Geschätzte Leser, lassen Sie mich von den Reaktionen auf meinen Beitrag „Unsere Tochter geht nun auch in die Privatschule“ erzählen.
Ich weiss, es ist nicht üblich, einen Beitrag über das Feedback zu einem Beitrag zu schreiben.
Dennoch scheint es mir angebracht, dies heute zu tun. Allzu spannend und vielsagend war die Resonanz.
Das Thema schien von grossem Interesse zu sein, mein Beitrag hat sehr viele Menschen erreicht, sowohl als Leser, wie auch in den Kommentarspalten, die durch die Decke gingen.
Die allermeisten davon mit grossem Zuspruch zu meinem Beitrag. Das hat mich gefreut, mir aber eben auch gezeigt, wie aktuell die angesprochenen Themen sind.
In meinem persönlichen Umfeld haben sich spannende Diskussionen ergeben (und genau das ist es, was ich mit meinen Beiträgen erreichen möchte: eine differenzierte Auseinandersetzung mit Themen und Meinungen).
Dazu gehören zuallererst die Gespräche mit einigen Volksschullehrern, die mich spontan kontaktiert und sich für den Beitrag und die Tatsache, dass ich mich getraut habe, Tabu-Themen zu benennen, bedankt haben.
Zwei Dinge sind mir ganz besonders aufgefallen. Einerseits die Tatsache, dass – auch intelligente – Menschen es nicht geschafft haben, differenziert genug an die Sache heranzugehen und im Beitrag nur das gelesen haben, was sie lesen wollten.
Bekannte, die mir sagten, dass das alles nicht stimmen würde und dass sie mit ihren Kindern ganz andere Erfahrungen gemacht hätten. Dabei aber vergessen haben, dass die Schulzeit ihrer Kinder 20 Jahre zurückliegt und sich die Erde seither ein paar Mal gedreht hat.
Die aber auch meinen Satz überlesen wollten „meine Betrachtung der Situation ist eine subjektive, nur bezogen auf meine Erfahrungen“.
Sie meinten, dass das, was ich gesagt habe, entweder nicht stimme oder zumindest übertrieben sei und so nicht stattfinde (da haben wir ihn wieder, den Elefanten, der im Raum steht und den niemand sehen möchte).
Was mich persönlich schon etwas enttäuscht, denn ich weiss ja, was ich erlebt habe.
Dann gab es diejenigen, die das Schema „wir“ und „sie“ (also „die anderen“) hervorhoben.
Und ja, sie haben recht, wir leben in einer Welt, die noch nie so stark in „wir“ und „die anderen“ aufgeteilt wurde:
Religionen, Grenzen, Weltanschauungen, drohende und effektive Kriege, Geschlechter, Linke und Rechte, alles trennt uns. Sogar die geografische Lage trennt uns, wir Europäer, ihr Amerikaner, wir Nordländer, ihr Südländer, wir Westler, ihr Ostler.
Grosse Länder sind gespalten (Amerika beispielsweise), die Welt wird gerade jetzt wieder mal neu geordnet. Ich möchte eigentlich das Schema nicht bedienen, weil es eben zu viel Verwirrung führt.
Und dennoch gibt es Unterschiede, die im Zusammenleben auf engem Raum halt dann eben zu Diskussionen führen.
Ich wurde auch oft gefragt, was ich denn für eine Lösung hätte. Und ich muss sagen, DIE eine Lösung wird es wohl nicht geben. Es ist eine Frage der Haltung, die wir einnehmen können und die dann vielleicht zu einem besseren Ergebnis führen könnte.
Bezogen auf das Thema der Schule habe ich gesagt, dass ich einen einfachen Wunsch hätte: „Integration“. Ich glaube fest daran, dass die Lösung vieler Probleme in der Integration liegt.
Dem Integrationswillen der Neuzuzüger, wie auch dem Willkommen der Einheimischen. Gäste passen sich in der Regel an, Gastgeber sind in der Regel gastfreundlich.
Es wäre gar nicht so kompliziert, denke ich manchmal. Dazu meint mein Bekannter, der Schulleiter, der schon im ersten Artikel zu Wort gekommen ist:
„Anstatt einen Effort zum gegenseitigen Verständnis und zur Integration zu unternehmen, wird die Ausrede des Rassismus präsentiert. Leider eine oft anzutreffende Masche, statt vielleicht auch seine eigenen Fehler einzugestehen.“
Oft habe ich auch die nicht weniger umstrittene Aussage gehört, dass wir doch „die Ausländer“ brauchen, weil sie viele Jobs machen, die wir nicht mehr machen wollen. Wenn ich diesen Satz nur schon schreibe, wird es mir übel.
Wir BRAUCHEN jemanden, weil wir nicht mehr selbst in die Hosen gehen. Komisch, nicht?
Diejenigen, die das sagen, sind meist die, die es am wenigsten nötig haben, „solche“ Jobs zu machen.
Wir haben da eine neue (Bildungs-, Finanz- und Gesinnungs-)Elite, die sich komplett von der Basis abgehoben hat.
