Die renommierte Zürcher Schulthess Klinik sucht einen Senior Cloud & System Engineer für den Aufbau und Betrieb einer Microsoft-Azure-Plattform.
Gefragt sind auch Kenntnisse in Microsoft 365.
Was soll künftig in die Cloud wandern? Nur administrative Anwendungen? Oder auch hochsensible Gesundheitsdaten der Patienten?
Die Frage hat Sprengkraft.
Die Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich hat wiederholt vor den Risiken gewarnt, die entstehen, wenn Spitäler besonders schützenswerte Patientendaten bei amerikanischen Cloud-Anbietern verarbeiten lassen.
Dabei geht es nicht nur um den Speicherort. Entscheidend ist auch, ob US-Unternehmen auf solche Daten zugreifen könnten.
Das ärztliche Berufsgeheimnis setzt hier enge Grenzen. Auf Anfrage erklärt die Schulthess Klinik:
„Die Schulthess Klinik verfolgt eine hybride IT-Strategie mit lokaler Infrastruktur. Über die Cloud-Nutzung von Anwendungen entscheiden wir je System anhand von Datenschutz, Informationssicherheit und Betriebssicherheit.“
Das klingt beruhigend. Beantwortet die entscheidenden Fragen aber nicht.
Welche externen Cloud-Anbieter nutzt die Klinik tatsächlich? Werden medizinische Anwendungen oder Patientendaten darüber verarbeitet?
Gestern stürzte Revolut ab. Grund: Ein Stromausfall bei Google Cloud in London. Zuvor klauten Cyber-Räuber Revolut-Kundendaten.
Dieses Medium fragte nochmals bei der Schulthess nach. Eine Antwort auf diese konkreten Fragen blieb bis zur Veröffentlichung aus.
Natürlich ist das kein Datenschutzverstoss. Eine Cloud kann auch für administrative Aufgaben genutzt werden, ohne dass Patientendaten betroffen sind.
Doch gerade bei einem Spital wäre Transparenz darüber wichtig, wo sensible Daten verarbeitet werden und wer darauf zugreifen kann.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die haben wohl das Compliance der Credit Suisse übernommen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Und der UBS!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Schaut, das elektronische Patientendossier ist schon lange Tatsache. Fokussieren wir uns darauf, dass bzw. wie es uninteressant bleibt und möglichst gut zu schützen ist.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die UBS hat alle (!) Kundendaten in der Microsoft Cloud (Azure). Paul McEwen und Mike Dargan hatte die Geschäftsleitung damals davon überzeugt, dass dies völlig unbedenklich ist. Der Cloud Act und der Gag Order seien nur Hirngespinste.
Was also für eine Bank gut ist, kann für eine Schulthessklinik nur billig sein.
Fact: Alles was im Internet ist, ist irgendwann auch mal weg. Sicherheit gibt es da nicht. Aber Bequemlichkeit. Da muss man halt abwägen was wichtiger ist.
Aber die meisten Patienten sind dann irgendwann eh tod, so dass die Daten nur einen zeitlich begrenzten Wert haben.
Alternative wären Karteikarten. Die halten länger. Muss man aber sauber einordnen. Dafür brauchts Grundkenntnisse in Alphabet. Lernt man ehute aber nicht mehr in der Schule. Oder Zahlen. Ach vergiss es.