Im Januar schloss ich 2 Verträge für Appartements für je einen Monat im Frühjahr und Herbst 2026 ab.
Dafür überwies ich den vollen Betrag, rund 4’500 Euro, in mehreren Teil-Zahlungen auf das Konto der vermietenden Firma bei der Revolut Bank in Litauen.
Die spanischen Gesetze schreiben für Mieten über 11 Tage zwingend schriftliche Verträge mit Banküberweisung vor.
Ich hatte deren Webseite aufgrund persönlicher Recherche im letzten Herbst an der Costa Blanca gefunden.
Im Vertrag war auch eine Rücktrittsklausel, bis 2 Wochen vor Antritt 100 Prozent Rückerstattung. Die weitere Korrespondenz verlief mit einer netten Frau Rodriguez per Mail ganz normal, und wir freuten uns auf unsere Ferien ab dem 15. Mai.
Zwei Tage vor Ankunft kontaktierte ich den Vermieter per WhatsApp, keine Reaktion. Telefonnummer per WhatsApp wird nicht abgenommen, Festnetz immer besetzt.
Jetzt wurde es ungemütlich. Zum Glück hatten wir schon Freunde vor Ort, die uns eine Notunterkunft für ein paar Tage besorgten.
Nach der Ankunft machten wir uns auf die Suche, was da los ist. Die Firma existiert wirklich und ist legal registriert im Firmenregister mit Steuernummer, das hatte ich schon bei Vertragsabschluss gecheckt.
Von einem Konto in Litauen weiss aber niemand etwas. Die verwaltende Holdinggesellschaft TM Grupo informierte uns nur, dass das ganze Angebot ein Betrug war und wir ihnen gegebenenfalls eine Kopie unserer Anzeige an die Polizei senden möchten.
Am Montag waren wir bei der Guardia Civil und gaben eine Anzeige gegen diese (legale und aktive) Vermietungsfirma auf, etwas Anderes war nicht möglich, denn sie stand auf den Verträgen.
Der Beamte informierte uns nur kurz, dass solche Betrügereien leider sehr oft geschehen.
Eine Hauptschuld an diesem Betrug trifft aber wohl die Revolut Bank, die offensichtlich in der einen oder anderen Weise ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen war.
Zwei Varianten kommen dazu in Betracht.
Variante 1: Seit Oktober 2025 müssen Banken die IBAN mit dem Kontoinhaber, der bei der Überweisung aufgeführt wird, mit dem Inhaber bei der Kontoeröffnung vergleichen und Differenzen je nach Schwere melden.
Ein o statt einem ö geht durch, aber bei meinem fehlenden zweiten Vorname auf einer Überweisung hat meine Bank in Deutschland schon gemotzt.
Variante 2: Litauen gehört zur EU und ist keine Bananenrepublik. Firmen wie Bolt, Uber oder eben auch Revolut haben dort wohl aus steuerlichen Gründen ihre Sitze (oder ihre Verrechnungsstellen).
Eine Kontoeröffnung für ein spanisches Unternehmen in Litauen setzt beglaubigte Legitimationsdokumente voraus, sicher auch mit Post-Zustellsitz.
Ich kann mich erinnern, was die tschechische Bank für eine Firmenkonto-Eröffnung von mir alles beglaubigt haben wollte, für mein eigenes tschechisches Unternehmen, wo ich Alleingesellschafter bin.
Hier hätten eine paar Double-Checks gereicht, um der Revolut Bank die Legitimation der Person, die das Firmenkonto eröffnet hat, zu überprüfen.
Diese Arbeit hat man sich offensichtlich gespart, falls diese Variante zutrifft.
Nun, vielleicht schafft es meine Bank, bei der Revolut Bank unter Berufung auf mögliche Verletzung der Due Diligence ein Charge-Back zulasten der Revolut Bank zu erreichen.
Aber ich mache mir keine grosse Hoffnung. Natürlich kann ich auch klagen, aber bei einer Streitsumme von 4’500 Euro ist das eher sinnlos.
