Diese Woche ist grosses Stelldichein der europäischen Herz-Koryphäen in Barcelona: 40 Jahre-Jubiläum der besten Cardio-Chirurgen des alten Kontinents.
Heute gehts los, am Samstag ist Schluss. Zum Finale steht auch Francesco Maisano auf der Bühne – ausgerechnet der Ex-Chef der Zürcher Herz-Chirurgie bis 2020.
In Maisanos Zeit am Unispital Zürich (USZ) verloren 70 Patienten ihr Leben; andernorts hätten sie überlebt, befand eine externe Expertengruppe im Frühling.

Unter Maisano geriet die Klinik aus dem Lot. Er selbst implantierte sein eigenes Produkt, das Cardioband.
Mit diesem wurde der Italiener Millionär. Die Zürcher Staatsanwaltschaft ermittelt.
Bei Maisanos Comeback im gleissenden Scheinwerferlicht an der Costa Brava spielt dessen Nach-Nachfolger eine wichtige Rolle. Omer Dzemali.
Der hochgelobte Herzchirurg hatte vor 4 Jahren die USZ-Klinik von Paul Vogt übernommen. Vogt hatte davor in seinen 2 Jahren das „Ausbluten“ unter Maisano gestoppt und die Herz-Chirurgie auf sichere Beine gestellt.

Dzemali war für die Samstags-„Show“ von Maisano als „Panelist“ eingeplant, zusammen mit einem Crack aus Singapur.
Mit seiner Aufwartung rehabilitiert Dzemali den umstrittenen Maisano aus Sicht des wichtigsten Zürcher Spitals. Er tritt nicht als Privatperson auf, sondern als Chef der Herz-Chirurgie.
Maisano kommt das zupass. Der Mailänder versucht seit längerem, mittels Auftritten wie am Barcelona-Kongress von dieser Woche sowie Publikationen sich in der „Szene“ seinen Ruf als Kapazität zurückzuerobern.

Auf Anfrage reagierte Dzemali zunächst nicht. Danach schickte die USZ-Mediensprecherin ein langes Statement.
„Prof. Omer Dzemali wird am EACTS-Kongress in Barcelona teilnehmen. Der Kongress gehört zu den wichtigsten internationalen Fachveranstaltungen der Herz- und Thoraxchirurgie.“
„Für das von Ihnen angesprochene Panel war Prof. Dzemali bereits zu einem Zeitpunkt angefragt worden, als dessen weitere Besetzung noch nicht feststand. Er wird an diesem Panel nicht teilnehmen und Barcelona bereits vor dessen Durchführung verlassen.“
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So ein Skandal wäre in 3/4 der Länder der Welt undenkbar. Und in 2/4 der Lübder der Welt äussert unwahrscheinlich. Die Schweiz kann sich für diese „Leistung“ auf die Schultern klopfen.
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Lass mal dein Oberstübchen gründlich untersuchen!
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Omer Dzemali ,mit Uni „Abschluss“ in Sarajevo, nein Danke!
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Gewusst wie…
Da hätte ich null vertrauen!
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Wenn Sie seine Vita gelesen hätten, würden Sie wissen, dass er in DE studiert hat;) Er ist ein Macher, nicht so ein Stammtischschnurri wie Sie und viele hier..
Die Schweiz hat das beste Gesundheitssystem der Welt. Zumindest für die Aerzte.
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Wie kommt ein Albaner in einen Spital und dies nicht als Patient?
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Wer ist der Panelist aus Singapur bitte?
Nicht dass die Cardiobaender hier noch benutzt werden.
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Der war auch in einem Skandal verwickelt vor Jahren. War in Zürich und dann ganz schnell weg. Der hat zahlreiche Publikationen als neu veröffentlicht mit den gleichen Ergebnissen. Das kam raus, und Publikationen wurden zurückgezogen. Kurzer Aufschrei, ab nach Asien. Jahre später, weiter als ob nichts gewesen wäre. Während andere sich ein Jahr abmühen korrekt zu publizieren, machte dieser Typ im gleichen Zeitraum 4 Publikationen (immer das Gleiche) und keiner merkte es, wurde Professor etc. .eigentlich ein No-go, aber null Konsequenzen
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Unfassbar. Maisano und seine Handlanger versuchen so weiter zu machen als ob nichts. Nunja, was bleibt Ihnen anderes übrig. Der weitere Skandal im Skandal, das andere das zulassen und dabei zuschauen, USZ, Staatsanwaltschaft etc über Jahre. Man lässt gewähren, was hat Maisano da wohl in der Hand?!
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Die ZürchernStaatsanwalt ermittelt , soll das ein Witz sein .
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Das ist skandalöser als es vielleicht für mache klingt. Da sollte der Schritt zur Normalisierung werden als ob nichts geschehen wäre. Lachend gemeinsam auf der Bühne, wenn das jetzt nicht schon vorher „entdeckt“ worden wäre. Und nun das schnelle zurückrudern, wie peinlich
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Jetzt schlagen alle Herzen höher. Ausser die 70; die gucken aus der Rüebliperspektive zu.
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Die jetzige Führung hat das USZ null im Griff! Es geht weiter wie bisher. Und Zickli ist wieder mal am Tauchen, teilte sie gestern noch mit auf LinkedIn. Missstände jahrelang ignorieren, dann nochmal eine Untersuchung ,es war doch ein Disaster mit Maisano, aber jetzt ist schon gut. Back to daily work. Es muss dort endlich aufgeräumt werden.
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Sieht man wieder wie tief die Ansprüche von „Koryphäen“ sind. Wann steht Maisano eigentlich vor Gericht, wird verschleppt oder den 70 Toten respekt verschafft?
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Die sind völlig entkoppelt und ausser Kontrolle am USZ, da helfen auch nicht teure Untersuchungen, Medienberater und Anwälte. Und der jetzige Klinikdirektor Dzemali wollte nur in die Position und macht dafür alles mit.
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Wenn Dzemali an diesem Panel mit M. teilgenommen hätte, wäre es ein Verrat an den 70 Herz-Toten am USZ gewesen.
Es ist jedoch gut möglich, dass die definitive Zusammensetzung am Panel noch nicht bekannt war bei seiner Zusage.