Donnerstag, 5. November 2026
Der Nasdaq 100 schliesst laut AWP 6,36 Prozent tiefer, der S&P 500 fällt um 4,36 Prozent. Für den S&P 500 ist es laut AWP der grösste Tagesverlust seit April 2025. Der Nasdaq Composite liegt laut CNBC in einer Korrektur. Im Handelsverlauf fiel der Nasdaq laut Handelsblatt in der Spitze um 5,5 Prozent, der VIX stieg um über 60 Prozent. Laut Seeking Alpha schlägt die Feier an der Wall Street nach den Zwischenwahlen in einen Kater um. Der Wahlsieg der Demokraten weckt laut AWP Sorgen über Widerstand gegen den Bau von KI-Rechenzentren. Der US-Einbruch beendet laut Handelsblatt die Rekordjagd des Dax, er schliesst rund 0,4 Prozent tiefer.
Der SMI schliesst laut AWP 0,37 Prozent tiefer bei 14'967 Punkten. Am Vormittag kletterte er auf ein Rekordhoch von 15'092 Punkten. Julius Bär verliert 4,6 Prozent, Swisscom gewinnt 3,3 Prozent. Anleger schichten laut LUKB-Anlagechef Eberhardt aus Tech-Aktien in Pharma und Nahrungsmittel um.
Die Bank of England erhöht den Leitzins erstmals seit drei Jahren auf 4,00 Prozent. Fed-Vertreterin Hammack hält weitere Zinserhöhungen für erforderlich, Barkin erwartet sie. SNB-Präsident Schlegel sieht laut cash.ch im Moment keine deutliche Ausweitung des Preisdrucks. Die Erzeugerpreise in der Eurozone steigen im September um 11,1 Prozent.
Rheinmetall senkt die Prognose zum zweiten Mal, die Aktie fällt zeitweise um 18,4 Prozent. Bei ABB blockiert China laut Financial Times die Übernahme der Robotiksparte durch Softbank. Swiss Re steigert den Neunmonatsgewinn auf 4,17 Milliarden Dollar. Die Swisscom verfehlt laut AWP die Gewinnerwartungen.
Die Ölpreise erholen sich laut AWP etwas vom Einbruch. Brent war am Mittwoch zeitweise bis auf 93,22 Dollar gefallen.
Weiteres: Medacta senkt die Jahresziele, Tecan erhöht die Prognose, UBS-Aktie gibt nach dem Kurssprung leicht nach, Commerzbank steigert den Quartalsgewinn.
Meldungen
Wall Street: Nasdaq 100 schliesst 6,36 Prozent tiefer, S&P 500 verliert 4,36 Prozent
Der Nasdaq 100 schliesst am Donnerstag laut AWP 6,36 Prozent tiefer bei 26'629,81 Punkten. Damit verschwanden demnach 2,3 Billionen Dollar an Marktwert. Der S&P 500 fällt um 4,36 Prozent auf 7353,73 Punkte, laut AWP der grösste Tagesverlust seit April 2025. Der Dow Jones verliert 3,44 Prozent auf 51'523,06 Punkte. Der Nasdaq Composite liegt laut CNBC mehr als 11 Prozent unter dem Rekord vom Oktober und damit in einer Korrektur. Als Auslöser gilt laut AWP die Sorge, die Demokraten könnten den Bau von KI-Rechenzentren bremsen.
Medacta senkt Jahresziele: 9 Prozent Umsatzwachstum statt 10 bis 14 Prozent
Medacta rechnet für 2026 neu mit 9 Prozent Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen. Bisher lag die Prognose bei 10 bis 14 Prozent. Das meldet cash.ch. Die bereinigte Ebitda-Marge soll etwa auf dem Vorjahresniveau liegen, statt um rund 50 Basispunkte zu steigen. Grund ist laut dem Tessiner Orthopädieunternehmen ein schwächeres Marktumfeld im US-Gesundheitssektor. Der mittelfristige Ausblick bleibt demnach unverändert. Die Aktie verlor seit Jahresbeginn knapp 21 Prozent und schloss am Donnerstag bei 123,20 Franken.
