Dienstag, 27. Oktober 2026
Laut Bloomberg steht Aramco vor einer Kreditlinie von 10 Milliarden Dollar, meldet Fars.
Laut Kanal 12 dürfte Eisenkot mit der Regierungsbildung in Israel beauftragt werden. Eisenkot will laut Sepah-News bei einem solchen Ergebnis Netanyahus Regierung stürzen. Oppositionschef Lapid spricht laut IRNA von einer schweren Niederlage Netanyahus.
Laut Nour News kosten Schäden an Südpars-Anlagen täglich rund 230 Millionen Kubikmeter Gaskapazität.
In Israel erreicht laut Kanal 12 nach der Nachwahlbefragung kein Lager 61 Sitze. Laut Sepah-News sagt Trump im Wahlkampf, die USA hätten den Iran-Krieg nicht begonnen. Laut ISNA fordert UNO-Generalsekretär Guterres Iran zur Zusammenarbeit mit der IAEA auf.
Grossi nennt schrittweise technische Schritte für die Rückkehr der Inspektoren in den Iran. Laut Anadolu fordert er Zugang für IAEA-Experten und ist besorgt über 440 Kilogramm hoch angereichertes Uran.
Iranische Medien melden Explosionen in Riad und Al-Charj und in Bagdad wegen einer Drohnenabwehr bei der Grünen Zone. Laut Anadolu fängt die Koalition zwei Huthi-Raketen auf Riad ab. Laut Asharq Al-Awsat verlangt Katar von Iran guten Glauben und die Öffnung der Strasse von Hormus. Laut iranischen Medien sprechen Peseschkian und Katars Emir in Moskau über Energiezusammenarbeit.
Laut iranischen Medien empfängt Chamenei Sicherheitsratssekretär Rezaei und hebt die Verwaltung der Strasse von Hormus hervor. Sepah-News meldet ohne Quellenangabe einen neuen US-Vorschlag zum Uran-Transfer. In den Quellen liegt keine Bestätigung vor.
Laut iranischen Medien sagt Trump in Mississippi, Iran habe eine Rakete bis Europa.
Armeechef Zamir und Netanyahu streiten laut N12 über eine Iran-Aktion. Laut Reuters sagt Netanyahu vor der Wahl, er habe Mossad und Armee angewiesen, das Regime in Iran zu stürzen.
Meldungen
Laut IRNA fordert Grossbritanniens Aussenminister diplomatische Lösung für ein Ende des Kriegs
Der britische Aussenminister Ed Miliband fordert laut IRNA im Unterhaus eine diplomatische Lösung. Damit soll der Krieg gegen den Iran enden. Er bezieht sich auf das Ergebnis des jüngsten Treffens der Aussenminister von acht Ländern in Istanbul (TR). Laut Mehr äussert er auch Sorge über die Folgen des Kriegs für die britische Wirtschaft. Das sind Angaben iranischer Agenturen. In den Quellen liegt keine Bestätigung der Aussage vor.
Aramco steht laut Bloomberg vor einer Kreditlinie von 10 Milliarden Dollar
Der saudische Ölkonzern Aramco nähert sich laut Bloomberg einer Einigung mit internationalen Banken. Es geht um eine revolvierende Kreditlinie von 10 Milliarden Dollar. Das meldet Fars unter Berufung auf Bloomberg. Die Vereinbarung soll Aramco erlauben, den Liquiditätsbedarf bei schwankenden Ölpreisen und erhöhten Kriegsrisiken abzusichern. Laut dem Bericht haben die Huthi in den vergangenen Wochen Aramco-Einrichtungen ins Visier genommen. Aramco habe seinen Hauptsitz geräumt und Beschäftigte ins Homeoffice geschickt. Das sind Angaben von Fars, die Bloomberg wiedergibt.
Nour News: Schäden an Südpars-Anlagen kosten täglich rund 230 Millionen Kubikmeter Gaskapazität
Schäden an den Gasanlagen von Südpars (IR) senken laut Nour News die Verarbeitungskapazität. Es fehlen rund 230 Millionen Kubikmeter pro Tag. Das erhöhe die Sorgen um die Winterversorgung. Mazandaran, Nord-Chorasan und Golestan seien wegen Lage und Transportgrenzen für Spannungen anfällig. Eine Unterbrechung der Hausgasversorgung dort sei aber nicht sicher. Als wichtige Schritte nennt Nour News den Wiederaufbau, Importe aus Turkmenistan und einen Minderverbrauch von mindestens zehn Prozent. Das sind Angaben von Nour News.
Kanal 12: Eisenkot dürfte mit der Regierungsbildung in Israel beauftragt werden
Gadi Eisenkot wird laut Kanal 12 mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Das meldet Tasnim unter Berufung auf israelische Medien. Aktualisierte Nachwahlbefragungen der drei grossen Sender zeigen laut Fars dasselbe Bild. Das Lager Netanyahus erreicht 50 Sitze, die jüdische Opposition 52 und die arabischen Parteien 18. Eisenkot sagt laut Sepah-News, bei einem solchen Endergebnis werde er Netanyahus Regierung stürzen. Laut Israel Hayom ruft er Netanyahu nicht an. Oppositionschef Jair Lapid spricht laut IRNA von einer schweren Niederlage Netanyahus. Kanal 12 spricht laut Tasnim von Bestürzung in beiden Lagern. Quasi-endgültige Ergebnisse werden gegen sechs Uhr am Mittwoch erwartet. Das sind Angaben aus Nachwahlbefragungen, das Endergebnis steht noch aus.
