Mittwoch, 28. Oktober 2026
US-Vizepräsident JD Vance schreibt laut WSJ Irans Sicherheitsratssekretär Mohsen Rezaei einen Brief. Der Brief soll die Friedensgespräche wieder in Gang bringen. Laut einer Quelle schickte Vance ihn im Auftrag Trumps. Trump verneint laut IRNA, Vance einen Auftrag für Friedensgespräche mit Iran gegeben zu haben. Die USA haben Golfstaaten laut WSJ gesagt, sie sollten sich auf eine kurze, intensive Kampagne gegen Iran vorbereiten. Die Kampagne soll nach den Zwischenwahlen vom 3. November folgen. US-Finanzminister Bessent nennt die «Operation Economic Outcast» die härteste Isolation einer Volkswirtschaft. Laut Guardian arbeiten Golfstaaten an einem mehrteiligen Abkommen gegen einen neuen Krieg.
Der Militärsprecher der Huthi meldet laut Nour News 101 saudische Angriffe binnen 24 Stunden auf Jemen. Zuvor tötete laut Al-Masirah ein saudischer Angriff auf einen Markt 14 Menschen.
Araghtschi schreibt auf X, Iran gebe der Diplomatie eine Chance. Katar legte Iran laut Reuters einen neuen Entwurf vor, ein iranischer Beamter nennt ihn inakzeptabel. Laut Jerusalem Post wartet Katar auf Irans Antwort zu einem Vorschlag: IAEA-Inspektoren gegen Sanktionslockerungen.
Israelische Kampfjets greifen laut Tasnim, Fars und Mehr Ziele im Süden Libanons an. Die israelische Armee meldet dort eine Abfangrakete auf ein verdächtiges Flugobjekt. Hisbollah-Chef Naim Kassem schliesst laut Fars eine Entwaffnung aus, solange die Besatzung andauert.
Laut Maariv erwägt Präsident Herzog einen Rücktritt Netanyahus gegen Begnadigung, meldet IRNA.
Die iranische Armee-Marine meldete laut IRNA und IRIB am Dienstag einen Tanker, der östlich von Hormus auf Seeminen lief. CENTCOM nennt iranische Berichte über Minentreffer falsch, die Hauptrouten seien geräumt. Nour News nennt das eine Behauptung ohne unabhängige Bestätigung. Eine unabhängige Bestätigung liegt für keine Darstellung vor. Tasnim und Mehr verbreiten den Vance-Bericht als Behauptung des WSJ.
Meldungen
Trump bestätigt laut Iran International, Vance habe Iran wegen medizinischer Hilfe kontaktieren dürfen
US-Präsident Donald Trump bestätigt, dass er die Kontaktaufnahme von Vizepräsident JD Vance mit Iran gebilligt hat. Das berichtet der Oppositionssender Iran International. Es sei um medizinische Hilfsgüter gegangen, sagt Trump laut dem Bericht vor Journalisten. Vance habe ihn gefragt, er habe es erlaubt. Einen Auftrag für neue Friedensgespräche bestreitet Trump. Laut dem Wall Street Journal schrieb Vance an Sicherheitsratssekretär Mohsen Rezaei, um Verhandlungen wiederzubeleben.
«Er fragte mich, was ich davon halte. Ich sagte: ‹Wenn du das tun willst, ist das in Ordnung›»
«He asked me what I thought. I said, 'if you want to do that, that's OK,'»
Bessent nennt die «Operation Economic Outcast» gegen Iran die härteste Isolation einer Volkswirtschaft
US-Finanzminister Scott Bessent nennt die «Operation Economic Outcast» sehr erfolgreich. Das sagt er laut dem Finanzministerium (US) auf X im Gespräch mit CNBC. Es sei die härteste Operation der Geschichte, um eine einzelne Volkswirtschaft zu isolieren. Die Operation laufe seit acht Wochen. Laut IranWire sagt Bessent, Iran kürze oder streiche deshalb Gelder an Hisbollah, Huthi und Hamas. Irans Wirtschaft könnte laut internen US-Schätzungen binnen eines Jahres um bis zu 25 Prozent schrumpfen. Bessent hatte am 22. Oktober geschrieben, die Operation kappe Irans Ölquelle. Eine iranische Reaktion liegt in den Quellen nicht vor.
«Das ist die härteste Operation in der Geschichte der Welt, um eine einzelne Volkswirtschaft zu isolieren.»
«This is the toughest operation ever to isolate a single economy in the history of the world.»
Laut WSJ schreibt Vance Irans Sicherheitsratssekretär Rezaei einen Brief, um Gespräche wiederzubeleben
US-Vizepräsident JD Vance hat Mohsen Rezaei, dem Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, einen Brief geschickt. Das berichtet das Wall Street Journal laut Ynet unter Berufung auf US-Beamte und informierte Personen. Ziel sei, die Friedensgespräche wieder in Gang zu bringen. Laut einer Quelle schickte Vance den Brief im Auftrag von Präsident Trump. Vance prüfe, ob beide Seiten genug Gemeinsamkeiten finden, um Trump von einem kurzen, intensiven Angriff auf Teheran abzubringen. Die iranischen Agenturen Tasnim und Mehr verbreiten den Bericht als Behauptung des WSJ. Trump antwortet laut IRNA am Mittwochabend auf die Frage, ob er Vance mit Friedensgesprächen beauftragt habe, mit Nein. Laut Axios schreibt Vance, Verhandlungen erforderten Gespräche über das Atomprogramm, meldet die Jerusalem Post. Trump sei laut Vance begeistert von dem Brief gewesen. Laut Tasnim hat Iran den Brief erhalten, aber noch nicht beantwortet. Iran bestehe auf seinen sieben Bedingungen.
Israelische Kampfjets greifen laut iranischen Agenturen Ziele im Süden Libanons an
Israelische Kampfjets bombardieren am Mittwochabend Gebiete im Süden Libanons. Das melden die Agenturen Tasnim, Fars und Mehr. Getroffen sind laut Tasnim das Wadi al-Hudschair und der Ort Kfar Tebnit (LB). Fars beruft sich auf arabische Quellen. Laut IRIB meldet Al Jazeera zudem einen Luftangriff am Rand von Baraschit (LB). Laut IRNA melden libanesische Medien Luftangriffe auf zwei Gebiete im Süden. Die israelische Armee teilt auf Telegram mit, sie habe im Süden Libanons eine Abfangrakete auf ein verdächtiges Flugobjekt abgefeuert. Zu den Luftangriffen äussert sich die Armee in den Quellen nicht.
«Vor kurzem wurde eine Abfangrakete auf ein verdächtiges Luftziel abgefeuert, das im Gebiet erkannt wurde, in dem IDF-Soldaten im Süden Libanons im Einsatz sind.»
«A short while ago, an interceptor was launched toward a suspicious aerial target identified in the area in which IDF soldiers are operating in southern Lebanon.»
CENTCOM weist iranische Berichte über Minentreffer in der Strasse von Hormus zurück
Das US-Zentralkommando CENTCOM nennt iranische Berichte über Handelsschiffe, die in der Strasse von Hormus auf Seeminen laufen, falsch. Das teilt es auf X mit. US-Kräfte hätten alle international anerkannten Hauptrouten durch die Meerenge von Minen geräumt. Tausende Handelsschiffe nutzten sie sicher. Die iranische Armee-Marine hatte laut IRNA und IRIB am Dienstag gemeldet, ein Tanker sei östlich der Meerenge auf Seeminen gelaufen. Die dem Nationalen Sicherheitsrat nahestehende Agentur Nour News nennt die CENTCOM-Angabe eine Behauptung ohne unabhängige Bestätigung. Eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen für keine der beiden Darstellungen vor.
