Mittwoch, 28. Oktober 2026
Die Märkte bleiben rund um den Fed-Entscheid abwartend. Laut NZZ reagieren die Aktien kaum auf den Entscheid.
Die Wall Street schliesst nach dem Fed-Entscheid leicht im Plus, der Nasdaq 100 gewinnt 0,55 Prozent. Oracle legt laut AWP um mehr als zehn Prozent zu.
Die Alphabet-Aktie bricht laut Investing.com nachbörslich um 6,5 Prozent ein. Der Gewinn liegt unter den Erwartungen. Microsoft steigt laut Investing.com nachbörslich auf ein Rekordhoch.
Die Fed belässt den Leitzins bei 3,75 bis 4 Prozent, zwei Mitglieder stimmen für eine Anhebung. Fed-Chef Warsh kündigt an, dass sich 2027 eine Sitzung ohne Zinsentscheid nur der Strategie widmet. Ökonomen von Commerzbank und VP Bank erwarten laut AWP im Dezember eine Zinserhöhung. Der Euro kostet laut AWP kaum verändert 0,9244 Franken.
Der SMI schliesst 0,11 Prozent tiefer bei 14'581 Punkten, Logitech verliert 10,8 Prozent. Vorbörslich war der SMI 0,33 Prozent tiefer gestellt. Der SMI eröffnete 0,55 Prozent tiefer, Sandoz fiel 5,6 Prozent. Das berichtet AWP via cash.ch.
Der EuroStoxx 50 steigt um 0,05 Prozent, Adyen bricht um 13,4 Prozent ein, Stellantis gewinnt 15,4 Prozent. Die EZB entscheidet am Donnerstag.
Brent kostet 115,41 Dollar, meldet AWP via cash.ch. Der europäische Gaspreis steigt auf mehr als 100 Euro, meldet das Handelsblatt. Laut Kpler sinkt die Ölausfuhr durch die Strasse von Hormus auf 48 Prozent.
Weiteres: Der Leitindex in Tel Aviv fällt nach der Israel-Wahl um drei Prozent, die Deutsche Bank führt den Dax an.
Meldungen
Alphabet-Aktie rutscht laut Handelsblatt nachbörslich um zehn Prozent ab, der Gewinn enttäuscht
Die Aktie des Google-Mutterkonzerns Alphabet bricht laut Investing.com zunächst nachbörslich um 6,5 Prozent ein. Laut Handelsblatt rutscht sie später um zehn Prozent ab, der Marktwert sinkt um fast 400 Milliarden Dollar. Grund sind laut Handelsblatt die hohen Ausgaben. Laut Investing.com liegt der Gewinn unter den Erwartungen. Er überschattet das starke Wachstum im Cloud-Geschäft. Im regulären Handel hatte Alphabet laut AWP noch zugelegt. Microsoft steigt laut Investing.com nachbörslich auf ein Rekordhoch, getragen vom Cloud-Geschäft Azure.
Wall Street schliesst nach dem Fed-Entscheid leicht im Plus, Oracle steigt über zehn Prozent
Die US-Börsen schliessen am Mittwoch leicht im Plus. Das berichten AWP und Handelsblatt. Der Nasdaq 100 gewinnt 0,55 Prozent auf 29'813 Punkte, der S&P 500 0,28 Prozent auf 7744 Punkte. Der Dow Jones steigt um 0,19 Prozent auf 52'475 Punkte. Oracle legt laut AWP nach einem hohen mittelfristigen Umsatzziel um mehr als zehn Prozent zu. Micron und Sandisk steigen um bis zu 7,7 Prozent. Laut Handelsblatt reagiert die Wall Street kaum auf den Fed-Entscheid.