Israel: Laut Kanal 12 erreicht nach der Nachwahlbefragung kein Lager 61 Sitze
Eine Nachwahlbefragung von Kanal 12 sieht die Knesset im Patt. Das melden Tasnim und Nour News. Das Lager von Gadi Eisenkot erreicht demnach 52 Sitze, das Lager von Netanyahu 50 und die arabischen Parteien 18. Keines der beiden grossen Lager kommt auf die 61 Sitze für eine Mehrheit im 120-köpfigen Parlament. The National nennt für Netanyahus Likud 24 Sitze, für Eisenkots Partei Jaschar 22. Das wären acht Sitze weniger für den Likud. Das sind Angaben aus einer Nachwahlbefragung, das Endergebnis steht noch aus.
Laut iranischen Medien sagt Trump im Wahlkampf, die USA hätten den Iran-Krieg nicht begonnen
US-Präsident Trump sagt laut iranischen Medien bei einem Wahlkampfauftritt, die USA hätten den Krieg mit Iran nicht begonnen. Iran habe ihn seit 1979 gegen die USA geführt. Iran habe keine wirksame Armee mehr, behauptet er. Die USA hätten 159 iranische Schiffe ausser Gefecht gesetzt und 288 Kampfflugzeuge zerstört. Auf die Frage, ob er Iran erneut angreifen würde, antwortet er laut Mehr: «Definitiv». Der Krieg ende bald, und der Dieselpreis sinke rasch. Aktuell fliesse mehr Öl durch die Strasse von Hormus. Das sind Angaben von Sepah-News, Mehr und IRNA zu Trumps Rede.
UNO-Sprecher: Guterres fordert Iran laut ISNA zur Zusammenarbeit mit der IAEA auf
Der stellvertretende Sprecher des UNO-Generalsekretärs äussert sich laut ISNA zu Iran. Guterres fordere Iran und andere Staaten stets zur Zusammenarbeit mit der IAEA auf. ISNA kritisiert, er habe die Rolle des Angriffs der USA und Israels nicht erwähnt. Dieser Angriff habe die Zusammenarbeit Irans mit der Behörde ausgesetzt. Das sind Angaben von ISNA. Eine Bestätigung des Wortlauts durch die UNO liegt in den Quellen nicht vor.
Chamenei: Das Blut ermordeter Eliten löst laut iranischen Medien einen Sturm des Fortschritts aus
Der Revolutionsführer Chamenei sagt laut IRNA, die Feinde Irans verübten Verbrechen an den Eliten. Das zeige deren Bedeutung für die Stärke des Landes. Wer Wissenschaftler und Eliten töte, ertrage den Fortschritt und die Macht Irans nicht. Jeder Tropfen Blut von Eliten, Wissenschaftlern, Lehrenden, Studierenden und Schülern entfache einen «Sturm von Willen und Fortschritt». Das melden IRNA, Fars und IRIB als Reaktion auf eine Botschaft Chameneis an Eliten und Medaillengewinner. Das sind Angaben iranischer Medien.
Jemens Gesundheitsministerium meldet acht Tote und 19 Verletzte bei saudischen Angriffen
Das Gesundheitsministerium im Jemen (YE) meldet laut Tasnim bei saudischen Angriffen acht Tote und 19 Verletzte. Tasnim nennt die Meldung in einem Beitrag über Erklärungen der jemenitischen Streitkräfte. Diese sprechen von Treffern auf Ziele in Saudi-Arabien. Das sind Angaben der Huthi-Seite, die Tasnim wiedergibt. Eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor.
Laut Tasnim und Mehr Störungen an den Flughäfen Dammam und Dschidda
Die iranischen Agenturen Tasnim und Mehr melden Störungen an den saudischen Flughäfen Dammam und Dschidda. Sie berufen sich auf nicht näher genannte Berichte über eine breite Störung der Flugnavigation und der Flüge. Eine Bestätigung durch saudische Stellen oder durch Flughäfen liegt in den Quellen nicht vor. Auch die Ursache nennen die Meldungen nicht.
Irak berät laut ISNA mit sechs Golfstaaten und Iran über ein gemeinsames Treffen
Das irakische Aussenministerium (IQ) teilt in einer Erklärung mit, es berate mit sechs Mitgliedstaaten des Golfkooperationsrats und mit Iran. Ziel sei ein gemeinsames Treffen unter Beteiligung des Irak, das die regionale Sicherheit stärken soll. Das meldet ISNA. Aussenamtssprecher Baghaei hatte ein vom Irak angeregtes Treffen zuvor einen guten Vorschlag genannt.
Araghtschi verurteilt im Gespräch mit Jordaniens Aussenminister einen Angriff auf eine Kirche
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi spricht laut Tasnim, ISNA und Sepah-News mit seinem jordanischen Amtskollegen. Er verurteilt einen Angriff auf eine Kirche in Jordanien (JO). Zu dem Angriff nennen die Quellen keine Einzelheiten. Araghtschi sagt, die Rückkehr der Sicherheit in die Region erfordere ein Ende der aggressiven und einmischenden Handlungen der USA. Zudem müsse die Expansion und Kriegstreiberei Israels eingedämmt werden. Das sind Angaben iranischer Medien.