«Diese Behauptungen sind FALSCH.»
«These claims are FALSE.»
Laut Maariv erwägt Präsident Herzog einen Rücktritt Netanyahus gegen Begnadigung
Israels Präsident Isaac Herzog erwägt laut der Zeitung Maariv einen Plan gegen die politische Blockade nach der Wahl. Das meldet die staatliche iranische Agentur IRNA. Demnach soll Netanyahu am Ende seiner Amtszeit als Regierungschef zurücktreten und vollständig begnadigt werden. Herzog sagt laut Dawn, eine weitere Wahl müsse vermieden werden. Er erhält das offizielle Ergebnis laut Dawn nächste Woche und beginnt danach die Konsultationen. Eine Bestätigung des Plans durch Herzog liegt in den Quellen nicht vor.
«wir müssen alles tun, was wir können, gerade nach gestern, um eine weitere Wahlrunde zu vermeiden»
«we must do everything we can, certainly after yesterday, to avoid another round of elections»
Huthi-Militärsprecher: Saudi-Arabien griff Jemen binnen 24 Stunden 101-mal an
Saudi-Arabien hat laut dem Militärsprecher der Huthi binnen 24 Stunden 101 Luft- und Raketenangriffe auf Jemen geflogen. Das meldet die dem Nationalen Sicherheitsrat Irans nahestehende Agentur Nour News. Die Angriffe trafen laut dem Sprecher Sanaa (YE) und mehrere Provinzen. Laut Tasnim meldet der Huthi-Sender Al-Masirah vier Luftangriffe auf die Hafenstadt al-Mocha (YE). Laut IRNA melden jemenitische Medien zudem einen Angriff auf eine Farben- und Chemiefabrik in der Provinz Taizz (YE). Das sind Angaben der Huthi und jemenitischer Medien. Eine Stellungnahme Saudi-Arabiens oder eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor.
UNO-Berichterstatterin Sato: Iran richtete wegen der Januar-Proteste mindestens 34 Menschen hin
Iran hat im Zusammenhang mit den Protesten vom Januar mindestens 34 Menschen hingerichtet. Das sagt die UNO-Sonderberichterstatterin Mai Sato vor der UNO-Generalversammlung, berichtet Iran International. Die Behörden führten laut Sato Massenprozesse mit Todesurteilen und nahmen Tausende fest. In einem Fall seien 34 Angeklagte in fünf Tagen verurteilt worden, zwölf zum Tod, sieben seien hingerichtet. Laut Sato nutzt Iran den Krieg mit den USA und Israel, um die Repression zu verschärfen. Viele Festgenommene würden ohne Kontakt an unbekannten Orten festgehalten. Iran International ist ein oppositioneller Sender mit Sitz in London.
Erdoğan wirbt im Telefonat mit Trump für Diplomatie in Hormus und Jemen
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan spricht am Mittwoch mit US-Präsident Donald Trump. Das berichtet Daily Sabah. Erdoğan sagt Trump, die Türkei (TR) arbeite auf eine diplomatische Lösung hin. Es geht um die Spannungen in der Strasse von Hormus und im Jemen. Ankara beobachte die Entwicklung in der Region genau. Das sind Angaben der türkischen Seite.
Laut IRNA weist die israelische Polizei die Betrugsvorwürfe des Likud zurück
Die israelische Polizei weist die Vorwürfe des Likud über umfassenden Wahlbetrug zurück. Das meldet IRNA unter Berufung auf das israelische Armeeradio. Der Likud steht unter Benjamin Netanyahu. Weitere Angaben nennt die Meldung nicht. Das sind Angaben der iranischen Agentur IRNA, eine unabhängige Bestätigung liegt nicht vor.
Laut Tasnim und Mehr: USA warnen Israel vor einer Neuwahl
Die USA haben Israel laut dem israelischen Sender Kanal 13 offiziell mitgeteilt, für eine Neuwahl gebe es keinen Platz mehr. Das berichten die iranischen Medien Tasnim und Mehr. Als Grund nenne Washington den nahenden Krieg gegen Iran. Die politische Führung brauche Stabilität und Konzentration. Das sind Angaben iranischer Medien, die sich auf Kanal 13 berufen. Eine unabhängige Bestätigung liegt nicht vor.
Laut Iran International wirbt Fars mit einem Video für eine iranische Atombombe
Die den Revolutionsgarden nahestehende Agentur Fars wirbt laut Iran International mit einem Video von Strassenumfragen für eine iranische Atombombe. Fars schreibt, es sei derzeit die häufigste Forderung, warum nur die USA und Israel Atomwaffen haben dürften. Laut Iran International sind die Interviews kein verlässliches Mass für die Zustimmung. Mehrere Abgeordnete und Vertreter des Establishments argumentieren nach den Kriegen ähnlich. Im August sagte Mohsen Rezaei, die Angriffe hätten die Argumente für eine Atomwaffe gestärkt. Er ist Sekretär des Obersten Rats für nationale Sicherheit. Das sind Angaben von Iran International.
Jerusalem Post: Netanyahu dürfte nach der Wahl freie Hand für Angriff auf Iran haben
Die Jerusalem Post analysiert die Folgen der israelischen Wahl für einen möglichen neuen Krieg gegen Iran. Netanyahus Block liegt demnach in der Minderheit. Neuwahlen lassen sich laut der Zeitung nur mit einem Deal mit Eisenkot vermeiden. Generalstabschef Zamir habe sich nur vor der Wahl gegen einen Angriff gestellt. Präsident Trump habe nur vor den US-Zwischenwahlen abgeraten. Avigdor Liberman beginne vor Freitag keine ernsthaften Gespräche. Eine Regierungsbildung dauere meist Wochen. Netanyahu habe daher voraussichtlich Spielraum für einen Angriff, wenn Trump dies wolle oder nicht verhindere. Das ist die Einschätzung der Zeitung.
Libanon: Abgeordnete nennt das Verbot der Hisbollah-Militäraktivitäten laut Asharq Al-Awsat «Tinte auf Papier»
Nach der Beschlagnahme von Sprengstoff in Dahr al-Baidar (LB) wird das Verbot der Hisbollah-Militäraktivitäten neu diskutiert. Es geht um dessen Durchsetzung. Das berichtet Asharq Al-Awsat. Die Regierung hatte das Verbot nach dem Raketenbeschuss Israels (IL) Anfang März erlassen. Die Hisbollah lehnt es ab. Die Abgeordnete Ghada Ayoub von den Libanesischen Kräften sagt, das Verbot bleibe «Tinte auf Papier». Sie macht fehlenden politischen Willen verantwortlich. Die Führung setze auf regionale Entwicklungen. Die meisten Massnahmen gab es laut Asharq Al-Awsat im März. Mehrere Bewaffnete wurden festgenommen, die meisten kamen auf Kaution frei.
Libanon: Justiz nennt laut Asharq Al-Awsat sieben Verdächtige im Fall der Hisbollah-Sprengstoffe
Die libanesische Justiz steht laut Asharq Al-Awsat kurz vor dem Ende der Voruntersuchung zu beschlagnahmten Hisbollah-Sprengstoffen in Dahr al-Baidar. Justizminister Adel Nassar will den Fall an den Justizrat überweisen. Er nennt ihn eine Gefahr für nationale Sicherheit und zivilen Frieden. Nur zwei Verdächtige sind laut einer Justizquelle in Haft, beide waren auf dem Lastwagen mit dem Sprengstoff. Fünf weitere Verdächtige sind identifiziert, darunter ein mutmasslicher Sicherheitsmann der Hisbollah, der den Sprengstoff in Baalbek übergeben haben soll. Haftbefehle gegen einige seien ausgestellt. Anklagen gegen Verdächtige mit geklärter Rolle werden am Donnerstag erwartet. Das sind Angaben einer Justizquelle.