Es sollte jedem bewusst sein, dass der wirkliche Inhaber einer Webseite/Domäne heute nur noch für die Polizei offengelegt werden kann, die WhoIs-Abfragen bringen für Private keine brauchbaren Resultate mehr, GDPR sei Dank.
Wichtig ist zudem zu wissen, dass die Bank zwar verpflichtet ist, die Übereinstimmung des Kontoinhabers mit den Angaben auf der Überweisung zu vergleichen.
Sie muss auch grobe Unterschiede (also nicht Tippfehler) melden und dann die Entscheidung dem Absender überlassen. Aber wenn sie das nicht macht, was dann?
Als Inhaber einer Firma muss ich gar nicht zu wissen bekommen, ob jemand eine Domäne mit meinem leicht veränderten Firmennamen für sich registriert und mit dieser Domäne krumme Geschäfte macht.
Eine gefälschte Vollmacht, notariell beglaubigt und postalisch registriert, kann wohl auch recht einfach zu einer Kontoeröffnung dienen. Ich habe einiges gelernt und warte auf die nächste Online-Falle.

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Leider ist die EU zur Bananenrepublik geworden, zumindest Teile davon und die Schweiz ist auf dem besten Weg dazu.
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Die Schweiz ist DIE Bananenrepublik. Besser gesagt Güllenwagenrepublik.
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Ernsthaft – wann fällt z’zwänzgi?
Nochmals: Das EU-Bashing, das sich durch europäische Kommentarspalten zieht, wird nicht zufällig befeuert. Russland, China, und zunehmend auch Amerika wollen ein schwaches, zerstrittenes Europa. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist Geopolitik 101.
Und IP/SVP kämpfen an vordersten Front für die Interessen der Oligarchen – freiwillig, enthusiastisch, begleitet mit Schwizerörgelimusig und komplett ohne zu merken, dass sie nur die nützlichen Idioten sind von grösseren Mächten.
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@Daniel Meier: Wieso sollte die Schweiz auf dem Weg zur Bananenrepublik sein? Sie ist schon seit Jahrzehnten eine. Spätestens seit die Gaunereien aus dem WKII in den Neunzigern offengelegt wurden. Staatlich gedeckt übrigens.
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Daniel Meier@
Die Schweiz eine Bananenrepublik zu nennen, ist fast schon harmlos, romantisch ausgedrückt, es isst eine Beleidigung gegen jede wirkliche Bananenrepublik.
Die Lotter-Schweiz, das ist der richtige Ausdruck. David Biner (Ex-NZZ) beschreibt es in der neuen WW: „Stiller Putsch im Parlament, Bundesgericht als Dating-Plattform, Staats-Propaganda total, und täglich grüsst der Doppeladler“.
Was muss eigentlich im einst besten Land der Welt noch passieren, bis diese abgehobenen, selbstverliebten Politiker in ihrer Wohlstandsverblödung endlich zur Vernunft kommen?
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sogar bei KLARNA sind nur Cowboys am wüten. Geld retournieren die nicht, sie sacken es ein. Es ist nämlich unmöglich mit denen zu kommunizieren, wenn man es dann irgendwie und irgendwann doch schafft, senden sie per mail eine Eingangsbestätigung und tun, nichts. Weniger als nichts, rein gar nichts. Es geht um 69EUR, da hört man irgendwann auf, KLARNA sackt ein und nach aussen machen sie auf seriöse Bank.
Unter diesen sogenannten Fintech sind ebenso viele Ganoven unterwegs wie generell im Internet.
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Du kannst doch nicht auf die DD einer Billigbank setzen. Für sowas gibt es AirBn… und so. Die kriegen halt eine Marge – machen aber die DD und helfen, wenn es zu Problemen kommt.