Fed belässt den Leitzins bei 3,75 bis 4 Prozent, zwei Mitglieder wollen anheben
Die US-Notenbank Fed belässt den Leitzins am Mittwoch bei 3,75 bis 4 Prozent. Das geht aus der Mitteilung des Offenmarktausschusses um 19 Uhr hervor. Der Beschluss fällt mit 10 zu 2 Stimmen. Lisa Cook und Beth Hammack stimmen dagegen. Sie wollten den Zins um einen Viertelprozentpunkt anheben. Die Fed schreibt, die Wirtschaft wachse stark. Die Unsicherheit sei auch wegen geopolitischer Entwicklungen erhöht. Die Inflation bleibe erhöht. Im September hatte die Fed den Zins erstmals seit Juli 2023 um 0,25 Prozentpunkte angehoben, damals einstimmig. Die Inflation lag im September laut SRF bei 3,7 Prozent. Laut NZZ reagierten die Aktienmärkte kaum, die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen stiegen leicht. Laut SRF erwarten die Märkte im Dezember eine weitere Straffung. Die EZB entscheidet am Donnerstag. Fed-Chef Kevin Warsh kündigt an, dass sich 2027 eine Sitzung nur der geldpolitischen Strategie widmet, ohne Zinsentscheid. 2028 dürften es laut AWP zwei solche Sitzungen sein. Der Dollar gibt nach dem Entscheid laut AWP leicht nach, der Euro kostet kaum verändert 0,9244 Franken. Ökonomen von Commerzbank und VP Bank erwarten laut AWP im Dezember eine Zinserhöhung.
«Im Jahr 2027 wird sich jedoch eine Sitzung ausschliesslich mit der allgemeinen geldpolitischen Strategie befassen; weder eine Abstimmung über den Leitzins noch eine geldpolitische Erklärung ist dabei vorgesehen»
Europas Börsen schliessen wenig bewegt vor dem Fed-Entscheid, Adyen bricht ein
Die Börsen in Europa schliessen am Mittwoch zum Handelsschluss wenig bewegt. Das berichtet AWP via cash.ch. Der EuroStoxx 50 steigt um 0,05 Prozent auf 6167,81 Punkte, der FTSE 100 um 0,07 Prozent auf 10'694,50 Punkte. Der SMI sinkt um 0,11 Prozent. Adyen bricht um 13,4 Prozent ein, nachdem das Unternehmen die Margenprognose gekappt hat. Santander verliert 5,6 Prozent. Stellantis gewinnt 15,4 Prozent nach der Bestätigung der Jahresziele. In Frankfurt fällt Symrise um mehr als 10 Prozent, die Deutsche Bank steigt um 4 Prozent.
SMI schliesst 0,11 Prozent tiefer bei 14'581 Punkten, Logitech verliert 10,8 Prozent
Der SMI schliesst am Mittwoch zum Handelsschluss 0,11 Prozent tiefer bei 14'581,10 Punkten. Das berichtet AWP via cash.ch. Der SMIM fällt um 0,05 Prozent auf 3193,23 Punkte, der SPI um 0,07 Prozent auf 20'585,22 Punkte. Gewinner und Verlierer halten sich beinahe die Waage. Logitech verliert 10,8 Prozent nach den Quartalszahlen des Vorabends. Händler nennen den Ausblick aufs Weihnachtsquartal und Gewinnmitnahmen. Sandoz sinkt um 2,0 Prozent, die UBS um 0,6 Prozent. ABB steigt um 1,9 Prozent, Partners Group um 1,4 und Swiss Life um 1,1 Prozent. Der Fokus liegt auf dem Fed-Entscheid am Abend und der EZB am Donnerstag. Zinsänderungen werden laut AWP nicht erwartet.
Stellantis-Aktie springt nach Quartalszahlen im frühen Handel um mehr als 14 Prozent
Die Aktie von Stellantis springt am Mittwoch im frühen US-Handel um mehr als 14 Prozent. Das berichtet Seeking Alpha. Der Autokonzern legt bessere Zahlen für das dritte Quartal vor als erwartet. Er bestätigt zudem seine Jahresprognose. Der bereinigte verwässerte Nettoverlust je Aktie beträgt im dritten Quartal 0,01 Euro. Analysten hatten mit einem um 0,03 Euro schlechteren Wert gerechnet. Das sind Angaben von Seeking Alpha.
Der europäische Gaspreis steigt auf mehr als 100 Euro
Der europäische Gaspreis steigt am Mittwoch auf mehr als 100 Euro. Das berichtet das Handelsblatt. Ein kalter Winter könnte die Preise weiter steigen lassen, schreibt die Zeitung. Am 26. Oktober hatte der Preis für das Terminkontrakt TTF bei 97,64 Euro gelegen. Das war der höchste Stand seit Ende 2022. Weitere Einzelheiten stehen im frei zugänglichen Teil des Artikels nicht. Das sind Angaben des Handelsblatts.