Laut Times of Israel helfen russische Satellitendaten den Huthi bei Angriffen auf Saudi-Arabien
Satellitendaten haben laut Times of Israel Angriffe der Huthi und irakischer Milizen auf Saudi-Arabien (SA) unterstützt. Die Zeitung beruft sich auf eine Geheimdienstfirma sowie saudische und Huthi-Quellen. Zu den Zielen gehörte demnach eine wichtige saudische Pipeline. In den Quellen liegt keine Stellungnahme Russlands vor.
Rosatom-Chef: Abkommen für acht weitere Kraftwerksblöcke in Iran unterzeichnet
Rosatom-Chef Alexei Lichatschow sagt laut Fars, Russland habe Abkommen für den Bau von acht weiteren Blöcken unterzeichnet. Zudem gebe es ein Abkommen für kleine Kraftwerksblöcke in Iran. Die Blöcke 2 und 3 des Kraftwerks Buschehr seien weiter im Bau. Auf der Baustelle arbeiten laut Fars derzeit 142 Russen, 50 weitere im Service. Die Zahl solle auf 700 steigen. Das ist die Darstellung der Fars-Meldung. Eine Bestätigung aus anderen Quellen liegt nicht vor.
Hackergruppe Handala sagt, sie habe Blumensträusse an Wahllokalen in Israel (IL) platziert
Die Gruppe Handala schreibt auf Telegram, sie habe Sträusse mit «sensiblen Gegenständen» vor Wahllokalen in Israel abgelegt. Ein Paket mit Brief eines Handala-Kommandanten sei bei Gadi Eisenkot gelandet, dem früheren Armeechef und Herausforderer von Netanyahu. Laut The National gibt es keinen Hinweis, dass die Sträusse eine Gefahr darstellen. Die USA ordnen Handala laut The National Iran zu. Fars, Mehr und Sepah-News berichten ebenfalls. Das sind Angaben der Gruppe.
Ein iranisches Gericht verurteilt den Regisseur Jafar Panahi zu über fünf Jahren Haft
Ein iranisches Gericht verurteilt den Regisseur Jafar Panahi in Abwesenheit zu fünf Jahren und einem Monat Haft. Das berichtet Asharq Al-Awsat unter Berufung auf die iranische Agentur ISNA und seinen Anwalt Mostafa Nili. Das Revolutionsgericht Teheran ordnet laut Nili die Einziehung seines gesamten Vermögens an. Hinzu kommen ein zweijähriges Verbot sozialer Medien und ein zweijähriges Ausreiseverbot. Die Vorwürfe nennt ISNA nicht. Nili erfährt von dem Urteil, nachdem Panahi ihm von gesperrten Bankkonten erzählt hat. Panahi sei während des Krieges mit Israel und den USA nach Iran zurückgekehrt, sagt der Anwalt. Das sind Angaben des Anwalts.
Peseschkian trifft Putin in Moskau, laut Tasnim geht der AKW-Bau in Buschehr weiter
Der iranische Präsident Massud Peseschkian führt in Moskau ein Zweiergespräch mit Putin. Das melden iranische Medien. Laut Tasnim sagt Putin, der Bau des Kernkraftwerks Buschehr gehe weiter. Die Zahl iranischer Studierender in Russland sei auf 10'000 gestiegen. Peseschkian dankt laut Tasnim für Gastfreundschaft und Unterstützung. Der bilaterale Handel wachse. Er nennt Multilateralismus eine Antwort auf einseitige Schritte der USA in der Region. Zuvor lobt Putin laut Nour News beim Gasgipfel die Rolle von Ajatollah Ali Chamenei bei der Gründung des Forums. Das sind Angaben iranischer Medien.
Huthi melden 81 saudische Luftangriffe und Raketenschläge binnen 24 Stunden
Der Militärsprecher der Huthi meldet für die letzten 24 Stunden 81 saudische Luftangriffe und Raketenschläge. Das schreibt er auf Telegram. Sie hätten zivile Ziele in Sanaa und den Provinzen Taizz, Lahidsch, Saada, Hadscha und Ibb getroffen. Die Flugzeuge seien von den Stützpunkten Chamis Muschait und Taif gestartet, Raketen aus Dschasan abgefeuert worden. Es habe Tote und Verletzte unter Zivilisten gegeben. Seit Beginn der Eskalation zählen die Huthi 3379 saudische Luftangriffe und Raketenschläge. In den Quellen liegt keine saudische Bestätigung vor. Das sind Angaben der Huthi.
Ägyptens Aussenminister und Araghtschi sprechen über erweiterte Konsultationen der R4-Gruppe mit Iran
Ägyptens Aussenminister Badr Abdelatty und sein iranischer Amtskollege Abbas Araghtschi telefonieren am Dienstag. Das berichtet Arab News unter Berufung auf Ägyptens staatliche Informationsstelle. Abdelatty unterstützt die Vermittlungsbemühungen und ruft alle Parteien auf, ein Abgleiten der Region in einen breiteren Konflikt zu verhindern. Die beiden besprechen eine Ausweitung der Konsultationen zwischen Iran und der R4-Gruppe aus Ägypten, Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei. Das Gespräch folgt auf die Gespräche der Mekka-Pakt-Staaten in Teheran am Montag.
Riad: Trümmer abgefangener Huthi-Raketen beschädigen laut Zivilschutz ein Gebäude
Trümmer von zwei abgefangenen ballistischen Raketen beschädigen in Riad (SA) am Dienstag ein Gebäude, ein Bauprojekt und ein Fahrzeug. Das sagt der saudische Zivilschutz laut Arab News und Gulf News. Ein Sprecher erklärt, die Huthi hätten die Raketen abgefeuert. Sie seien vor dem Absturz der Trümmer zerstört worden. Laut Gulf News werden keine Verletzten oder Todesopfer gemeldet. Der Zivilschutz warnt, das Filmen und Teilen von Einschlagstellen könne rechtliche Folgen haben. Zuvor habe die Luftabwehr laut Koalitionssprecher Turki al-Maliki drei Raketen auf die Ostprovinz abgefangen. Vier Drohnen auf den Süden Saudi-Arabiens seien abgeschossen worden. Das sind Angaben saudischer Stellen.
