Seit Jahren wird in der Schweiz um einen weltweit gültigen Verantwortungskodex ihrer international tätigen Konzerne gerungen.
Vergebens: Die Multis, allen voran Glencore, stellen die Interessen ihrer Aktionäre bisher erfolgreich über die Interessen der auf der ganzen Welt für sie schuftenden Arbeiterinnen und Arbeiter.
Zum zweiten Mal kommt jetzt eine Konzernverantwortungsinitiative vor die Urne.
Dafür druckten die Initianten 600’000 Flyer, in denen es insbesondere um die prekären Zustände in der peruanischen Mine Antamine geht, wo Kupfer und Zink gefördert werden.
Wer hat in einem Eilverfahren die Verteilung dieser Flyer untersagen lassen?
Richtig: Das Zuger Obergericht.
Also die Justiz jenes Kantons, wo der Weltkonzern Unterschlupf gefunden hat, weil er dort minimale Steuern bezahlen muss.
Kann gut sein, dass diese Aktion ein Bumerang für Glencore wird, denn sie wird sich schnell herumsprechen.
Wer Aussagen, auch wenn sie zugespitzt und übertrieben daherkommen, untersagen und verbieten lässt, so folgert der gesunde Menschenverstand: Da muss was dran sein.
Unverständlich bleibt das Vorgehen von Glencore zudem, weil noch nicht einmal ein Abstimmungstermin feststeht.
Und das Parlament muss erst noch darüber beraten.
Die Räte kontern allenfalls mit einem valablen Gegenvorschlag, der den Rückzug der Initiative bewirkt.
So aber verhilft Glencore der Initiative zu völlig verfrühter Gratispropaganda.
Die Gräben verlaufen bei diesem Abstimmungskampf wie gehabt, und die Zeichen, dass die Initiative angenommen wird, stehen schlecht.
Umso unverständlicher das Vorgehen des Rohstoffkonzerns. In einem solchen Fall würde doch jede vernünftige Kommunikations- und Marketingabteilung auf „Ruhestellung“ plädieren.
Dass es Glencore um die „Wahrheit“ geht, davon ist nicht auszugehen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ist das nicht die Bude die von Marc Rich gegründet worden ist? Rich war ja schon eine der schillerndsten Figuren welche die Geschäftswelt je gesehen hatte. Der machte Business mit Allen während die Sanktionen liefen und das schon 74/75, während der Ölkrise.
Lustigerweise ist die Schweiz schon immer ein Hort für allerlei Haudegen dieser Welt.
Die Tochter von Putin lebt hier unbehelligt, der Dicke aus Nordekorea besuchte unsere Schulen, Lenin wurde hier ebenfalls behütet und allerlei Verbrecher wie der Hadci voms Kosovo.
Ob Flyer dagegen etwas ausrichten werden? Wohl kaum.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Viel Meinung Null Ahnung. Hauptsache lospraschallern.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Sehr gut. Nennt sich „ Streisand-Effekt“. Hätte niemanden interessiert. Und niemand hätte es gewusst.
Jetzt ist es interessant weil Glencore teubelet und jeder weiss es.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das Rohstoffgeschäft unterscheidet sich nur wenig vom Drogengeschäft.
Der einzige Unterschied:
Das Einte ist manchmal mehr manchmal weniger legal. Das Andere ist illegal.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
ist anmassende Arroganz. Sozialisten erhoffen sich dadurch, die Vergesellschaftung der Unternehmen voranzutreiben. Die Geschichte zeigt, dass ihnen die Ideologie wichtiger ist, als das Schicksal der Arbeiter.