Gestern Donnerstag, 29. Oktober 2026
Saudi-Arabien bittet die US-Regierung laut Jerusalem Post um mehr Zeit für Diplomatie, bevor Trump über einen Angriff auf Iran entscheidet. Riad fürchtet laut dem Bericht Vergeltung gegen seine Energieanlagen.
Die Koalition meldet einen abgefangenen Huthi-Marschflugkörper Richtung Westen Saudi-Arabiens. Die Huthi melden sechs Angriffe auf Saudi-Arabien, darunter auf die Raffinerie Ras Tanura, Abqaiq und den Flughafen Riad. Das teilt ihr Militärsprecher mit, eine saudische Bestätigung liegt nicht vor. Die saudisch geführte Koalition meldet den Abschuss zweier ballistischer Huthi-Raketen auf Riad, berichtet Anadolu.
Sepah-News meldet Raketen von der Insel Keschm auf «regelwidrige» Schiffe in der Strasse von Hormus, mehrere Explosionen seien zu hören. Laut Tasnim fingen die Revolutionsgarden über Keschm einen «feindlichen» Kampfjet ab. Zuvor wurde laut UKMTO ein Öltanker bei der Ausfahrt aus der Meerenge von einem unbekannten Geschoss getroffen, berichtet Anadolu. Vor Chasab (OM) sinkt laut regionalen Behörden eine brennende Dhau, berichtet Shafaq News. Die Marine der iranischen Armee meldet einen weiteren Tanker, der östlich von Hormus auf Minen gelaufen sei. Zuvor hatte die Marine der Revolutionsgarden drei Tanker auf Minen gemeldet. Laut einem Armeesprecher öffnet Iran die Strasse von Hormus erst, wenn seine Bedingungen erfüllt sind, meldet Fars.
US-Vizepräsident JD Vance schreibt laut WSJ Irans Sicherheitsratssekretär Mohsen Rezaei einen Brief. Golfstaaten sollen sich laut WSJ auf eine kurze, intensive Kampagne gegen Iran nach den Zwischenwahlen vorbereiten. Laut Anadolu unter Berufung auf das WSJ informierte CENTCOM-Chef Cooper Trump im Weissen Haus über Angriffsoptionen gegen Iran.
Ein israelischer Soldat wird wegen Spionage für Iran angeklagt, berichtet Anadolu unter Berufung auf The Times of Israel.
Die Revolutionsgarden melden Minentreffer in Hormus. CENTCOM nannte am Mittwoch iranische Berichte über Minentreffer falsch. Eine unabhängige Bestätigung liegt für keine Darstellung vor.
Meldungen
Koalition fängt laut Sprecher einen Huthi-Marschflugkörper Richtung Westen Saudi-Arabiens ab
Die saudisch geführte Koalition hat laut eigenen Angaben einen Marschflugkörper der Huthi abgefangen. Er sei Richtung Westen Saudi-Arabiens (SA) geflogen, sagt Sprecher Turki al-Maliki, berichtet Anadolu. Am Donnerstag hatte die Koalition bereits zwei ballistische Huthi-Raketen auf Riad abgefangen. Die Huthi melden sechs Angriffe auf Ziele in Saudi-Arabien.
Laut KAN verlegen die USA zehn Militärfrachtflugzeuge auf Stützpunkte in Südisrael
Die USA haben laut dem israelischen Sender KAN zehn Militärfrachtflugzeuge nach Israel (IL) verlegt. Sie seien auf den Luftwaffenstützpunkten Ovda und Nevatim im Negev gelandet, berichtet Anadolu. Laut KAN flogen weitere US-Militärflugzeuge zu Stützpunkten in Jordanien, Saudi-Arabien und Katar. Eine Bestätigung der USA lag laut Anadolu nicht vor, die Fracht ist unbekannt. Israel und die USA stimmten ihre Vorbereitungen eng ab, sagt ein israelischer Beamter laut KAN. Ein Entscheid über einen Angriff auf Iran sei noch nicht gefallen.
«Israel und die Vereinigten Staaten stimmen sich eng ab, und obwohl in der Sache noch kein Entscheid gefallen ist, bereiten sich die Amerikaner und Israel auf jeden Entscheid vor, den Präsident Donald Trump trifft»
«Israel and the United States are coordinating closely, and although no decision has yet been made on the matter, the Americans and Israel are preparing for any decision President Donald Trump makes»
Laut Jerusalem Post bittet Saudi-Arabien Trump vor einem Iran-Angriff um mehr Zeit für Diplomatie
Saudi-Arabien bittet die US-Regierung laut zwei regionalen Quellen um mehr Zeit für Diplomatie. Erst danach solle Trump über einen Angriff auf Iran entscheiden. Das berichtet die Jerusalem Post. Riad fürchtet laut dem Bericht Vergeltung der Revolutionsgarden gegen seine Wasser-, Strom- und Energieanlagen. Vor einigen Tagen war eine Delegation des Mekka-Verteidigungsabkommens von Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan in Teheran. Dabei baten die Saudis laut einer Quelle Iran, bei neuen Kämpfen ihre wichtigsten Öl- und Gasanlagen zu verschonen.
