Der National Health Service, kurz NHS, steht im Ruf, erst im absoluten Notfall zu funktionieren. Vorher müssen sich Kranke in Geduld üben.
Geht die Schweiz in Richtung des englischen Gesundheitssystems?
Die Frage stellt sich aufgrund eines Bescheids des Schluckzentrums am Universitätsspital Zürich (USZ). Dieses gehört zur Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie.
Man habe „bedauerlicherweise keine Kapazität“, um „Patienten zeitnah in der Spezialsprechstunde aufzubieten“, beschied eine Mitarbeiterin kürzlich einem Patienten.
Der war an Krebs erkrankt und meldete sich für die vorgesehene Nachkontrolle.
Die Angestellte des zuständigen Leitenden Arztes beschied dem Patienten, dass „die Wartezeit im Moment ca. 5 Monate betragen“ könne.
Das Schluckzentrum würde sich dann von sich aus „rechtzeitig (1-2 Monate) vor dem Termin schriftlich“ melden.
Auf Anfrage von gestern reagierte das USZ-Schluckzentrum nicht sofort.
Laut einer Quelle würden die Nachkontrollen oft in „horrendem Tempo“ durchgeführt. Die Ärzte würden sich bemühen, doch sie stünden unter Druck von oben.
In Kürze gibt Gesundheitsministerin Baume-Schneider die Prämienerhöhungen für 2027 bekannt. Sie dürften wie immer ein paar Prozente ausmachen.
Bund und Ärzte-Vereinigung griffen kürzlich zum Nothammer, um die Kostenexplosion einzudämmen. Sie fixierten für alleMediziner eine Tarif-Obergrenze.
Damit würde die Schweiz einen Lohn-Deckel in der Gesundheit einführen. Spezialisten gehen auf die Barrikaden: Sie drohen mit dem Rückzug bei Allgemein-Versicherten.
Die Chefin des Krankenkassen-Verbands sprach in der SRF-„Samstagsrundschau“ umgekehrt von Betrügerärzten; vereinzelte schwarze Schafe würden Eintages-Behandlungen auf zwei Tage ausweiten, um mehr zu kassieren.
High-Noon im Schweizer Gesundheits-Paradies, das immer mehr auf Schlingerkurs gerät.
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Vor Jahren gab es mal ein Schweizerisches Gesundheitswesen. Seit ein paar Jahren ist es auf Deutsches Niveau gesunken mit starker Tendenz zu Ostdeutschland. Ja richtig, der Trend geht Richtung UK.
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@birdy: Es ist richtig. Werde mich immer an diesen englischen Arzt erinnern, der vor etwa 30 Jahren nach Genf gekommen ist, um das System bei den HUG zu beobachten…… seitdem ist auch bei uns alles zusammengebrochen.
Auf jeden Fall interessieren sich die Ärzte seit langem nicht für die Patienten, sondern für ihre Publikationen, um ihren Lebenslauf zu ergänzen (mit selbstverständlich den höchsten Impact factors).
Diejenigen, die noch an ein gutes Gesundheitssystem in der Schweiz glauben, glauben eindeutig an den Weihnachtsmann.
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Reduziert die Zuwanderung. Die halbe Welt lässt sich bei uns gratis versorgen.
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Die Geschichte kann ich nicht recht glauben
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Es ist noch schlimmer
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@Sind wir nicht alle Loomit? Habe noch viel schlimmere Geschichten in Reserve ….. und die schon mehrere Jahrzehnte alt sind. In der Schweiz ist das Aufwachen extrem langsam.
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Sorry, aber was soll das Gejammer. Die Zürcher haben doch vor kurzem abgestimmt, dass es noch mehr Einwanderer brauche…..und komm mir jetzt nicht mit den Krankenpflegern , auch die Hälfte der Patienten sind Eingewanderte.
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„vereinzelte schwarze Schafe“? Mindestens in der Region unterer Zürichsee rechtes Ufer sind es fast alle Augenpraxen die „Eintages-Behandlungen auf zwei Tage ausweiten, um mehr zu kassieren“.
