistungen nicht auf das überall einfach erhältliche Doping-Zeugs zurückgreifen müssen.
Käse & Kartoffeln & Schweizer Schoggi ist ihr geheimes.
Wurde schon mal ein Schweizer Profisportler beim Dopen überführt? Eben! Das machen nur die Russen & Ostblöckler.
Die Schweizer wissen bestimmt nicht einmal, dass jedes (Doping-) Medikament eine Halbwertzeit wie Aspirin hat. Und am Wettkampftag X aus dem Körper ist. Oder dass man einfach an die maximal legal erlaubte Grenze spritzen kann (welche Mathematisch berechnet werden kann)🤣👍
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Quatsch. Wie hiess dieser Sprinter? Alex Wilson oder so…
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Hallo, hier spricht Reto Gerber. Ich bin Seniorpartner und einer der klügsten Köpfe der Schweiz. Wie viele dieser Hockeyspieler haben ihre Schweizer Pässe wohl nur bekommen, weil sie gut Hockey spielen? Die Wahrheit ist: Große Unternehmen wie meines werden sich gegen diese Initiative wehren, da wir unseren Mitarbeitern mehr zahlen und weniger Gewinn machen müssten. Ich kann es mir leisten, in Gegenden ohne Einwanderung zu leben, also will ich einfach nur Gewinn machen. Mit freundlichen Grüßen, Reto Gerber
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Weder lustig noch originell, sondern einfach nur schlecht und peinlich.
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Hat dich die Spitex heute wieder vergessen?!
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Reto, es geht nicht um dich, es geht um die Schweiz!
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ist auch der teurere Sport zu betreiben – schon für Kinder. Deshalb wohl die ein bisschen andere Demographie.
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Spitzenhockeyaner sind zwar auch hoch bezahlt. Hart im Nehmen und im Geben. Aber keine Mimosen wie unsere Fussball-Nati-Spieler. Dies f-ngt natürlich bereits mit dem Coach an. Und zudem – wie das Publikum – echte Patrioten, die mitreissen können. Viel Glück zum WM-Titel.
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Und wenn die Schweizer heute verlieren? Gilt einfach das Gegenteil. Sehr billiger Kommentar, Herr Hässig.
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..und interessanterweise hat es fast nur Schweizer Namen in der Hockey-Mannschaft…. im Vergleich zur Fussball-Mannschaft 🙂
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Dann frag Dich mal wer es sich als kleiner Junge eine Hockeyausrüstung leisten kann zum tschutten kann man einfach drauf los ohne das ist der Unterschied Eishockey ist wie golfen tschingge und türke denen langts nur zum tschutten kapiert
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Egal, ob es zum WM Titel oder runner-up reicht, das Erfolgsrezept ist augenfällig und zieht sich durchs Band: Bescheidene Chrampfer, die schon bei der Nationalhymne einen Unterschied machen und stolz sind, für ihr einziges(!) Heimatland spielen zu dürfen (doch, das merkt man einfach!). Eisgenossen, die einstecken können und idR Schirientscheide ohne Motzen akzeptieren. Wir brauchen mehr bzw. nicht ständig weniger Eidgenossen!!!
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ist grundsätzlich schon cooler. Aber schon lame, dass mehr als die Hälfte der Nati die Nationalhymne nicht mitsingt. Sogar Xhaka als Captain nicht…
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Es ist nicht alles ein Vergleich was hinkt. Zunächst aber: sensationelles Spiel!
Sie sollten die Schweizer lieber auf Verzicht einstimmen bei der Annahme der Initiative. Keines unserer Probleme wird schnell gelöst werden. Und wer darf nicht mehr rein bei 10 Mio? Pfleger, Spargelstecher oder Investmentbanker? Also echte Schweizer werden bei Annahme mehr Carearbeit machen und selbst Schweizer Spargel in Flaach stechen.
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Da werden sich wieder einige Politiker zu den Hockeyanern dazugesellen und ihr blödes Grinsen aufsetzen.
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Völkisches Geplappere. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Einzig, dass Fussballer Diven seien. Hat aber nichts mit Zuwanderung, Secondos oder dergleichen zu tun, sondern ist rein sportspezifisch zurückzuführen. Lukas, hier enttäuschst du mich.
Ausserdem: Die 10-Mio-Initiative zielt auf die Zuwanderung aus dem EU-Raum (haupts. Italiener, Spanier, Portugiesen, Deutsche, Franzosen und Niederländer). Alles Kulturen, die uns sehr ähnlich sind. Das eigentliche Problem: Geflüchtete aus muslimischen Ländern Nordafrikas, Balkans, Türkei, Nahost, Afghanistan, löst es hingegen nicht.
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Deshalb ein klares JA am 14. Juni
👍👍
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Das Problem ist, das der Tag zu kurz ist um 4h zu pendeln und 9h arbeiten. Steuern, Wohnungsmiete und der Streit um Parkplätze lassen nicht viel übrig.
Bindella sollte eine Gastroschule in z.b. Albanien eröffnen und dort seine Weine für 15Stutz pro dl. verkaufen.
Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht. (Buschmanns Erkenntnis)
Bürgenstock ist auch verwaist weil das Gras nicht so hoch wächst.
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Wieso so schwarz weiss lieber Lukas? Es geht ja nicht um Zuwanderung oder keine Zuwanderung. Es geht nur um weniger Zuwanderung und vor allem keine umgesteuerte Zuwanderung.