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Bis ich die Erfordernisse und das Kleingedruckte von Airbnb gelesen habe und mir über deren Tragweite und Aufwand klar bin, sind die Ferien vorbei — ich persönlich bin zurückgekehrt zu Geschäften von Mensch zu Mensch per Handschlag und Barzahlung, ansonsten lasse ich es sein.
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Wir haben bei airbnb eine Übernachtung gemietet, die sich als unzumutbar erwies.
Sie haben überhaupt nicht geholfen, als es zu diesem Problem kam…
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Ich habe Kontos bei Wise und bei der DKB. Beide haben es bei der Kontoeröffnung sehr genau genommen. Billigbank = unseriös ist zu einfach, das sollten ihr Einheimischen spätestens seit CS / UBS auch wissen.
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Ich habe schon seit 8 Jahren ein Konto bei Revolut. Ich hatte noch nie Probleme beim Einsatz in diversen Ländern und hatte sogar einmal erfolgreich eine Rückbuchung. Einzahlungen in CHF erfolgen auf ein Konto bei der Postfinance, zudem sind Guthaben bis 100000 geschützt.
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Selber schuld!
Man überweist nicht Geld für eine Ferienwohnung in Spanien nach Litauen!
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Vertraue keiner Internet Bank aus Litauen.
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Typischer Boomer. 0 Plan wie die Digitale Welt funktioniert.
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Danke für den Kommentar. Ich hatte schon einen MS DOS PC mit Multiplan, als hier wohl die meisten noch am Nuggi saugten. 1996 haben wir schon 30 Filialen per Internet mit der Zentrale vernetzt und ich habe selbst die Datenbank mit SQL programmiert. Keine Ahnung von der digitalen Welt?
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Was max meint ist, dass sich seit 1995 vieles verändert hat, Herr Lyner. Ihren damaligen Leistungsausweis in Ehren.
Wie gutgläubig Sie in die Ferienfalle getappt sind und sich in den Kommentaren uneinsichtig darüber zeigen, ist vielleicht ein Hinweis darauf, dass ein „System Update“ nicht unweise wäre…? 😉
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„…Litauen gehört zur EU und ist keine Bananenrepublik…“
Ganz Europa ist eine Müllhalde. Die Schweiz ist Teil von Europa.
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Litauen und Lettland sind Bananen wie die Ukraine
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Haha, Witz des Tages, das sagt ausgerechnet ein Weisssockenträger aus dem Schweizer Müllkanton Aargau 😀
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Den ganzen Lesern in der Kommentarspalte würde dies natürlich nie passieren.
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Leider muss man feststellen, dass all diese gesetze und vorschriften (due diligence, verunmöglichte whois-abfragen etc.) am ende nicht dem konsumenten helfen, sondern den betrügern und grenzwertigen finanzinstituten, welche damit kriminelle aktivitäten verschleiern und noch mehr daten des kunden einsammeln können. Wenn es so weitergeht sind wir bald wieder bei persönlichen geschäften per handschlag und barzahlung. Ein weiteres beispiel dafür, dass regulierung keine probleme löst.
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Wieso überweist man auch einfach so viel Geld, ohne geprüft zu haben, an wen man es überweist. Und Korrespondenz über Whatsapp? Der Autor hatte offensichtlich seine Due Diligence nicht gemacht.
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Wir haben in Tschechien ein Sprichwort: „Nach dem Krieg sind alle Generäle“.
Nur zur Ergänzung: Die ganze Korrespondenz erfolgte per Email, die WhatsApp Nummer war nur zur Kontaktaufnahme für die Übergabe. In der erwähnten Residenz werden tatsächlich Wohnungen vermietet, wir waren letzten Herbst vor Ort und haben mit Mietern gesprochen, natürlich nicht in der Badehose auf der Straße Vertragsdetails abgefragt. Und wie genau kann man einen Kontoinhaber verifizieren? Ich habe auch ein Konto bei einer Billigbank, der DKB, das ist doch kein Kriterium. Barzahlung ist in dem Fall nicht erlaubt.