Weltbank rechnet 2027 mit weiter steigenden Lebensmittelpreisen
Die Weltbank rechnet mit weiter steigenden Lebensmittelpreisen. Das meldet cash.ch laut ihrem Rohstoff-Ausblick. Dieses Jahr legen die Nahrungsmittelpreise um etwa ein Zehntel zu. Für 2027 erwartet die Weltbank einen weiteren Anstieg um sieben Prozent. Die Energiepreise ziehen dieses Jahr um knapp ein Drittel an. Als Grund nennt die Weltbank vor allem den Krieg der USA gegen den Iran. Der Handel durch die Strasse von Hormus kam fast zum Erliegen. Die Rohstoffpreise insgesamt steigen demnach um 23 Prozent. Für 2027 erwartet sie sinkende Preise. Bei einer Verschärfung der Konflikte könnten die Energiepreise stärker steigen. Das sind Angaben der Weltbank laut cash.ch.
Vorbörslich bricht Boston Scientific ein, Amphenol und Generac legen nach Zahlen zu
Die Aktie von Boston Scientific stürzt am Mittwoch vorbörslich ab. Das berichtet Investing.com. Das Unternehmen verfehlt die Gewinnerwartung und kappt die Jahresprognose. Die Aktie von Amphenol springt nach einem Umsatzsprung im dritten Quartal. Laut Seeking Alpha übertrifft die Prognose den Konsens. Auch Generac legt zu, weil der Auftragsbestand für Rechenzentren auf 4,5 Milliarden Dollar steigt und die Zahlen die Erwartungen übertreffen. Das sind Angaben von Investing.com und Seeking Alpha.
Nach der Israel-Wahl fällt der Leitindex in Tel Aviv um drei Prozent
Das Ergebnis der Parlamentswahl in Israel (IL) setzt am Mittwoch die Finanzmärkte des Landes unter Druck. Das berichtet das Handelsblatt. Der Schekel schwächt sich um rund zwei Prozent auf 3,1185 Dollar ab. Das ist auf Kurs zum grössten Tagesverlust seit fast anderthalb Jahren. Der Leitindex der Börse in Tel Aviv fällt um rund drei Prozent. Auch langlaufende israelische Staatsanleihen geraten unter Druck. Anleger hatten laut Experten auf einen Sieg der Opposition gehofft. Capital Economics erwartet, dass die nächste Regierung wahrscheinlich instabil wird. Umfragen mit einem Vorsprung für Gadi Eisenkot hatten die Märkte vorher angetrieben. Das sind Angaben des Handelsblatts.
Ölpreise steigen: Brent kostet 115,41 Dollar nach Israel-Wahl und WSJ-Bericht
Die Ölpreise steigen am Mittwoch merklich. Das meldet AWP via cash.ch. Die Nordseesorte Brent kostet 115,41 Dollar und damit 1,34 Prozent mehr als am Vortag. Unterstützung liefern die Wahl in Israel und ein Medienbericht über mögliche Angriffe auf den Iran nach den US-Zwischenwahlen. Laut «Wall Street Journal» haben die USA mehrere Golfstaaten aufgefordert, sich auf einen Militäreinsatz gegen den Iran vorzubereiten. Trump habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Der Markt preise eine höhere Wahrscheinlichkeit einer erneuten Eskalation ein, sagt Warren Patterson von ING gegenüber Bloomberg. Laut Seeking Alpha sanken die US-Rohölvorräte in der Woche bis 23. Oktober um 1,9 Millionen Barrel auf 410,6 Millionen. Analysten hatten ein kleines Plus erwartet. Die Benzinvorräte stiegen um 3,9 Millionen Barrel. Das sind Angaben von AWP via cash.ch und Seeking Alpha.
