An der Goldküste glitzert der Zürichsee in der Herbstsonne. Oberhalb des Wassers thront das Spital Männedorf. Postkarten-Idylle.
Hinter den Spitalmauern soll es derzeit weniger beschaulich zugehen. Die langjährige Pflegechefin ist weg.
Knall auf Fall, wie es aus Spitalkreisen heisst.
Der Abgang hat Gewicht. Die Chief Nursing Officer (CNO) gehörte zur obersten Führung des Spitals.
Erst im Juli hatte Männedorf seine Führung neu aufgestellt und die Geschäftsleitung auf fünf Personen verschlankt. Die Pflegechefin war eine davon.
Keine drei Monate später ist sie weg.
Insider berichten von zunehmend schlechter Stimmung im Haus. Der überraschende Abgang sorge für Gesprächsstoff.
Das Spital bestätigt die Trennung. Die Pflegechefin habe das Haus per 25. September „im gegenseitigen Einvernehmen“ verlassen.
Zu den Hintergründen schweigt die Führung. Man äussere sich nicht, „da es sich um eine Personalangelegenheit handelt“.
Die Leitung der Pflege sei sichergestellt. Die Stelle der Chief Nursing Officer wurde umgehend neu ausgeschrieben.
Der Abgang kommt in einer bewegten Phase. Seit Anfang Jahr steht das Spital unter neuer Führung, seit Juli arbeitet die verkleinerte Geschäftsleitung.
Gleichzeitig rückt Männedorf näher an die Privatklinik-Gruppe Hirslanden. Die beiden Spitäler haben ihre Zusammenarbeit deutlich ausgebaut.
Dazu gehört die gemeinsame Ambulante Klinik Meilen, auch medizinische Angebote sollen stärker aufeinander abgestimmt werden.
Eine Vorbereitung auf noch mehr Hirslanden?
Das Spital weist einen Zusammenhang zwischen der Kooperation und dem Abgang der Pflegechefin zurück.
„Der Abgang steht in keinem Zusammenhang mit der Zusammenarbeit des Spitals Männedorf mit Hirslanden.“
Über dem Zürichsee scheint die Herbstsonne. Hinter den Mauern des Spitals ist die Lage weniger klar.

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Gaga: Die Bezeichnung „Chief Nursing Officer“in einem Schweizer Regionalspital.
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Immer weiter von den Kunden weg!
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Zu der Woke Zeit einen Spital in Männerdorf zu eröffnen ist alleine für sich ein Skandal.
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@UBS Compadres: Jetzt bewerben. Chief Nursing Officer, was immer das auch sein sollte, ist besser als nichts. Auf der Visitenkarte macht sich das „Chief“ auch gut.
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Der Hausmeister heisst dann wohl Chief Real Estate Officer
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Bleibt zu hoffen, dass die Patienten am Ende noch auf Schweizerdeutsch nach einer Bettflasche fragen dürfen – ohne dass vorher der Chief Executive Officer of Bedside Assistance seine Zustimmung geben muss.
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In der Krankheits- vulgo Gesundheitsbranche wird seit längerem englich trompetet.
CNO? CxO?
Warum? Wozu?
„Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steige ab“.
Indianerweisheit
Macht mal eine nationale Spitalplanung.
Mit einem Finanz- und Qualitätscontrolling, einem zentralen HR mit Einsatzplanung, genormten Löhnen, Kompetenz- und Weiterbildungszentren im Verbund mit ambulanten Dienstleistern.
Und gebt dem ganzen wirtschaftliche Freiheit und fähige Manager.
Ach ja. Nehmt die Politik da raus.
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Lieber Lukas,
was sucht ein Paradeplatz „Format“ der Finanzbranche im Gesundheitswesen wovon Ihr keine Ahnung habt?
Wollt Ihr das nicht lieber kompetenteren Fachjournalisten des http://www.medinside.ch überlassen ?
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Medinside ist doch eine classic „Lutsch-mich“ Branchenpublikation. Happy Du – happy Mi – happy Schulterklopfer auf jeder Station und Kliniketage. Da kommt nie etwas Dampf aus dem Untergrund via Gullideckel an die Öffentlichkeit. No fire – no smog. Und der Rest „oben“ bleibt hübsch unter dem Teppich. Lieber beschaulich, statt journalistisch unbequem. (Stichwort Pflegeinitiative ? oder LOA als 2026er prämien-relevanter Zustupf für Apotheker, usw.) Kurz, gem. Freundin in Stationsleitung: Medinside kann weg.
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Im Gesundheitswesen geht es heute primär um Business. Schade für die PatientInnen!
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lässt grüssen.
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…lässt grüssen.
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Im Männedorf werden dann die Grundversicherten behandelt, im Hirslanden die Halbprivaten und Privaten. Ergibt Sinn, Männedorf hat eine Bürgschaft der Standortgemeinden und kann bei Defiziten auf diese zurückgreifen!
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Chief Nursing Officer? Wie weit wir uns bereits aufgegeben haben!
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Wo ist die Gesundheitsdirektorin Regierungsrätin Natalie Rickli geblieben?
Spital Männedorf näher zur Hirslanden?
Was ist mit dem Spital-Verbund Uster – GZO Wetzikon – Männedorf passiert?
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Leider im Moment keine Internet-Verbindung zu den Malidiven.
der Fisch stinkt vom Kopf her
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Wow. In einem Spital in der Pampa wurde die Oberschwester entlassen. Was für eine wirtschaftspolitische Relevanz.