Kuwait bestellt Irans Botschafter ein, Streit um Todesurteile wegen Spionage für Iran
Kuwait bestellt den iranischen Botschafter Mohammad Tutundschi ein und übergibt eine Protestnote. Das berichtet The National. Grund ist eine Erklärung der iranischen Botschaft zu einem in Kuwait zum Tod verurteilten Iraner. Das Aussenministerium (KW) nennt sie eine offene Einmischung und einen Angriff auf die Unabhängigkeit der Justiz. Ein Strafgericht hatte am Montag drei Männer zum Tod verurteilt. Ihnen werden unter anderem Spionage für Iran und Zusammenarbeit mit der Hisbollah vorgeworfen. Sie sollen auch ein Attentat auf Innenminister Scheich Fahad Jusuf Saud Al Sabah geplant haben.
Laut Mehr kommt die CIA zum Schluss, dass Iran genug Treibstoff und Nahrung hat
Die iranische Agentur Mehr meldet unter Berufung auf die Washington Post einen vertraulichen CIA-Bericht. Darin stelle die CIA fest, dass Iran über ausreichende Reserven an Treibstoff und Nahrung verfüge. Das gelte für den Fall, dass Präsident Trump eine neue Kriegsrunde beginne. Ein US-Beamter, der anonym bleibt, habe der Zeitung die Einschätzung übermittelt. Das sind Angaben von Mehr. In den Quellen liegt keine unabhängige Bestätigung vor.
Araghtschi: Iran gibt der Diplomatie eine Chance und bleibt mit Vermittlern in Kontakt
Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi schreibt auf X, Irans Streitkräfte seien bereit, die Heimat zu verteidigen. Zugleich gebe Iran der Diplomatie weiter eine Chance. Das melden Tasnim, Fars, IRIB, ISNA, IRNA und Nour News. Iran stehe in engem und ständigem Kontakt mit Vermittlern. Man prüfe Ideen, die eine Umsetzung des Sieben-Tage-Plans in weniger als einer Woche ermöglichen sollen. Das sind Aussagen des iranischen Aussenministers.
Hisbollah-Chef Kassem schliesst laut Fars Entwaffnung aus, solange die Besatzung andauert
Hisbollah-Generalsekretär Naim Kassem lehnt laut iranischen Staatsmedien jede Debatte über eine Entwaffnung des Widerstands ab. Das gelte, solange Besatzung und Angriffe andauern. Das melden Fars, Tasnim, IRIB, ISNA und Mehr. Israel müsse sich nach dem Abkommen von 2024 und der Resolution 1701 zurückziehen. Die libanesische Armee solle südlich des Litani-Flusses stehen. Das Memorandum zwischen Iran und den USA habe laut Kassem die Angriffe auf den Libanon verringert. Iran stelle ein Ende der Angriffe und den Abzug der Besatzer an die Spitze seiner Prioritäten. Es sei ihm egal, wer Israel regiere. Die USA müssten sich aus Teilen des libanesischen Staates heraushalten. Widerstand sei der einzige Weg zur vollständigen Befreiung. Das sind Aussagen Kassems, wiedergegeben von iranischen Medien.
Laut IRIB fragt Peseschkian, ob die Kinder von Minab und Lamerd Terroristen waren
Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht in der Kabinettssitzung am Mittwoch über die Kinder von Minab und Lamerd. Er fragt laut IRIB und ISNA, ob sie Terroristen gewesen seien. Er nennt diese Sicht beschämend, ihr Andenken bleibe unvergessen. Laut Peseschkian sagte der Leiter eines US-Thinktanks, man entschuldige sich bei Iran für ein solches Verbrechen. Er erhielt laut IRNA das Porträt eines Kindes, das beim Raketenangriff der USA auf Lamerd getötet wurde. Das sind Angaben iranischer Staatsmedien, in den Quellen liegt keine unabhängige Bestätigung vor.
Saudi-Arabien und Kuwait fordern feste internationale Haltung gegen Huthi-Angriffe
Die Aussenminister von Saudi-Arabien (SA) und Kuwait (KW) fordern in Riad (SA) eine feste internationale Haltung gegen die Huthi-Angriffe. Das berichtet Asharq Al-Awsat. Laut dem Aussenministerium in Kuwait verurteilt der kuwaitische Minister Jarrah Jaber Al-Ahmad Al-Sabah die Angriffe scharf. Er nennt auch Versuche, Mekka und Medina ins Visier zu nehmen. Er spricht von einer klaren Verletzung der saudischen Souveränität und des Völkerrechts. Die Angriffe bedrohten die Sicherheit von Zivilisten und der Luftfahrt. Es brauche eine entschlossene internationale Reaktion, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden. Beide Minister besprachen zudem Bemühungen um eine Entspannung in der Region. Das sind Angaben der beiden Regierungen.
Laut Reuters kann Netanyahu als Übergangsregierungschef weiter Krieg gegen Iran führen
Netanyahu wird als geschäftsführender Ministerpräsident stärker eingeschränkt sein, kann aber laut Reuters weiter Krieg gegen Iran führen. Das berichtet Reuters über Al-Monitor. Weder Netanyahus Koalition noch der Block von Gadi Eisenkot erreicht laut israelischen Medien eine Mehrheit der 120 Sitze. Laut Guy Lurie vom Israel Democracy Institute hat eine Übergangsregierung formal dieselben Befugnisse, aber eine Pflicht zur Zurückhaltung. Sicherheitsfragen seien die klarste Ausnahme, sagt Or Asher vom Tachlith Institute. Eisenkot warnt, Netanyahu könnte die Sicherheit politisch nutzen. Netanyahus Büro wies den Vorwurf früher zurück. Der israelische Präsident will laut ISNA neue Wahlen verhindern. Die offiziellen Ergebnisse erwarte er nächste Woche.
Laut Bloomberg rät die US-Marine Schiffen von unnötiger Fahrt durch Hormus ab
Das US-Marinekommando Naval Forces Central Command rät Schiffen von nicht nötigen Fahrten ab. Es geht um den Golf von Oman und die Strasse von Hormus. Das berichtet Bloomberg über gCaptain. Zuerst meldete es die iranische Agentur Tasnim. Schiffe sollen wegen dichteren Verkehrs und der Durchsetzung der Blockade zusätzliche Transitzeit einplanen. Neutrale Schiffe zwischen neutralen Häfen können laut dem Hinweis befragt, kontrolliert und durchsucht werden. Was den Hinweis ausgelöst hat, ist laut Bloomberg unklar. Iran habe im Oktober fast 30 Schiffe angegriffen, ein Kriegshoch, schreibt Bloomberg.
Chamenei dankt Studierenden und ruft laut IRNA zu mehr Arbeit für Irans Stärke auf
Der Oberste Führer Modschtaba Chamenei antwortet auf Briefe von Studierenden aus dem ganzen Land. Das melden IRNA, Tasnim und Sepah-News. Er habe die Briefe gelesen und danke den jungen Studierenden. In ihren Briefen leuchte der Wille, die Zukunft aufzubauen. Dieses Versprechen sei eine kostbare Anvertrauung und verbinde ihn mit der Jugend. Es wurzle im Islam sowie im Erbe von Chomeini und des «Märtyrers» Chamenei. Die Studierenden sollten sich mit Wissen, Glauben und Selbstläuterung wappnen. Mit doppelter Arbeit und Initiative sollten sie Irans Stärke und Macht mehren. So solle der Weg zu Fortschritt und «islamisch-iranischer Zivilisation» schneller gelingen. Das sind Angaben iranischer Medien.
