Paul McEwen zeigt sich auf seinem LinkedIn mit offenem, weissen Hemd und gepflegtem angegrauten Bart.
Ein waschechter Senior. Wie sein Titel: Global Head of Technology Services bei der UBS. Es handelt sich um eine der zentralen, weltweiten „Rollen“ innerhalb des Finanzkonzerns.
Insbesondere jetzt, im ganzen KI-Sturm. Wenn es den Amerikaner je gebraucht hat, dann in diesen Zeiten.
Doch just da verschwindet McEwen. Die Mannschaft erfuhr am Donnerstag von seinem Abschied.

Dieser erfolgt in Windeseile. Am Mittwoch hat McEwen seinen Letzten bei der UBS.
Was ist passiert? Die Medienstelle der Grossbank liess eine Anfrage bis jetzt unbeantwortet. Damit bleibt auch offen, ob es einen Nachfolger für den hochbezahlten Job gibt und wer das ist.
McEwen war ein UBS-Comeback-Man. Nach Stationen bei den US-Grossbanken Citi und JPMorgan wechselte er ein erstes Mal zu den Schweizern.
Ab 2014 kümmerte sich McEwen für die „Infrastructure services“, die er als Global Head ab 2017 leitete.
Dann, im 2021, zog es ihn zurück zu einer amerikanischen Bank, diesmal Wells Fargo. Nach wenigen Monaten hatte er dort genug.
Back to UBS, so der Entscheid. Und wie: Im Sommer vor 5 Jahren kürte ihn die helvetische Nummer 1 zu ihrem obersten IT-Infrastruktur-Chef. Einsatzort New York.
Als neuer Big-Boss im ganzen Tech-Bereich der UBS sorgte McEwen für Headlines mit seinem Quali-Verhalten. Bis zu 30 Prozent seiner Unterstellten erhielten 2024 das Verdikt „Need Focus“.
Die miserable Einstufung habe zum Ziel, im Personal auszumisten, meinte damals ein Insider. Zudem wolle der Spitzenmann Platz schaffen für „Cracks“ der übernommenen Credit Suisse.
Die „alten“ UBSler wären „General“ McEwen ein Dorn im Auge, hiess es. In dieses Bild würde passen, was schon früher zu reden gegeben hatte.
In der UBS-Informatik hatten sich mehr und mehr Spezialisten von Wells Fargo eingenistet. Einer von ihnen war Tim Dawson, dessen berufliche Wege sich wiederholt mit jenen von Chef McEwen kreuzten.
2023 allerdings war Dawson überraschend Geschichte. Als „Group Chief Information Security Officer“, kurz CISO, verschwand der Australier so schnell, wie er zuvor aufgetaucht war.
McEwen verlor kein Wort darüber. Selber blieb er von der Dawson-„Pleite“ unberührt – ein Untouchable, wie es den Anschein machte.

Selbst als vor Jahresfrist mit Mike Dargan der oberste Informatiker vom UBS-Tanker sprang, um bei der Neobank N26 das operative Ruder zu übernehmen, blieb McEwen in Rang und Würden.
Umso mehr gibt heute sein abrupter Abgang zu reden. Noch vor einem Monat deutete nämlich nichts auf ein schnelles Aus des Tech-Topshots hin. Auf LinkedIn meinte dieser:
„The more capable our systems become, the more important it is that we hold on to what makes us human: creativity, curiosity, judgment, and the ability to navigate uncertainty.“
Keinerlei Hinweis auf eine persönliche Veränderung, auch nicht leise zwischen den Zeilen. Doch seit Donnerstag weiss die halbe Bank, dass McEwen in 3 Tagen Geschichte bei der UBS ist.

Regie führen könnte Beatriz „Bea“ Martin. Die von UBS-CEO Sergio Ermotti in einflussreiche Stellung als potenzielle Nachfolgerin für den operativen Spitzenjob beförderte Spanierin leitet seit diesem Jahr das ganze Backoffice.
Zu diesem gehört als zentraler Teil die Informatik und dort der Bereich IT-Infrastruktur von Paul McEwen. Super-Woman Martin hatte den Auftrag von Ermotti, die Kosten zu zerschlagen.
Neuerdings würde Martin ganz auf KI setzen – mit Artificial Intelligence liess sich jedes Problem so schnell wie nie lösen; Manpower sei zunehmend irrelevant.
So jedenfalls wird ihr Tun UBS-intern kommentiert. Dazu würde zumindest eine andere Aussage von McEwen in dessen letztem LinkedIn-Post an die Adresse einer Crew passen:
„(D)o the work that needs to be done to support the shift to AI-native and build that mindset, absolutely … just don’t forget about what it means to be human in the process.“

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
So ziemlich jedes Team in Technology Services war letzte Woche in Apero-Stimmung.
Endlich ist die Schreckensherrschaft vorbei.
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Sein KI-Agent hat alle Stellen analysiert und ihn als einziges überflüssiges Human-Item identifiziert und entlassen. Nachfolger wird der KI-Agent.
Kann passieren, wenn man die KI nicht im Griff hat.
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Wer andern eine selbst hinein.
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Habe neulich einen ki gesteuerten roboter im iTunes gesehen der seinen genauer übelst verprügelt hat. Da hat dieser Typ ja direkt noch Glück gehabt.
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Erbauer nicht genauer
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Was doch die KI alles fertigbringt, ist gar schneller als das HR und deren Information. Überschlagen sich jetzt die Ereignisse und niemand weiss, wie sie zu stoppen sind?
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Die Braut wird für den Verkauf ins Ausland aufgehübscht.
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Abspringende Top-Shots wissen meist vor allen anderen, wann ein Erdbeben kommt, das bedeutet für die UBS nichts gutes.
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Mit Frauenpower und harten Ellbögen und Bandagen pushed sich Bea in den Olymp, um den lahmen Ermotti bald zu beerben
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Die UBS hat bald niemanden mehr zum entlassen
Die Martin scheint eine KI gefunden zu haben welche Überflüssiges effizient entfernt.
Kann sich der Schweizer Steuerzahler diese mal kurz ausleihen und bei Bund/Kantone/Gemeinden einsetzen?
Im Gegenzug ist es mir dann auch egal wenn Ermotti für seine UBS gar kein Eigenkapital hat.
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Das Problem der UBS ist die IT, besser gesagt das Management der UBS. Es wird so laufen, dass die UBS Leute mit AI ersetzen wird. Damit werden sie keinen Erfolg haben, weil durch AI die Probleme des Managments nichts gelöst werden. Wenn das Management durch AI ersetzt würde, könnte man von einem Erfolg sprechen. Je mehr IT, desto mehr Probleme. Ich glaube nicht daran, dass die UBS reformierbar ist bzw. das Managment sich ändern wird.