Wenn ich unseren VBS-Chef Martin Pfister fröhlich lachend auf einem Panzer stehen sehe, ganz wie Napoléon I. auf dem Ross, den Simplon Richtung Italien überquerend, dann frage ich mich, wo die Schweizer Friedenspolitik geblieben ist.
Boris Pistorius, der zur politisch nahezu bankrotten deutschen SP zählende deutsche Verteidigungsminister, springt noch eine Spur elastischer als unser Schweizer Held von Panzer zu Panzer.
„Auf nach Osten“, ist sein Ruf, dem die verarmenden jungen Deutschen nur zögerlich folgen. Manchen gefällt dies, aber sind wir Schweizer nicht anders, vernünftiger?
Die Kriegsgurgeln haben in Europa Konjunktur. Auslöser dieser Psychose ist der 77-jährige Wladimir Putin, dem unterstellt wird, er wolle in 5 bis 7 Jahren mit seinen nachweislich schlecht geführten Truppen, die in der Ukraine kaum vorankommen, gen Westen marschieren.
Vielleicht sogar die Schweiz einnehmen. Wer’s glaubt, wird heilig.
Verdienen an dieser Psychose tun die Aktionäre der deutschen und der Schweizer Waffenindustrie, einschliesslich jener, die teure duale Güter an alle Fronten liefern.
Natürlich verdient die US-Waffenindustrie am meisten, das soll niemand wundern. In Deutschland wie in den USA liegt die klassische Industrie am Boden.
Sogar Volkswagen-CEO Oliver Blume will jetzt weniger Autos und mehr Waffen produzieren, da seine veralteten Fortbewegungsmittel der chinesischen Konkurrenz nicht mehr standhalten.
Dafür lobt er die Chinesen. Sie seien fleissig und zuverlässig. Ganz im Unterschied zu uns Europäern, die lieber chillen als zu arbeiten und deren Eliten nicht einmal einen Ein-Jahresplan zustande bringen, wo es die Chinesen unter 5 Jahresplänen nicht tun.
Das Schweizer Volk weiss es besser als seine Bundesräte und Parteien, die als grosse Koalition mehr Waffen fordern, während die alten noch in alpinen Bunkern und Stollen verrosten, wenn sie nicht billig ins Ausland verschoben wurden.
Neue Mehrwertsteuern, kommt nicht infrage. Schon verliert jede Familie tausende von Franken jährlich, weil US-Oberbefehlshaber Donald Trump die Benzin- und Gaspreise weltweit in die Höhe treibt.
Da hat ein FDP-Ständerat aus Uri, bis 2015 dort Regierungsrat (was gibt es dort zu regieren?), die rettende Idee: „Wir zahlen beim Bund die Corona-Schulden nicht zurück und dafür gleich 36 neue US-Kampfflugzeuge F-35.“
Josef Dittli, Sicherheitspolitiker, Berufsoffizier seit Jahrzehnten, mit NATO-Zusatzausbildung in Rom, will einen Rüstungsfonds, der sich – auf Kosten der Steuerzahler – neu verschulden darf.
Ob alt-Bundesrat Kaspar Villiger von der FDP, der im Tessin lebende Erfinder der Schuldenbremse, damit einverstanden ist?
Ex-Armeechef Thomas Süssli, derzeit arbeitslos, will deshalb für die Freisinnigen im kommenden Jahr in den Nationalrat. Dann hat die Schweiz auf Kosten des Volkes einen Politiker mehr, der vom Krieg lebt.
Die Chance erkennend, hat sich auch der Herzchirurg Thierry Carrell aus seinem Vitznauer Tiefsteuer- und Wellness-Resort angeboten, seine Kenntnisse als Promi-Arzt bei der FDP im Nationalrat einzubringen.
Kriege brauchen Waffen und Soldaten, aber auch Gesundheitspolitiker für die Überlebenden. Dabei wissen wir es längst: Krieg macht arm, nur Frieden bringt Wohlstand.
Mein Kronzeuge ist US-Präsident Trump, der gerade im Begriff ist, Amerika ganz zu ruinieren. Die in diesen Zeiten sehr lesenswerte „Finanz und Wirtschaft“ schreibt heute: „Die Schulden schnüren den USA die Luft ab.“ Eine perfekte Titelzeile.
Trumps Krieg gegen den Iran ist bisher kein Erfolg, aber er hat Milliarden vergeudet, Geld, das seine Wähler dringend im eigenen Land bräuchten. Die steigende Inflation, mit steigenden Zinsen hart an der Schmerzgrenze, haben ihn veranlasst, Friedensgespräche anzubieten.