Chasch (IR): Tasnim meldet Schüsse auf Polizeistation, Haalvsh schwere Gefechte
Unbekannte schiessen laut Tasnim auf eine Polizeistation in Chasch (IR). Die Angreifer seien ohne Verluste geflohen. Tasnim bezeichnet sie als angemietete Terroristen der Gruppe Dschaisch al-Adl. Die Gruppe habe in letzter Zeit mehr als 50 Mitglieder durch Tod oder Festnahme verloren. Ein Sicherheitsvertreter sagt Tasnim, die Sicherheitskräfte verfolgten die Täter. Laut IranWire berichtet das Portal Haalvsh von einem Angriff Bewaffneter am Dienstag. Er habe das Hauptquartier der Entsatzeinheit und ein Polizeirevier in Chasch getroffen. Es habe über eine Stunde Dauerfeuer und schwere Gefechte gegeben, ab 16.56 Uhr. Laut ersten Berichten seien mehrere Angehörige der Streitkräfte getötet oder verletzt worden. Haalvsh kann die Opferzahl nicht unabhängig bestätigen. Zufahrtsstrassen seien abgesperrt worden. Die Angaben von Tasnim und Haalvsh widersprechen sich. In den Quellen liegt keine Bestätigung vor.
Iran nennt Sicherheitsratssitzung laut Tasnim rechtlos, Russlands Vertreter sieht keine Alternative zur Diplomatie
Iran lehnt die Sitzung des UNO-Sicherheitsrats zu seinem Atomdossier laut Tasnim ab. Der iranische Vertreter sagt, die Sitzung habe keine rechtliche Grundlage. Die Resolution 2231 sei am 18. Oktober 2025 abgelaufen. Der Sicherheitsrat schweige zu den Angriffen auf iranische Atomanlagen. Russlands UNO-Botschafter Wassili Nebensja sagt laut Mehr, es gebe in der Iran-Frage keine Alternative zur Diplomatie. Pakistans Vertreter nennt laut Tasnim eine diplomatische Lösung entscheidend. Irans UNO-Botschafter Gholamhossein Darzi kritisiert laut IRNA das Schweigen der westlichen Ratsmitglieder. Die IAEA sei kein Werkzeug für geopolitische Ziele. Israel besitze Atomwaffen, doch gesorgt werde sich um fehlende Inspektoren in Iran. Das sind Angaben iranischer Medien.
Huthi melden Abwehr eines Vormarschs saudisch gestützter Kräfte bei Bab al-Mandab
Die Huthi melden, sie hätten einen Vormarsch saudisch gestützter Kräfte südlich der Meerenge Bab al-Mandab zurückgeschlagen. Das berichten Anadolu und die Jerusalem Post. Die Angabe stammt vom Huthi-Sprecher Yahya Saree. Laut Jerusalem Post drängten jemenitische Regierungstruppen die Huthi Anfang Oktober aus Küstengebieten. Die Huthi hatten diese im September besetzt. Saudi-Arabien (SA) unterstützte die Truppen. Das Huthi-nahe Fernsehen Al Masirah meldet zudem saudische Angriffe auf die Stadt Mocha (YE). In den Quellen liegt keine saudische Bestätigung vor. Das sind Angaben der Huthi.
Russland und China widersprechen laut iranischen Medien der Sicherheitsratssitzung zu Irans Atomdossier
Russland und China lehnen laut iranischen Medien die Sitzung des UNO-Sicherheitsrats zu Irans Atomdossier ab. Das melden Tasnim, IRNA und Mehr. Die Sitzung folgt auf eine Resolution des Gouverneursrats der IAEA, die den Fall an den Sicherheitsrat verweist. Der chinesische Vertreter nennt laut Tasnim den einseitigen Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen von 2015 die Wurzel der Krise. Die europäischen Staaten hätten ihre Verpflichtungen nicht erfüllt. Der Auslösemechanismus habe rechtliche und verfahrensmässige Mängel. Die Angriffe der USA und Israels auf überwachte Atomanlagen seien laut ihm der Grund, warum die IAEA nicht inspizieren kann. Das sind Angaben iranischer Medien.
Huthi melden Drohnenangriff auf den Flughafen Abha
Die Huthi melden einen Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen von Abha (SA). Das schreibt ihr Militärsprecher auf Telegram. Der Treffer sei präzise gewesen. Er habe den Flugbetrieb am Flughafen gestört. Iranische Medien wie Mehr und IRIB verbreiten die Meldung. In den Quellen liegt keine saudische Bestätigung vor. Das sind Angaben der Huthi.
Huthi melden ballistischen Raketenangriff auf das saudische Verteidigungsministerium in Riad
Die Huthi melden einen Angriff auf das Verteidigungsministerium Saudi-Arabiens (SA) in Riad. Das schreibt ihr Militärsprecher auf Telegram. Eine ballistische Rakete habe das Gebäude direkt getroffen. Iranische Medien wie Mehr, ISNA, Tasnim, Nour News, IRIB und Sepah-News verbreiten die Meldung. In den Quellen liegt keine saudische Bestätigung zum Treffer vor. Das sind Angaben der Huthi.
