Swisscom-CEO Christoph Aeschlimann gönnte sich für 2025 satte 13 Prozent mehr Lohn auf jetzt 2,2 Millionen Franken.
Seinen Schweizer Kunden serviert der Hochbezahlte die Quittung. Ab April 2026 steigen die Handy-Gebühren. Man müsse investieren.
Die Realität ist, dass in Italien mit 1,5 Milliarden fast ebenso viel Geld investiert wird wie im Heimmarkt mit 1,7 Milliarden.
Ein Mobil-Abo bei der italienischen Tochter Fastweb kostet zehn Euro, während die Swisscom-Mutter für dasselbe Vergnügen neu unverschämte 81.80 Franken vom Schweizer Kunden will.
Während die Schweizer Löhne das italienische Niveau um den Faktor drei überragen, bittet die Swisscom bei den Abogebühren gleich mit dem Faktor acht zur Kasse.
Normalerweise sind es gierige Auslandkonzerne, welche die hiesige Kaufkraft mit dem berüchtigten Schweiz-Zuschlag abschöpfen.
Doch der blaue Riese zeigt den ausländischen Profitgeiern, wie man die eigenen Leute unter dem Deckmantel der Heimatliebe erst so richtig zur Ader lässt.
Für den Schweizer Durchschnittsnutzer ist das 150 GB Inland-Daten-Abo von Fastweb nämlich de facto auch eine Flatrate. Ganz im Gegensatz zum „Unlimited“-Marketing der Swisscom, hinter dem sich eine schwammige Fair Use Policy mit Drossel-Gefahr verbirgt.
In Italien herrscht zudem Freiheit ohne Mindestlaufzeit, während hierzulande die 24-monatige Knebel-Taktik samt Strafgebühren regiert.
Obendrauf surfen Fastweb-Kunden zum Abopreis mit flotten 32 GB Roaming im Schweizer Netz, während die einheimischen Melkkühe am identischen Funkmast gnadenlos geschröpft werden.
Die Swisscom argumentiert auch mit den teuren „Bergen und Tälern“ als Preistreiber. Während die Firma in der kleinen Schweiz jammert, erschliesst ihre Tochter das riesige Italien samt Inseln zum Spottpreis.
Oder geht es beim massiven Preisunterschied etwa um die sagenumwobene Support-Qualität, mit der die Swisscom ihre Premium-Tarife so gerne rechtfertigt?
Während die Preise steigen, wandern die Jobs ab. Wer Hilfe braucht, landet schon mal im Call-Center im Kosovo.
Schweizer Preise zahlen, kosovarische Lohnkosten ernten – die Marge freut das Management, die Qualität den Kunden vielleicht weniger.
Mit der Vodafone-Italien-Übernahme dürfte das Outsourcing unter dem Deckmantel der Synergien weiter Fahrt aufnehmen.
Warum funktioniert die Abzocke? Die Marktmacht der Swisscom basiert nicht allein auf der Infrastruktur, sondern auf einem psychologischen Monopol.
Durch die Beibehaltung des Wortstamms „Swiss“ im Markennamen suggeriert das Unternehmen eine nationale Identität, die bei den Konsumenten tief verankert ist.
Preisbewusste Kunden schickt ein Swisscom-Sprecher zur Billig-Tochter Wingo, wo der Support für das schmale Budget via WhatsApp stattfindet.
Doch wo der Markt spielt, wie in Italien durch den Markteintritt von Iliad, purzeln die Preise.
Ein Albtraum für die Swisscom-Tochter Fastweb, die zähneknirschend zusehen musste, wie ihre Margen im neuen Billig-Umfeld wegschmolzen und sie zur radikalen Preisanpassung gezwungen wurde.
Der Schweizer Abonnent ist der Zahlmeister für den unerbittlichen Preiskampf in Italien und darf mit der neuen Gebühr das Dolce Vita der Fastweb-Kunden im Süden grosszügig mittragen.
Es ist sehr einfach, ein Handy-Abo zu wechseln, oder man geht auf Prepaid und sucht sich eine günstige Alternative. Wenn Herr und Frau Schweizer das nicht schaffen, sorry.
Blocher hat immer gesagt, die Schweizer werden auf irgend eine Art diese Uebernahme finanzieren.
Wie übrigens der übertriebene Lohn des CEOs !
Ein zu 51% iger Bundesbetrieb sollte nicht in eine schwache Gesellschaft im Ausland investieren.
Selber schuld, wer dies mitmacht.
Gibt es überhaupt rffektiv bessere Alternativen?