SMI schliesst laut AWP 0,37 Prozent tiefer bei 14'967 Punkten, Julius Bär fällt
Der SMI schliesst am Donnerstag laut AWP 0,37 Prozent tiefer bei 14'967 Punkten. Am Vormittag kletterte er auf ein Rekordhoch von 15'092 Punkten. 11 von 20 Titeln schlossen höher. Swisscom gewinnt 3,3 Prozent, Swiss Re 2,0 Prozent. Julius Bär verliert 4,6 Prozent. Die Baubranche gab ihre Gewinne laut AWP mit den schwachen US-Börsen weitgehend ab. Auf die Wahleuphorie folge die Ernüchterung, sagt laut AWP ein Marktbeobachter.
Nasdaq fällt laut Handelsblatt um bis zu 5,5 Prozent, US-Einbruch beendet Rekordjagd des Dax
Der Nasdaq fällt am Donnerstag laut Handelsblatt in der Spitze um 5,5 Prozent auf 24'320 Punkte. Der S&P 500 verliert demnach 3,6 Prozent, der Dow Jones 2,6 Prozent. Später liegt der Dow laut Handelsblatt 3,2 Prozent im Minus, der Volatilitätsindex VIX steigt um über 60 Prozent. Der Nasdaq 100 bricht laut AWP zwischenzeitlich um 6,4 Prozent ein. Die wichtigen US-Indizes verlieren laut Handelsblatt so stark wie seit April 2025 nicht mehr. Laut Seeking Alpha schlägt die Feier an der Wall Street nach den Zwischenwahlen in einen Kater um. Der Wahlsieg der Demokraten weckt laut AWP Sorgen über Widerstand gegen den Bau von KI-Rechenzentren. UBS-Strategen sehen laut AWP etwa 30 Prozent der für 2028 erwarteten Projekte gefährdet. Nvidia sackt laut AWP um neun Prozent ab. Der US-Einbruch beendet laut Handelsblatt die Rekordjagd des Dax. Infineon verliert demnach mehr als acht Prozent. Der Dax schliesst laut Handelsblatt rund 0,4 Prozent tiefer bei 26'325 Punkten.
Fed: Hammack hält weitere Zinserhöhungen für erforderlich, Barkin erwartet sie
Beth Hammack, Präsidentin der Fed Cleveland, hält weitere Zinserhöhungen für erforderlich. Das sagte sie am Donnerstag in Zürich, berichtet cash.ch. Der Preisdruck sei «inakzeptabel hoch». Thomas Barkin, Präsident der Fed Richmond, erwartet laut CNBC ebenfalls weitere Erhöhungen. Er sei aber nicht sicher, wie stark und wie schnell. Die Fed liess den Leitzins im Oktober bei 3,75 bis 4 Prozent. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sanken laut AWP auf 189'000, Ökonomen hatten 196'000 erwartet.
«die Inflation ist zu hoch»
«inflation is too high»
SMI profitiert laut NZZ von Umschichtungen aus Tech-Aktien in defensive Titel
Der SMI profitiert laut Björn Eberhardt, Anlagechef der Luzerner Kantonalbank, von Sorgen um KI-abhängige Firmen. Das berichtet die NZZ. Anleger schichten laut Eberhardt aus Tech-Aktien in Pharma und Nahrungsmittel um. Novartis, Roche und Nestlé machen laut NZZ fast die Hälfte der Indexgewichtung aus. Der SMI lag demnach schon vor den US-Wahlen seit Jahresbeginn 23 Prozent im Plus.
«Anleger haben ihre Positionen in riskanten Tech-Aktien abgebaut und schichten in defensivere Sektoren wie Pharma oder Nahrungsmittel um»
Bank of England erhöht den Leitzins erstmals seit drei Jahren auf 4,00 Prozent
Die Bank of England erhöht den Leitzins um einen Viertelpunkt auf 4,00 Prozent. Es ist die erste Erhöhung seit 2023. Das berichten Handelsblatt und cash.ch nach Reuters. Von Reuters befragte Experten hatten damit gerechnet. Die von hohen Energiepreisen getriebene Teuerung stieg zuletzt auf 3,5 Prozent. Die Währungshüterin Catherine Mann stimmte für einen halben Prozentpunkt. Die Bank erwartet laut cash.ch Mitte nächsten Jahres eine Inflation von rund fünf Prozent. An den Märkten wird laut Handelsblatt mit mehreren weiteren Erhöhungen gerechnet. Grossbritannien ist wegen seiner Abhängigkeit von Gasimporten stärker vom Energiepreisschock betroffen als viele andere westliche Länder.
«Doch solange der Konflikt im Nahen Osten nicht beigelegt ist, dürfte es sich wohl auch nicht um die letzte Erhöhung handeln.»