US-Gesandter Barrack: USA und Iran sind einer «Auszeit» sehr nahe
US-Gesandter Tom Barrack sieht die USA und Iran sehr nahe an einer ersten Verständigung über eine Deeskalation. Das sagte er dem Sender CNN, berichtet Gulf News. «Lasst uns eine Auszeit nehmen, die Temperaturen senken», sagte Barrack. Katar und Pakistan hätten geholfen, eine Öffnung für Gespräche zu schaffen. Eine Pause löse den Konflikt aber nicht sofort, warnte er. Ein iranischer Beamter hatte die jüngsten Vorschläge über Katar zuvor als inakzeptabel bezeichnet.
«Lasst uns eine Auszeit nehmen, die Temperaturen senken»
«Let’s have a time out, bring temperatures down»
Laut Tasnim tauschen die USA über 40 Millionen Barrel aus ihrer strategischen Ölreserve
Das Energieministerium (US) vergibt Verträge für einen Tausch von über 40 Millionen Barrel Rohöl aus der strategischen Ölreserve. Das melden Tasnim und Nour News unter Berufung auf den chinesischen Sender CGTN. Das Öl soll auf den Markt kommen. Zuvor hatte Europa angekündigt, 42 Millionen Barrel aus seinen Reserven freizugeben. Das sind Angaben iranischer Medien.
Sepah-News meldet Raketen von Keschm auf Schiffe, laut Tasnim wird ein Kampfjet abgedrängt
Von der iranischen Insel Keschm sind Raketen auf «regelwidrige» Schiffe in der Strasse von Hormus abgefeuert worden. Das meldet Sepah-News, der Kanal der Revolutionsgarden, auf Telegram. In der Meerenge seien mehrere Explosionen zu hören. Laut Fars berichten Anwohner von Explosionen und Lichtern am Himmel über Keschm und Sirik. Ein Teil davon gehe auf Warnschüsse gegen Schiffe zurück, manche Quellen sprechen von aktiver Luftabwehr. Laut Tasnim fingen die Revolutionsgarden über Keschm einen «feindlichen» Kampfjet ab und zwangen ihn zum Abdrehen. Eine offizielle Bestätigung gibt es laut Tasnim nicht. Das sind Angaben iranischer Medien.
Huthi melden sechs Angriffe auf Saudi-Arabien, darunter Ras Tanura, Abqaiq und den Flughafen Riad
Die Huthi melden sechs Angriffe auf Ziele in Saudi-Arabien (SA). Das teilt ihr Militärsprecher auf Telegram mit. Ziele seien die Raffinerie Ras Tanura, die Aramco-Anlage in Abqaiq und der Flughafen King Khalid in Riad gewesen. Zudem hätten sie den Flughafen Dammam mit einer Drohne und die Raffinerie Rabigh angegriffen. Ein sechster Angriff habe Truppen in der Region Nadschran gegolten. Die Huthi sprechen von Vergeltung für saudische Angriffe auf Jemen. Saudi-Arabien bestätigt die Treffer in den Quellen nicht. Das sind Angaben der Huthi.
Laut WSJ informiert CENTCOM-Chef Cooper Trump im Weissen Haus über Angriffsoptionen gegen Iran
CENTCOM-Kommandeur Admiral Brad Cooper hat Präsident Trump am Donnerstag im Weissen Haus über militärische Optionen gegen Iran informiert. Das berichten Anadolu und die Jerusalem Post unter Berufung auf das «Wall Street Journal». An dem Treffen nahmen laut dem Bericht Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine teil. Am Mittwoch hatten sich die Militärs laut WSJ mit Vizepräsident JD Vance getroffen. Die USA haben laut WSJ zuletzt Luftabwehr und Munition in der Region verstärkt und Truppen von gefährdeten Stützpunkten abgezogen. US-Vertreter hatten die Golfstaaten laut WSJ aufgefordert, sich auf eine kurze, intensive Operation nach den Zwischenwahlen einzustellen. Pentagon und CENTCOM wollten sich nicht äussern.
Laut HRANA wird ein bei den Protesten festgenommener Geistlicher zweimal zum Tod verurteilt
Ein bei den Protesten im Januar festgenommener Geistlicher ist in Iran zweimal zum Tod verurteilt worden. Das berichtet Iran International unter Berufung auf die Menschenrechtsorganisation HRANA. Der als Mehdi bezeichnete frühere Angehörige der Revolutionsgarden wurde zusammen mit den Demonstranten Amirreza Rezaei und Vahid Ghahremani verurteilt. Das Revolutionsgericht in Teheran wirft ihnen unter anderem Einsätze für Israel vor. Ein Sondergericht für Geistliche verurteilte Mehdi zudem wegen Abfall vom Glauben zum Tod.