Laut Regierungsquellen beschiessen die Huthi Wohngebiete in Lahsch und bei Taizz
Die Huthi verstärken laut Regierungsquellen den Beschuss von Wohngebieten in der Provinz Lahsch (YE) und bei der Stadt Taizz (YE). Das berichtet Asharq Al-Awsat. Im Bezirk Al-Mudarabah in Lahsch greifen sie demnach fast täglich Dörfer mit Raketen und Drohnen an. Zuvor kamen sie auf dem Schlachtfeld nicht voran. Hunderte Familien seien geflohen. Die Quellen vermuten, dass lokale Stammesmitglieder unter Druck gesetzt werden sollen, die Regierungstruppen nicht mehr zu unterstützen. Bei Taizz träfen Drohnen und Mörser Dörfer am Berg Sabr. Taizz sei seit 20 Tagen belagert. Hilfsorganisationen kämen den Bedürfnissen kaum nach. Das sind Angaben von Regierungsquellen laut Asharq Al-Awsat.
Laut ISNA verlangt Uljanow Garantien gegen neue Angriffe auf Irans Atomanlagen
Der russische Vertreter bei den internationalen Organisationen in Wien (AT), Uljanow, verlangt laut ISNA Garantien der USA und Israels. Sie sollen ihre Angriffe auf Irans Atomanlagen nicht wieder aufnehmen. Das sei der erste Schritt, um den Zugang der Inspektoren der Atomenergiebehörde IAEA wiederherzustellen. Solche Angriffe könnten das Leben von Inspektoren gefährden. Die Garantie müsse hundertprozentig verlässlich sein. Laut Nour News ist sie Vorbedingung für die Wiederaufnahme der Kontrollen. Das sind Angaben von Uljanow laut iranischen Medien.
Omans Aussenminister fordert laut The National einen Sicherheitspakt mit Iran
Omans Aussenminister Badr Albusaidi fordert ein Friedensabkommen zwischen den arabischen Golfstaaten und Iran. Das berichtet The National. Es solle die Form eines Sicherheitspakts haben und die Zusammenarbeit in Sicherheit und Wirtschaft regeln. Der Pakt solle auch den Irak und den Jemen einschliessen, wo Iran bewaffnete Verbündete hat. Das sagt er bei einem Besuch in Grossbritannien (GB) im Sender BBC Radio 4. Eine Sicherheitsordnung am Golf ohne Iran sei «inhärent instabil». Die USA sollten am Golf eine wirtschaftliche statt einer militärischen Rolle spielen. Den Vorschlag hatte er am Montag bei einem Vortrag in Cambridge gemacht. Das sind Angaben von Albusaidi laut The National.
Laut Nour News schliesst Iran mit Russland ein Protokoll zu kleinen modularen Reaktoren ab
Der Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde, Behrouz Kamalwandi, sagt laut Mehr, Irans Nuklearindustrie sei voll ausgereift. Das Land sei beim Bau von Kernkraftwerken autark. Nour News berichtet zudem, ein gemeinsames Protokoll mit Russland sei abgeschlossen. Es soll den Bau kleiner modularer Reaktoren beschleunigen. Kamalwandi äussert sich in einem Interview mit dem Sender IRNN. Er spricht im Zusammenhang mit einer Konferenz zur Kernenergie in Südkorea (KR). Dort ist die iranische Delegation vertreten. Das sind Angaben iranischer Medien.
Peseschkian sagt laut IRNA, die Regierung wolle den Zustand «weder Krieg noch Frieden» beenden
Präsident Masud Peseschkian äussert sich laut IRNA am Mittwoch im Kabinett zu einem Auftrag. Es ist der jüngste Auftrag des Obersten Führers an den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats. Der Auftrag verlangt, die von den Verantwortlichen gestellten Bedingungen zu verfolgen. Ziel ist, den Zustand «weder Krieg noch Frieden» zu beenden. Peseschkian nennt den Auftrag eine grosse, wichtige Botschaft, die den Horizont des Landes zeichne. Die gesamte Regierung werde mit voller Kraft auf die festgelegten Ziele hinarbeiten. Welche Bedingungen gemeint sind, nennt die Quelle nicht. Das sind Angaben von IRNA.
Satellitenbilder zeigen laut The Maritime Executive Schäden an einer Crackanlage von Ras Tanura
Laut dem Fachmedium The Maritime Executive zeigen kommerzielle Satellitenbilder einen Treffer. Ein Huthi-Raketenangriff traf eine wichtige Anlage der Raffinerie Ras Tanura (SA). Es handelt sich offenbar um eine Crackanlage. Laut OSINT-Analysten fackelt die Raffinerie nicht mehr ab, ein Zeichen für Stillstand oder gedrosselten Betrieb. Ras Tanura verarbeitet normalerweise bis zu 550'000 Barrel pro Tag. Der Export von Rohöl ist laut The Maritime Executive nicht beeinträchtigt. Zuvor meldeten die iranischen Medien Fars, Mehr und Sepah-News den Ausfall der Hauptverarbeitungseinheit. Eine saudische Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor.
Laut Reuters sparen iranische Familien bei Essen, Wohnen und Bildung, Wirtschaftsminister entschuldigt sich
Iranische Familien sparen laut Reuters bei Essen, Wohnen und Bildung. Reuters hat mit mehr als zwei Dutzend Menschen im ganzen Land gesprochen. Der Krieg treibe eine der schlimmsten Inflationswellen seit Jahrzehnten an. Die Verbraucherpreise lagen im September nach offiziellen Daten und Berichten staatlicher Medien fast 90 Prozent über dem Vorjahr. Die jährliche Teuerung beschleunigte sich auf 73,6 Prozent. Lebensmittel und Getränke kosteten 121,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Wirtschaftsminister Ali Madanizadeh entschuldigt sich laut staatlichen Medien am Dienstag für die steigende Belastung. Besonders betroffen seien Rentner, Arbeitende und Staatsangestellte. Das sind Angaben von Reuters.
Jemen: Saudischer Angriff auf Markt tötet laut Al-Masirah 14 Menschen
Bei saudischen Luftangriffen auf einen Markt in al-Hazm in der Provinz al-Dschauf (YE) sterben laut dem Huthi-Sender Al-Masirah 14 Menschen. Das melden Fars und IRNA. Laut Nour News sind unter den Toten drei Kinder und zwei Frauen, 15 Menschen sind verletzt. IRNA nannte zuvor elf Tote. IRIB meldet unter Berufung auf einige jemenitische Quellen 35 getötete oder verletzte Zivilisten. Das Gesundheitsministerium in Sanaa nennt laut Fars seit der Wiederaufnahme der saudischen Angriffe auf al-Dschauf 100 Tote und 86 Verletzte. Das sind Angaben von Al-Masirah, Fars, IRNA, IRIB und Nour News. In den Quellen liegt keine unabhängige Bestätigung vor.
Netanjahus Block kommt laut Mehr auf 53 Sitze, acht fehlen zur Mehrheit
Mehr und Tasnim melden das Ende der Auszählung der regulären Stimmen der Wahl in Israel (IL). Der Likud-Block unter Benjamin Netanjahu erhält 53 Sitze. Das Oppositionsbündnis «Wandel» unter Gadi Eisenkot kommt auf 48 Sitze, die arabischen Parteien auf 19. Für die Mehrheit sind 61 nötig. Am Donnerstag meldet Nour News das Endergebnis: Es bleibt bei 53, 48 und 19 Sitzen. Laut The National beginnen die Parteien nun Koalitionsgespräche. Der Likud kommt auf 20,5 Prozent, Eisenkots Partei Jaschar auf 16,1 Prozent. Laut Mehr fordert Präsident Isaac Herzog, eine erneute Wahl zu vermeiden. Laut Fars sagte der Chef der arabischen Gemeinsamen Liste, seine Partei sei bereit, den Sturz der Regierung Netanjahu zu ermöglichen. Der arabische Abgeordnete Ahmad Tibi nennt laut Nour News die Absetzung des Knesset-Sprechers als weiteren Schritt. Das sind Angaben iranischer Medien.
