Der Gelbe Riese erwirtschaft tiefrote Zahlen im Digitalgeschäft. Feiern tut er in seiner Medienmitteilung zum Halbjahresergebnis umso mehr.
Wegen angeblicher Nutzer-Rekorde. Das schafft die Post, indem sie ihre Statistik mit simplen Klick-Tricks nett aufhübscht.
Wenn das Geschäft harzt, müssen halt medial Rekordzahlen her.
Effektiv hat sich im Bereich „Digital Services“ im ersten Halbjahr der operative Verlust von 29 auf 40 Millionen Franken ausgeweitet.
Der Ertrag klebt bei 145 Millionen fest.
Gelb schreibt digital rot, macht jedoch kommunikativ aus Magermilch vollmundigen Rahm.
„Meine digitale Post“ zähle über 1,4 Millionen „Nutzerinnen und Nutzer“, die App sei von Januar bis Ende Juni „38,3 Millionen Mal zum Einsatz“ gekommen.
Alles glänzt, alles strahlt: Ein neues Wunder von Bern.
Auf Anfrage relativiert die Post rasch: Gezählt wurden schlicht Personen, die den Dienst aktiviert haben.
Bei den Millionen „Einsätzen“ handelt es sich um Sessions – sprich: Jedes flüchtige Öffnen der App auf dem Smartphone.
Rechnet man nach, öffnet der durchschnittliche registrierte „Nutzer“ die App alle neun bis zehn Tage; meist wohl nur, um nachzuschauen, in welchem Zeitfenster der Pöstler das Galaxus/Digitec-Päckli vor die Haustür legt.
Reale Nutzung digitaler Briefe? Verschlusssache. Die Post räumt ein: „Aktivitäten weisen wir nicht nach einzelnen Funktionalitäten aus.“
Das Prinzip ist bekannt: Bei Twint ist jeder registrierte Schweizer ein treuer Stammkunde, und beim BLKB-Millionengrab Radicant stimmte bis zum Steckerziehen auch alles – ausser der Ertrag.
Noch peinlicher wird es beim Hofberichterstatter SRF. Aus den 630000 Personen, die laut Post den digitalen Briefempfang lediglich in der App freigeschaltet haben, bastelte das Newsportal des Schweizer Fernsehens prompt die Aussage:
„630’000 liessen sich ihre Briefe inzwischen rein digital zustellen.“
Aktivieren heisst noch lange nicht digital zustellen. Das ist etwa so, wie wenn Pierin Vincenz eine Spesenquittung aus dem fröhlichen Zürcher Nachtleben als strategischen Kundentermin verbucht.
Die Frage nach den Gründen für die faktenfreie Schönfärberei liess die SRF-Redaktion unbeantwortet.
Kein Kommentar ist auch eine Antwort. Hauptsache, die gelbe Scheinwelt glänzt – während die Millionen im digitalen Schredder landen.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Post wollte mich nicht mal als Laufbursche dabei sind die verpflichtet auch sehr kognitiv eingeschränkte zu beschäftigen.
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Kopf hoch, selbst die Post braucht manchmal ein paar Jahre, um echtes Potenzial zu erkennen.
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Ist diesen beiden Politclowns bewusst dass mindestens 90 Prozent ihres Gehalts via Steuern von genau denen kommt die sie so gerne kritisieren? An ihrer Stelle würde ich auf das Geld verzichten.
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„wie wenn Pierin Vincenz eine Spesenquittung aus dem fröhlichen Zürcher Nachtleben als strategischen Kundentermin verbucht.“
Für die Escort Dame war das ein strategischer Kundentermin. Zum Glück kann die Post nicht untergehen. Dafür steht der liebe Steuerzahler ja gerade.
Hab von der Post die Paketpreise für 2027 erhalten. Die Preiserhöhung heisst jetzt Servicebeitrag und beträgt 2.5%. Sie dient dazu mir ein optimales Kundenerlebnis zu gestalten. OK. Kreativ sind die zumindest noch.
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Kein Wunder, mit so einem völlig unfähigen, branchenfremden, fürstlich entlöhnten SPler an der VRP-Spitze passieren solche Katastrophen und Pleiten.
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Bei alldem wird man noch zu einer Swiss-ID vergewaltigt..fragwürdig
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Jeder hat gewusst, dass es nicht gut kommt mit Levrat.
Söihaefeli Söideckeli halt.
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Als nächstes wird wohl Wermuth der Chef von SRF.
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Das ist an der Grenze des Unerträglichen – dieser Text. Wie nennt sich so was? Mit Journalismus hat es wenig zu tun. Und zum Sachverhalt möchte ich erwähnen, wer innovativ ist, kann auch scheitern.
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Spielt keine Rolle. Verluste werden sozialisiert (A-Post wird nur noch einmal pro Woche ausgeliefert und kostet neu 2 Franken pro Gramm und Brief, B-Post geht direkt ins Altpapier) und Gewinne gehen an die lechzenden und sabbernden Politiker in Bern. Das nennt man Service Public!
Die Schweizer hatten es an der letzten Abstimmung darüber selbst vergeigt.
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Der von der Post propagierte „digitale Brief“ ist wohl eine der dümmsten Kreationen der Neuzeit.
Anstatt dass simple E-Mails verwendet werden (bei Bedarf gerne verschlüsselt), stellt sich die Post vor, physische Briefe zu öffnen (!?), diese frischfröhlich zu scannen (Hallo Postgeheimnis?) und dann irgendwie dem Empfänger zuzustellen. Ein Riesenzirkus als verzweifelter Versuch, ihren schwindenden Marktanteil zu retten.
Kein Science-Fiction-Regisseur würde es wagen, so ein irres Szenario für einen Film zu verwenden, aber bei der Levrat-Post ist nichts unmöglich.
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Erstaunlich, dass mit so einem erfahrenen Spitzenmanager wie VRP Levrat die Post nichts auf die Reihe kriegt. Ein linker Laferi der nicht liefert mehr.
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Die Post ist zu einer absoluten Allotria-Bude verkommen. NULL Service Public. Nur noch eine Geldquelle für den Bund.
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Vielleicht sollta mal Jemand den Post-Häuptlingen sagen dass die zukünftige Rolle der Post nicht bei der Kommunikation liegt, das können Email et al besser und schneller, sondern darin physische Güter von A nach B zu bringen.
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Früher war doch nur Postnetz derjenige Bereich, der defizitär wirtschaftete? War auch verständlich. Früher KS heute DS bringt seit ca. 10 Jahren keinen ehrlich messbaren Nutzen für die Mehrheit der Kunden. Kein Wunder, wurden in den vergangenen Jahren viele Firmen (zu) teuer gekauft, ohne eine verständliche und kommunizierbare Strategie zu haben. Integriert wurde praktisch nichts. Es wundert mich zunehmend dass DS und die Führungscrew einfach so weitermachen können. Das fällt dann rasch dem neuen CEO auf die Füsse.
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Post und Swisscom bieten längst keinen Service Public mehr. Sie befriedigen nun noch die Geldverprasser-Süchte gestrandeter Politiker.