Eurozone: Erzeugerpreise steigen im September um 11,1 Prozent, so stark wie seit 2023 nicht
Die Erzeugerpreise in der Eurozone steigen im September gegenüber dem Vorjahr um 11,1 Prozent. Das teilt Eurostat laut AWP mit. Volkswirte hatten im Schnitt 10,6 Prozent erwartet. Im August waren es revidiert 8,3 Prozent. So stark stiegen die Preise zuletzt im Februar 2023. Energie verteuerte sich um mehr als 30 Prozent. Zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise um 2,5 Prozent, wie erwartet. Die Inflation lag im Oktober bei 4,0 Prozent. Am Markt wird fest mit einer Zinserhöhung der EZB im Dezember gerechnet.
SMI bleibt gegen 10.50 Uhr über 15'000 Punkten, Euro kostet 0,9184 Franken
Der SMI steht gegen 10.50 Uhr 0,20 Prozent höher bei 15'052,28 Punkten. Das berichtet AWP. Das Tageshoch lag bei 15'092 Zählern. Der SMIM legt 0,70 Prozent auf 3292,50 Punkte zu, der SPI 0,28 Prozent auf 21'217,15. Holcim steigt um 2,5 Prozent, Sika um 1,7 Prozent, Geberit um 1,0 Prozent und Amrize um 1,2 Prozent. Richemont gewinnt 1,7 Prozent. Börsianer nennen Hoffnungen auf Zolllockerungen durch den grösseren Einfluss der Demokraten. Der Dollar kostet gegen Mittag 0,8175 Franken. Der Euro kostet 0,9184 Franken und bleibt unter 0,92.
UBS-Aktie gibt nach dem Kurssprung vom Mittwoch leicht nach
Die UBS-Aktie fällt am Donnerstagvormittag um 0,27 Prozent auf 41,17 Franken. Das berichtet cash.ch. Am Mittwoch war sie um 4,59 Prozent auf 41,28 Franken gestiegen. Der SMI schloss am Mittwoch 1,90 Prozent höher und lag erstmals über 15'000 Punkten. Als Gründe für den Anstieg nennt cash.ch die starke Nachfrage nach Bankaktien nach den Midterms. Dazu kam ein Bloomberg-Bericht über einen Kompromissvorschlag bei den Eigenkapitalvorschriften. Auch Spekulationen über ein Geschäft zwischen Morgan Stanley und der UBS spielten laut cash.ch eine Rolle. Inside Paradeplatz erklärt den Sprung von UBS und Partners Group mit Investorenhoffnung. Sie hofften auf weniger Trump, weniger Streit und weniger Zoll. Partners Group stieg am Mittwoch um 4,2 Prozent.
Ölpreise erholen sich laut AWP etwas, Brent fiel am Mittwoch bis auf 93,22 Dollar
Die Ölpreise erholen sich laut AWP etwas vom Einbruch am Mittwoch. Brent war am Mittwoch zeitweise um mehr als zehn Dollar bis auf 93,22 Dollar je Barrel eingebrochen. Ende der Vorwoche hatte der Preis noch bei 118 Dollar gelegen. Anleger spekulieren laut AWP, der Wahlsieg der Demokraten könne die Bemühungen um ein Ende des Krieges im Nahen Osten beschleunigen. Er schränke den Spielraum der US-Regierung im Iran-Konflikt ein. Ohne greifbare Fortschritte könne sich der Rückgang schnell wieder umkehren, warnt Ole Sloth Hansen von der Saxo Bank.
Dax steigt laut Handelsblatt auf neuen Rekord, Stoxx 600 erreicht ebenfalls ein Hoch
Der Dax steigt am Vormittag auf ein neues Rekordhoch. Das berichtet das Handelsblatt. In den letzten zwei Handelswochen legte er laut Handelsblatt um mehr als fünf Prozent oder 1400 Punkte zu. Als Treiber nennt es die Hoffnung auf diplomatische Fortschritte im Irankrieg und sinkende Energiepreise und Anleiherenditen. Dazu kommen der Ausgang der US-Midterms und Firmenbilanzen. Ob genug Anschlusskäufer kommen oder Gewinnmitnahmen folgen, wird sich laut Handelsblatt zeigen. Der Stoxx 600 erreicht laut Seeking Alpha ein Rekordhoch. London gewinnt 0,94 Prozent, der Dax 0,62 Prozent und der CAC 1,19 Prozent.