Laut Tasnim ist die Jahresinflation in Ilam mit 96 Prozent am höchsten
Die iranische Agentur Tasnim meldet Zahlen des Statistikzentrums Irans. Danach ist die Jahresinflation in der Provinz Ilam mit 96 Prozent am höchsten. In Teheran ist sie mit 63,6 Prozent am niedrigsten. Bei der Punkt-zu-Punkt-Inflation führt die Provinz Hormosgan mit 113,7 Prozent. Am niedrigsten ist sie in Semnan mit 80,9 Prozent. Der Abstand zwischen Ilam und Teheran beträgt 32,4 Prozentpunkte. Zwischen Hormosgan und Semnan sind es 32,8 Prozentpunkte. Das sind Angaben von Tasnim, den Zeitraum nennt die Quelle nicht.
Huthi fordern die sofortige Räumung des Flughafens Aden wegen eines saudischen Flugzeugs
Der Militärsprecher der Huthi ruft die Menschen am Flughafen Aden (YE) auf Telegram zur sofortigen Räumung auf. Laut ihm steht dort ein saudisches Militärfrachtflugzeug. Es soll Waffen transportieren, mit denen Jemeniten getötet werden. Fars und IRIB geben die Mitteilung wieder. Laut Reuters schreibt Sprecher Yahya Saree dasselbe auf X. Vor der Warnung hören Anwohner laut Reuters Explosionen in Aden. Reuters nennt keine Stellungnahme saudischer Behörden. Die Huthi nennen keine Belege für ihre Angaben. In den Quellen liegt keine Bestätigung durch Saudi-Arabien oder durch die Behörden in Aden vor. Das sind Angaben der Huthi und von Reuters.
Laut JMIC setzen die USA die Blockade aller iranischen Häfen für jedes Schiff durch
Die USA setzen eine Blockade aller iranischen Häfen und Küsten durch. Sie gilt für jedes Schiff, unabhängig von Flagge und Eigentümer. Das berichtet Gulf News unter Berufung auf die Sicherheitsmitteilung JMIC 016-26 vom 28. Oktober. Sie enthält einen Hinweis des US-Marinekommandos NAVCENT. Die Mitteilung gilt für den Golf, die Strasse von Hormus, den Golf von Oman und das Arabische Meer. Die Bedrohungslage wird als «severe» eingestuft. Die USA begründen die Blockade mit Irans anhaltender Aggression und illegalen Versuchen, die Strasse von Hormus zu kontrollieren. Auch neutrale Schiffe können angehalten, befragt und durchsucht werden. Schiffe ohne Bedarf sollen die Region meiden. Das sind Angaben der USA.
Gargash: Kriege führen nur zu weiteren Krisen, Diplomatie sei der wirksamste Weg
Der diplomatische Berater des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Anwar Gargash, warnt vor einer Eskalation im Iran-Konflikt. Das berichtet The National. Er schreibt am Mittwoch auf X, Kriege führten nur zu weiteren Krisen. Diplomatie sei der wirksamste Weg zu Frieden und Sicherheit. Die Haltung der Emirate beruhe auf Dialog und politischen Lösungen. Laut The National erwägen die USA nach den Zwischenwahlen am 3. November eine neue Militärkampagne gegen Iran. Das sind Angaben von Gargash.
Ein Ölteppich aus der Strasse von Hormus erreicht Strände in Ras al-Chaima
Ein Ölteppich aus einem beschädigten Tanker in der Strasse von Hormus hat die Strände der Vereinigten Arabischen Emirate erreicht. Das berichtet Al Jazeera. Die Strände in Ras al-Chaima (AE) sind bis auf Weiteres gesperrt. Laut The National sind auch Strände in Umm al-Qaiwain (AE) vorübergehend geschlossen. Das Umweltministerium (AE) nennt den Tanker nicht. Laut internationalen Seefahrtsbehörden handelt es sich laut The National um die Gem No 2. Sie war am 9. oder 10. Oktober mutmasslich von einer iranischen Drohne getroffen worden.
Laut IRNA fordert Golan eine Koalition der Opposition mit arabischen Parteien
Der Chef der Demokraten in Israel, Yair Golan, ruft die Parteien gegen Netanjahu auf. Sie sollen mit den arabischen Parteien eine neue Regierung bilden. Das meldet IRNA. Er reagiert damit auf die ersten Ergebnisse der Knesset-Wahl. Die Parteien sollten dafür politische Vorbehalte beiseitelassen. Das sind Angaben der iranischen Agentur IRNA.
Laut ISNA wachsen im Irak die Proteste gegen die Schliessung des Grenzübergangs Chasabeh
Im Irak nehmen laut ISNA die Proteste gegen die Schliessung des Grenzübergangs Chasabeh (Schalamtscheh) zu Iran zu. Es kursierten Vorwürfe, Bagdad habe den Übergang auf Wunsch der USA geschlossen. ISNA nennt keine Belege dafür. Die Schliessung verursache wirtschaftliche Schäden in der Provinz Maisan. Das sind Angaben der iranischen Agentur ISNA.
Laut ISNA besucht eine iranische Delegation den Flughafen Harir bei Erbil
Eine iranische Delegation hat den Flughafen Harir in Erbil (IQ) besucht. Das meldet ISNA. Sie habe sich vergewissert, dass es dort keinen israelischen Militärstützpunkt gebe. Das behauptet der Leiter des Büros der Präsidentschaft der Kurdistan-Region. ISNA gibt die Aussage ohne weitere Belege wieder. In den Quellen liegt keine unabhängige Bestätigung vor. Das sind Angaben der iranischen Agentur ISNA.
Araghtschi: Das Vierertreffen in Teheran bietet laut Al-Manar eine Chance für den regionalen Dialog
Aussenminister Abbas Araghtschi nennt das Vierertreffen in Teheran eine wertvolle Chance. Es gehe um den Dialog über Frieden und Sicherheit in der Region. Das berichtet der Hisbollah-Sender Al-Manar unter Berufung auf eine Instagram-Nachricht. An dem Treffen nahmen Iran, Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei teil. Die Vereinbarung, die Beratungen fortzusetzen, sei ein wichtiger Schritt. Dauerhafte Zusammenarbeit brauche Einigkeit über Prinzipien, Vertrauensbildung, gegenseitigen Respekt vor der Souveränität und praktische Verpflichtungen. Laut Araghtschi muss Sicherheit mit den Staaten der Region entstehen, ohne militärische Präsenz und Einmischung fremder Mächte. Das sind Angaben des iranischen Aussenministers.
Araghtschi sieht Gasmärkte durch ein von Israel angestiftetes Militärabenteuer am Golf bedroht
Aussenminister Abbas Araghtschi schreibt auf X, Irans Energiediplomatie sei am Gipfel des Forums der gasexportierenden Länder (GECF) vorangekommen. Im Mittelpunkt hätten der globale Gasmarkt und die Energiesicherheit gestanden. Laut Araghtschi bleibt die verheerende Wirkung eines von Israel angestifteten Militärabenteuers am Persischen Golf ein grosses Anliegen. Das gelte für die internationalen Märkte, Gaslieferanten und Konsumenten. Auch Tasnim gibt die Aussage wieder. Das sind Angaben des iranischen Aussenministers.