Sunrise und Salt, Service und Empfang verbesserungswürdig.
So what?
Wer diese Preispolitik mitmacht, wechselt sicher auch nie die Bank oder Versicherung etc.
Jedes vernünftige Handy ist heute DualSIM fähig. Genug Möglichkeiten also, auszuweichen. So man will.
Selber schuld wer swisscom kunde ist. Habe seit 1 monat ein chmobile abo für fr. 9.90. Alles offen CH plus 5 giga in europa. Würde mir verarscht vorkommen bei swisscom
Swisscom wird enden wie die Ascom … und wir haben alle zugeschaut und man wird, wenn es wieder zu spät ist, wieder ein bisschen schlauer sein.
Die Swisscom ist lange schon nicht mehr das, was sie war. Die Löhne der Angestellten sind in den letzten Jahren kaum gestiegen und Benefits sind gestrichen wurden.
Stattdessen beschäftigt man sich mit der 10. Reorg dieses Jahr. Lieber die Bürokraten rausschmeissen und endlich profitabler werden. Das die Swisscom überteuert ist zieht sich durch alle Geschäftsbereiche.
Höhere Preise für gedrosselte Leistung
So what?
Wer diese Preispolitik mitmacht, wechselt sicher auch nie die Bank oder Versicherung etc.
Jedes vernünftige Handy ist heute DualSIM fähig. Genug Möglichkeiten also, auszuweichen. So man will.
Bezüglich Handyabo empfehle ich Digital Republic! 198.- pro Jahr gegenüber 720.- bei Swisscom für dieselbe Leistung. Aus diesem Grund haben wir bei Swisscom gekündigt.
Problematischer Empfang in abgelegenen Gebieten und bei mir im Keller, wo aber Swisscom glänzt !
An Lord Nelson:
Über alle Pässe im Bündnerland sowie im Tessin einwandfreier Empfang.
Swisscom wird mit den Milliarden die in Italien verlocht wurden den Weg der CS gehen
Ja Huber, was erwarten sie, das Aeschlimann auf einen Teil seines „Lohns“ verzichtet um das vorsehbare Loch in Italien zu stopfen? Für das sind doch die doofen und treuen Kunden da, vor allem Ältere, die seit Jahren die überhöhten Gebühren der Swisscom zahlen.
Die Schweiz hat viel strengere (und wissenschaftlich basierte) Vorgaben beim Strahlenschutz, wodurch es viel mehr Sender (und Geld) braucht, um die gleiche Fläche abzudecken.
Solange Fastweb in Italien unter dem Strich gewinnbringend geschäftet, können uns die Preisunterschiede eigentlich egal sein. Skaleneffekte und Synergien erlauben dem Swisscom eigentlich durch das Italiengeschäft, in beiden Ländern billiger unterwegs zu sein.
Hervorragend diese glasklare Analyse bezüglich „swiss“. Trifft für Lufthansa Süd genau so zu wie in der Geldindustrie für die AWD-Swiss-Life. Dort war ich auch treu doofer Kunde bis ich dann endlich einmal gemerkt hatte, dass der Verdienst der Gesellschaft ausschliesslich bei den hauseigenen AWD-Fatzkes landete und nix bei der Kundschaft. Dafür fahren die Schulkameraden vom feschen Rene Benko nun auch AMG-Mercedes. Wo „Swiss“ drauf steht, sind meist Nordlichter drin, oder auch der Balkan, Ukraine, Afroquoten. Swiss sind nur noch die Preise.
Es gibt unzählige Preisgünstige Alternativen zu Swisscom Produkten.
Die Swisscom überlebt eigentlich nur noch wegen den Babyboomern, alle anderen kann man nicht ewig verarschen bei den Preisen…
Deshalb bin ich zu Teleboy mit 100Fr. Bon HOME-PAWA6XUC. Ebenfalls auf dem Swisscom-Netz, aber mit viel günstigerem Preis und dem besten Kundendienst der Schweiz: Google-Bewertung 4.7, Swisscom 1.8. LG, Tomi
Was heisst günstiger Preis? Internet 100MB für 33Fr, TV mit Replay für 12Fr., Mobile Flat für 14Fr. Keine versteckten Kosten oder Kündigungsfallen. Wer da noch bei Swisscom ist, ist selbst schuld.
Nicht nur Kosovo, sondern auch Lettland, wo nochmals Hunderte von IT-Jobs dorthin verschoben werden.
Dies schafft neue Abhängigkeiten und Erpressbarkeiten.