Bei der Swisscom kommts zum grössten Umbau der letzten Jahre. Die Sparte B2B wird in Zwei geteilt.
Einerseits gibt es die Swisscom Digital Technology AG, die soll den Moloch bei KI-Angeboten für die Firmenkunden voranbringen.
Daneben landet das bisherige B2B-Geschäft in der Division Swisscom Business Customers.
Die neue interne Grossabteilung soll sich „wieder stärker auf das Kerngeschäft“ konzentrieren.
Der Belegschaft steht ein Abbau ungeahnter Dimension bevor. In der Swisscom Business Custormers würden „Aufgaben, Funktionen und Stellen künftig wegfallen“, hiess es intern.
Man versuche den Abbau durch „Fluktuation und Pensionierungen abzufedern“, so die Chefs zur Crew in einer Durchsage von dieser Woche.
Ab Januar gilt die „neue Organisation“. Laut einem Sprecher sei die Swisscom „eng mit den Gewerkschaften und Sozialpartnern im Austausch“; es gebe „einen fairen Sozialplan“.
Spannend ist die Tochter Swisscom Digital Technology. Die existiert schon länger und berät unter der Marke OWT Schweizer Firmenkunden.
Mit dem Siegeszug der KI erhält die Tochter grosses Gewicht. Das Management bündelt verschiedene Abteilungen in der Tochter.
Es komme zu einem „Transfer von rund 570 Mitarbeitenden (…) von B2B-TBS zu Swisscom Digital Technology“, steht im internen Schreiben der Spitze an die Crew.
Weitere bestehende Tochterfirmen würden „künftig der Swisscom Digital Technology angehängt“; es komme zu einer Harmonisierung der „Anstellungsbedigungen“.
Das Vorhaben ist einschneidend. Ein KI-Riesending innterhalb der Swisscom wird aus der Taufe gehoben.
Die „rechtliche Firmeneinheit“ trete „per 1. April 2027 in Kraft“. „B2B Next Chapter“ frohlocken die Chefs.
Tatsächlich kommts auch da zu massive Personaleinschnitten. Jobs werden „wegfallen“, allerdings verspricht die Leitung, dass „neue Rollen und Kompetenzprofile“ entstünden.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die ganzen Leute sitzen jetzt schon in Portugal und Griechenland.
Wenn noch weiter abgebaut wird hat es für die ganzen Leute in den Call Centern gar keinen Platz mehr.
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Wann möchte eigentlich Bern mal auf die aktuelle wirtschaftliche Situation reagieren?
Keine Reaktion in Form von Steuersenkungen auf die steigenden Benzinpreise- im Dominoeffekt reden wir erst gar nicht….
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Was genau heisst es, eine Kündigung via Frühpensionierung umzusetzen. Sagen wir mal, der Betroffene ist 58J alt.
Wie lange bekommt man noch Gehalt?
Wie lange bekommt man noch Beiträge zur Altersvorsorge?
Wie lange bekommt man RAV?
Wie viele Jahre bis reguläres Rentenalter muss man selber überbrücken?
Merci
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und wie viel zahlt der Steuerzahler?
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Nachdem die Swisscom seit Jahren in Italien engagiert ist, haben sie dort kürzlich nochmals 6 Milliarden verlocht.
Ob das gut investiert ist, nachdem Musk mit seinen Satelliten immer mehr die Kommunikation ins All verlegt ?
Irgendwo muss halt jetzt gespart werden.
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Ganz Europa in Geiselhaft von Elon und Co. Eine fatale Abhängigkeitsentwicklung in allen Bereichen. Bloss ASML, Airbus und die beiden Schweizer Pharma mit Alleinstellungsmerkmal auf diesem Kontinent.
So sad.
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…Arbeitsplätze geschaffen. Aber darüber berichtet niemand. Selber schuld, wer in diesen Dino-Firman arbeitet.
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Sorry, die Swisscom Produkte sind zu teuer.
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Nun, ich habe alles ausprobiert. Die Performance des Mobile- und Fixnetzes ist bei Swisscom mit Abstand besser. Im Gegensatz zu anderen Anbietern wurde mir von Swisscom auch noch nie die Downloadgeschwindigkeit heruntergeregelt, weil ich angeblich mehr Daten genutzt hätte, als bei den anderen Anbietern. Fazit: Swisscom ist tuerer, man bekommt aber eine sehr gute Performance.
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Allmählich widert es mich an, wie Mitarbeiter von Schweizer Firmen behandelt werden. Da fehlt jeder Anstand.
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Ich bezweifle, dass Swisscom kleiner wird. Es werden jetzt neue Folien „gepinselt“, Mitarbeitende herumgeschoben, alte MAs entsorgt und neue eingewechselt. That’s it und unter dem Strich bleibt alles beim Alten, wie zu den guten, alten PTT-Zeiten. Staatsbetrieb eben – auf immer und ewig.
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Hoppla
Jetzt wird ein Dinosaurier in Feldhäsli und Baristas transformiert?
Naja, dann gehen die Expats halt wieder in ihre Heimatländer zurück.
Braucht anscheinend doch nicht so viele Fachkräfte. Könnte das Jemand dem Beat weitersagen?