Laut ISNA fordert Omans Aussenminister USA und Israel auf, Iran in Ruhe zu lassen
Omans Aussenminister sagt in einem Interview mit dem britischen Sender Channel 4, die Golfstaaten müssten am Steuer sein. Das meldet ISNA. Er hoffe, die Staaten der Region verstünden: Die Geografie macht sie zu Nachbarn, und Iran gehört dazu. Laut dem Minister zeigt der Bericht der Amerikaner, dass Irans Atomanlagen bombardiert und zerstört sind. Er wisse nicht, was man jetzt noch von Iran erwarte. Der Weg der Zerstörung und des Krieges sei nicht, was die Menschen wollten. Er ruft die USA und Israel auf, Iran in Ruhe zu lassen. Sie sollten sich auf eine friedliche Lösung der Palästina-Frage konzentrieren. Das sind Angaben der iranischen Agentur ISNA.
Irans Ölminister weist laut Mehr Bessents Warnung vor Benzinknappheit zurück
Irans Ölminister Hamid Bovard weist laut Mehr eine Aussage von US-Finanzminister Scott Bessent zurück. Bessent habe den Iranern geraten, Treibstoff zu horten, weil im Winter Benzinknappheit drohe. Bovard nennt das psychologische Kriegsführung. Er schreibt auf X, der US-Finanzminister solle sich lieber um den Treibstoffpreis für die eigenen Bürger sorgen. Die Amerikaner zahlten seit Monaten den hohen Preis für Trumps Abenteuer. Laut Bovard treibt Iran seine Gasdiplomatie in Moskau voran, während die USA verzweifelt Diesel beschafften. Das sind Angaben der iranischen Agentur Mehr und des iranischen Ölministers.
Katar legt Iran laut Reuters neuen Entwurf vor, ein iranischer Beamter nennt ihn inakzeptabel
Katarische Vermittler haben Iran am Sonntag einen neuen Entwurf für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges vorgelegt. Das meldet Reuters laut Oman Observer unter Berufung auf einen informierten Beamten. Teheran prüfe den Entwurf und wolle bis Ende der Woche antworten. Der Entwurf sieht einen Zeitplan von sieben Tagen mit täglichen vertrauensbildenden Schritten vor. Kurz darauf sagt laut Reuters ein hochrangiger iranischer Beamter, Katar habe nur «inakzeptable Ideen und kein Angebot» vorgelegt. Die Linie ohne Flexibilität beim Atomthema bleibe unverändert. Ein iranischer Beamter sagt laut The National, Iran begrüsse alle Bemühungen um Verhandlungen. Iran verlangt zuerst ein Ende der Blockade seiner Häfen und die Aufhebung der Ölsanktionen. Laut Jerusalem Post wartet Katar auf Irans Antwort zu einem neuen Vorschlag, womöglich schon am Donnerstag. Er sieht laut zwei regionalen Diplomaten die Rückkehr von IAEA-Inspektoren gegen Sanktionslockerungen vor. In den Quellen liegt keine unabhängige Bestätigung vor.
Laut Nour News erhöht Rosatom die Zahl ihrer Beschäftigten im Kernkraftwerk Buschehr
Laut Nour News kündigt der russische Atomkonzern Rosatom an, die Zahl seiner Beschäftigten im iranischen Kernkraftwerk Buschehr zu erhöhen. Laut Mehr sagt Rosatom-Chef Alexei Lichatschow, die Rückkehr russischer Beschäftigter nach Buschehr sei am Dienstag besprochen worden. Das war in den Gesprächen von Putin und Peseschkian in Moskau. Peseschkian habe den Prozess der Rückkehr sehr positiv bewertet. Moskau wolle im November die Zahl seiner Kräfte auf 200 erhöhen. Laut ISNA ging die Zahl auf dem Höhepunkt des Krieges von 700 auf 20 zurück. Laut Mehr will Lichatschow die Belegschaft auf 700 Personen aufstocken. Zu den 192 russischen Fachleuten sollen über 500 hinzukommen. Für mehrere neue Kraftwerksblöcke sei ein Standort vereinbart. Die Umsetzung kann laut Lichatschow von der Lage im Nahen Osten abhängen. Das sind Angaben iranischer Agenturen, eine Bestätigung von Rosatom liegt nicht vor.
Laut Mehr sagt Kommandant Fadavi, Raketen seien aus Lorestan auf Tel Aviv gefeuert worden
Laut Mehr sagt Kommandant Fadavi von den Revolutionsgarden, aus der Provinz Lorestan seien unzählige Raketen abgefeuert worden. Ziele seien das Herz von Tel Aviv und US-Stützpunkte gewesen. Er äussert sich zur Rolle Lorestans bei den Raketenoperationen der Garden. Fars zeigt eine Rakete Sedschil bei einem Manöver mit 100'000 Freiwilligen in Lorestan. Das sind Angaben iranischer Agenturen, eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor.
Laut IRNA fordert China im Sicherheitsrat Respekt für Irans Atomrechte, keine Gewalt
Chinas ständiger UNO-Vertreter Fu Cong fordert im Sicherheitsrat einen ausgewogenen Umgang mit dem iranischen Atomdossier. Das meldet IRNA unter Berufung auf China Daily. Die Beteiligten sollten Irans Recht auf friedliche Nutzung der Kernenergie respektieren. Laut dem Titel von IRNA soll Gewalt vermieden werden. Das sind Angaben von IRNA, den Wortlaut der Rede liefert die Quelle nicht.
Laut Tasnim sagt Trump, seine Unterstützung habe die Wahl in Israel verändert
Tasnim meldet die erste Reaktion von US-Präsident Trump auf die Wahl in Israel (IL). Laut Tasnim behauptet Trump, seine Unterstützung für Netanyahu habe den Wahlverlauf verändert. Er schreibe in einer Nachricht, ohne seine Unterstützung hätte es eine klare Niederlage Netanyahus geben können. Nun stehe es nahe an einer Pattsituation oder gar an einem Sieg Netanyahus. Das sind Angaben von Tasnim, den Wortlaut der Nachricht liefert die Quelle nicht.
Araghtschi: Sicherheit in der Region ohne militärische Präsenz fremder Mächte
Aussenminister Araghtschi äussert sich auf Instagram zum Vierertreffen in Teheran mit Iran, Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei. Das berichten Tasnim, ISNA, IRNA, Mehr und Nour News. Das Treffen biete eine Gelegenheit zum Dialog über Frieden und Sicherheit. Die Einigung auf weitere Beratungen sei ein Schritt. Dauerhafte Zusammenarbeit brauche gemeinsame Grundsätze, Vertrauensbildung und Respekt für die Souveränität. Sicherheit müsse laut Araghtschi ohne militärische Präsenz und Einmischung von Mächten ausserhalb der Region entstehen. Das sind Angaben des iranischen Aussenministers.
Laut Guardian arbeiten Golfstaaten an einem mehrteiligen Abkommen gegen neuen Krieg mit Iran
Golfstaaten arbeiten laut Guardian an einem mehrteiligen Abkommen. Es soll eine Erneuerung des Kriegs zwischen Iran und den USA abwenden. Kern ist die Öffnung der Strasse von Hormus vier Tage nach einer Aufhebung der Sanktionen. Die Huthi sollen zudem erhebliche Kräfte innerhalb des Jemen zurückziehen. Die USA kennen laut Guardian den Stand der Gespräche, verlangen aber ein Zugeständnis. Europäische Diplomaten sehen darin die Rückkehr von UNO-Waffeninspektoren nach Iran. Der britische Aussenminister Ed Miliband habe Aussenminister Araghtschi in New York dazu gedrängt. Iran lehne das bisher ab. Vizesekretär Ali Bagheri vom Nationalen Sicherheitsrat sagt laut Guardian etwas zur Frist. Iran sei bereit, sie für die Öffnung von sieben auf vier Tage zu verkürzen.