Rheinmetall senkt Prognose zum zweiten Mal, Aktie fällt zeitweise um 18,4 Prozent
Rheinmetall senkt seine Ziele zum zweiten Mal binnen drei Monaten. Das berichtet AWP. Die Aktie fällt zeitweise um 18,4 Prozent auf 818,70 Euro. Sie ist der grösste Verlierer im Dax. Als Grund nennt Rheinmetall unter anderem eine wahrscheinliche Verzögerung bei der Vergabe des Boxer-Radpanzer-Projekts «Arminius». Ein Händler sagt, der Boxer-Auftrag scheine nicht die ganze Wahrheit zu sein. Er verweist auf den schwachen Auftragseingang und den negativen Cashflow. Jefferies zeigt sich laut AWP überrascht vom Ausmass der Senkung so spät im Jahr. Am Mittag liegt das Minus laut AWP bei mehr als 15 Prozent. JPMorgan-Analyst David Perry sagt, die Strategie sei nicht falsch. Die bisherigen Ziele seien aber wohl unrealistisch.
Swiss-Re-Aktie erreicht Jahreshoch, Analysten verweisen laut AWP auf Preisdruck
Die Aktie der Swiss Re gewinnt um 9.35 Uhr 0,6 Prozent auf 157,05 Franken. Das berichtet AWP. Zwischenzeitlich erreichte sie mit 157,75 Franken ein neues Jahreshoch. Seit dem Jahrestief im Juni bei rund 114 Franken ist sie deutlich gestiegen. Vorbörslich hatte sie 1,2 Prozent zugelegt. Analysten nennen die Reaktion laut cash.ch eher enttäuschend. Die ZKB sieht einen fairen Wert von 138 Franken, Vontobel ein Kursziel von 145 Franken. Vontobel nennt die Solvenzquote von 259 Prozent unter den Erwartungen. Laut AWP-Analyser raten drei Analysten zum Kauf, sieben zu Neutral und neun zum Verkauf. RBC erwartet am Investorentag Anfang Dezember einen neuen Aktienrückkauf.
SMI übertrifft zum Handelsstart den Vortagesrekord, Richemont und Sika führen, ABB fällt
Der SMI gewinnt bis 9.15 Uhr 0,27 Prozent auf 15'063,93 Punkte. Das berichtet AWP. Er übertrifft damit seinen Rekord vom Vortag schon zum Handelsstart. Der SMIM legt 0,62 Prozent auf 3289,65 Punkte zu, der SPI 0,34 Prozent auf 21'228,62. Die Indexspitze teilen sich Sika mit plus 2,9 Prozent und Richemont mit plus 3,1 Prozent. ABB verliert 1,7 Prozent nach dem chinesischen Nein zum Verkauf der Robotiksparte. Kühne+Nagel fällt 2,9 Prozent nach Zahlen des deutschen Konkurrenten DHL. Tecan springt 5,5 Prozent nach der höheren Prognose. Swisscom gewinnt 0,9 Prozent.
EZB-Direktorin Schnabel zieht zum Abschied vier Lehren für die Geldpolitik
EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel zieht zum Ende ihrer Zeit bei der EZB Bilanz. Das tut sie in einer Rede an der EZB-Geldmarktkonferenz in Frankfurt am 5. November. Sie nennt vier Lehren aus den vergangenen sieben Jahren. Erstens sollen Zentralbanken Spielraum bewahren und auf Verpflichtungen verzichten. Zweitens zählt, wie Schocks den Inflationsausblick beeinflussen. Drittens will sie die monetäre Dominanz schützen. Viertens soll die Geldpolitik effizient umgesetzt werden, mit einer Bilanz, die nicht grösser ist als nötig. Die EZB macht die Rede auf X bekannt. Schnabel warnt laut Reuters zudem vor Bestrebungen zur Deregulierung der Banken. Regierungen sollten dem entgegenwirken. Die Verlagerung von Finanzgeschäften in den Nichtbankensektor mache das Finanzsystem anfälliger. Schnabel legt Anfang Januar ihr Amt nieder und wechselt zum IWF.
Swiss Re und Tecan steigen, Swisscom und ABB fallen vorbörslich laut AWP
Swiss Re steigt vorbörslich um 1,2 Prozent. Sie hat mit einem Gewinnanstieg positiv überrascht. Das berichtet AWP. Die Swisscom verliert 1,4 Prozent. Sie hat die Analystenerwartungen beim Ergebnis knapp verfehlt. ABB fällt um 1,6 Prozent, nachdem China den Verkauf der Robotiksparte an Softbank blockiert hat. Tecan gewinnt 1,9 Prozent nach einer höheren Jahresprognose. Die UBS verliert 0,1 Prozent. Die Bank Julius Bär berechnet den SMI um 8.10 Uhr 0,21 Prozent höher bei 15'055 Punkten. Das wäre ein neuer Rekord über dem Vortagesstand von 15'044 Punkten.
