Freier Handel, wie das mit dem Mercosur-Abkommen beschlossene, ist nicht gleich fairer Handel. Im Freihandel setzt sich schlussendlich schlicht und einfach der Stärkere durch.
In der Regel sind das die internationalen Konzerne, die die Lieferketten von A bis Z bestimmen oder gar besitzen.
Freier Handel unternimmt nichts gegen Monopolisten und suggeriert den freien Markt, wo Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen würden.
In der Regel sind die schlecht organisierten Produzenten von verderblichen Waren in der 3. Welt die Benachteiligten eines solchen Handels.
Im Visier der aktuellen Freihandelsabkommen, die auch die Schweiz anstrebt, sind die willkürlichen Strafzölle, wie sie von den USA verhängt werden.
Es ist eine Art Gegenbewegung im Gange.
Auch die Konzernverantwortung 2.0, die in der Abstimmungspipeline in der Schweiz steht, ist nicht gleich fairer Handel.
Sie beabsichtigt „bloss“, die schlimmsten Ausbeutungsauswirkungen eben dieser internationalen Konzerne zu bekämpfen. Schon mal gut, natürlich, aber längst nicht genug.
Fairer Handel, an einem Beispiel dargestellt, würde so aussehen: In Brasilien werden Kaffeebohnen produziert, dann verschifft, transportiert, bei uns geröstet und zum Verkauf angeboten.
Sei es bei Grossverteilern, in Cafés und so weiter. In dieser Liefer- und Produktionskette sind Menschen beschäftigt, die mit dem damit erzielten Lohn ein Auskommen finden müssen.
Mein „fairer Handel“ definiert sich so: Alle Involvierten sollten mit ihrem Einkommen den gleichen Lebensstandard führen können.
Um das zu messen, muss man den sogenannten „Warenkorb“ vergleichen, den ein 100 Prozent-Angestellter aus besagtem Business sowohl in Brasilien, in der Schweiz als auch auf dem Weg dahin sich leisten kann.
Miete, Essen, Versicherungen, Freizeit, Transport, Schule für Kinder – diese für ein anständiges Leben nötigen Ausgaben sollten für alle möglich sein.
Und natürlich: Der gleiche Warenkorb wie in unserem Beispiel für das Kaffee-Business hat für alle anderen Branchen und für alle Länder die gleiche Gültigkeit.
Alle an einem spezifischen Geschäft beteiligten Firmen haben zu garantieren, dass dieser Standard eingehalten wird. Für den Kaffee-Handel wäre das in erster Linie wohl Nestlé.
Was passiert, wenn ein Kaffeepflücker den Warenkorb nicht erreicht?
Zuallererst werden die Gewinne des Konzerns angezapft oder der Endpreis des Produktes wird erhöht. Eine Welthandelsorganisation wie die WTO hat die Überwachungshoheit und -pflicht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wenn die Schweiz wirklich einen globalen Freihandel hätte, dann wären die Bauern nicht mehr überlebensfähig und wir würden alle importierte Nahrungsmittel essen.
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Landwirtschaft gehört zur Ernährungssicherheit und wird in den WTO Handelsverträgen kaum liberalisiert. Das innenpolitisch hohe Risiko will aktuell niemand eingehen. Dazu hat jedes Land einige Sektoren die noch nicht liberalisiert werden sollen, dies aber sobald innenpolitisch möglich erwartet wird. Die Öffentliche Eigentum (Service Public) wird seit den 90′ Jahren in vielen kleinen und grösseren Stücken privatisiert und Investoren zum Frass vorgeworfen. Der Freihandelsideologie zum Wohl, der Bevölkerung der das alles gehört zum Nachteil.
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Heuschrecken suchen kein ödes Steppenland sondern bevorzugen saftige und ertragreiche Regionen.
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In den USA besitzt das reichste 0.00001% der Bevölkerung rund 15% der ganzen Vermögen. Wie ist diese noch nie zuvor dagewesene Ungleichverteilung möglich? Mit Neoliberalismus und den darauf basierenden Liberalsierungen vereinbart in Handeslverträgen der WTO/Bilateralen. Die hoch effizenten Kapitalmarktliberalisierungen die voll globalisiert exklusiv den reichsten und mächtigsten in die Hände spielen. Der Rest des Planeten beisst in’s Gras… inkl. der hochwohl gepriesenen Schweiz in welcher die Armut breit in der Bevökerung verankert wurde.
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Die Armut in der Schweiz ist von unseren Politikern gemacht und nicht von den USA.
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Typisch Saller mal wieder. Bei diesem Vorschlag braucht es so viele Kontrolleure, dass keine Leute mehr da sind um zu arbeiten.
Übrigens, je mehr Kontrolleure involviert sind, je größer die Korruption.
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Um eine fairer Welt zu bekommen muss zuerst das betrügerische Finanzsystem mit den schuldenbasierten Währungen des Bankenkartells durch ein echtes, nachhaltiges Geldsystem ersetzt werden. Die Währungen des Bankenkartells entstehen durch Kreditbuchungen und Bankbilanzverlängerungen. Vor den Schuldenbuchungen existierte jeweils nichts, wenn die inflation- ären Währungen/Schulden gebucht sind kassieren die Banker jährlich wiederholend Zinsen. Die Verschuldung steigt immer höher und die Kaufkraft der Währung zerfällt ständig. Hier ist der grosse Betrug, der die Ungleichheiten schafft Her Saller.
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Am besten ging es mit verbindlichen Regeln Handel zu begrenzen. Dazu zählt der Handel mit Waren und Diensten ebenso wie jener mit Menschen. Die Werkzeuge dazu sind Zölle und Kontingente die nebst ökonomischen immer auch soziale Parameter berücksichtigen. Freihandel wie dieser der WTO seit den 90′ Jahren schliesst jegliche sozialen Aspekte aus. Diese Verträge regeln alles was Investitionen in irgendeiner Art und Weise gefärdert, mindert oder be- verhindert. Damit das auch klappt hat man private Schiedsgerichte eingerichtet mit denen die betroffene Staaten verklagt werden können.
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Neo-Kolonialistischer Schwachsinn. Brasilien hat erst gerade, zur Freude von Herrn Saller, seinen linken Präsidenten für die insgesamt vierte Amtszeit wiedergewählt.
Die Brasilianer können ihre – übrigens sehr aktive, aber nicht durchwegs erfolgreiche – Sozialpolitik und ihre Lohnniveaus selber bestimmen und mit den Konsequenzen ihrer Entscheidlungen selber fertig werden, und brauchen keine Nachhilfe oder Bevormundung vom internationalen ‚Gutmenschentum‘.
Wer dort geschäftet, untersteht der lokalen Gesetzgebung, ganz einfach.