Das sind neue Töne.
„Marco Piero Garzetti wird jegliche Tätigkeit in leitender Stellung bei einer oder einem von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA Beaufsichtigten für die Dauer von fünf Jahren ab Rechtskraft dieser Verfügung verboten.“
So die Finma gestern. Hintergrund ist ein 200 Millionen-Ding.
Garzettis BZ Berater Zentrum und die ebenfalls zu seinem Finanzreich gehörende Swiss Fund Management haben „Anlegergelder im Umfang von rund 200 Millionen Franken (…) direkt oder indirekt über die Fonds in illiquide Anleihen mit zweifelhafter Werthaltigkeit investiert“.
Wie viel der 200 Millionen, darunter Erspartes vieler Kleiner, jemals zu den Anlegern zurückfliessen, ist offen.
„Die Werthaltigkeit dieser Anleihen ist vom Gelingen oder Misslingen der Immobilienentwicklungsprojekte abhängig und daher zurzeit ungewiss“, schreibt die Finma.
Garzetti hatte ein Konstrukt gebaut, bei dem er selber am meisten profitieren konnte.
Die Gelder der Investoren flossen jeweils in „Immobilieninvestment-Gesellschaften weiter, die von involvierten Personen kontrolliert“ wurden.
2023 wollte Garzetti die Zürcher Assetmanagerin GAM kaufen. Das Vorhaben missglückte, ein Franzose machte das Rennen.
Das Naming and Shaming der Finma läutet eine neue Ära ein. Jeder weiss jetzt, was Garzetti vollbracht hatte – und wie die Aufsicht dies ahndet:
Mit langem Berufsverbot. Ein frischer Wind zieht auf im Finanzparadies der Alpenrepublik.
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Danke FINMA♥️
Dann macht er es halt in nicht „leitender“ Stellung. Mein Gott was ist das denn für ein Entscheid. Notfalls geht er nach Dubai, da kann er es in jeder Stellung machen.
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ist ja auch langsam zeit.
und hoffentlich kommen endlich alle zwielichtige dran.
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Hoffen wir es, das endlich mal die Konsumentenschutzgesetze durchgesetzt werden.
Wir werden es sehen wenn Moneypark aka Helvetia nicht mehr Kundentäuschungen mit angenlich umabhängigen Beratungen bewirbt. Genau das ist nähmlich seit 1.1.24 verboten, aber die neue Finma Chefin ist halt von Helvetia
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Ah so?
Und bei der UBS und der CS war nie etwas schräg gelaufen?
Der Müll hat weder Berufs-Verbot noch Prozesse am Hals.
Woran liegts?
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Es liegt daran, dass an das Berufsverbot klare Tatbestände gekoppelt sind. Ich glaube nicht, dass ex post festgestellte Unfähigkeit ein gültiger Grund ist.
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Hätte die FINMA so bei der CS so durchgegriffen wäre grosser Schaden vermieden worden!
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Je grösser der Laden, desto mehr Geld für Anwälte, um die Finma mit Antworten zu beschäftigen. Gilt für Banken und Versicherungen. Da werden nutzlose Produkte verkauft, die Finma ist bei Meldungen von Geschädigten sehr zurückhaltend und verweist stets auf das Zivilrecht und das sie dem Einzelnen nicht helfen kann. Die Lobbyisten in der Politik sorgen dafür, dass dies auch nicht der Fall sein wird. Die Finma kann Gesetze anwenden aber kaum verändern.
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Ja richtig so aber nicht nur bei den Minibudelis, bei den Grossen auch Leute.
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Wieder einmal hat es die FINMA einen kleinen Schlaumeier aus dem Verkehr zu ziehen. Bei den grossen wagt sie es bis heute nicht. Da ist die Verantwortung so kleinteilig gestückelt, dass immer „keiner“ war. Auch die Lieferkettenfinanzierungsfonds waren und sind illiquid, aber auf der Ebene der individuellen Verantwortung wird bei den grossen Banken, die ihre Privatanleger damit abgefüllt hatten, niemand angerührt. Feigheit der Aufsicht…
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In defense of Mr. Garzetti
Eine Nebelpetarde dieser unnötigen und menschenrechtswidrigen Institution FINMA.