Al Jazeera: Iraner rechnen nach Wahlen in Israel und den USA mit neuen Angriffen
Viele Iraner rechnen laut Al Jazeera nach den Wahlen in Israel und den USA mit neuen Angriffen. Israel wählt am Dienstag, in den USA sind am 3. November Zwischenwahlen. Al Jazeera schreibt, die USA und Israel hätten Angriffe auf Irans zivile Infrastruktur angedeutet. Seit dem Memorandum zwischen Washington und Teheran im Juni seien die Angriffe stark zurückgegangen. Die Kriegsgefahr sei aber wieder da. Viele Kommentatoren erwarten laut Al Jazeera einen Neustart des Krieges nach den Wahlen. Ein anonymer Einwohner von Teheran rechnet mit mehr Kämpfen, ob Netanyahu gewinnt oder nicht.
Revolutionsgarden melden Festnahme von zwei Terrorteams in Saravan und Iranschahr
Das Quds-Hauptquartier des Landheers der iranischen Revolutionsgarden meldet die Festnahme von zwei Terrorteams in Saravan (IR) und Iranschahr (IR). Das melden Fars, IRNA, Mehr, Tasnim, Nour News, Sepah-News und IRIB. Die Mitglieder seien am Morgen festgenommen worden. Die Teams hätten mehrere Anschläge in Iranschahr und Saravan geplant. Das sei durch ein Vorgehen der Geheimdienste vereitelt worden. Das Hauptquartier warnt Gruppen, die es Söldner der USA und Israels nennt. Näheres zu den Festgenommenen nennen die Meldungen nicht. Das sind Angaben der iranischen Seite.
CENTCOM weist Behauptung zurück, US-Streitkräfte hätten die Strasse von Hormus verlassen
Das US-Zentralkommando CENTCOM weist auf X eine Behauptung der iranischen Revolutionsgarden zurück. Deren Marinekommandant habe kürzlich gesagt, US-Streitkräfte hätten die Strasse von Hormus verlassen und sich hunderte Kilometer entfernt. CENTCOM nennt das falsch. Die in den Nahen Osten verlegten US-Streitkräfte blieben in der Strasse von Hormus und den umliegenden Gewässern präsent und wachsam. CENTCOM verweist auf den Auftritt seines Kommandeurs am Wochenende. Laut CENTCOM kontrollieren US-Streitkräfte und regionale Partner die internationale Wasserstrasse, klar nicht Iran. Das sind Angaben von CENTCOM.
Huthi melden Raketenangriffe auf zwei Transportflugzeuge in Nadschran und Chamis Muschait
Die Huthi melden Angriffe auf zwei militärische Transportflugzeuge in Saudi-Arabien (SA). Das schreibt ihr Militärsprecher auf Telegram. Eine ballistische Rakete habe ein Flugzeug am Flughafen Nadschran getroffen. Eine zweite habe ein Flugzeug auf der Luftwaffenbasis King Khalid bei Chamis Muschait getroffen. Beide Operationen hätten ihre Ziele erreicht. In den Quellen liegt keine saudische Bestätigung vor. Das sind Angaben der Huthi.
Faktencheck: Bild von saudischem Minister, der Peseschkian die Hand küsst, ist KI-erzeugt
Ein verbreitetes Bild zeigt angeblich den saudischen Verteidigungsminister, wie er dem iranischen Präsidenten die Hand küsst. Das Bild ist laut einem Faktencheck von Dawn alt und mit KI bearbeitet. Es kursiert seit dem 26. Oktober auf Facebook und X, unter anderem bei Huthi-nahen Konten. Ein Beitrag erreichte laut Dawn 63'000 Aufrufe. Der Anlass ist das Treffen von Vertretern Saudi-Arabiens, Pakistans und der Türkei mit Präsident Peseschkian in Teheran. Dawn fand keine glaubwürdigen Berichte saudischer, iranischer oder internationaler Medien über einen solchen Vorfall.
Iranische Marine: Tanker läuft östlich der Strasse von Hormus auf Seeminen
Ein Tanker ist laut der Pressestelle der iranischen Armee-Marine östlich der Strasse von Hormus auf Seeminen gelaufen. Das melden IRNA und IRIB. Der Tanker habe seine Ortungssysteme ausgeschaltet und versucht, ein verbotenes und unsicheres Gebiet zu durchqueren. Er sei beschädigt worden und in Brand geraten. Die Strasse von Hormus sei für Schiffe, die ohne Abstimmung passieren wollten, unsicher und gesperrt. Für eine sichere Durchfahrt brauche es Absprachen mit den iranischen Streitkräften. In den Quellen liegt keine unabhängige Bestätigung vor. Das sind Angaben der iranischen Seite.
Laut The National brachten die Teheran-Gespräche keinen Durchbruch bei den Huthi-Angriffen
Die Gespräche in Teheran haben laut The National keine klare Deeskalation gebracht. The National beruft sich auf informierte Quellen. Das klarste Ergebnis sei das Versprechen, weiter zu reden. Vertreter Saudi-Arabiens, Pakistans und der Türkei baten Iran laut den Quellen um Einfluss auf die Huthi. Diese sollten ihre Angriffe auf das Königreich stoppen. Iran habe erklärt, dazu fehle ihm der Einfluss auf seine jemenitischen Verbündeten. Stattdessen habe es die Gäste gebeten, bei den USA für eine zweiwöchige Feuerpause zu werben. Im Gegenzug solle die Strasse von Hormus schrittweise wieder öffnen. Die Huthi verlangten weiter, dass Saudi-Arabien seine Luftblockade gegen den Jemen aufhebt.
