Letzte Woche kamen Unruhe, Kulturbruch und wachsende Spannungen bei Mibelle seit der Übernahme durch Persán aufs Tapet.
Jetzt folgt der nächste Paukenschlag: Mibelle-CEO Peter Müller soll das Unternehmen per Ende März verlassen.
Die Information sei diese Woche intern kommuniziert worden, heisst es aus dem Umfeld. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang nicht vor.
Mit Müller, seit 11 Jahren bei Mibelle, wo er 2021 das CEO-Steuer übernahm, verliert die Ex-Migros-Tochter nach dem Finanzchef und dem Forschungsleiter die nächste Schlüsselperson.
Parallel verschärft die neue Eigentümerin Persán aus Spanien offenbar den Kurs. Laut Insidern gilt seit kurzem ein striktes Homeoffice-Regime:
Maximal ein Tag pro Woche und nur nach vorgängiger Bewilligung.
Die kurzfristige Einführung sorge intern für Unmut.
Zudem soll die Business Unit Biochemistry bereits weiterverkauft worden sein. Beobachter werten dies als Versuch, rasch Mittel freizusetzen.
Bei Mibelle steigt der Druck. Dabei hätte es eine schöne Integrations-Story werden sollen. Doch Paella und Rösti scheinen nicht recht zusammenzufinden.
Auf Anfrage von letzter Woche verwies Mibelle auf einen laufenden Integrationsprozess mit Persán und betonte, alle gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.

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Leider sind die fetten Zeiten vorbei…
Ich bin gespannt wann wir flüchten als wirtschaftsflüchtlinge.
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Stimmt, jetzt muss man sich den Wohlstand wieder selbst erarbeiten echt unzumutbar.
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Ist das Märchen von den dauerhaft billigen Arbeitskräften aus dem Ausland jetzt auserzählt?
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Gibt wieder neuen Wohnraum für uns Einheimische!
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Nein noch nicht, der Fall geht noch tiefer.
Eigentliche Ursache ist die Überheblichkeit und die Arroganz der Dutti Bosse. Genossenschaftsbosse die in ihrer Selbstherrlichkeit hunderte von Millionen im Ausland versenken!
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Sind die früher so lukrativen Niedriglöhne aus dem Ausland inzwischen ein Kostenproblem?!
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Sie waren schon immer ein Risiko.
Nun kommt aber hinzu, dass die ja nicht blöd sind. Auch Polen und Inder erkannten ihren Marktwert, nachdem sie soch verzweifelt nachgefragt wurden. Und siehe da, dach drei- bis viermal hin- und herjobhüpfen passen sich die Preise an das schweizerische Niveau an.
Resultat: diese „Neureichen“ machen die Preise in ihrem Land kaputt (dank Schweizer Hilfe).
Nein, Schweizerli: das mit Ungarn, Spanien, Indonesien, … läuft nicht anders.
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Ach so, ‚Schweizerli‘ also danke für die Belehrung von jemandem, der offensichtlich die eigene Nationalität perfekt darin trainiert hat, Klischees und Überheblichkeit zu exportieren. Spannend, wie sich manche Weltanschauungen nie weiterentwickeln.
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Danke für die „globale Weisheit“ selten sieht man jemand, der so stolz seine eigene Nation zur Quelle von Engstirnigkeit und Klischees macht. Muss schön sein, im Heimspiel so überlegen zu wirken.
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Gut so , wir haben schon genügend Heissluftbläser aus dem grossen Kanton bei uns!
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Einen Tag Homeoffice zum schminken ?
Die müssten bei mir jeden Tag um 6 Uhr wie eine 1 vor dem Arbeitstor stehen.
Wird ja immer besser … 🤭😂
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Wenn nach so kurzer Zeit erst die Kultur kippt und dann die Führung geht, ist das kein Übergangsproblem sondern ein ziemlich klares Urteil über die Qualität der Entscheidungen ganz oben.
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Reisende sollte man nicht aufhalten.
Altes thailändisches Sprichwort.
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Ein weiser Spruch. Leider hilft er nicht gegen geistiges Handgepäck.
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Richtig – vor allem, wenn sie ihre Dummheit mit ins Gepäck nehmen.
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Sicher haben einmalmehr Berater diese Transaktion vorbereitet und begleitet.
Powerpoints gemalen und die Verhandlungsatmosphäre mit BlaBlaBla geschwängert.
Das Resultat war für Profis absehbar.
„Meister, das Prachtstück ist vollendet. Soll ich es gleich selber reparieren?“
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Elf Jahre Topshot und ausgerechnet jetzt plötzlich entbehrlich? Interessant.