Denn die Frage nach dem Integrationswillen stellt sich ja weiter und wird vor allem an der Basis spürbar.
Im Raum stünde dann, wen wir (wegen der Wirtschaft) denn wirklich brauchen – und wen nicht. Sind das wirklich zulässige Fragen?
Auch der „Klassenkampf“ sickerte immer wieder durch bei den Diskussionen. „Man“ müsse sich eine Privatschule halt auch mal leisten können.
Diesen Satz kann man mit etwas gutem Willen auch als Vorwurf verstehen. Dabei übersieht man einerseits, dass nicht jede Privatschule eine Privatresidenz ist, und andererseits, dass immer mehr Eltern in der Schweiz auf vieles verzichten, um ihren Kindern ein schulisches Umfeld bieten zu können, das es diesen erlaubt, sich zu entfalten.
Das sind dann bei weitem keine elitären Eltern mit hohem Einkommen, es ist kein Klassenkampf, es heisst vielmehr für viele, den Gürtel noch enger zu schnallen, zum Wohle ihres Kindes.
Und zu guter Letzt noch eine ironische Begebenheit aus der Schule, von der ich berichtet habe: Die Eltern eines der Schüler haben offenbar meinen Beitrag damals auch gelesen. Und der Schüler, notabene einer der schlimmsten Mobber, den wir damals hatten, ist derjenige, der gerade jetzt herumerzählt, dass ich einen Beitrag „gegen Ausländer“ geschrieben hätte.
So sieht es aus, wenn die Karikatur real wird.
Und zum Abschluss einen Dank an die vielen tollen Mitschüler, die damals in der Klasse meiner Tochter waren. Einige davon wurden zu guten Freunden.
Nur im Miteinander geht es. In der Schule und überall sonst auch.
„Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst Kalkutta “ (Peter Scholl-Latour)
Lieber Herr Presto Vielen Dank für Ihre Recherche. Das sehe ich gleich (ich kann leoder nicht do fuit ausdrücken wie die (und Herr René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch) eine Mediebse8te (ich habe keine Kinder (bewusst und fesundheitlich (Details nicht wichtig) bitte weiter so Hans Gerhard
Das Wallis hat doch vorzügliche Integration geleistet?
Ich weiss gar nicht, worüber du dich beschwerst, Spacko.
merke: wenn du Parasiten einlädst, musst du dich auch um sie kümmern.
das gefährlichste an der Pandora ist ihre Büchse!!
Faszinierend, wie schnell etwas zum „Tabu-Thema“ wird, sobald man es selbst ausspricht. Fast so, als hätte vorher niemand je über Integration, Schulqualität oder überforderte Lehrpersonen gesprochen. Ein echter Durchbruch im Jahr 2026 endlich mutig auszusprechen, was seit 2006 in jedem Kommentarbereich Dauerschleife läuft.
Und dieses „aufeinander zugehen“ klingt natürlich wunderbar. Ein bisschen wie der Ratschlag, man solle doch einfach „ruhig bleiben“, während das Haus brennt. Beruhigend, aber erstaunlich folgenlos.
Dass die Diskussion „durch die Decke ging“, überrascht wenig.
merke: ein Haus brennt erst, wenn es jemand anzündet!
Tom das Tabuthema ist, dass es (auch) an den Schulen wegen den vielen Ausländern brennt. Wenn in einer Klasse von 20 Schülern, gerade mal 2 Schweizer sind und alle anderen nur sehr rudimentär deutsch sprechen, ist weder ein geordneter Unterricht, noch auch nur ansatzweise eine Integration möglich. Wenn dann die Jungen, aus einem muslimischen Haushalt stammen, der Lehrerin weder die Hand geben, noch ihre Anweisungen befolgen und sie gar beschimpfen, dann wird es grotesk. Das ist bei weitem kein Einzelfall, wird aber von der linken Presse und Politik tot geschwiegen.
wir von der Baumschule „Lebensluscht“ hatten noch nie Probleme mit Geld oder Macht.
Journalisten und intellektuelle Schreiberlinge aber offenbar schon …
Zu uns kamen nur reine und vernünftige Kinder, die es auch geblieben sind.
👍🏆✌️Genau so bleiben/weitermachen – super !
(Da wächst sonst nur in jedem Dorf ein bischen anders, ein anderer Akademisch-Pädagogischer Selbsbeleuchtungs Wildwuchs. Völlig veraltetes Bildungs-Patchwork. („Bildungsgleichheit“…..
je nach dem wo du wohnst und welchen Lehrer/in dein Kind halt erwischt. 9 Jahre Glück oder halt Pech gehabt.
Wir haben doch augenscheinlich viel zu viele Ausländer in unserem Land. Wann wird endlich etwas dagegen unternommen?
😇😴🤥🧮⏰⏰⏰
Eine „etwas gar“ oberflächliche Betrachtung eines doch wichtigen Topics/Wertes. Für pädagogisch- philosophische kreisrum Debatten ist bei diesem Thema jedoch die Zeit jetzt schon längst abgelaufen.