Peseschkian: US-Angriff und Blockade gefährden laut iranischen Medien die globale Energiesicherheit
Präsident Peseschkian spricht am Gipfel der Gas exportierenden Länder in Moskau. Der US-Angriff auf Iran und die Seeblockade führten zu Energieunsicherheit in der Welt, sagt er. Das melden ISNA, IRIB, IRNA, Tasnim, Mehr und Nour News. Laut Tasnim stören US-Militäraktionen die Preisbildung und den Transit von Energie. Laut Mehr gefährden einseitige US-Massnahmen die Stabilität der Energiemärkte. Laut Tasnim bedrohen Angriffe auf iranische Energieanlagen die Sicherheit und die Wirtschaft weltweit. Tasnim und Nour News nennen zudem, Irans jährliche Gasproduktion erreiche 300 Milliarden Kubikmeter. Das sind Angaben iranischer Medien.
Katar verlangt von Iran guten Glauben und die Öffnung der Strasse von Hormus
Katar fordert von Iran guten Glauben gegenüber den Nachbarn, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Das berichtet Asharq Al-Awsat. Ibrahim Al-Haschmi vom katarischen Aussenministerium sagt, die Region brauche einen neuen Sicherheitsrahmen. Der Ball liege nun bei Iran. Er habe positive Aussagen der iranischen Seite gehört. Iran müsse aber den guten Willen zeigen, aufhören, Staaten der Region zu bedrohen, und die Strasse von Hormus wieder öffnen. Die Aussagen folgen auf die Gespräche von Vertretern Saudi-Arabiens, der Türkei und Pakistans in Teheran am Montag.
Bagdad: Explosionen laut iranischen Medien wegen Drohnenabwehr bei der Grünen Zone
In Bagdad (IQ) werden mehrere Explosionen gemeldet. Das berichten iranische Medien wie IRNA, Mehr, ISNA und Fars. Laut IRIB sagt der Leiter der irakischen Sicherheitsmedienzelle, der Knall gehöre zur Abwehr einer Drohne im Umfeld der Grünen Zone. Laut The National werden mindestens zwei Drohnen nahe der Grünen Zone abgefangen. Die Luftabwehr der US-Botschaft wird aktiviert. Schäden oder Opfer werden laut The National nicht gemeldet. Die Sicherheitskräfte untersuchen Herkunft und Ziele der Drohnen. Laut Tasnim wird zudem ein weiteres drohnenähnliches Objekt gemeldet, das nahe dem Platz Abdulmuhsin al-Kadhimi abgestürzt sei.
Iranische Medien melden Explosionen in Riad, laut Anadolu fängt die Koalition zwei Huthi-Raketen ab
Iranische Medien melden mehrere Explosionen in Riad (SA) und in Al-Charj (SA) südlich der Hauptstadt. Das schreiben Fars, Tasnim, Mehr und Nour News unter Berufung auf Medien und arabische Quellen. Laut Fars folgen die Explosionen auf Angriffe der Huthi-Armee. Fars schreibt zudem, Al-Charj sei Ziel mehrerer abgefeuerter Projektile geworden. Laut Anadolu meldet die saudisch geführte Koalition, sie habe zwei ballistische Huthi-Raketen auf Riad abgefangen. Das sind Angaben der iranischen Seite.
IOM: Im Jemen sind über 268'000 Menschen vertrieben, fast alle seit September
Im Jemen (YE) sind laut der IOM bis zum 23. Oktober mehr als 268'000 Menschen vertrieben worden. Das berichtet Asharq Al-Awsat. Fast alle flohen seit Anfang September. Die Familien leben in 62 Distrikten in zehn Gouvernoraten. Betroffen sind vor allem das westliche Taiz, Lahj und der Süden von Hodeida. In Aden hat sich die Zahl der Vertriebenen seit dem 7. Oktober auf über 42'000 mehr als verdoppelt. Lahj nimmt rund 67'000 auf. Bis zum 17. Oktober erreichten 3836 Jemeniten Dschibuti, die Hälfte davon Kinder. Die Zeitung nennt als Ursache die Ausweitung der Huthi-Offensive. Laut Asharq Al-Awsat sinkt zudem die humanitäre Finanzierung.
Saudisches Kabinett betont Rolle der Mekka-Pakt-Staaten und lobt die Luftabwehr gegen Huthi-Angriffe
Das Kabinett von Saudi-Arabien (SA) betont die Rolle der Mekka-Pakt-Staaten für die regionale Stabilität. Das meldet Arab News unter Berufung auf die saudische Nachrichtenagentur SPA. Das Kabinett hat die Gespräche vom Montag in Teheran besprochen. Daran nahmen hohe iranische Vertreter und die Staaten des Mekka-Abkommens teil. Laut SPA bekräftigt das Kabinett das Engagement des Königreichs für regionale und internationale Sicherheit. Es lobt zudem die Luftabwehr des Königreichs. Sie habe wiederholte Huthi-Angriffe auf Mekka, Medina und andere Teile Saudi-Arabiens abgefangen. Kronprinz Mohammed bin Salman leitet die Sitzung in Riad. Das sind Angaben der saudischen Seite.