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War absehbar.
Der Bund hat mit den Massnahmen und der forcierten Zwangsimpfung im 2020 dafür gesorgt, dass der Strom an Kranken stetig wächst. Dieser Strom wird zum Amazonas.
Und da die folgeerkrankungen dieser Massnahmen so unterschiedlich sind, wachsen in Zukunft auch die Prämien weiter.
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Das Gesundheitswesen hat sicherlich ein grösseres Problem mit Ineffizienz, Kosten und „Lethargie“, das USZ ist definitiv dabei noch eine Steigerung und ein absolutes Disaster, es gibt zahlreiche Beispiele deren Kumulation aufzeigt, das es nicht Ausnahmen sind. Da hat der ehemalige CEO Zünd und seine Groupies, die immer noch dort sind, volle „Arbeit“ geleistet. Aber Hauptsache im Newsweek Ranking, das sich auf Informationen vom Spital verlässt (sprich beste Selbstvermarktung) ohne Rückkontrolle. Tip: mit Kantonsspitälern und Hirslanden gehen, USZ meiden.
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1994 hat SP BR Dreibein versprochen, dass dank KVG alles besser wird. 51.8% der Stimmenden haben der Märchentante geglaubt. Zur Verschlechterung braucht es noch die Einheitskasse und nach oben offene, einkommensabhängige Prämien. Linke Medizin wirkt immer 😂
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Es ist viel schlimmer in der adulten CH-Nephrologie: Tatsächlich antwortet man uns nicht einmal. Und wenn man uns antwortet, dann systematisch mit „nein“ ……… Habe in verschiedenen Kantonen Tests durchgeführt. Identisch.
Vor einigen Tagen läuft ein neuer Test. Entwicklung, die zu beobachten ist.
De facto warten die in der Schweiz darauf, dass die Patienten unter Dialyse stehen (= schwarze Zone), da dies viel mehr Geld bringt. Die rote Zone, direkt davor, bringt keinen Cent ein.
Weiß also, warum ich nach Bozen oder Meran oder Brixen gehe. Beratung immer sichergestellt & billig.
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Vom USZ hört man das aber spezifisch deutlich häufiger, es ist Arroganz! Sieht man auch beim Maisano Skandal, erst werden Missstände ignoriert, dann verharmlost, plötzlich grosses Geschrei, aber letztendlich passiert nichts gegen den fehlbaren Klinikdirektor. Der macht weiter als ob nichts wäre. Und das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Abteilungen
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In der Coronazeit, wo alle schweizer Spitäler überfüllt waren, konnten endlich die Spitäler in der Ostschweiz geschlossen werden, gegen deren Schliessung sich die Bevölkerung jahrelang wehrte. Mein Kollege hatte schon vor 2010 Krebs und musste im Spital Rorschach, seit der Coronazeit geschlossen, 2 Wochen warten bis er im Kantonspital St. Gallen operiert wurde. Es standen in SG keine Betten zur verfügung. Mein Papi musste bei seiner Krebs- und Tumorkrankheit vom Hausarzt immer Notfallmässig im Spital SG angemeldet werden, da er sonst Wochenlang hätte warten müssen. War vor 12 Jahren.
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Da sollten Sie sich einmal im Balgrist umhören. Ich warte seit November 25 auf eine Diagnose und werde immer weiter vertröstet. 2 Punktierungen und noch immer keine Lösung. Abschiebung vom Tumorzentrum in die Rheumatologie. Termine werden laufend verschoben und versprochene Rückrufe werden nicht eingehalten. Für die Schmerz bzw. Entzündungsbehandlung an die Hausärztin verwiesen. Katastrophe!
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Der italienische Freund einer Kollegin hatte Krebs. In Italien hätte er damals ein halbes Jahr auf Behandlung warten müssen. Er zügelte zu meiner Kollegin, KK angemeldet, Pseudostelle in Pizzeria und sofortiges Vollprogramm gegen seinen Krebs. Mag ich ihm gönnen, nur wenn alle Migranten das mit ihren Verwandten machen, wundert mich nichts mehr.