Die Alkoholabstimmung im Juni 2022 bewegte die Gemüter. Die Migros wollte endlich Wein verkaufen.
Das Thema ging über den Detailhändler hinaus. Das Blaue Kreuz, Sucht Schweiz und die EVP warben mit Inseraten für ein Nein.
Die 2,2 Millionen Genossenschafter untersagten der Migros schliesslich mit über 75 Prozent Nein-Anteil, Alkohol zu verkaufen.
Interessant für die Zukunft ist die Stimmbeteiligung von damals.
In vier Genossenschaften gingen weniger als 25 Prozent an die „Urne“. Im Tessin waren es 22,6 Prozent, in Genf 22,3 Prozent.
Die Hürden bei der Migros sind hoch, wenn’s ans Eingemachte geht: Für eine Änderung der Statuten muss in allen 10 Genossenschaften mindestens jeder Vierte abstimmen.
Die Migros steht darum vor einer unlösbaren Frage:
Wenn schon bei der emotional geführten Alkoholabstimmung so wenig mitmachten, wie soll es dann Mitte 2027 klappen?
Dann will die Migros eine Gruppengenossenschaft aus ihren zehn einzelnen Genossenschaften bilden. Was aber juckt das die Kunden?
Für sie ändert sich mit dem Zusammenschluss wenig, wie die Migros immer wieder betont. Den regionalen Käse soll es auch weiterhin geben. Langfristig vielleicht etwas günstiger.
Und sie versichert: Regionalräte sollen die Schweizer Vielfalt im Gestell sichern. Auch hier: Wen interessierts? Gelockt wird neuerdings mit einer Gewinnbeteiligung für jeden Genssenschafter.
Die wahre Hamelnflöte packt der orange Riese jetzt aus. Wer abstimmen geht, kriegt eine Abstimmungsschokolade, schreibt die Medienstelle.
Im Ernst? „Ob es darüber hinaus weitere Anreize geben wird, ist noch nicht entschieden.“
Die Migros will die Sache irgendwie durchboxen, Wenn zu wenig mitmachen, soll die Abstimmung einfach wiederholt werden. Dann will man die Tessiner oder Genfer noch besser überzeugen. Vielleicht mit Vermicelles.


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Die Migros hat schon e-mails versendet und fordert die Genossenschafter auf abzustimmen und ja zu stimmen. Die haben wohl richtig internen Gegenwind…
Und wenn es nicht klappt, würgt man weiter daran rum? Dann war’s dann halt mit der Migros…
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Ich bin gegen Schmiergelder. Nur in einem einzigen Fall kann ich eine Ausnahme tolerieren:
– die Schmiergelder sind an mich gerichtet
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Dabei sind doch sonst alle immer für Wettbewerb und damit es so bleibt gibt es gar Kartelbehörden. Wettbewerb in allen Lebenslagen, Verursachergerechte Kosten, Eigennutzmaximierung zum Wohle aller… wer kennt sie nicht die neoliberalen Dogmen die schon manchen ruiniert haben. Was also soll nicht gut sein an mehreren Genossenschaften wenn doch erst Vielfalt neues bringt?
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ist wahrscheinlich an einem Nein interessiert.
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Ich gehe nur stimmen, wenn es eine Tafel Lindt-Schoggi gibt.
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Es ist einfach nicht mehr zeitgemäss. Und mühsam, wenn man nach einem Migros Einkauf noch in den schmuddligen Denner muss. Vor allem, da es dort noch schlechten Wein gibt.
Coop hat Migros schon mit dem Treueprogramm überholt, es wäre ein ziemlicher Rückschritt.
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Migros ist, bis auf Food und ein paar wenige Dinge, schon lange zum China Reseller geworden. Schaut euch mal im Non Food bereich um.
Warum soll ich diese Produkte bei Migros zum xfachen Preis kaufen?
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Ha Ha Ja
Nold hat angerichtet: One Dutti soll Tutti Frutti kaschieren.
Schoggiguss muss fehlende zukunftsorientierte Strategie und interne Hahnenkämpfe kaschieren.
Wohl bekomms, Migroschinder.
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Darf man eigentlich besoffen bei der Migros einkaufen? Frage für einen Freund!
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Das ist Demokratie mit klaren Regeln.👍
Leider gibt’s heutzutage viel Desinteresse. Dann gibt’s nichts zu jammern wenn nichts passiert.
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Globus ist schon Thailändisch. Migros wird es bald auch.
Der Laden gehört ins Ausland verkauft.
Neben Aldi und Lidel ist der Migi überflüssig wie Winterkleider in Thailand.
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Also wenigstens keine Gratisbratwurst für die Würste!
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Mit Speck fängt man Mäuse.
Also für jeden Genossen 1 Kilo Speck gefälligst.
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Ich stimme für die Fusion und hole mir die Schoggi.