Sepah-News meldet neuen US-Vorschlag zu Uran-Transfer mit Garantie von vier Staaten
Sepah-News meldet einen neuen US-Vorschlag an Iran. Demnach soll auf 60 Prozent angereichertes Uran in ein Drittland gebracht werden, etwa nach Russland. Pakistan, die Türkei, Saudi-Arabien und Katar hätten sich als Garanten des Abkommens bezeichnet. Sie sicherten damit zu, dass das Uran bei einem Scheitern des Abkommens nach Iran zurückkehrt. Sepah-News nennt keine Quelle für die Angaben. In den Quellen liegt keine Bestätigung durch die USA oder die genannten Staaten vor. Das sind Angaben der iranischen Seite.
Chamenei empfängt Sicherheitsratssekretär Rezaei, betont laut iranischen Medien Hormus-Verwaltung
Der Oberste Führer Modschtaba Chamenei empfängt den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Rezaei. Das melden Fars, IRNA, Tasnim, ISNA, Mehr und IRIB. Chamenei nennt den Sicherheitsrat laut den Berichten die zentrale Schaltstelle für die Entscheidungen im Land. Er hebt demnach die Verwaltung der Strasse von Hormus hervor. Laut IRNA fordert er, dass die von iranischen Verantwortlichen genannten Bedingungen erfüllt werden. Damit solle der Krieg enden, ebenso der Zustand zwischen Krieg und Frieden. Rezaei gibt einen Lagebericht. Anadolu meldet das ebenfalls unter Berufung auf eine offizielle Mitteilung. Das sind Angaben iranischer Medien und einer offiziellen Mitteilung.
Türkischer Parlamentsausschuss billigt Ratifizierung des Mekka-Verteidigungsabkommens
Der Aussenausschuss des türkischen Parlaments billigt am Dienstag das Gesetz zur Ratifizierung des Mekka-Verteidigungsabkommens. Das berichtet die Express Tribune. Es verbindet die Türkei (TR), Saudi-Arabien (SA) und Pakistan (PK). Vizeaussenminister Levent Gümrükçü beantwortet vor der Abstimmung Fragen der Abgeordneten. Er nennt das Abkommen rein defensiv und gegen kein Land gerichtet. Es stehe allen Staaten der Region offen, die das Völkerrecht achten. Saudi-Arabien und Pakistan haben ihre Ratifizierung laut Gümrükçü abgeschlossen. Unterzeichnet wurde das Abkommen am 7. August in Mekka.
Iran plant laut Tasnim und IRNA rund 600 Luftabwehrbataillone mit Bevölkerung
Iran plant die Bildung von rund 600 Luftabwehrbataillonen mit Beteiligung der Bevölkerung. Das melden Tasnim und IRNA. Der stellvertretende Einsatzleiter der iranischen Organisation für passive Verteidigung (IR) spricht von einem Vorschlag. Diese bevölkerungsbasierte asymmetrische Luftabwehr solle die Verteidigungsfähigkeit stärken. Weitere Angaben zu Aufbau oder Zeitplan enthalten die Meldungen nicht. Das sind Angaben der iranischen Seite.
Iranische Medien melden Raketenangriff auf Nadschran, Chamis Muschait und Abha
Iranische Medien melden einen Raketenangriff auf Nadschran (SA), Chamis Muschait (SA) und Abha (SA). Tasnim und Nour News schreiben von einem grossflächigen Angriff und schweren Explosionen in Abha. Sepah-News und Fars melden unter Berufung auf arabische Quellen Explosionen in Nadschran, Abha und am Luftwaffenstützpunkt Chamis Muschait. Laut Tasnim löst der saudische Zivilschutz in Chamis Muschait und Abha Frühalarm aus. In den Quellen liegt keine saudische Bestätigung vor. Wer geschossen hat, nennen die Meldungen nicht.
Irans Wasserstrassen-Behörde droht Reederei Sinokor ab 1. November mit rechtlichem Vorgehen
Die iranische Behörde zur Verwaltung der Wasserstrasse im Persischen Golf (IR) warnt die Reederei Sinokor. Das melden IRNA, Mehr und Sepah-News. Ab dem 1. November werde sie gegen alle Schiffe der Reederei rechtlich vorgehen. Laut Sepah-News haben Schiffe von Sinokor in den vergangenen drei Monaten am häufigsten gegen die Durchfahrtsregeln verstossen. Gegen mindestens sieben von ihnen seien bereits Massnahmen ergriffen worden. Die Warnung richtet sich auch an Frachteigner, Begünstigte und Versicherer. Laut Reuters nennt die Behörde Sinokor eine südkoreanische Reederei. Schiffe von Sinokor stehen laut Reuters seit August auf einer iranischen Liste mit 45 Tankern. Sinokor hat sich laut Reuters zunächst nicht geäussert. Das sind Angaben der iranischen Seite und von Reuters.
Peseschkian und Katars Emir sprechen in Moskau über Energiezusammenarbeit, melden iranische Medien
Präsident Peseschkian trifft in Moskau am Rand des Gasgipfels den Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani. Das melden die iranischen Medien IRNA, Fars, Tasnim, Mehr und ISNA. Es ist der achte Gipfel des Forums der Gas exportierenden Länder. Laut IRNA sprechen sie über die bilateralen Beziehungen und die Zusammenarbeit im Energiebereich. Sie betonen laut IRNA, die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen. Auch die Koordination unter den Gasexporteuren war Thema. Weitere Angaben soll das Präsidialamt veröffentlichen. Katar vermittelt zwischen den USA und Iran. Das sind Angaben iranischer Medien.
