Der Cyber des Jahrzehnts ist noch viel grösser als vermutet. Dies, weil mit der Firma Softech AG die wohl wichtigste IT-Partnerin der Schweizer Pensionskasse-Szene betroffen ist.
Dort schafften es die Angreifer, zentrale Daten abzuzügeln. Die Namen der Versicherten, deren Lohn, das versicherte Guthaben, die Namen der Ehegatten.
Betroffen sind nicht „nur“ ein paar Zehntausend, wie das letzte Woche umging.
Sondern Hunderttausende.
Die Softech beliefert nämlich nicht nur die Bundes-PK Publica, sondern auch jene der Bernischen Lehrerversicherungskasse sowie die Bernische Pensionskasse.
Und: Auch die PK der Stadt Zürich soll bei der Softech Kundin sein. Es handelt sich um die vermutlich „beste“ öffentliche Vorsorgekasse des ganzen Landes.
Mit soliden, stolzen Renditen Jahr für Jahr.
Die Softech reagierte nicht auf Fragen übers Wochenende. Letzte Woche meinte sie:
„Unbekannte haben sich mithilfe von Schadsoftware – trotz hoher Sicherheitsstandards – Zugang zu einem Teil unserer IT-Infrastruktur verschafft.“
„Wir haben die betroffene Umgebung umgehend vom Netz getrennt, externe Spezialisten beigezogen, die zuständigen Behörden informiert und Strafanzeige erstattet.“
Und weiter: „Nach heutigem Kenntnisstand muss davon ausgegangen werden, dass Daten aus unseren Systemen abgeflossen sind.“
Schliesslich noch: „Wir bedauern den Vorfall sehr, haben unsere Kundinnen und Kunden informiert und arbeiten eng mit ihnen und den Behörden zusammen.“
Der GAU ist gigantisch, die Worte wollen beruhigen: Sorry. Doch wie konnte Derartiges passieren? Hunderttausende PK-Daten, teils hoch-sensibel, könnten im Darknet landen. Äxgüsi, gäll.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Lukas
Da ist einiges falsch an der Meldung. Nur schon den Firmennamen falsch zu schreiben, zeugt nicht gerade von fundierter Recherche.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
…das alles reicht nicht ! Rücktritt des VR und der GL !
Alles was am Internet hängt kann ausgeraubt werden. In Zukunft dank KI und Hochleistungsrechenzentren noch mehr.
Sicherheit gibt es da nicht. Viel Spass mit digitalen Währungen.
Jetzt mal schauen was die Info von Hans und Regulas PK Vermögens wert ist.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Da haben die Key Account Manager wieder zu viel versprochen. Nichts neues.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Was an diesem Phänomen des Datenhacks interessant ist, sind die gefälschten Ausreden der gehackten Firmen, also mehr oder weniger « wir bedauern den Vorfall sehr » ….
Es ist eine Form der dünnen oder schwachen Rechtfertigung / Ausreden, die unerträglich geworden ist.
Aber diese Firmen haben es immer noch nicht verstanden, und die haben auch nicht verstanden, dass ihre IT-Systeme „leicht“ und „zu leicht geschützt“ sind.
Korrigieren oder heilen, wenn es schon zu spät ist, ist ein grundlegender Fehler.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das der Bund IT-Projekte nicht im Griff hat, wissen wir nicht erst seit gestern. Persönlich finde ich das noch amüsant, da es jetzt einfach gleich die richtigen getroffen hat. Vielleicht geht jetzt endlich mal der Bund bei seinen Projekten über die Bücher. Fällig wäre das schon lange.