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Herr Lyner, trotzdem hätten Sie sich die Frage stellen müssen, warum das Geld in Richtung Baltikum bezahlt werden soll. Die meisten Liegenschafts-Besitzer haben in Spanien eine Hypothek auf ihrer Liegenschaft. In dieser „Hausbank“ hat die Mehrheit auch ihr Konto zum bezahlen von Strom und Wasser Gärtner usw. (Iberdrola/Amjasa). Mindestens das hätte Sie stutzig machen müssen.
Aus wenn das Gesetz etwas anderes sagt, eine Anzahlung hätte es getan, der Rest wird dann meistens vor Ort der Schlüsselübergabe in Bar erledigt. Ich jedenfalls habe es in Javea, Costa Blanco immer so gemacht.
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Fehler scheinen bei manchen IP-Autoren wohle eine besondere Eigenschaft zu haben: Sie fühlen sich am wohlsten, wenn sie bei anderen abgeladen werden.
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Geteiltes Leid ist halbes Leid
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Hier ging es nichts ums Abladen, ohne meine Finanzen hier näher kommentieren zu wollen, die 4500 € machen mir kein „Leid“.
Ich wollte einfach Andere informieren was alles so passieren kann.
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Dumm, dümmer, CHer…
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Es werden inzwischen ganze Immo-Portale gefaked, die dann gefakte Anzeigen aufschalten… https://www.watchlist-internet.at/news/villen-fincas-fake-buchungsportal/
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Caveat emptor. Das wussten schon die Römer. Sogar noch ohne Internet.
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Schwachsinn. Die modernen Verbraucherschutzgesetze haben das Gleichgewicht hin zu Caveat venditor verschoben. Verkäufer können sich heute nur noch selten auf Caveat emptor berufen, um sich der Haftung zu entziehen.
Was aber immer noch gilt: There’s a sucker born every minute.
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Die Masche ist auch für Ferienwohnungen auf Sylt etc. längst bekannt. Tipp: Buchung bei CH-Reisebüro.
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Das Betrugskonstrukt ist hinterhältig, typisch für Spanien.
Die sicherste Methode bieten die Portale.
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Zahlungen direkt auf ukraine-Konten sind auch gerne willkommen.
Garantiert zuverlässig.
Oder eben nicht.
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Ukraine ist nicht in der EU, und wer schon mal in Litauen war, wie ich, weiss, dass das kein Balkanstaat ist.
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Danke für den Tip, man könnte bei so etwas auch z.b. die Kopie der Stromrechnungen verlangen.
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Ja, das ist ein Grundfehler des Autors, dass er nicht überprüfte, ob die von ihm gefundene Website auch wirklich was mit dem Unternehmen zu tun hat, für welches Angebote gemacht werden. Jeder Scam funktioniert so: Der Scammer sagt, er sei DHL, die Post, etc und schickt dir einen Link auf irgendeine Seite, die legitim aussieht und deine Kredit- oder Kontendaten will.
Übrigens ist ein Konto bei Revolut für eine Firma in Spanien auch ein mögliches Alarmzeichen.
Prüfen, prüfen, prüfen bevor man Geld überweist!
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Leider habe ich die Webseite erst entdeckt, als ich zuhause war, sonst hätte ich direkt bei der Firma in Torreveja gebucht. Impresssum etc. ist alles korrekt, ab schon die Tatsachen, dass die TM Group, eine bedeutende Investementgruppe an der Costa Blanca, von dem Betrug weiss und es bisher nicht geschafft hat die Domäne sperren zu lassen, spricht für sich. Als Privatperson sind die Verifizierungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt!
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Niemand hat mir einen Link geschickt, ich habe die Seite selbst gefunden. Der Inhaber ist eine Person in Madrid, mehr kannst man als Privatperson nicht herausfinden.
