Die NZZ am Sonntag nimmt heute einen prominenten Wirtschaftsführer ins Visier: Thomas Ahlburg.
Der Deutsche mit Schweizer Zweitpass sitzt seit 3 Jahren im höchsten Gremium der SBB, im VR.
Jetzt gerät er laut der Zeitung in einen Thriller. Im Zentrum steht die Übernahme eines Maschinenbauers für Schokolade und Pralinés.
Die Knobel Gruppe. Diese war in der Covid-Zeit im 2021 in Schieflage geraten und suchte Käufer. Was zunächst gelang. Schliesslich kams 2022 doch zum Konkurs.

Kurz darauf tauchte Ahlburg zusammen mit einem Partner als Retter auf. Deren Trikno AG übernahm die brauchbaren Werte der Knobel.
Günstig.
Davor hatte es schon Kontakte zum SBB-Verwaltungsrat gegeben, der damals Aufgaben suchte: Er war als CEO von Peter Spuhlers Stadler Rail zwei Jahre zuvor ausgeschieden.
Der alte Knobel-Chef und -Gründer, Guido Knobel, erhebt jetzt in der NZZ am Sonntag schwere Vorwürfe an die Adresse des SBB-Manns.
„Nachdem Ahlburg bei uns mit seinem Angebot abgeblitzt war, schaffte er es etwas mehr als ein Jahr später dennoch ans Ziel und hat unsere Firma übernommen – ohne Schulden. Steckte dahinter ein Plan?“

Ex-Besitzer Knobel sieht sich als Opfer eines Masterplans. „Es ging von Anfang an offenbar nur darum, mir die Firma zu entreissen.“
Auch gegen den einstigen Besitzer der Schoko-Maschinen-Bauerin gab es Strafanzeige. Die Thurgauer Staatsanwaltschaft ist laut dem Zeitungsbericht von heute seit 3 Jahren gegen ihn am Ermitteln.
Heikel sind Hunderttausende von Franken, die nach der vermeintlichen ersten Rettung der Knobel Gruppe im Sommer 2021 bis zum Konkurs ein Jahr später zu einem Berater geflossen seien.
Dieser soll die Fäden beim ganzen Konstrukt gezogen haben. Er ist auf Tauchstation gegangen, reagierte bisher nicht auf Anfragen, weder von diesem Medium noch von der NZZ.
Es handelt sich um einen Geschäftspartner von Ahlburg.
Die Thurgauer Staatsanwaltschaft ist nach Strafanzeigen seit mehreren Monaten dran am Fall. Ob sie tatsächliche ein Ermittlungsverfahren eröffnet hat, wollte sie auf eine Anfrage im Februar gegenüber diesem Medium nicht sagen.
„Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich Ihnen lediglich mitteilen, dass im von Ihnen erwähnten Zusammenhang eine Strafanzeige bei unserer Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsstraffälle und Organisierte Kriminalität eingegangen ist und derzeit geprüft wird“, so ein Sprecher.
„Da Wirtschaftssachverhalte häufig umfangreich und komplex sind, werden wir frühestens ab April 2026 etwas dazu kommunizieren können.“

Jetzt hat die NZZ am Sonntag den Fall publik gemacht. Laut der Zeitung ist noch immer nicht entschieden, ob ein Strafverfahren rund um die erste Übernahme der Knobel von 2021 und den folgenden Konkurs im 2022 eröffnet wird.
Die Rede ist weiterhin davon, dass die Behörde am Prüfen sei. Es gilt Unschuldsvermutung.
„Ich weiss von keinem Verfahren gegen die heutigen Verantwortlichen und wurde persönlich von den Behörden nie angefragt“, lässt sich Ahlburg gegenüber der NZZ am Sonntag verlauten.
„Er sei mit dem Kauf der Konkursmasse ‚erhebliche finanzielle Risiken eingegangen‘ und habe den Neustart ‚in jeder Hinsicht korrekt umgesetzt'“, so der SBB-Verwaltungsrat.
„Trotz zahlreichen Herausforderungen ist dies bisher gelungen und hat rund fünfzig hochqualifizierte Stellen gesichert.“
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Ist da etwas strafbares vorgefallen oder wurde nur geschickt unternehmerisch taktiert?
Denke eher das Zweite.
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Bro, seit wann bist Du eigentlich wieder draussen?
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Haben wir nicht schon genügend Gummihälse und Heissluftbläser aus dem grossen Kanton?!
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@Ibrahim. Diesen Thomas Ahlburg hat der SVP-Vorzeigeunternehmer
Peter Spuhler in die Schweiz geholt.. Stimme Ihnen absolut
zu.
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Stimme Ihnen absolut zu: Stadler steht für erfolgreiche Unternehmensführung und Jobs. Bei Thomas Ahlburg, fällt die Einordnung deutlich weniger überzeugend aus, fühlt sich der Schreibling angesprochen?
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Wenn aus einem gescheiterten Kaufversuch später doch noch eine Übernahme wird nur ohne die lästigen Schulden, dann spricht man wohl von strategischer Geduld. Effizienz made in Germany.
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Die obige „Effizienz“ können Sie gerade in Deutschland, sowie auch in der gesamten EU beobachten:
Eine riesige Pleitewelle nach der anderen. Immer höhere Verschuldungsorgien von Regierungen. Bereits wurden hunderte von Milliarden neuer Staatsschulden zu „Sondervermögen“ erklärt um die Insolvenzverschleppung weiter am Leben zu erhalten. Tatsächlich ist auch das organisierte Kriminalität (staatlich organisiert, von Regierenden praktiziert!).
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Erstaunlich, wie manche Manager stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Andere nennen das Glück, Profis nennen es offenbar Geschäftsmodell.
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Viele Deutsche kommen in die Schweiz, profitieren von Sicherheit, Wohlstand und Pass – und bestimmte fallen später mit zweifelhaften oder gar kriminellen Geschichten auf. Wer sich das Bürgerrecht erschleicht oder das Gastland schwer schädigt, sollte den Schweizer Pass wieder verlieren können. Die Schweiz ist kein Selbstbedienungsladen. Ein weiterer Grund, die 10-Millionen-Schweiz-Initiative zu unterstützen.
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Wenn man sich die Herkunft und den Werdegang anschaut, dämmert einem der Zuschlag an Siemens statt Sadler…
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Und da gibt es noch Leute die sich über die SBB wundern. Wo Deutsch drin ist ist Abstieg sicher! Siehe DB!
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Das ist doch der gute Herr, der mit seinen Kenntnissen über Stadler das Pflichtenheft der SBB so gestaltet hat, dass nur der Anbieter Siemens (mit Recht) die Ausschreibung gewinnen konnte.
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Das „Deutsch“ Bashing in den Kommentaren ist reine Ablenkung der DummGenossen von ihrer eigenen Unfähigkeit, die hybride Kriegsführung der globalen Plutokraten gegen die deutsche Wirtschaft wird auch die Idiokratie in der CH schwer treffen…
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Stadler Rail :
Ein Ahlburg und ein Vincenz sind selbst für einen Spuhler zu viel Halbseidenes.
Schade um die Reputation. Zuviel ist zu viel.