Tecan erhöht nach starkem dritten Quartal die Prognose, Aktie gewinnt vorbörslich 1,9 Prozent
Tecan erhöht nach einem starken dritten Quartal die Prognose für 2026. Das berichtet AWP. Der Umsatz stieg zwischen Juli und September in Lokalwährungen um 6,9 Prozent. Der Auftragseingang legte um 3,1 Prozent zu. Tecan erwartet 2026 neu ein Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, zuvor im niedrigen einstelligen. Die bereinigte EBITDA-Marge soll 16,5 bis 16,8 Prozent betragen, zuvor 15,5 bis 16,5 Prozent. Die Aktie gewinnt laut AWP vorbörslich 1,9 Prozent.
Swisscom verfehlt laut AWP Gewinnerwartungen, hebt aber einzelne Jahresziele an
Die Swisscom verdient in den ersten neun Monaten mehr, verfehlt laut AWP aber die Gewinnerwartungen der Analysten. Der Reingewinn steigt um 2,4 Prozent auf 1,01 Milliarden Franken. Den Umsatz sieht AWP über den Erwartungen. Der Free Cashflow soll 2026 über 2,0 Milliarden Franken liegen. Bei erreichten Zielen soll die Dividende um 1 Franken auf 27 Franken steigen.
Swiss Re steigert Neunmonatsgewinn laut AWP auf 4,17 Milliarden Dollar und übertrifft Erwartungen
Swiss Re steigert den Konzerngewinn in den ersten neun Monaten um 3 Prozent auf 4,17 Milliarden Dollar. Das berichtet AWP via cash.ch. Analysten hatten im Schnitt 3,97 Milliarden Dollar erwartet. Der Versicherungsumsatz sinkt um 3 Prozent auf 31,2 Milliarden Dollar. In der Leben-Rückversicherung steigt der Gewinn um 43 Prozent auf 1,53 Milliarden Dollar. Für 2026 peilt Swiss Re mindestens 4,5 Milliarden Dollar Gewinn an.
Deutsche Telekom hebt Prognose leicht an und stellt zehn Prozent mehr Dividende in Aussicht
Die Deutsche Telekom steigert den Umsatz im dritten Quartal um 5,5 Prozent auf 31,1 Milliarden Euro. Das berichtet Reuters via cash.ch. Der operative Gewinn legt um acht Prozent zu. Die Telekom erwartet für 2026 einen operativen Gewinn von 47,6 statt 47,5 Milliarden Euro. Die Dividende soll um zehn Prozent auf 1,10 Euro steigen. Im kommenden Jahr will sie Aktien für bis zu zwei Milliarden Euro zurückkaufen.
Siemens Healthineers rechnet laut AWP mit stagnierendem Gewinn und streicht «Siemens» aus dem Namen
Siemens Healthineers erwartet für 2026/27 allenfalls einen stagnierenden Gewinn. Das berichtet AWP via cash.ch. Der Umsatz soll um vier bis fünf Prozent steigen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll bei 2,20 bis 2,40 Euro liegen, nach 2,42 Euro im Vorjahr. Der Namensteil Siemens soll in den kommenden drei Jahren entfallen. Die Hauptversammlung im Februar 2027 muss das noch beschliessen.
Commerzbank steigert Quartalsgewinn auf 859 Millionen Euro, senkt aber Zinsprognose
Die Commerzbank steigert den Nettogewinn im dritten Quartal um rund 45 Prozent auf 859 Millionen Euro. Das berichtet Reuters via cash.ch. Laut Handelsblatt verfehlt sie damit die Erwartung von 864 Millionen Euro leicht. Das Gewinnziel von mindestens 3,4 Milliarden Euro bleibt. Den Zinsüberschuss erwartet die Bank nur noch bei rund 8,5 statt 8,6 Milliarden Euro. UniCredit hält laut Handelsblatt knapp 30 Prozent der Anteile.