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Das ist ein weiterer Fehler den Leute machen, zu glauben, die Links die sie selbst mit einer Search-Engine gefunden haben führten automatisch auf legitime Angebote. Die Wahrheit ist aber leider, dass doch sehr oft auch weit oben Resultate auftauchen, die zweifelhafter Natur oder sogar Scams sind (SEO-Manipulation sei Dank).
Am besten man bucht über bekannte Portale oder direkt beim Anbieter.
Aber ja, die Scams sind recht ausgefeilt heute, man kann leicht reinfallen.
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haben sie von den erfahrenen Bergführern gelernt
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Warum in die Ferne schweifen, das geht auch mit Twint: Firmenkonto eröffnen, Zahlung machen lassen, als wiederholende Zahlung ohne Betrag abwickeln und dann bei Gelegenheit einen Phantasiebetrag abbuchen. …
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„Webseite/Domäne heute nur noch für die Polizei offengelegt werden kann“: Stattdessen besteht bei kommerziellen Angeboten in den meisten Ländern eine Impressumspflicht. In Spanien ist das die „Aviso Legal“. Das heisst: Ihr „GDPR Sie Dank“ Auswurf stimmt so nicht, weil die Impressumspflicht das konterkariert. Machen Sie die Spanischen Behörden und/oder den Hostingprovider auf das falsche Impressum aufmerksam, damit wenigstens die Betrugsseite entfernt wird. Nach der Entfernung der Website können Sie zudem Revolut kontaktieren, denn Revolut hatte bei Kontoeröffnung die URL vorliegen.
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Z.B. sollte auch die richtige Spanische Firma, in deren Namen betrogen wurde, Interesse an der Entfernung der Website haben. Wenn die den Hoster kontaktieren, sollte die Entfernung der Betrugsseite recht schnell gehen. Den Hostingprovider finden Sie recht einfach: IP Adresse des Servers in eine Datenbank wie abuse IPDB eingeben.
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Die IP-Adresse des Servers gibt es übrigens mit tracert insideparadeplatz.ch im Dos prompt.
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Wer lesen kann…. Ich habe bei der Guerdia Civil Anzeige erstattet, auch die staatlichen Behörden haben es trotz mehrerer Fälle nicht geschafft, die Seite zu sperren. Als Feriengast in Spanien eine Webseite sperren zu lassen 🙂
Und das Impressum auf der (falschen) Webseite ist ok. Revolut kontaktierte ich, die reden gar nicht über ihre Kunden, nun werde ich Revolut anzeigen. Ich habe Geschäftskontakte in Litauen und Revolut fürchtet schlechte Publicity wie der Teufel das Weihwasser.
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Wo war Ihre Due Dilligence? Konto bei Revolut in Litauen. Da brauch man sich nicht wundern.
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Klar ein Konto in der Schweiz (oder im Ländle) wäre ja schon a priori sicher, oder.
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Ist es wirklich so schwer die URL des Online-Shops in TrustPilot einzugeben?
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Bei Trustpilot ist nichts, was ja nichts heisst, aber schaen Sie mal die Suchergebnisse bei Google an:
https://www.google.com/search?q=azul+beach+resort+torrevieja&sca_esv=09fac29a4686d309&sxsrf=ANbL-n5yHZsjVfjttz6JFXYOeTkueplsbQ:1781164999092&ei=x2sqatWjBa2skdUP2M_SaA&sqi=2&start=10&sa=N&sstk=AU9db-BXWdfTJQDesQhy0ildOhA983WmFGX8zZnm_X8PzvIiPJnSyjgcWfxi8J_XVoXHg6ZkeeK_C1CezPgkkh-nSsMKhn4jD6w0dA&ved=2ahUKEwiVo7rY3P6UAxUtVqQEHdinFA0Q8tMDegQIIhAE&biw=1120&bih=449&dpr=1.22
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Das Problem ist nicht Revolut sondern Herr Lyner der den Scam nicht bemerkte. Ferienwohnung Scams sind seit Jahren ein Thema und man muss wirklich vorsichtig sein.