Lustig sind aber die Bezeichnungen von solchen Jobs. Die WC Putzfrau heisst Chief Hygiene Facility Management Officer usw.
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In Kantonen Genf + Waadt ist man gezwungen, die französischen Methoden (Krankenschwestern) zu ertragen und es ist wirklich kompliziert, sehr sehr kompliziert und frustrierend.
In Kanton Zürich wird die Situation noch beunruhigender…
Die Kurve der Versorgungsqualität in der Schweiz sinkt immer weiter ab. Aber die Kurve der Krankenversicherungsprämien bewegt sich in Richtung Mars oder sogar Neptun.
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„Der Abgang steht in keinem Zusammenhang mit der Zusammenarbeit des Spitals Männedorf mit Hirslanden.“ – ist so zu lesen: „Der Abgang steht i Zusammenhang mit der Zusammenarbeit des Spitals Männedorf mit Hirslanden – wobei die Übernahme durch Hirslanden bereits eingefädelt ist und in den kommenden 24 Monaten erfolgt.“
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Im ersten Schritt wurde das Spital Männedorf in eine (privatrechtliche) Aktiengesellschaft umgewandelt (Trägerschaft vorher: Öff. Zweckverband).Als zweiter Schritt wird die Braut aufgehübscht, damit im dritten Schritt die Eigentümergemeinden ihre Aktien zu möglichst guten Konditionen der Hirslanden-Gruppe verkaufen können, deren Dachgesellschaft ihren Hauptsitz in Südafrika hat.Eine perfekte Win-Win-Situation für beinahe alle Beteiligten! Ein Musterbeispiel wie der Gesundheitsbereich langsam aber stetig privatisiert wird und unser Geld zunehmend von internationalen Aktionären abgeschöpft wird.
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Südafrica war einmal ! Jetzt Familie Aponte, die Kreuzfahrer aus Genf, welche in Zukunft Spital-Kreuzfahrten anbieten werden.
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Nun wird es aber wirklich bunt hier in den Kommentaren – jetzt sogar mit einer «südafrikanischen Verschwörung».
Vielleicht wäre es sinnvoll, zuerst die aktuellen Eigentumsverhältnisse zu recherchieren: Seit dem 1. Juli 2026 gehört Hirslanden zu 100 % zur MSC-Gruppe in Genf . Remgro hält keine Beteiligung mehr am Schweizer Hirslanden Geschäft.
Die Behauptung, Geld würde deshalb nach Südafrika abfliessen, basiert somit bereits auf einer falschen Ausgangslage. Hirslanden AG ist eine Schweizer Aktiengesellschaft mit Sitz in der Schweiz und gehört heute zur MSC-Gruppe.
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Der WTO sei es gedankt unterschrieben für uns alle mitte der 90′ vom Bundesrat. Viel denken die Ruth Dreifuss sei schuld an der Misere.
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War die letzten zwei Monate zwei Mal als Patient in Männedorf. Super Pflege, zuvorkommend und hilfsbereit.
Es werden Stellen gestrichen und dies leider auch auf den Abteilungen.
Vielleicht sollte die neue Geschäftsleitung etwas mehr die Zufriedenheit vom Personal nachfragen…
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Ich war selbst im Spital Männedorf tätig und kann nachvollziehen, dass der neue CEO als „sehr speziell“ wahrgenommen wird. Vor allem seine Wortwahl und die Art, wie teilweise kommuniziert wird, empfand ich persönlich als nicht immer angebracht. Dass dies intern zu Spannungen und Unruhe führen kann, überrascht mich deshalb nicht. Gerade in einem Spital ist eine respektvolle Führungskultur aus meiner Sicht besonders wichtig.
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Ich nehme den neuen CEO als mega authentisch, nahbar und kommunikativ stark war. Super Typ, ehrlich, offen und immer präsent.
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Ja habe aus dem Umfeld des Spitals auch sehr viel negatives über den neuen CEO gehört. Sehr respektlos und auch fachlich enorm schwach. Unglaublich wie man so einen auswählen konnte
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Wann gibt es endlich einen Chief Elevator Director, der Liftboy in den Fünf-Sterne-Hotels?
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Die Österreich werfen in den Spitälern immer noch mit Titeln rum: Herr Doktor, Herr Professor etc. Die Schweizer sind nicht besser. Statt Titel sagen wir CFO CEO CNO, was noch unsympathischer ist, da dies nicht der bescheidenen Tradition der Schweiz entspricht.
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Bin nach einer OP dort fast erstickt, wegen dem krassen Fehler einer Pflegefachfrau (CH). Dies als Privatpatientin. Die Dame hat sich nicht einmal entschuldigt. Arrogant bis zum Abwinken. Jedoch tat es die Oberärztin Anästhesie, eine Dame aus dem Osten. Sie rang dabei um eine plausible Erklärung für den Fehler.
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Die WTO Verträge die in den 90′ unterschrieben wurden verlangen noch viel mehr Privatisierungen von Öffentlichem Eigentum. Damit das Volk nicht merkt oder versteht das es restlos ausgeraubt wird konstruiert man verzwickte Systeme die kaum noch jemand versteht der nicht von Anfang an dabei war. Das permanente schliessen von Spitälern sichert für Investoren übrigens beliebig lange Wartelisten und somit konstant völlig überhöhte Nachfrage. So werden Kranke auch gleich in die Defensive gedrückt und müssen sich fügen und froh sein
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CNO – Was ist den das für eine bescheuerte Bezeichnungen für einen Beruf?