Laut Irans Botschafter in Seoul öffnet Hormus am sechsten Tag, wenn die USA zustimmen
Irans Botschafter in Südkorea (KR) sagt dem Sender KBS, Iran wolle die Strasse von Hormus nicht schliessen. Das meldet ISNA. Iran habe den USA einen siebentägigen Plan vorgeschlagen. Die USA hätten sich dazu geäussert, Iran bereite nun eine Antwort vor. Nimmt Washington die Bedingungen an, öffnet die Strasse am sechsten Tag, die Verhandlungen beginnen am siebten Tag. Iran wolle keinen Krieg und keine Ausweitung auf andere Staaten. Das sind Angaben der iranischen Seite.
Huthi und laut IRIB arabische Medien melden Treffer auf die Raffinerie Ras Tanura
Arabische Medien melden laut dem iranischen Staatssender IRIB einen Angriff auf die Raffinerie Ras Tanura im Osten Saudi-Arabiens (SA). Nach direkten Raketentreffern kommt es laut dem Bericht zu sehr heftigen Explosionen. Eine dichte Rauchwolke bedeckt den Himmel. Das meldet IRIB auf Telegram. In den Quellen liegt keine saudische Bestätigung vor. Die saudisch geführte Koalition meldete in der Nacht abgefangene Huthi-Raketen auf die Ostprovinz. Die Huthi melden auf Telegram, ihre Streitkräfte hätten die Raffinerie mit einer ballistischen Rakete getroffen. Der Treffer sei präzise gewesen und habe grosse Brände ausgelöst. Laut Reuters haben die saudischen Behörden den Angriff nicht bestätigt. Bloomberg meldet unter Berufung auf eine informierte Person, Saudi-Arabien habe in der Nacht ein Feuer eingedämmt. Es habe nahe dem Ölterminal Ras Tanura gebrannt. Das sind Angaben der Huthi und der Medien.
Wahllokale in Israel öffnen, Netanyahu will laut The National Irans Atomgefahr beseitigen
In Israel öffnen am Dienstag die Wahllokale. Das berichtet The National. Es geht um eine Entscheidung über Ministerpräsident Netanyahus Kriegsführung. Umfragen deuten laut The National auf ein knappes Rennen. Die besten Chancen, Netanyahu abzulösen, hat laut Prognosen der frühere General Gadi Eisenkot. Die Wahllokale schliessen um 22 Uhr Ortszeit, danach folgen Nachwahlbefragungen. Die Opposition stellt sich laut The National hinter Generalstabschef Zamir. Netanyahu nennt Berichte über Zamirs Entlassung Falschmeldungen. Er will die iranische Atomgefahr dauerhaft beseitigen, gemeinsam mit Trump.
Haftbefehl gegen den Provinzratschef von Maisan (IQ) im Streit um den Grenzübergang Schaib
Ein irakisches Gericht erlässt einen Haftbefehl gegen den Vorsitzenden des Provinzrats von Maisan (IQ), Mustafa Duair al-Muhammadawi. Das berichtet Asharq Al-Awsat unter Berufung auf die irakische Nachrichtenagentur INA. Grundlage ist eine Anzeige des Büros von Ministerpräsident Ali al-Zaidi (IQ). Al-Muhammadawi hatte mit zivilem Ungehorsam und Strassensperren gedroht, falls der Grenzübergang Schaib zu Iran nicht geöffnet wird. Er setzte der Regierung eine Frist bis Donnerstag. Bagdad schloss den Übergang vergangene Woche bis auf Weiteres. Laut Tasnim leben rund 4000 Familien in Maisan vom Verkehr über den Übergang. Laut Tasnim fordert auch die Badr-Fraktion im Parlament die Wiedereröffnung.
Laut IRNA Explosionen in Dammam, Koalition fängt laut Anadolu drei Huthi-Raketen ab
Laut der iranischen Agentur IRNA melden saudische Medien und Quellen eine Warnung für die Ostprovinz (SA). Sie berichten von Explosionen in der Region und in der Stadt Dammam (SA). Der Flugbetrieb am Flughafen King Fahd in Dammam sei eingestellt. Das berichtet IRNA auf Telegram. Laut Anadolu meldet die saudisch geführte Koalition drei abgefangene Raketen der Huthi (YE). Sie zielten auf die Ostprovinz. Ziele, Schäden und Opfer nennt die Koalition nicht. Laut Fars melden die Huthi-Streitkräfte (YE) einen Raketenangriff auf Stellungen in Al-Charj und der Ostprovinz. Das ist die Darstellung einer Kriegspartei. Ob ein Zusammenhang mit den Explosionen besteht, geht aus den Quellen nicht hervor.
Laut iranischen Medien sagt Trump in Mississippi, Iran habe eine Rakete bis Europa
Präsident Trump spricht in der Nacht auf Dienstag vor Anhängern der Republikaner in Mississippi über Iran. Das berichten die iranischen Medien Tasnim, Mehr und IRNA. Laut Tasnim sagt er, Iran habe nun eine Rakete, die Europa erreichen könne. Laut Tasnim sagt er auch, die Waffenruhe habe ihm nicht gefallen. Er habe sie beendet. Laut Nour News wiederholt er unbelegte Behauptungen zum iranischen Atomprogramm. Er behaupte, Teheran sei nur zwei Wochen von einer Atomwaffe entfernt gewesen. Laut Mehr und IRNA sagt er, die USA hätten den Krieg nicht begonnen. Iran habe ihn begonnen. Das sind Angaben iranischer Medien.
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