Noten für „miteinander“ gibt’s/gab’s an den Schulen nicht !!!.
Dafür haben wird hier einen CH alt LP21 mit Fächeraufteilung@ Berufsbildern aus dem Jahre 2010!!!
Mit viel Leerlauf Zeit für Grammatik 3x (D/F/E), DaZ, SuS, …..
Diskutieren Sie doch mal diesen Sinn-Unsinn im Freundes-& Bekanntenkreis. Oberthema:
2131x unterschiedlich organisierter, & völlig veralteter Inhalt -9 Jahre!
Wenn jemand ernsthaft meint, die Zeit für pädagogisch‑philosophische Debatten sei „abgelaufen“, dann klingt das weniger nach Einsicht und mehr nach:
„Ich habe keine Argumente mehr, also erkläre ich die Diskussion für beendet.“
Und dann dieser Hinweis, man solle das doch bitte „im Freundes‑ und Bekanntenkreis“ diskutieren.
Klar. Wenn man inhaltlich nicht weiterkommt, verlegt man die Debatte einfach in Räume, in denen niemand widerspricht.Wer so schreibt, liefert keine Analyse er liefert eine Ausrede.
In den rot-grünen, vom Steuerzahler subventionierten, Qualitäts-Lügen-Medien würden ihre beiden Artikel nicht veröffentlicht werden.
Dann sehe ich es so, dass die Einwanderung gestoppt, und die 2 Mio. eingebürgerten Invasoren und die 2 Mio. Invasoren re-migriert werden müssen.
Also, also Herr Autor:
Wir haben HIER (CH) soeben 140 verbrannte Opfer (Jugendliche !!!) mit einem SP/Lehrer als oberster Kantons Chef für Bildung & Sicherheit. Und noch keine Handschellen. Bleiben sie doch mit diesen Wolke117 Themen etwas im Hintergrund (bitte/es wirkt wirklich peinlich – im Guten gemeint für Sie.)
Oder schreiben sie es doch mal vorerst nur für sich oder ev. mal ihren Debatten-Freundeskreis. Reicht ev.👍
Logisch sind unsere ausl. freunde schon in der primarschule überfordert. Schliesslich haben sie dort schon 3 fremdsprachen (de/fr/en) zu lernen….
Das letzte Zitat trifft’s auf den Punkt! Wer muss sich wohl, in einer Klasse mit 25 Ausländern integrieren? Genau hier liegt das Problem, und wenn wir uns dagegen wehren, werden wir als ausländerfeindlich tituliert. Geht’s noch!!
Mittlerweile haben über 40% unsere Bevölkerung einen Migrationshintergrund. „Kalkutta“ ist längst Realität und die Welt haben wir damit nicht gerettet.
Lehrkräfte sollen Bildung leisten, während sie faktisch Sozialarbeit und Sprachförderung im Dauerkrisenmodus betreiben.
Ist aber auch schwierig für unsere ausl. Freunde, schon in der primarschule mit deutsch, französisch und englisch drei fremdsprachen zu lernen. 🙂
Ja, hartes Leben. Aber irgendwer muss ja später übersetzen.
Die Konzentration von bildungsfernen Milieus in einzelnen Schulen ist kein Zufall, sondern politisches Versagen.
Wer Chancengleichheit verspricht, aber soziale Brennpunkte in Schulen zulässt, handelt verantwortungslos.
Wo kann ich ansetzten, die wesentliche Frage? Das steht und fällt mit, wie steht es mit der Selbstsicht-/ – achtung und der Selbstliebe. Das leitet dann über, wie werden Kinder empfangen, geboren … und da steckt ja auch die Geborgenheit mit drin. Das geht einher mit Verantwortlichkeiten, weniger mit fruchtlosen und zermürbenden Schuldzuweisungen. Anregendes Gespräch für diejenigen, die es ernst meinen mit Anders …:
https://www.youtube.com/watch?v=JFzk8jO_d4A
Integration wird beschworen, während Klassenzimmer faktisch überfordert werden.
Wenn man sich den Bodensatz aus anderen Ländern „anlacht“ dann muss man sich über die heutigen Zustände an Schulen nicht wundern. Aber die Linken, bis Mitte wollen ja immer noch mehr Bodensatz insb. aus Afrika und Nahost einwandern lassen, nicht weil sie besonders mitfühlen sind, sondern weil sie möglichst viele Wähler wollen.
Sehr geehrter Herr Presto danke das Sie hier schreiben Hans Gerhard
Wir hatten es genau so gemacht wie Sie. Alle Kinder auf die Privatschule, alle bis zum Gymni. Da dominierten teilweise deutsche Kinder aber die waren allesamt leistungsorientiert. Unsere kamen prima damit klar.
Komme selbst aus dem Kosovo und habe trotzdem Deutsch und Fussball spielen gelernt!
90% der Schweizer Fussballnationalmnnchaft kommt aus Albanien oder dem Kosovo.
Oder, wie ich, aus Südamerika.