Valiant steigert Neunmonatsgewinn laut finews um 5,4 Prozent auf 114,2 Millionen Franken
Valiant steigert den Konzerngewinn in den ersten neun Monaten um 5,4 Prozent auf 114,2 Millionen Franken. Das berichtet finews.ch. Der Geschäftsertrag steigt um 1,0 Prozent auf 415,2 Millionen Franken. Für das Gesamtjahr erwartet Valiant einen leicht höheren Gewinn. Das Kommissionsgeschäft wächst um gut 10 Prozent.
SMI steht laut IG vorbörslich 0,31 Prozent höher bei 15'088 Punkten, Euro bei 0,9169
Der SMI steht laut IG Bank um 6.20 Uhr vorbörslich 0,31 Prozent höher bei 15'088 Punkten. Das meldet cash.ch. Ein Euro kostet um 6.15 Uhr 0,9169 Franken, 0,09 Prozent weniger. Je Dollar bezahlen Anleger 0,8141 Franken, 0,37 Prozent weniger. Die US-Börsen hatten am Mittwoch deutlich zugelegt. Der Dow Jones schloss laut cash.ch 3,03 Prozent höher bei 53'356,12 Punkten. Der S&P 500 gewann 1,58 Prozent, der Nasdaq 100 0,91 Prozent. Halbleiteraktien gaben laut cash.ch wegen der Angst vor strengerer Regulierung der KI-Branche nach. In Asien verlor der Kospi laut cash.ch 4,01 Prozent. Der Handel war dort zeitweise ausgesetzt.
Kospi verliert laut Handelsblatt vier Prozent, Handel zeitweise ausgesetzt, Nikkei minus 0,8 Prozent
Die Börsen in Asien sind nach den US-Zwischenwahlen uneinheitlich. Das berichtet das Handelsblatt am frühen Morgen. Der Leitindex Kospi verliert vier Prozent auf 5460 Punkte. Zeitweise wurde der Handel nach einem Kursrutsch von mehr als fünf Prozent ausgesetzt. Anleger fürchten laut Handelsblatt ein nachlassendes KI-Geschäft. Samsung Electronics gibt 5,73 Prozent nach. Der Nikkei fällt um 0,8 Prozent auf 61'687 Punkte. Der breitere Topix steigt um 1,5 Prozent auf 3955 Zähler. Sinkende Ölpreise stützen laut Handelsblatt den Gesamtmarkt in Japan. Die Börse Shanghai bleibt bei 3690 Zählern fast unverändert. Der CSI-300 steigt um 0,4 Prozent auf 4116 Punkte.
SNB-Präsident Schlegel: Inflationsanstieg überrascht, Nationalbank würde bei Gefahr handeln
Die SNB ist vom Anstieg der Inflation überrascht worden. Das sagt SNB-Präsident Martin Schlegel laut Reuters in einem Interview der «Handelszeitung». Die Teuerung liegt im Oktober bei 1,5 Prozent und damit höher als von der SNB erwartet. Schlegel führt das auf höhere Preise für Treibstoffe und Heizöl zurück. Wesentliche Zweitrundeneffekte gibt es laut Schlegel bisher nicht. Bei gefährdeter Preisstabilität werde die SNB nicht zögern, die Geldpolitik anzupassen. An einer Veranstaltung in Zürich sagt er laut cash.ch, die SNB sehe im Moment keine deutliche Ausweitung des Preisdrucks. Die SNB prüft die Daten laut cash.ch vor ihrem Entscheid im Dezember. Laut dem von der SNB veröffentlichten Interview würde sie nötigenfalls auch wieder einen Negativzins einführen. Die grosse Zinsdifferenz zum Ausland dämpft laut Schlegel den Aufwertungsdruck auf den Franken.
«Wir würden also auch nicht davor zurückschrecken, wieder einen Negativzins einzuführen, wenn das geldpolitisch erforderlich ist.»
ABB: China blockiert laut FT Übernahme der Robotiksparte durch Softbank für 5,4 Milliarden Dollar
China blockiert laut Financial Times die Übernahme der ABB-Robotiksparte durch Softbank. Das meldet Investing.com unter Berufung auf die FT. Der Kaufpreis liegt bei 5,4 Milliarden Dollar. ABB teilt laut AWP mit, die chinesischen Behörden hätten die Übernahme des China-Geschäfts untersagt. Beide Unternehmen stünden aber im engen Austausch und arbeiteten konstruktiv an der Transaktion. Zu den Folgen für den gesamten Verkauf äussert sich ABB laut AWP nicht. Laut FT hat China Sicherheitsbedenken wegen Robotikdaten, die ins Ausland gelangen könnten.
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