Vorbörslich legen GE Vernova, Flex, Etsy und Masco nach Zahlen zu, ADP fällt
Mehrere US-Konzerne bewegen am Mittwoch vorbörslich ihre Aktien, nachdem sie Quartalszahlen vorgelegt haben. Das berichtet Investing.com. GE Vernova übertrifft die Erwartungen deutlich, hebt die Prognose an und verdoppelt den Aktienrückkauf. Die Aktie legt zu. Flex meldet ein Rekordergebnis und hebt die Prognose an. Etsy legt starke Zahlen und ein Rückkaufprogramm über Milliarden vor. Masco verzeichnet einen Gewinnsprung und hebt die Prognose an. Auch diese drei Aktien steigen vorbörslich. Die Aktie von ADP fällt dagegen um 3,5 Prozent. Die Quartalszahlen übertreffen laut Investing.com die Erwartungen nur knapp. Das sind Angaben von Investing.com.
Santander erfüllt im dritten Quartal die Erwartungen, die Aktie fällt um vier Prozent
Die spanische Grossbank Santander (ES) erfüllt im dritten Quartal die Erwartungen der Analysten. Das meldet AWP via cash.ch. Der bereinigte Gewinn steigt in den drei Monaten bis Ende September um fast ein Fünftel auf 3,85 Milliarden Euro. Unter dem Strich sinkt der Gewinn wegen einmaliger Übernahmekosten leicht auf 3,4 Milliarden Euro. Die Erträge steigen um zwölf Prozent auf knapp 16 Milliarden Euro. Sorgen bereiten stagnierende Provisionseinnahmen und eine höhere Risikovorsorge als erwartet. Die Aktie verliert am späten Mittag vier Prozent auf 10,79 Euro. Das ist das tiefste Niveau seit Juni. Das sind Angaben von AWP via cash.ch.
TK Accelis startet an der Börse, Thyssenkrupp fällt technisch um 11 Prozent
Die Werkstoffsparte TK Accelis startet am Mittwoch an der Börse. Der erste Kurs liegt bei 27,80 Euro. Das berichtet Investing.com. Die Thyssenkrupp-Aktie fällt um 11,4 Prozent auf 13,01 Euro (Stand 10.35 Uhr). Der Abschlag ist laut Investing.com vor allem technisch bedingt, weil die Abspaltung im Kurs bereinigt wird. Für je 20 Thyssenkrupp-Aktien erhalten die Aktionäre eine Aktie von TK Accelis. 49 Prozent der Anteile gehen an die Aktionäre, Thyssenkrupp behält die Mehrheit. TK Accelis ist zum Start rund 1,8 Milliarden Euro wert. Im Verlauf steigt der Kurs zeitweise über 30 Euro. Am 8. Dezember legt Thyssenkrupp die Zahlen zum Geschäftsjahr 2025/26 vor.
Laut Kpler sinkt die Ölausfuhr durch die Strasse von Hormus auf 48 Prozent
Die Ölausfuhren durch die Strasse von Hormus sinken weiter. Das meldet AWP via cash.ch unter Berufung auf den Datenanbieter Kpler. Sie lagen am Montag im Sieben-Tage-Durchschnitt bei 48 Prozent des Vorkriegsvolumens. In der Vorwoche hatte Kpler 83 Prozent genannt. Die Angaben beziehen sich auf die Summe aus Rohöl und raffinierten Produkten. Teheran hat laut AWP in der vergangenen Woche erneut Angriffe auf Schiffe in der Region intensiviert. Entlang der südlichen Route soll die US-Marine Tanker begleiten. Diese bringen Öl von Verladestationen der Golfstaaten zu Schiffen ausserhalb der Meerenge.
Deutsche Bank übertrifft im dritten Quartal die Erwartungen, die Aktie führt den Dax an
Die Deutsche Bank erzielt im dritten Quartal einen Vorsteuergewinn von gut 2,6 Milliarden Euro. Das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das berichtet das Handelsblatt. Der Nettogewinn steigt um gut 1 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Analysten hatten mit etwa 2,4 Milliarden Euro Vorsteuergewinn und 1,4 Milliarden Nettogewinn gerechnet. Die Erträge liegen mit 8,3 Milliarden Euro leicht über dem Konsens von 8,2 Milliarden. Konzernchef Christian Sewing spricht vom dritten Rekordquartal in Folge. Die Bank sieht sich auf gutem Weg, das Ertragsziel von rund 33 Milliarden Euro für 2026 zu übertreffen. Die Aktie steht an der Dax-Spitze.