Wer fordert, GeldanlegerInnen, von Wokies gerne auch als SparerInnen betitelt, müsse man vor einem grossen bösen Wolf schützen, sollte besser Zitronen falten.
Dieses idiotische Konstrukt
„Tätigkeit in leitender Stellung“ ist nur das Sahnehäubchen auf einer akadämlichen Halluzinationstorte.
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Die Finma sollte mal auch das Thema Lebensversicherungen und Fälschungen bei Gesundheitsfragen durch Vermittler in den Fokus nehmen. Ich habe eine ausführliche Aufsichtsanzeige dazu eingereicht zu einem Fall in Basel, der 3 respektive 4 Policen verschiedener Personen betrifft. Hier wurde ein 5-stelliger Schaden angerichtet und bisher ist noch wenig passiert. Die Konsequenzen für Vermittler sind gering.
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Ein Ereignis, welches jeden erfolgreichen Serial Entrepreneur treffen kann. Die FINMA hat keine Ahnung wie man eine richtige Bilanz Analyse macht. Am Schluss wird mit einer chaotischen Buchführung argumentiert. Herrn Garzetti kann man nur raten, sich einen qualifizierten Anwalt aus dem Familyoffice zu nehmen und zu prozessieren, falls die FINMA sein Unternehmen liquidieren will.
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In defense of Mr. Garzetti
Eine Nebelpetarde dieser Institution FINMA. Wer fordert, GeldanlegerInnen müsse man vor einem grossen bösen Wolf schützen, sollte besser Zitronen falten.
Dieses Konstrukt
„Tätigkeit in leitender Stellung“ ist nur das Sahnehäubchen auf einer Halluzinationstorte.
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Berufsverbot widerspricht Treu und Glauben. Sollte man wissen, bevor man in die Tasten haut …
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Ha Ha Ja
Kuschen vor den Grossen, Huschen mit den Kleinen.
Stichwort: Devisengranate!
Warum wurde wohl hier das Konzept
„Tätigkeit in leitender Stellung“ nicht angewendet?
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Devisengranate… WER ???
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Leider nein, Gazetti ist keine besonders grosse Nummer und hat zu hoch gepokert. Damit ist er die ideale Figur, damit die finma zeigen kann, dass sie sogar beissen kann.
Ich wette, wenn jemand aus der Finanz-Nomenklatura gleiches gemacht hätte, wäre alles unter dem Teppich geblieben. Die Finma hätte höchstens einen Deal gemacht: aufhören, sonst sagen wir, was wir von dir halten.
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Die Finma schaut aus meiner Sicht oft zu lange zu und macht nichts, was den Anlegern hilft. Meldungen werden gesammelt. Wer meldet, erfährt nichts. Die Gesetze sind nicht darauf ausgerichtet den Kleinanleger sondern das System zu schützen. Im Fall der CS wäre das fast schief gegangen fürs System, weil grosse Läden genug Anwälte beschäftigen können, um die Finma trotz Inspektionen und Anfragen zu beschäftigen. Wer weiss, wie Inspektionen laufen, spielt das Spiel. Das weiss doch jeder, der Inspektionen schon begleitet hat und weiss wie gefragt und geantwortet wird.
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FINMA
Die Grossen lässt man laufen
Die kleinen lässt man Ersaufen?
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haben nicht die Firmen des Bruders von diesem Garzetti davon profitiert, und natürlich alle haben von nichts gewusst, wie es so halt üblich ist. Einer muss an den Pranger – alle anderen profitieren gediegen. Waren hier im Endergebnis wirtschaftlich nicht Geschäfte unter Brüdern?
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Der Bruder lernete ja ausgiebig bei der Commcept und war bei Jomed ein „sehr“ erfolgreicher Investor.
Bei der Peach property jagte er Hinz und Kunz in die Aktie und er verkaufte gleichzeitig – ein wahrer Finanzgentleman
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Der Bruder machte einen wesentlichen Teil seiner Finanzausbildung on the Job bei der Friedli Corporate Finance AG – alles klar???
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Kleine Fische – grosser Medienrummel.
