Das rote Imperium bebt. Ein Schlag, wie ihn keiner erwartete.
Neue Chefs mit Grossbanken-Stallgeruch, altgediente Leiterin herausgekickt. Und 180 Jobs weg.
Alles aufs Mal: Das gab’s bei Raiffeisen noch nie.
Abgefeuert hat den Torpedo Gabriel Brenna. So heisst der CEO der zweitgrössten Schweizer Bank, der seit Anfang Jahr das Kommando hat.
Brenna stammt von der Liechtensteinischen Landesbank, er hat dort Projekte in den Sand gesetzt.
Bei der Raiffeisen will er jetzt offensichtlich keinen Stein auf dem anderen lassen. Die Leute zittern: Überlebe ich? Trifft es mich?
„Maximal werden bei Raiffeisen Schweiz bis zu 180 Stellen von einem Abbau betroffen sein“, schreibt die Bank heute früh.
Brenna will sparen. Den Gewinn hochschrauben. Der ist mit über 650 Millionen im ersten Halbjahr eindrücklich.
Plus 19 Prozent. Fast ein Fünftel mehr.
Dem neuen Boss zu wenig. Er schlägt um sich. Raus mit den Faulen.
Selber hat er sich ein Luxus-Büro bauen lassen. Einen kleinen Palast – so wie Pierin Vincenz einst.
Die Allüren geben zu reden. Kaviar und Krümel.
Das erste Opfer – noch vor allen Kleinen, die Panik haben – ist eine Grosse. Helen Fricker.
Ausgerechnet eine Frau.
Fricker fliegt. Brenna will die Managerin, die seit 2020 in der Raiffeisen Schweiz „Services“ geleitet hat, nicht mehr bei sich.
Der Entscheid ist brisant. „Services“ ist jener Bereich, der für die unzähligen Raiffeisen-Banken verstreut übers ganze Land zur Stelle war.
In der letzten Reform des ganze Genossenschafts-Reichs wollten diese unbedingt ein solches Departement.
Jetzt streicht der neue CEO den Bereich. Mir-nichts-dir-nichts. In Eigenregie.
Die Raiffeisen-Banken hätten noch nicht grünes Licht dazu gegeben, sagt eine Quelle.
„Brenna führt absolut zentralistisch“, so die Auskunftsperson.
Neben Helen Fricker muss auch Roland Altwegg sein Büro räumen. Fünf Jahre lang war er Chef Produkte und Investment Services.
Altwegg ist ein Raiffeisen-Urgestein. Er und Fricker seien die zwei Letzten in der Geschäftsleitung, die noch wüssten, „wie die Raiffeisenbanken funktionieren“, meint die Auskunftsperson.
Beide sind weg. Dafür holt Brenna einen Manager der gecrashten CS, wo er sich um die Billigbank CSX gekümmert hatte. Patrick Lehner.
Nach der Übernahme durch die UBS verschwand Lehner schnell von der Bildfläche.
„Seit November 2023 ist er als Partner bei der Boston Consulting Group tätig, schreibt die Raiffeisen.
Das gefällt CEO Brenna. Der hat selber einst bei McKinsey seine Sporen abverdient. Und wie der neue Lehner hatte auch Brenna and der ETH studiert.
Akademiker statt Praktiker. Philipp Ackermann, die letzte zentrale Personalie im Donnerhagel von heute, darf definitiv Firmenkunden und Handel leiten.
Den Posten hatte er seit 2025 nur interimistisch; offenbar musste die Raiffeisen Ackermann auf Herz und Nieren prüfen. Erst jetzt, nach langer Zeit, befand sie ihn für fit and proper.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
So kennen wir Gabriel aus der Landesbank. Management by xls-sheets. Impact egal. Es müssen einfach genügend Ressourcen für seine Schaufensterprojekte freigeschaufelt werden. Hauptsache ER glänzt. In der Landesbank sind wir dankbar, dass dieser Selbstdarsteller geegangen ist.
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alle Banken sind Bankrott ohne Ausnahme. Dieyhaben sich alle verzockt und zwar mit Kredite , Hypos und den Amis – BlackRock.
Rettet euer Geld, kauftxGomd und Silber, auch 2% der UBS sind nutzlos …. Inflation – Deflation – und was noch alles hinzukommt bis hin zu Depression.
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Die betreffonen Raiffeisen Mitarbeiter können bald am Stammtisch in der Villa Germania mit ihren CS Kollegen eine Jass klopfen.
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Raiffeisen: ca. 12’000 Vollzeitstellen – 180 Mitarbeiter werden entlassen oder frühpensioniert! … noch Fragen?
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Wann haben sie eigentlich dich in die Wüste geschickt? Muss sehr lange her sein..😂
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Willkommen im neuen roten Imperium: Gewinn plus 19 Prozent, 650 Millionen im Halbjahr – und trotzdem 180 Leute raus.
