Biel ist die Stadt der grossen Uhren-Marken. Auch Haute Capital Partners wollte hoch hinaus.
Die börsenkotierte Beteiligungsgesellschaft brachte es zeitweise auf eine Bewertung von gegen 200 Millionen Franken.
Jetzt ist der Glanz abgeblättert. Verluste, Aktienverkäufe durch den CEO und Abgänge in der Führung.
An der Börse ging es steil runter. Vor einem Jahr kostete die Haute-Aktie 160 Franken, Anfang Oktober waren’s noch 35 Franken.

Im Juni geriet die Haute Capital ins Visier der Finma. Die Aufsicht hatte Fragen zu möglichen Ungereimtheiten bei Aktiengeschäften gestellt.
Die Bieler Finanzbude gab Entwarnung: Man habe die Fragen beantwortet, ein Enforcement gebe es nicht.
Alles halb so wild.
Die Halbwertszeit war kurz. Letzte Woche musste Haute Capital ein Finma-Enforcement gegen sich und den CEO persönlich offenlegen.
Verdacht: Marktmanipulation.
Das Unternehmen und sein Chef weisen das zurück. Man habe korrekt gehandelt, verfüge über entsprechende Belege und würde mit der Finma kooperieren.
Das Verfahren ist eröffnet, ein Verstoss ist damit nicht bewiesen.
In Biel, wo sonst Präzisionsuhren den Takt angeben, läuft die Zeit für Haute Capital zunehmend gegen die einstigen Hochglanz-Versprechen. Der Börsenglanz ist weg.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Chuck Norris hat vor nichts und niemandem Angst.
Einzige Ausnahme: Die Finma.
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sogar die finma hat angst vor der finma, deswegen wird diese angst immer den unternehmen weitergeleitet (forward to all)
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Es ist die Uhr, der die Stunde schlägt.
Zu wenig ETF’s verkauft? Eventuell nicht alles so genau genommen? Gut, einer weniger.
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Die Finma haut auf den Putz?
Mehr als Lärm wird es wohl nicht geben, ausser die Beschuldigten wären Personen, welche weder Rang noch Namen haben.
Polit- und Wirtschafts-Gesindel wird in der Schweiz geschützt, leider.
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Der Börsenglanz bestand gar nie.
Nur etwas für „Dummi“.