Die Mullahs trauen ihm nicht, denn gleichzeitig holt Trump Landungstruppen aus Asien zurück an die Nahost-Front.
Die Iraner, früher Perser genannt, haben seit ihrem Sieg über die Römer keinen Krieg mehr verloren; das stählt.
Die WTO (World Trade Organization), die Internationale Energieagentur und die Ölhändler aus Genf warnen zugleich: Die Welt wird noch in diesem Sommer in eine Rezession sondergleichen stürzen, wenn Trump nicht mit seinen Kriegen stoppt.
Zur Erinnerung: In Venezuela hat er bisher wenig erreicht. Dort regiert weiterhin das Militär, ganz wie im Iran. Aus der Ukraine hat er sich aus Kostengründen zurückgezogen. Dort kämpft Wolodymir Selenski nicht nur gegen die Russen, sondern auch gegen sein eigenes Parlament, das mit seiner Politik immer weniger einverstanden ist.
Die Schweiz und die EU zahlen tapfer Milliarden an den ukrainischen Helden, dessen Muttersprache das Russische war. Sein Stabschef und Mentor Andrij Jermak floh unlängst nach Israel, als die Polizei ihn wegen Geldwäscherei verhaften wollte.
Martin Wolf, der grosse englische Autor, schreibt in der heutigen „Financial Times“: „Trumps Amerika demonstriert täglich, dass es der Weltführer im demokratischen Niedergang ist.“
Deshalb war es nie wichtiger als heute, dass wir uns diesen Wirren durch kluge Diplomatie entziehen. Es wäre besser, unsere einst hervorragende Diplomatie wieder aufzurüsten, als Kriegsgeräte anzuschaffen, die den höchsten Offizieren als Spielzeug gefallen.
Um dann wieder im Gotthard-Massiv oder in Mitholz bei Kandersteg zu verrosten. Dort sollen die Altlasten aus dem letzten Weltkrieg mit Milliarden Franken entsorgt werden. Ist das Geld noch im VBS-Budget?
Es besteht kein Interesse einen Krieg zu beenden. Siehe Ukraine vs Russland.
Kriege geschehen nicht per Zufall. Siehe Ukraine vs Russland.
Der Krieg dauert so lange wie das Geld fliesst und sich die Leute die Taschen füllen können.
Mit Krieg verdient man viel Geld mit Rüstungsfirmen. Also falsche Aussage.
auch der Bettelstudent Selensky wurde sehr reich!
@Genau
und ihr Liebling Putin nicht?
Was die linken Gutmenschen am Ikea Tisch in der Schweiz nicht verstehen.
Die Iraner/Perser WOLLEN den Krieg. Der Krieg ist die einzige Möglichkeit damit sie sich befreien können. Nur eine Minderheit unterstützt das Regime.
Regelmässig wird für Gaza demonstriert. Für Iran wurde noch nie von nicht Persern demonstriert. Bisschen Anti-Semitisch diese Anti-Fa und Andere Linke Spassvögel. Null Interesse am Weltgeschehen und immer schön gegen Israel, gell?
Kluge Diplomatie ist ein beflügeltes Wort aber weit entfernt von einem Lösungsansatz. Eine wirtschaftlich- und diplomatische Neuausrichtung sehe ich als enorm wichtig. Vor allem deshalb um die alten Seilschaften zu kappen welche uns noch immer viel zu stark an die USA binden. Die Schweiz sollte offen für neue Verhandlungen mit Asien, Afrika und Südamerika zu sein. Selbst Russland sollte ein Partner werden wenn Vladimir mal weg ist. Dort überall ist im Gegensatz zur USA viel positive Dynamik von Menschen welche bereit sind etwas zu geben um mehr zu erreichen.
je weniger man schreibt, desto länger dreht sich das KI idioten Rad, wow…..
Leute, die Kriege beginnen, machen damit richtig Kohle, sind aber an der Front nicht anzutreffen.
Die Leute an der Front sind an einem Krieg nicht interessiert, da sie nichts davon haben, jedoch ihr Leben dort verlieren können.
Deshalb: Schickt endlich die Regierenden, die Rüstungslobby und deren Söhne und Töchter an die Front, ein stabiler Frieden wäre garantiert.
Kriege und Krisen führen weltweit zu einer massiven Konzentration von Vermögen bei Superreichen, während breite Bevölkerungsschichten verarmen, also!!!