Laut NDTV hat Iran die bombardierten Atomanlagen laut UNO-Atomaufsicht nicht wieder aufgebaut
Iran hat die bombardierten Atomanlagen nicht wieder aufgebaut. Das sagt laut NDTV die UNO-Atomaufsicht IAEA. Laut Asharq Al-Awsat sagt IAEA-Chef Grossi etwas dazu. Es gebe keine Anzeichen, dass Iran die bei den US-Angriffen beschädigten Anlagen zu reparieren versuchte. Die Regierung Trump hat laut NDTV wiederholt erklärt, sie habe Irans Atomanlagen zerstört. Einzelheiten zur Aussage liefern die zugänglichen Quellen nicht. In den Quellen liegt keine Stellungnahme Irans oder der USA dazu vor.
Netanyahu und Eisenkot kündigen laut Dawn beide eine Regierungsbildung an
Netanyahu und Herausforderer Eisenkot kündigen am Mittwoch beide an, eine Regierung zu bilden. Das berichtet Dawn. Beide Blöcke verfehlen laut Nachwahlbefragungen die Mehrheit im Parlament deutlich. Die stärksten Zuwächse erzielen laut Dawn arabisch-israelische Parteien. Netanyahu fordert nach Mitternacht GMT eine starke Regierung der Rechten. Er beansprucht laut Dawn nicht direkt den Sieg. Er deutet laut Dawn an, bereit zu einer dritten Bombenkampagne gegen Iran an der Seite von Präsident Trump zu sein. Die Wahlbeteiligung ist laut Dawn die höchste seit Jahrzehnten.
Laut Tasnim führt der Likud bei der Auszählung in Israel mit 22,3 Prozent
Tasnim meldet unter Berufung auf Jediot Achronot die Zwischenergebnisse der Wahl in Israel (IL). Nach Auszählung von rund 1,6 Millionen Stimmen führt der Likud mit 22,3 Prozent. Eisenkots Partei kommt auf 15,4 Prozent. Laut Tasnim meldet Kanal 12, bei 31 Prozent ausgezählter Stimmen liege der Likud vorn. Laut ISNA kommen die arabischen Listen nach Angaben von Kanal 12 auf 18 Sitze. Mehr meldet nach 37 Prozent ausgezählter Stimmen Zahlen von Kanal 14. Danach hat Netanyahus Lager 57 Sitze, Eisenkots Lager 47 und die arabischen Listen 16. Laut Tasnim sind später gut 2,1 Millionen Stimmen ausgezählt. Danach hat der Likud 28 Sitze, Eisenkots Partei 21. Laut Kanal 12 kommen Netanyahus Lager auf 52 Sitze, Eisenkots Lager auf 49 und die arabischen Listen auf 19. Keines erreicht 61. Das sind Angaben iranischer Agenturen.
Laut IRNA ermahnt Irans Aussenministerium Katar zu mehr Sorgfalt in Medienäusserungen
Mahmud Maleki, Leiter der Presseabteilung des iranischen Aussenministeriums, äussert sich laut IRNA zu Katar. Katar solle sich an die Voraussetzungen der Vermittlung halten. Das Vierertreffen in Teheran sei an sich ein Zeichen für Irans guten Willen. Er rät einem katarischen Vertreter, in Medienäusserungen mehr Sorgfalt zu zeigen. Laut Asharq Al-Awsat hatte Katar zuvor von Iran guten Glauben gegenüber den Nachbarn verlangt. Das sind Angaben von IRNA.
Laut WSJ sollen sich Golfstaaten auf eine kurze, intensive Kampagne gegen Iran vorbereiten
Die USA haben mehreren arabischen Golfstaaten Folgendes gesagt: Sie sollten sich auf eine kurze, intensive Militärkampagne gegen Iran vorbereiten. Sie soll nach den Zwischenwahlen vom 3. November folgen. Das berichtet das Wall Street Journal laut Anadolu unter Berufung auf informierte Personen. Laut der Zeitung bringt das US-Militär ein Patriot-System aus Texas in die Region. Bomber und Kampfjets werden für Angriffe vorbereitet. Im nächsten Monat sollen ein weiterer Flugzeugträger-Verband und eine Marineeinheit zu rund 20 US-Kriegsschiffen im Nahen Osten stossen. Trump hat laut dem Bericht noch nicht entschieden, neigt aber zu einem grossen Angriff nach der Wahl. Mögliche Ziele sind Infrastruktur und Atomanlagen. Laut zwei von The Hindu zitierten Diplomaten warnen die USA die Verbündeten auch vor möglicher iranischer Vergeltung. Laut Axios bereiten US- und israelische Vertreter eine mögliche siebentägige Operation vor, berichtet Gulf News. Saudi-Arabien drängt Washington laut Gulf News, den Verhandlungen mehr Zeit zu geben. Das Weisse Haus äussert sich nicht.
«Die Welt braucht mehr Diplomatie, nicht mehr militärisches Handeln.»
«جهان به دیپلماسی بیشتری نیاز دارد، نه به اقدام نظامی بیشتر.»
Netanjahu beansprucht laut Haaretz den Sieg ohne Mehrheit, keine Einheitsregierung
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht am Hauptquartier des Likud in Jerusalem. Das berichtet Haaretz. Er sagt, der rechte Block habe unter der zionistischen Bevölkerung eine klare, entscheidende Mehrheit. Nachwahlbefragungen stellen seinen Weg zu einer weiteren Amtszeit infrage. Netanjahu warnt davor, ausländische Überlegungen die Konfrontation mit Iran stören zu lassen. Laut Haaretz ruft er nicht zu einer Einheitsregierung auf. Das sind Angaben von Netanjahu und von Haaretz.
Baghaei: Trumps Eingeständnis zum Islamabader Abkommen entlarve die Diplomatie der USA
Der iranische Aussenamtssprecher Esmail Baghaei schreibt auf X, Trump habe zugegeben, nie an das Memorandum von Islamabad geglaubt zu haben. Trump halte es für Zeitverschwendung. Laut Baghaei zeigt das die Verachtung Washingtons für Diplomatie. Die USA hätten eine lange Geschichte gebrochener Zusagen. Er kritisiert auch europäische Staaten, die Washington reinwaschen. Das berichten auch Tasnim, IRNA und Mehr. Das sind Angaben des iranischen Aussenministeriums. In den Quellen liegt keine Bestätigung der Aussage Trumps vor.
Laut Nour News sagt Netanyahu nach der Wahl, Iran sei geschwächt
Nour News gibt die erste Rede von Netanyahu nach der Wahl in Israel (IL) wieder. Laut Nour News sagt er, Israel habe die Region verändert und Iran geschwächt. Gemeinsam mit Präsident Trump werde man die Bedrohung durch Iran beseitigen. Solange das iranische Regime bestehe, sei die Arbeit nicht vollendet. Man warte auf die echten Ergebnisse, und der Likud sei die grösste Partei. Eine Regierung, die auf nichtzionistischen arabischen Listen beruhe, dürfe es nicht geben. Laut Indian Express spricht er kurz nach 3 Uhr in Jerusalem vor Anhängern. Er sagt, der rechte Block habe eine entscheidende Mehrheit. Das sind Angaben von Nour News und Indian Express.
Laut Tasnim sagt Trump, in zwei bis drei Wochen zeige sich der Kriegsverlauf
Tasnim veröffentlicht ein Video von US-Präsident Trump. Laut Tasnim sagt Trump darin, man sehe in zwei bis drei Wochen, was im Krieg mit dem Iran geschieht. Laut Nour News behauptet Trump zudem, er habe Iran militärisch, finanziell und wirtschaftlich geschwächt. Laut Nour News sagt Trump in einem weiteren Video, Iran warte womöglich mit dem Kriegsende auf die US-Wahl. Iran International zitiert Trump, er könne nicht sagen, ob er nach der Wahl Iran angreife. Es sei alles möglich. Iran wolle einen Deal und warte womöglich auf die Wahl, aber das helfe nicht. Das sind Angaben iranischer Medien. Den Wortlaut der Videos liefern die Quellen nicht.