Jio Platforms legt Indiens grössten Börsengang hin und steigt um 21 Prozent
Die Aktien von Jio Platforms steigen beim Börsenstart in Mumbai um mehr als 21 Prozent. Das meldet AWP via cash.ch. Der Ausgabepreis lag bei 1119 Rupien, rund 10,6 Euro. Der Marktwert erreicht umgerechnet etwa 118 Milliarden Euro. Damit ist Jio Platforms nach Reliance Industries das wertvollste börsennotierte Unternehmen Indiens, berichtet Moneycontrol. Die Nachfrage überstieg das Angebot weit. Jio Platforms ist die Tochter des Mischkonzerns Reliance Industries von Mukesh Ambani. Das Unternehmen versorgt laut AWP über 530 Millionen Mobilfunk- und Breitbandkunden. Geschäftsführer ist Akash Ambani.
SMI eröffnet 0,55 Prozent tiefer, Sandoz fällt 5,6 Prozent, Logitech 9,8 Prozent
Der SMI verliert gegen 9.15 Uhr 0,55 Prozent auf 14'518,00 Punkte. Das berichtet AWP via cash.ch. 15 Verlierern stehen 5 Gewinner gegenüber. Der SMIM gibt um 0,46 Prozent auf 3180,08 nach, der SPI um 0,51 Prozent auf 20'495,62 Punkte. Am Abend entscheidet die US-Notenbank Fed über die Zinsen. Laut AWP dürfte es keine Änderung geben. Die EZB folgt am Donnerstag. Nach US-Börsenschluss legen Microsoft und Alphabet Zahlen vor. Die UBS verliert 2,0 Prozent. Sie hat mit dem Quartalsergebnis erstmals seit längerem die Schätzungen der Analysten nicht übertroffen. Sandoz sinkt um 5,6 Prozent auf 77,48 Franken. Der Generikahersteller hat die Erwartungen der Analysten laut AWP grösstenteils verfehlt. Logitech verliert 9,8 Prozent. Der Ausblick auf das Weihnachtsquartal schmeckt laut AWP nicht allen. Temenos gewinnt nach Zahlen 3,9 Prozent, ABB 0,9 Prozent und Novartis 0,8 Prozent.
BNP Paribas übertrifft im dritten Quartal die Gewinnerwartungen, 1,3 Milliarden Euro für Rückkauf
Die französische Grossbank BNP Paribas (FR) übertrifft im dritten Quartal die Gewinnerwartungen. Das berichtet das Handelsblatt. Analysten hatten im Schnitt mit 3,23 Milliarden Euro gerechnet. Die Erträge steigen auf 13,76 Milliarden Euro. Angetrieben wird das Ergebnis vor allem vom Aktienhandel, dessen Erträge um 50 Prozent zulegen. Die fünf grössten US-Konkurrenten steigern sich in diesem Bereich im Schnitt um 37 Prozent. Im November will BNP Paribas eigene Aktien für 1,3 Milliarden Euro zurückkaufen. Die Bank hat das Ziel für die harte Kernkapitalquote vorzeitig erreicht. Die Aktie gibt am Mittwochmorgen nach. Das sind Angaben des Handelsblatts.
SMI vorbörslich 0,3 Prozent tiefer, Sandoz verliert nach Zahlen fast 5 Prozent, Straumann gefragt
Der SMI wird vorbörslich gegen 8.14 Uhr bei Julius Bär 0,33 Prozent leichter bei 14'555 Punkten gestellt. Das berichtet AWP via cash.ch. Die Berichtssaison und die Geldpolitik stehen im Fokus. Am Abend entscheidet die US-Notenbank Fed über die Zinsen, die EZB folgt am Donnerstag. Laut AWP dürfte es keine Zinsänderungen geben. Die UBS verliert nach ihren Quartalszahlen 0,8 Prozent. Sandoz fällt um 4,8 Prozent. Das Wachstum liegt laut AWP unter den Erwartungen der Analysten, der Ausblick wurde teilweise angehoben. Logitech verliert 3,3 Prozent. Straumann gewinnt 2,7 Prozent, Temenos 2,8 Prozent. Der Insider-Newsletter von cash.ch nennt für Sandoz minus 5,5 Prozent.
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