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Top Shots sind IMMER entbehrlich.
Patrons braucht das Land!
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Vielleicht war er weniger Topshot als gedacht – sonst würde er jetzt nicht Teil der Schlagzeile sein.
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Möglicherweise war er nur ein ‚below the belt shot‘?
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Nun, Mibelle gehört den Spaniern. Sie können damit tun und lassen was sie wollen. Geht mich nichts (mehr) an.
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Eine gute Schweizer Firma geht den Bach runter. Gute Arbeitsplätze in der Schweiz gehen völlig unnötig verloren. Das tut der Schweizer Wirtschaft nicht gut. Ido care.
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Es ist eine spanische Firma.
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Die Unterhosen der Mitarbeiter sind bestimmt alle geschminkt. 🤭😂
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Ich fürchte, wie bei allen abgesprengten Führungsnullen, kommt hier das neo-kapitalistische Sprichwort zum Zuge:
I’ll be back!
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Die Mibelle-Wäscherei vermutlich schon. 🤷♂️🤭😂
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6-12 und 13-18 plus täglich 2h unbezahlte Überzeit – das würde ich den Schweizern dort anordnen als Spanier. 🤭😂
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Als 05:00-14:00 und 14:00-23:00 haben wir ja schon so neben
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Bald spielt der Julio Iglesias dort die Musik. 🤷♂️😉🤭😂
Mibelle wird wohl bald in Spanien produziert. Zu einem Bruchteil der Schweizer Kosten. Die Schweizer Fahne kann auf dem Produkt draufbleiben, so wie bei ON.
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…und mit SEAT Qualität 😉
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War da nicht schon mal was mit erfolgreichem Spanien und SIX?
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Es ist Tatsache und nicht nur ein böser Eindruck: Migros ist drauf und dran, auf ALLLEN KANÄLEN verbrannte Erde zu hinterlassen. Erinnert stark an die DDR in den letzten Jahren vor dem finalen Crash…
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Sehr geehrter Herr Schellenberg ich mag wie sie schrieben bitte weiter so und lassen sie sich nicht entwiormutieghn von anderen bitte Hans Gerhard
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natürlich wird der laden jetzt zerlegt und ausgeschlachtet.
oder dachte jemand bei der migros ernsthaft, die andalusier würden in der teuren schweiz in arbeitsplätze investieren?
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Als ehemaliger gewichtiger Lieferant zur Mibelle-Gruppe kann ich wirklich nur ungläubig staunen, was mit dieser über Jahrzehnte äusserst erfolgreiche und gewichtige M-Gruppe passiert bzw. wohl noch passieren wird!
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Bin dann gespannt, ob Mibelle die Migros-Produkte auch weiterhin für Migros produzieren wird. Falls nicht, sieht’s dann wohl schlecht aus für die Standorte in der Schweiz.
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Naja i. buchs macht man schon mehrheitlich ausländische produkte.
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Also Peter meinte heute er macht Ferien. Er hat nicht in aussicht und weiss nichts von einer Herausforderung..
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Das heisst Freistellung….. auf die spanische, arrogante Art.
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Lackierte Schuhe, Anzug, mittelalterliche Denke und Prozesse, Hierarchie um Alles, Ignoranz, Arroganz und die Bubis von McKinsey reichen nicht um ein Schweizer Unternehmen zu führen. Er wird nicht der Letzte gewesen sein.
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Wenn es knallt beim Abgang des CEOs, dann gibt es immer wilde Spekulationen:
– Verliess er die Firma mit einem Überschall-Knall?
– Wie verursachte der Tritt in den Hintern einen Knall?
– Verabschiedung à la Tüüfel Luuspelz? Gurrah, gurrah, bi nüme da!
– …
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Homeoffice endlich abschaffen ist völlig richtig! Ich mag das diesbezügliche Gejammer nicht mehr hören. HO ist ungerecht, asozial, leistungsmindernd.
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Mibelle war ein typisches Migros-Unternehmen. Zuerst war ihre Aufgabe, Kosmetik- und Hygieneprodukte und, lange unter dem Namen Mifa, Wasch- und Reinigungsmittel sowie Speisefett zu produzieren – für eine Migros, die von den Markenproduzenten nicht oder kaum beliefert wurde. Dann wollte die Migros expandieren. Mibelle wurde zum Lohnproduzenten und expandierte nach Grossbritannien, Frankreich und Südkorea. Ab 1991 ging man mit Mibelle Biochemistry in die Entwicklung und Produktion von innovativen kosmetischen Wirkstoffen. Man expandierte zu stark. Jetzt kommt halt die Restrukturierung.