Laut iranischen Medien erwägen Haredim eine Zusammenarbeit mit Eisenkot
Mehr und Nour News melden, die Haredi-Parteien in Israel (IL) sprächen von einer möglichen Zusammenarbeit mit Eisenkot. Sie berufen sich auf israelische Medien. Danach erreicht das Lager von Netanyahu nur 52 Sitze. Tasnim meldet eine aktualisierte Auszählung von Kanal 12. Demnach erhält Netanyahus Lager 53 Sitze, Eisenkots Lager 49 und die arabischen Listen 18. Das sind Angaben iranischer Agenturen.
Laut Nour News droht die Kataib Hisbollah mit Sperrung der Übergänge nach Jordanien
Nour News meldet, die Kataib Hisbollah im Irak kritisiere die Schliessung der Grenzübergänge zum Iran. Sie warnt die irakische Regierung. Blieben die Übergänge zum Iran geschlossen, blockiere die Gruppe auch die Übergänge zu Jordanien (JO) und Saudi-Arabien (SA). Entweder seien alle Übergänge offen oder keiner. Das sind Angaben von Nour News, eine Bestätigung der Gruppe liegt in den Quellen nicht vor.
Brent steigt laut Reuters nach Huthi-Meldung über Treffer auf saudische Raffinerie auf 115 Dollar
Der Ölpreis steigt am Mittwoch nach einem Angriff auf eine Raffinerie in Saudi-Arabien (SA). Das berichtet Express Tribune unter Berufung auf Reuters. Brent-Futures legen um 1,48 Dollar oder 1,3 Prozent auf 115,36 Dollar je Fass zu. Das US-Öl WTI steigt auf 101,12 Dollar. Die Huthi sagen, sie hätten die grösste saudische Raffinerie mit einer Rakete getroffen. Sie hat eine Kapazität von 550'000 Fass pro Tag. Saudische Behörden bestätigen den Treffer laut Reuters nicht sofort. Am Dienstag war der Preis um fast 2 Dollar gefallen, weil Gespräche die Lieferängste dämpften. Laut Tasnim und IRIB erreicht Brent später erneut 116 Dollar. Es sei das zweite Mal im Oktober und der höchste Stand seit sieben Monaten.
Laut Tasnim übersteigen die Kriegskosten gegen Iran nach Pentagon-Schätzung 47 Milliarden Dollar
Die iranische Agentur Tasnim meldet eine Pentagon-Schätzung (US). Danach liegen die Kosten des Kriegs gegen den Iran über 47 Milliarden Dollar. Laut New York Times steigen die Kriegskosten nach Angaben des Pentagons an Abgeordnete auf 47,1 Milliarden Dollar. Laut Reuters, zitiert von Al-Monitor, liegt die Summe mehr als 25 Prozent über der Schätzung vom Juli. Über 29 Milliarden Dollar entfielen auf den Ersatz verbrauchter Munition. Mehr als 6 Milliarden Dollar seien für Ausrüstung und Verluste nötig. Die Schätzung ist laut Reuters nicht öffentlich.
Laut ISNA warnt Ben Gvir vor einer Einheitsregierung mit Eisenkot
Laut ISNA sagt Israels (IL) Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, man warte auf die tatsächlichen Ergebnisse. Er höre von einer Einheitsregierung mit Eisenkot. Davor habe er gewarnt, denn das wäre eine gelähmte Regierung. Das sind Angaben von ISNA.
Laut Tasnim sagt Trump, der Krieg mit Iran könne jederzeit enden
Tasnim veröffentlicht ein Video von US-Präsident Trump. Laut Tasnim behauptet Trump darin, der Krieg mit dem Iran könne jederzeit enden, wenn er das wolle. Ort und Anlass nennt die Agentur nicht. Das sind Angaben von Tasnim, den Wortlaut liefert die Quelle nicht. In den Quellen liegt keine unabhängige Bestätigung vor.
Laut IRNA bietet Russland den Golfstaaten Hilfe beim Wiederaufbau von Raffinerien an
Russlands Vize-Regierungschef Alexander Nowak erklärt laut IRNA, Moskau sei bereit, den Golfstaaten beim Wiederaufbau ihrer Ölraffinerien zu helfen. Russland könne Technologie, Ausrüstung und Fachleistungen liefern. Das sind Angaben von IRNA. In den Quellen liegt keine Bestätigung vor.
Eisenkot und Bennett erklären laut iranischen Medien, Netanyahus Zeit als Regierungschef sei vorbei
Gadi Eisenkot, Chef des Oppositionsbündnisses, spricht nach dem Ende der Wahl in Israel (IL). Laut Fars sagt er, die Israelis hätten gegen Netanyahus Verbleib als Regierungschef gestimmt. Netanyahu müsse seinen Rückzug aus der Politik erklären. Er sei ein Übergangsregierungschef ohne Mandat und ohne Vertrauen, sagt Eisenkot laut Fars. Laut Times of Israel will Eisenkot eine zionistische Regierung mit Dienstpflicht für alle bilden und fordert Netanyahus Rücktritt. Laut Tasnim sagt Ex-Regierungschef Naftali Bennett, Netanyahu habe verloren und werde nach Hause gehen. Man wolle eine Regierung aus einer Koalition bilden, die dient. Das sind Angaben iranischer Agenturen und der Times of Israel.
Laut Fars melden Quellen einen Raketenangriff des Jemen auf Taif
Die iranische Agentur Fars meldet einen Raketenangriff des Jemen auf die saudische Stadt Taif (SA). Sie beruft sich auf nicht näher genannte Nachrichtenquellen. Laut Anadolu fängt die saudisch geführte Koalition eine ballistische Rakete der Huthi ab. Sie sei früh am Mittwoch Richtung Taif abgefeuert worden. Zu Opfern oder Schäden macht die Koalition keine Angaben.
Laut Kanal 13 verfehlen in Israel beide Blöcke mit je 51 Sitzen die Mehrheit
Fars meldet eine aktualisierte Umfrage von Kanal 13 zur Wahl in Israel (IL). Danach erhält Netanyahus Block 51 Sitze und der Oppositionsblock ebenfalls 51. Das arabische Bündnis kommt auf 18 Sitze. Keine der Gruppen erreicht damit die Mehrheit für eine Regierung. Der Likud unter Netanyahu gewinnt 27 Sitze, die Partei von Eisenkot 22. Das sind Angaben von Fars, eine Bestätigung des Senders liegt in den Quellen nicht vor.
Fars: Arabische Quellen melden mehrere Explosionen in Dschidda und Janbu
Die iranische Agentur Fars meldet mehrere Explosionen in den saudischen Städten Dschidda und Janbu (SA). Sie beruft sich auf arabische Quellen und nennt keine Einzelheiten. Zu Ursache, Schäden oder Opfern liegen keine Angaben vor. Laut IRNA aktiviert der saudische Zivilschutz die Frühwarnsysteme in der Provinz Janbu. Laut Anadolu lösen die Behörden in Dschidda und Janbu Notfallwarnungen aus. Der Zivilschutz gibt später Entwarnung und nennt die Bedrohung nicht. Eine Bestätigung der Explosionen liegt in den Quellen nicht vor. Am Abend meldeten Tasnim und Mehr bereits Störungen an den Flughäfen von Dammam und Dschidda.
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