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Die Frage wird sein: Gibt es wirtschaftliche Verflechtungen zwischen den Brüdern Marco Garzetti und Reto Garzetti.
Der letzte zupfte enorme Honorare aus der Firma Peach Property … und als klar war, es geht massiv abwärts, trat er zurück. Sodann stellt sich die Frage, ob die von der Finma erwähnten Interessenkollisionen mit Reto Garzetti wirtschaftlich zusammenhängen könnten oder ob das nicht der FAll ist.
Das ins die CH Geschäftsmodelle: Die Aktionäre sind die Geschädigten.
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Finanz Magier, der Garzetti? Da lachen ja die Hühner! Da hat einer im grossen Stil Anleger über den Tisch gezogen. Da dürfte ein Berufsverbot noch sein geringstes Problem sein. Es bleibt zu hoffen, dass er auch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird und zivilrechtlich für den verursachten Schaden einstehen muss.
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Ja ja der Marco hat ja wirklich Finanz – Knowhow, er leitete ja einen Verlag…..und der CEO war Anwalt und berät jetzt seine Kunden wie man es nicht machen sollten, lieber M.P.
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Einer von der FINMA auch in die
Scheisse investiert ?! Das so
schnell die Alarmglocken läuten.komisch sonst erwachen die erst,wenn die Büro schon
verschlossen sind !!
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“Mit langem Berufsverbot…”
Aha, und warum bekam kein einziger CS-Kader ein solches Berufsverbot?
Die kleinen fängt die FINMA, die grossen lässt sie weiterhin laufen.
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Schauen wir doch die geschädigten, privaten Anleger an. Garzetti und Finma haben sehr teure Berater engagiert in den über 2 Jahren der Untersuchung. Da dürften Millionen darauf gegangen sein. Der Gewinneinzug durch die Finma steht den Geschädigten auch nicht mehr zur Verfügung.
Naming & Shaming tönt gut. Ein Goal in der Öffentlichkeit auch.
Aber wurden die Interessen der investieren Kleinanleger wirklich geschützt? Ich sehe nichts dergleichen, im Gegenteil es wurde viel Geld rausgezogen, das für Verantwortlichkeits- und Schadensersatzansprüche nicht mehr zur Verfügung steht.
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Stimmt. Eine 2 jährige Untersuchung? Das ist zu lange.Es hätte schneller gehandelt werden können. Dann wäre noch mehr Vollstreckungssubstrat vorhanden. Und ausserdem sind Revisionsgesellschaften teuer. Ich sehe schwarz für die Anleger.
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Die Finma untersucht Einzelfälle, wenn sie diese für relevant hält. Es geht der Finma eher um Systemrisiken. Die Finma schützt das System, nicht den Kleinanleger. Der Kleinanleger schaut bei solchen Fällen in die Röhre und sieht meist nichts wieder. Zudem müsste er den Gang zum Gericht vorfinanzieren. Ich spreche da aus Erfahrung.
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Nur weiter so, allerdings gehört der hinter Gitter.
JVA Aufseher nehmen auch gerne Trinkgeld von den feineren Insassen.
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Da hat es Garzetti zu wild getrieben.
Ich habe auch schon „seriöse“ börsenkotierte Immobilien-ETFs gekauft. Die Bodenpreise gehen durch die Decke, der Kurs des ETF dümpelt dahin.
Das Geschäftsmodell dort ist es möglichst viele Gebühren und Kosten auf allen Ebenen abzuzügeln, natürlich völlig legal. Beim Investor kommt dann nichts mehr an.
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Hallo, hier ist Reto Gerber. Ich bin Senior Partner und einer der klügsten Köpfe der Schweiz. Ich hoffe sehr, dass die FINMA die Regeln für Insiderhandel nicht verschärft, denn damit verdiene ich viel Geld. Liebe Grüsse, Reto Gerber.
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Auf ihrer Webseite hat die FINMA 22 Personen an den Pranger gestellt mit Fällen, welche bis 2018 zurückdatieren.
https://www.finma.ch/de/durchsetzung/enforcementinstrumente/veroeffentlichung-von-endverfuegungen/