Die SNB ist wieder im Glück. 25 Milliarden Nettogewinn hat die Bank der Banken des Bankenlands von Januar bis Ende Juni erzielt.
Im 2024 waren’s in der gleichen Periode 15 Milliarden Verlust.
Die Wende vom Deep Loss zum Big Plus passierte über den Wechselkurs. Schmierte der Dollar im Zuge der Trump-Zölle im Frühling 2025 ab, legte er heuer zu.
Ebenso der Euro und weitere Währungen, in denen die SNB – unser nationaler Hedgefund – das überschüssige Kapital des Landes investiert.
„Erfolg aus Fremdwährungspositionen“ lautet die Bezeichnung auf der Ertragsseite der Erfolgsrechnung der Nationalbank. Und die hat es diesmal in sich.
Machte die SNB im ersten Halbjahr 2025 auf diese Dollar- und Euro-Investments noch einen Verlust von 23 Milliarden, waren es im ersten Halbjahr von diesem Jahr 32 Milliarden Franken Gewinn.
Differenz: fast 55 Milliarden. Das entspricht über 6 Prozent des Schweizer BIPs, der gesamten Wirtschaftsleistung des Alpenstaats.
Wir sprechen nur vom „Swing“ – von der Veränderung der Anlagen in Fremdwährungen. Die gigantische Dimension zeigt:
Die SNB hantiert mit Summen, dass es einem Angst und Bange wird.
Die Spitze gibt sich cool. SNB-Chef Martin Schlegel bleibt bei null Zinsen. Da überall sonst der Preis fürs Geld hochschiesst, sackt der Franken ab.
Gut für Land und Leute? Maschinen- und Uhrenindustrie frohlocken – sie können leichter exportieren.
Herr und Frau Schweizer ächzen, sie zahlen noch mehr für Importe. Die Inflation, offiziell bei zweimal nichts, macht den Alltag zum Hochseilakt.
Prämien, drohende Mieterhöhungen, Restaurant-Preise – alles schiesst hoch. Nur die SNB hortet Gewinne, von denen sie dann einen Teil Bund und Kantonen abliefern.
Die damit ihre Ausgaben finanzieren. Viel Papierprofit, wenig Zukunftsträchtiges – Hedgefund halt.


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Sind wir doch einfach froh dass es der SNB so gut läuft!
Andersrum wär schlechter. 🙂
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Die SNB Aktie ist ytd bei -15%. Die Generalversammlung ist jeweils top organisiert inklusive gratis 1. Klass Anreise, üppigem Apéro, Fingerfood und Desert. Als Fressaktie top, Wertentwicklung aber negativ. Vor ein paar Jahren war der Titel noch bei 8‘000, jetzt noch bei 2950. Da gibt es spannendere Titel.
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Wer Spannung sucht, geht ins Casino oder schaut sich einen Krimi an. Und zum Dessert gibt es noch folgenden Tipp: Wer Fressaktien mag, kann nicht rechnen.
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Es könnte auch massiv in die andere Richtung gehen.
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Zentralbanken sind Marktmanipulatoren damit sich Staaten bereichern können.
Der Markt ist viel effizienter beim Bestimmen der Zinsen.
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Geübel hat einmal gesagt, es sei für ihn immer schwierig gewesen, seinen Devisenhändlern zu erklären, warum nur die SNB den Devisenmarkt «manipulieren» dürfe.
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Fette Schlagzeile, wenig Substanz… es wird weder gehortet noch verteilt, da es Buchgewinne sind. Und wenn es umgekehrt wäre würde es heissen „SNB killt Exporteure mit starkem Franken“.
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Ohne Schweizer Franken und dem „Hedge“ dazu wäre der EUR bei gefühlten 50 Rappen… die SNB „übernimmt so quasi die Teuerung/Abwertung ggü der EU…
Unvorstellbar, hätten wir keinen CHF mehr, unsere Infrastruktur, die Teuerung von 3-4 %, unsere Sozialwerke, noch mehr Zuwanderung (Verhältnisse wie z.B. in Belgien)
=> die Medaille hat natürlich 2 Seiten, die andere Seite wäre aber abgegriffen, vergilbt, korrodiert….