Das nennt man heute offenbar Führung.
Früher war Raiffeisen eine Genossenschaftsbank mit lokaler Nähe, Bodenhaftung und Leuten, die wussten, wie die Banken draussen im Land ticken. Jetzt verschwinden genau diese Leute aus der Geschäftsleitung. Dafür kommen CS-, BCG-, McKinsey- und ETH-Geruch in die Teppichetagen.
Man kennt das Drehbuch: Zuerst heisst es Strategie, dann Effizienz, dann Transformation. Am Ende stehen weniger Menschen, mehr Zentralismus, mehr Berater-Sprech und
Sobald man die Kultur eines Unternehmens zerstört, zerstört man das Unternehmen.
Die Raiffeisen als Investment Bank mit Office in Dubai, Singapur und New York. Cool.
Dabei werden Schweinebäuche in Chicago gehandelt. Die Bauernbank geht global. Dank CS Top Shots unter Crack.
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Wer die Angestellten der CS implementiert, implementiert auch das Risiko. Das Bonus scheffeln und Risiko eingehen ist bei den CS Angestellten über die vielen Jahre ins Blut übergegangen.
Es hat einen Grund, dass die CS hops gegangen ist.
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Bro, heute keinen Termin beim
IV-Eingliederungsberater bist wohl ein aussichtsloser Fall..😂
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Es ist klar, dass ein ex-McK nichts anderes kann, als Stellen abzubauen und Leute zu entlassen. Das kennen wir ja zur Genüge von Körner et al.
Brenna wird in 18 Monaten Geschichte sein. Der VR wird ihn rauswerfen müssen, um den sich jetzt aufbauenden Aufstand von der – Geld verdienenden! – Basis wieder in den Griff zu bekommen und um letztlich selbst zu überleben.
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Es hat genügend Stellen für die Banker.
Im Grossraum Winterthur suchen sie noch immer Spargelstecher. Der FC Zürich hat noch immer nicht alle Stammspieler. Der Clown Sanuk beim Bellevue sucht noch einen Assistierten.
In der heutigen Zeit sollte man sich für nichts zu schade sein.
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Leider habe ich keinen Masters Abschluss und bin Ü40, denke der Clown wird mich nicht einstellen.
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Heute keinen Termin beim
IV-Eingliederungsberater?
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war wohl klar, dass ein neuer CEO seine eigenen Ideen und Leute platziert. verstehe den Aufschrei nicht ganz, ein bisschen Bewegung tut gut, sonst wird man träge
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Wenn‘s knallt, fliegen alle Vögel auf der Telefonfreileitung auf. Nach kurzer Zeit nehmen sie ihren Sitz auf der Leitung wieder ein. Einfach an einer anderen Stelle. Und der Spuk ist vorbei. Viel Lärm um nichts (in der Wirtschaft nennt sich dies Umorganisation).
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Die handelt es sich aber nicht um Vögel, sondern um gemeine Fleischkäsemasse.
Aber die Metapher gefällt mir.
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Diese elende Bauernbank braucht niemand zwingend. Weder ehem. Angestellte noch Kunden…
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Der Wasserkopf St. Gallen ist sowieso zu stark aufgebläht. Dass alte Seilschaften von der Pierin s Zeit durchschnitten werden, (Altwegg), haben die Nachfolger verpasst. Da gibt es noch der Eine oder Andere, die immer noch an den Lippen von Vinzenz hängen. Entlassungen sind nie schön. Aber eine Zentrale, wie die Raiffeisen es in St. Gallen eben ist, kann eine Schlankheitskur ertragen. Die Raiffeisen-Genossenschaften, verteilt an der Front, machen seit je her, das Geld und halten die Kontakte aufrecht zu den Kunden in ihren Dörfer. Das sind die tragenden Säulen.
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Das Peter-Prinzip schlägt auch bei Raiffeisen zu.
Will man ein System nachhaltig schädigen oder zerstören, dann tut man das am besten von Innen und dort von Oben. Als Beschleuniger wirken enge Vertraute, idealerweise mit möglichst viel Consulting Erfahrung.
Dieses schamlose Treiben auf GL-Stufe schauen die noch minder befähigten Verwaltungsräte zu. Selbst wenn das gut gemeint sein sollte – woran man begründete Zweifel haben darf – so ist das absehbar nicht gut gemacht.
Jedoch, niemand gebietet Einhalt – zumindest bisher. Schauen wir mal wie die einzelnen Genossenschaften reagieren.