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Hotel-Zimmer direkt buchen. Guter Service und keine Probleme. Oft 48h Regel. Aber diese Art von Buchung hat halt auch viel mit Prestige zu tun. Leute, schaut mal wo ich wohne…Ich kenne genug Selbstdarsteller welche so in die Ferien vereisen, der Kreditkarte sei Dank. Diese Art von Klagen sind einfach nur lächerlich. Im Internet kann man sein wer man will….! Und es gibt immer Leute welche darauf reinfallen!
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Lächerlich ist, wer nicht lesen kann. Ich habe weder mit Karte bezahlt, noch brauchte ich das als Selbstdarstellunge. Mieten über 11 Tage müssen in Spanien mit einem Vertrag mit Banküberweisung abgeschlossen werden. Mein Problem war, dass ich die Webseite erst zuhause gefunden habe, sonst wäre ich direkt bei der – existierenden und legalen – Firma in Torrevieja aufgekreuzt und hätte alles vor Ort erledigt, resp. der Schwindel wäre aufgeflogen.
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Also ganz ehrlich, für die Fahrlässigkeit von Kunden die Banken da zu strafen, ist genauso sinnvoll nachzufragen wieso mein Baby ausnahmesweise das Klo beim Pipi-machen nicht erwischt.
UBS und PostFinance sind viel ärger unterwegs.
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Spanische Firma mit Konto in Litauen stinkt zum vornherein. Müssten alle Warnlampen aufleuchten. Dazu noch Konto bei Billigbank mit russischem Management. Dumm und selbst schuld, kann man dazu nur sagen.
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Macht es Euch doch nicht so einfach mit „Spanische Firma mit Konto in Litauen“. Konto in der Schweiz wäre besser? Ich „geniesse“ jetzt dann gerade die DD der N26 hier in Spanien, da geht alles mit rechten Dingen zu.
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Achtung – der Herr ist typischer Schweizer Senior. Stur und völlig uneinsichtig. Diskutieren & Ratschläge sinnlos.
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Vielen Dank für diesen Bericht! Das ermahnt mich mal wieder, den „vermeintlichen“ Vertragspartner besser unter die Lupe zu nehmen.
PS. Das wäre vermutlich nicht passiert, wenn man vorher schon PERSÖNLICHEN Kontakt gehabt hätte – telefonisch – mit der SELBST recherchierten Telefonnummer.
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Die Ersten EMIs/PSPs sind als Gegenstück zu den klassischen Banken aufgetaucht als es immer schwerer wurde ein Geschäftskonto zu bekommen. Vieles ist einfacher und vor allem die Apps sind viel besser als von klassischen Banken.
Revolut und Wise sind die bekanntesten aber es gibt hunderte. Ich selbst habe sowohl für meine UK als auch CH Firmen Konten bei Revolut. UK Firmen erhalten IBANs mit GB und EU respektive CH Firmen LT.
Revolut und Wise misten aber gerade ordentlich aus und haben tausende Geschäftskonten gekündigt.
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Revolut, die Russen-Bank. Viel Erfolg.
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Der Author denkt, dass Ihm eine Bank, die an einer Zahlung praktisch null Geld verdient, eine gratis Versicherung gegen dumme Einkaeufe anbietet?
Dream-on!
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Das ist der Grund, wieso wir nur Hotels buchen. Immer direkt. Wenn möglich nur mit keiner oder sehr geringer Anzahlung. Vor der Buchung werden Bewertungsplattformen und die Lage/Zustand/Infrastruktur sowie die Umgebung gecheckt.
Ich würde nie, wirklich nie einfach so tausende von Franken ins Ausland überweisen. Nach Litauen schon gar nicht.
Aber jedem das Seine. CHF 4’500 sind auch nicht für alle wirklich viel Geld. Mich würden sie reuen.
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Ich kann Ihnen nur zustimmen. Ich mache es exakt gleich.