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Es wäre doch sinnvoll, einen Teil der Ausschüttungen zu nutzen, um einen Staatsfonds zu gründen. Ähnlich wie in Norwegen. Die SNB nimmt diese Rolle teilweise schon ein, allerdings sind die Ausschüttungen nicht regelmässig.
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Lieber Herr Hässig
Ich mag Zahlenspielereien, verdutzte Gesichter bei der Verwendung fremder Worte. Der Artikel inkl. Titel scheint mir dann doch zu viel des Guten zu sein.
Titel: Billion, von minus 23 auf plus 32
Fette Zeile: Milliarden, 55
Jo nei, aus Billion werden Milliarden nur die Summe stimmt noch – und bleibt trotzdem falsch
Und dann in den ersten zwei Absätzen: 25 Milliarden Nettogewinn, 15 Milliarden Verlust
Das ergibt dann 50 Milliarden.
Ja, ich staune auch über ihre verschwenderische Schreibe.
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Genau. Ein Bisschen Sorgfalt täte IP gut…
Macht einen Staatsfonds. Dei Gewinne daraus via Krankenkasse an die Bevölkerung.
Was man Gemeinden, Kantonen oder dem Bund gibt ist für immer weg. Ohne jeglichen Mehrwert.
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Man sollte die SNB und den Staatsfonds getrennt bewirtschaften. Die SNB soll Zinspolitik machen und die Geldmenge bewirtschaften. Sonst nichts.
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Wieso will eigentlich niemand mehr einen starken Franken?! Das ist ein Zeichen einer erfolgreichen Volkswirtschaft. Nein, wir wollen uns schwächen.
Die SNB hat zudem ein übles Eigeninteresse. Je schwächer der Franken, desto höher ihre Gewinne. So kann sie ihre Bilanz sanieren, die eigentlich gar nicht so gross sein sollte.
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Die Anlagen der SNB sind ultrakonservativ und somit kein Hedge Fund. Hässig hat ein Problem mit der SNB und man spürt seinen Neid auf die SNB. 32 Milliarden Plus ist so im Bereich 3-4% Rendite. Gleichzeitg liegt der BVG-Mindestzinssatz bei 1,25%. Das Problem ist nicht die SNB, sondern Leute wie Hässig, die schreiben nichts Zukunftträchtiges. Wenn man ignoriert, dass die SNB mehr in Aktien investieren könnte und somit Devisenkursschwankungen ausgleichen könnte, sondern auch mehr Rendite erzielen kann. Der norwegische Staatsfond hat eine durchschnittliche jährliche Nominalrendite von 8,26%.
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Und die Kurs-Korrektur beim Gold (30% Minus) erst noch geglättet ?
Dank guter Bügeleisen, oder was!
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Das ist schon ein kleiner Klassiker. 😅 Auf Englisch sind billions eben Milliarden, während eine deutsche Billion eine trillion ist. Wer mit solchen Grössenordnungen argumentiert, sollte die Übersetzung vielleicht vorher kurz prüfen.
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Wenn der EUR kollabiert – und das wird er bald tun – kann die SNB die Anlagen in EUR abschreiben wieder den Franken schwächen. Toll.
Zudem sollte dieser Hedgefonds bei den US-Anlagen langsam aussteigen.
Bis dato ist die Politik der SNB aufgegangen, aber das kann böse enden.