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Es ist schon längere Zeit bekannt, dass der New World Order Banken, welche regional funktionieren, ein Dorn im Auge sind. Vorallem die Raiffeisenbank. So lässt sich verstehen, dass ausser Lukas Hässig kaum ein Schweizer Main Stream Medium über die damaligen Machenschaften von dem damaligen Raiffeisenchef berichtet hat. So einen wollte man haben, genau so einen. Der am Effizientesten hilft. diese Bank abzuschaffen. Von der Spitze her. Steuert Brenna dem entgegen, oder ist er der nächste Repräsentant dieser Raiffeisen Abschaff Strategie. Man wird es sehen.
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Menschen und Schweizer Arbeiten dort mit viel Herzblut. Schade, aber es gilt:
1/3-Regel: Ein neuer CEO hat bei einem Führungswechsel typischerweise Spielraum, sein Team neu aufzustellen. Bis zu „einem Drittel personelle Veränderungen“ werden vom Verwaltungsrat häufig noch als normaler und tolerierbarer Teil einer Neuausrichtung angesehen. Darüber hinaus gilt der Austausch eher als aussergewöhnlich weitgehend.
Das wäre jedoch sein Team also unmittelbar in seiner Nähe und nicht querbeet ein. Der Mann ist am falschen Ort.
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Für das Sparprogramm ist aber primär Finanzchef Christian Poerschke verantwortlich, der die Kostenprobleme (Cost-Income-Ratio) identifiziert und den Stellenabbau initiiert hat. Brenna trägt als CEO die Gesamtverantwortung, ist aber nicht der alleinige Treiber der Massnahme. 180 von rund 13’000 Stellen entsprechen etwa 1,4% der Belegschaft.
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Zuviele Banken machen zuviel falsch. Viel Rauch um wenig Erfolg. Lassen sich von Schaumschlägern blenden.
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Akademiker statt Praktiker…weit hergeholt. Welche Bank hat Praktiker an der Spitze?
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Die Bauernbank nimmt mich nicht mal als Laufbursche.
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Nur 180?!? Das kann ja nur ein Scherz sein! 😛 😀
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Nun weiss jeder warum die Spesen immer teuerer werden. Die Bankster wissen wie….
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wirklich spannend bleibt die Frage, was genau jetzt neu sein soll. Alles was bisher in den Interviews gesagt wurde, ist ein alter Hut und klingt nach 0815 copy paste aus einem verstaubten Management-Handbuch. Der Ton wird sich ändern und vielleicht auch die Offenheit der Mitarbeiter kritisch und ehrlich aufzuzeigen, was nicht läuft. Vielleicht ist das ja auch gewünscht. Oder es wird einfach mal ausprobiert wie reagiert wird, als Vorbereitung auf was ganz Grosses. Ist schon gut, dass den Leuten klar wird, dass geliefert werden muss, nicht nur die Freizeit optimiert werden kann.
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Endlich wird in dieser inkompetenten Hausfrauenbank endlich ausgemistet.
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So wie in der Neuzeit gelebt (auch bei Mobiliar, Coop, Migros etc.), ist die genossenschaftliche Rechtsform der Kapitalismus im Schafspelz. Welcher durch explizit auf Gewinnmaximierung gepolte Manager/-innen und deren Entourage ohne Eigenrisiko und Rücksicht um- und durch gesetzt wird. Oft mit nur sehr kurzfristigem Erfolg.
Nach Migros‘ Gottlieb Duttweiler sel. werden jetzt auch die Sorgenfalten bei Friedrich Wilhelm Raiffeisen sel. und dem grossen Pionier und Schweizer Gründer der ersten Raiffeisenkasse in der Schweiz, Pfarrer Johann Evangelist Traber sel., stetig grösser.
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Recht hat Brenna, ich kenne ihn persönlich, Raiffeisen mit 760 Geschäftsstellen – Ende 2016 noch 1000 – prophezeite damals dass 400 bis 500 gestrichen werden, credo verbleiben noch mind 160 welche die Pforten noch schliessen werden, von den in 2008 4400 Bankenstandorten sind es heute noch 2300, in 3 Jahren verbleiben gem. SNB noch max 1700 bis 1800 – viele in dieser Branche haben von Private Banking NULL Ahnung, 90 % sind verdammt Struckies und Fonds den Kunden abzuspitzen und für das verdienen diese RM mind. 50 % zuviel.
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Die Grundidee einer Genossenschaft lautet «Hilfe zur Selbsthilfe» und nicht, Mitarbeitende zu entlassen, obwohl ein Gewinn von CHF 650 Millionen erwirtschaftet wurde.
Das wirkt auf mich wie das Handeln jemandes, der primär seinen Bonus maximieren möchte und dabei das Risiko eingeht, das Unternehmen langfristig an die Wand zu fahren.
Vielleicht sollte jemand Frau Karin Keller-Sutter bereits jetzt darauf hinweisen, vorsorglich Rückstellungen zu bilden.
Einfach nur traurig.