Für den Autor habe ich ein ganz einfaches Zitat:
„Man kann es auf zweierlei Art zu etwas bringen: durch eigenes Können und durch die Dummheit der anderen.“
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Die immer stärker fortschreitende Digitalisierung wird früher oder später am zunehmenden Betrug scheitern. KI sei dank wird die bereits ansehnliche Betrugswelle immer grösser werden. Mit der Zeit wird man keinem Anbieter von irgend etwas mehr trauen können – ausser man wickelt die Transaktionen facentk face ab, wie beispielsweise beim Einkauf im Shop. Ohne Vertrauen wird die digitale (Konsum)wirtschaft zurückgehen.
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Egal wer alles in Litauen wegen der Steuergesetze residiert. Für mich ist der gesamte Ostblock ein wirt. no-go wegen Korruption und Betrug.
Ausnahmen Ungarn (bis jetzt), CSSR und Polska
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„Ungarn bis jetzt“… als hätte es in diesem Land unter Orban keine Korruption gegeben. Ungarn war diesbezüglich sogar für osteuropäische Verhältnisse eine Katastrophe. Es kann nur besser werden…
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Sie sollten mal Ihre Geografie updaten…40 Jahre hintendrein. Ausserdem sind „Ungarn, CSSR und Polska“ ein grosser Teil des „gesamten Ostblocks“ – nicht die Ausnahme. Matter.
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Gut, ihre Abneigung wird eher andere Gründe haben. Beim Stichwort „Ungarn bis jetzt“ ist so ziemlich alles klar. Aber: Ich mache seit Anfang der Corona Zeit Geschäfte in den Baltischen Staaten. Zum Teil im hochriskanten Bereich mit wenig Absicherung. Ich hatte noch nie Probleme.
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Irrtum Herr Lyner, Litauen ist eine Bananenrepublik. Ein Patient auf der Intensivstation, der nur mit Infusionen aus Brüssel und NATO-Zäpfchen aus den USA am Leben erhalten wird.
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Dann haben wir hier in der Schweiz aber auch einige Bananenkantone, die nur mit Infusionen aus dem Finanzausgleich am Leben erhalten bleiben.
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„Litauen gehört zur EU und ist keine Bananenrepublik“ 😂
Dieser Beitrag schreit nur so von Naivität.
1. Litauen ist tiefster Osten. Waren Sie mal? Leute, Architektur, Leben – back to the USSR.
2. Schaffen Sie es nicht, eine einfache Ferienunterkunft zu buchen, ohne gleich in die Seniorenfalle zu tappen? Buchen Sie doch etwas Normales. Oder bleiben Sie zu Hause? Haben Sie es nicht schön genug hier in der Schweiz? In Ihrem Alter halt ev. auf’s Internet verzichten.
3. Das Gejammere ist jedenfalls unterträglich
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Herr Lyner ihr seid doch nicht mehr 20; wie kann man so naiv sein? Seit die Kanaren eine Touristenhochburg präsentieren, sind diese fiesen Geschäfte an der Tagesordnung! Würde niemandem, nicht mal vororts, live empfehlen, etwas zu unterschreiben! Man wird permanent angemacht, mit irgendwelchen faulen Tricks; das Wichtigste, Logo nur mit der Lupe zu lesen, liest keine Sau durch! Tragisch, dass das Land nix dagegen unternimmt! Naive, bitte die Kanaren meiden!
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Man kann es immer wenden wie mal will. Tut die Bank kompliziert und möchte Daten überprüfen, wird über die Bank geschimpft. Mas sie es nicht und führt die Zahlung aus, wird sie beschuldigt. Schwierig, schwierif.
Das gleich hier immer mit UBS. Waren es 120k Mitarbeiter wird geschrieben, viel zu viel, Luftblase, zu teuer, etc. Baut sie Personal ab wird auch darauf geritten. Solche Bsp gibt es zu Hauf. Reiner Opportunismus, Boulevard.