Wow Herr Stöhlker.. ein wirklich guter Artikel! Den sollten nicht nur aber v.a. unsere Politiker lesen!
der kann ja nicht mal laut vorlesen.😂
Dieser Bericht zeigt deutlich, dass der gebürtige Deutsche keine Ahnung von militärischer Lagebeurteilung eines Landes hat. Von einem Zivilschutz-Soldaten kann ja auch nicht mehr erwartet werden. BR Pfister ist diesbezüglich nicht nur glaubwürdiger sondern auch kompetenter.
Für die Schweiz gilt sowohl als auch, dh aufrüsten und bei Bedarf vermitteln im Sinne von Anbieten der guten Dienste. Der Reputation des Autors wäre es dienlich, wenn er nur über Themen schreiben würde, die er versteht, sofern es solche gibt.
Alle die im Militär einen höheren Dienstgrad aufweisen erachte ich als befanngen.
… den Angegriffenen ein schwerer Schlag gegen den grossen Satan gelungen ist?
Willkommen zu unseren Neuigkeiten aus der Fossiliensammlung
Alle die die Schweiz aufrüsten wollen erachte ich als instabil.
Schweizer Diplomatie existiert nicht mehr, wie so vieles nicht mehr in dieser neuen, versauten Schweiz. Die Frage ist nun, wer hat sie versaut, die Schweiz die wir kannten und bewunderten?
War es der enorme Wohlstand, der die Jugend verdummt hat? Waren es die geldgierigen Säcke der FDP, welche aus Arroganz die Vorzeigefirmen ruinierten?
Oder die Sozis und Grünen, mit ihren sauteuren Utopien? Vielleicht die scheinheilige Mitte Partei mit ihren unendlichen Verfilzungen? Der Säulenheilige zu Herrliberg, erster Oligarchenfürst des Landes?
Eines ist klar, wir gehen hier den Bach runter.
❌Hier werden historisch falsche Tatsachen behauptet. Persien verlor gegen:
– die Araber im 7. Jahrhundert
– die Mongolen im 12. Jahrhundert
– usw.
Was zur Eroberung führte.
Wo den Römern gewannen die Griechen unter Alexander dem Grossen in 5-facher Unterzahl.
Scheinbar gut waren sie in der Administration. Unter den Arabern und Osmanen. Wurden gar nach China exportiert.
…oder waren wir es selber, welche uns zu wenig und zu leise für das Wohl unserer (neuen) Heimat eingesetzt haben – aus Respekt und Rücksicht – das Feld regelrechten Idioten überlassen haben.
Wir Helvetier müssen jetzt wieder wachsam sein – wegen den Habsburgern. 🤭😂
Rich mans war- poor mans fight.
Seit Jahrhunderten das Selbe.
Neutralität schützt leider nur in den Köpfen der SVP.
Belgien, Niederlande, Norwegen – alle neutral, alle von den Nazis überrannt. Kuwait war neutral – wurde überfallen. Ukraine gab Atomwaffen ab – wurde überfallen. Und selbst wirtschaftlich eng vernetzte Staaten wie die UAE sind plötzlich Ziel von Angriffen.
Das Problem ist nicht fehlende Neutralität, sondern dass Aggressoren kein Völkerrecht respektieren. Entscheidend ist, dass Landesgrenzen geschützt werden – nicht, dass man hofft, verschont zu bleiben.
Aber dazu müsste man wohl internationalen Organisationen und Allianzen beitreten…
Sie sollten nicht solch anspruchsvolle Kommentare schreiben. Die Mehrheit in diesem Umfeld versteht es sowieso nicht.
Die Aufrüstung mit (W)affen bringt Arbeitsplätze, Produktionssteigerung+ Gewinnsteigerung. Je mehr zerstört wird desto besser für die Wirtschaft, denn nach der Zerstörung muss alles wiederaufgebaut werden mit neuen Bankkrediten. Dadurch haben die Banken höhere Schuldzinsennahmen und können ihre Bonis erhöhen. Bestattungsunternehmen freuen sich und profitieren von Mehreinnahmen. Jeder Tote füllt die Kassen! Die Banker kassieren die Zinsen für die Schuldenberge. Genau deshalb werden Kriege organisiert.
Rüstungsunternehmwn kassieren für jede Bombe! Höhere Steuereinnahmen erfreut die Regierenden!
Ich habe heute in meiner Badewanne auch eine Unterwasser-Rakete A2/D2 gestartet. Gab ne Höllenmonsterwelle am rechten, äusseren Bug. Bin jetzt noch dabei die Quietsche-Entchen zu evakuieren. Hoffe nun, dass der Nachbar nix mitgekriegt hat. Er ist bei der Hisbollah …