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Der norwegische Staatsfond hat in den letzten 10 Jahren eine stolze Performance aufzuweisen, weil er einen Aktienanteil von über 70% hat. Die SNB hingegen 25-28%. Die SNB kauft keine Schweizer Aktien, sondern investiert passiv in internationale Aktien grosser und mittlerer Unternehmen, um den Markt möglichst neutral abzubilden. Das ist nach Meinung von Hässig ein Hedge Fund. Wenn er nicht weiss, was ein Hedge Fund ist, das die SNB sehr konservativ investiert und auch nicht versteht, dass die SNB mehr Aktien halten sollte, dann ist er unqualifizert über Finanzthemen zu schreiben.
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Seit wann sind Volatilitäten, die durch einen labilen Präsidenten ausgelöst sind Hedge-Funds?
Das ist eine niedliche Beschönigung.
Zwischen Vola und Hedge Fund bestehen strukturelle Unterschiede. Eine kausale Korrelation besteht dagegen nicht.
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Der arbeitende Bürger hat nix von.
Gar nix.
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Die SNB betreibt eine langfristige Geldpolitik für Land, Wirtschaft und Währung und unterscheidet sich in ihren Aufgaben und somit Vorgehen grundlegend von Geschäftsbanken. Dass zwischen SNB und Geschäftsbanken, wie auch bspw. import- resp. exportorientierten Bereichen unterschiedliche Sichtweisen herrschen ist inhärent und logisch.
Vergleichen wir unser Land, unsere Wirtschaft und Währung mit anderen Ländern, insb. der EU, dann macht die SNB gesamthaft einen guten Job. Lediglich die aufgeblasene Bilanz ist besorgniserregend, widerspiegelt jedoch die „gekauften“ Probleme.
Alles Fiat-Geld, alles nur Kredit.
Und in Bezug auf den LIK gelange ich langsam zur Einsicht, dass dieser Index Betrug am hart arbeitenden Volk ist.
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Hässig ignoriert einfach Kritik, die ich seit Jahren äussere. Er nimmt nie Stellung, sondern betreibt munter weiter SNB Basching aus Neid. Die Ausschüttungssumme an den Kanton Zürich: 477 Millionen Franken (gut viermal mehr als die im Vorfeld budgetierten 119 Millionen Franken. Dies ist trotz der bescheidenen Aktienquote der Investments der SNB. Wenn der normale Schweizer, der dies liest und seine SNB Artikel gut findet, teilt wohl den gleichen Neid auf die SNB. Die Zahlen sind ja so gross und unverständlich.
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Ja bei 200 Mrd 200‘000 Milionen im Feuer sind 477 mio nichts
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An Herrn Yoda. Es gibt 26 Kantone und 200 Milliarden in Aktien angelegt sind konservativ und nicht im Feuer. Wenn Sie Desinformation betreiben, dann gehen Sie doch nach Russland. Dort werden Sie sich zu Hause fühlen, auch wenn Sie Yoda heissen.
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Der Gewinn in den Fremdwährungspositionen stammt fast ausschliesslich aus Aktiengewinnen. Die Verschiebungen der Währungsrelationen machen dabei praktisch nichts aus. Einfach mal die Details anschauen und nicht nur reisserische Ueberschriften produzieren (mit Billionen und Milliarden und und und…)
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Die Schweiz hat selbst hat eine Schuldenbremse, dafür kauft man die völlig ausuferenden Schulden aus den Staaten und der Eurozone.
Mit diesem Geld würde man besser im grossen Stil Infrastrukturprojekte in der Schweiz finanzieren. Damit würde man die Schweiz fit fürs nächste Jahrhundert machen, verloren ist dieses Geld sowieso.
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Die SNB ist, seit die den Franken manipuliert und den Zins tief hält, die Treiberin der Teuerung. Durch das billige Geld wurden Immobilien zu jedem Preis gekauft. Die Bodenpreise stiegen ins Unendliche. Die Immobilienhaie wurden, ohne etwas zu tun, immer reicher. Dafür zahlen die Mieter den Preis. Bei jedem Wechsel der Wohnungen gehen die Mieten automatisch hoch und niemand tut etwas dagegen. Die SNB ist gut für Spekulanten, die Mehrheit der Bevölkerung muss leiden.