Bandar Abbas: Brand in einem Transportlager laut Krisenstab unter Kontrolle
In Bandar Abbas (IR) brennt ein Transportlager an der Kreuzung Dschahanbar. Der Brand ist laut dem Krisenmanagement der Provinz Hormozgan unter Kontrolle. Das melden Tasnim, IRIB und Nour News. Feuerwehr und Rettungskräfte bleiben bis zur vollständigen Löschung vor Ort. Der sichtbare Rauch stamme von diesem Brand, die Bevölkerung solle Ruhe bewahren und den Ort meiden. Zur Ursache machen die Behörden in den Quellen keine Angaben. Das sind Angaben iranischer Medien.
Israelischer Soldat wegen Spionage für Iran angeklagt, bezahlt laut Anklage mit Kryptowährung
Die israelische Militärjustiz klagt einen Soldaten wegen Spionage für Iran an. Das berichtet Anadolu unter Berufung auf The Times of Israel. Laut Inlandgeheimdienst Schin Bet, Polizei und Armee wurde er im September festgenommen. Er soll gegen Zahlungen in Kryptowährung etwa ein Jahr lang mit iranischen Agenten in Kontakt gestanden haben. Laut Anklage gab er Informationen über seine Einheit, die Einsatzbereitschaft der Armee und Einberufungen weiter. Zudem soll er Stützpunkte samt Koordinaten genannt und Abfangsysteme sowie US-Tankflugzeuge fotografiert haben. Zuerst hatten iranische Agenturen unter Berufung auf israelische Medien über den Fall berichtet.
Saudi-Arabien: Koalition fängt laut Sprecher zwei Huthi-Raketen auf Riad ab, Sirenen in al-Chardsch
In Riad und al-Chardsch (SA) heulen am Donnerstagabend die Sirenen. Das meldet der saudische Zivilschutz laut Sepah-News und IRNA. Laut IRNA wurde der Flugbetrieb in Dammam unterbrochen. Tasnim meldet unter Berufung auf arabische Quellen mehrere Explosionen in Riad und al-Chardsch. Die Huthi hätten bei einer Raketenwelle den Ölkonzern Aramco angegriffen, schreibt Sepah-News. Die saudisch geführte Koalition fing laut Sprecher Turki al-Maliki zwei ballistische Huthi-Raketen auf Riad ab, berichtet Anadolu. Laut Anadolu warnte der Zivilschutz auch in Nadschran, kurz darauf gab er Entwarnung. Herabfallende Trümmer verletzten laut dem saudischen Zivilschutz einen Mann leicht, berichtet Anadolu. Ein Haus und ein Auto wurden beschädigt.
Huthi-Militärsprecher meldet 116 saudische Luft- und Raketenangriffe binnen 24 Stunden
Die saudische Luftwaffe hat binnen 24 Stunden 116 Luft- und Raketenangriffe auf Jemen geflogen. Das meldet der Militärsprecher der Huthi auf Telegram, verbreitet Nour News. Betroffen seien die Provinzen Saada, Haddscha, al-Baida, al-Dschauf, Taiz und Lahidsch. Viele Opfer seien Frauen und Kinder. Seit Beginn der Eskalation zählen die Huthi 3596 Angriffe. Bei Angriffen auf al-Dschauf und Taiz starben laut dem Gesundheitsministerium der Huthi 27 Menschen, 18 wurden verletzt, meldet IRIB. Eine unabhängige Bestätigung liegt nicht vor. Das sind Angaben der Huthi.
Jemens Armee meldet 324 ausgeschaltete Huthi-Kämpfer binnen 24 Stunden
Die jemenitischen Regierungstruppen haben binnen 24 Stunden 324 Huthi-Kämpfer und Kommandeure ausgeschaltet. Das sagt Militärsprecher Majid Abdullah al-Nuzaili auf X, berichtet Anadolu. Bei 982 Einsätzen mit Kampfjets, Drohnen und Artillerie seien zudem 108 Militärfahrzeuge und Waffen zerstört oder beschädigt worden. Gekämpft werde in den Provinzen Taiz, Marib, al-Dschauf und al-Baida. Eine unabhängige Bestätigung liegt nicht vor. Das sind Angaben der jemenitischen Armee.
UKMTO: Tanker bei der Ausfahrt aus der Strasse von Hormus von unbekanntem Geschoss getroffen
Ein Öltanker ist bei der Ausfahrt aus der Strasse von Hormus von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. Das meldet die britische Seefahrtsbehörde UKMTO, berichtet Anadolu. Der Sicherheitsbeauftragte der Reederei meldete den Treffer. Er geschah laut UKMTO um 16 Uhr GMT. Verletzte in der Besatzung oder Umweltschäden sind bisher nicht gemeldet. Tasnim und Nour News sprechen von einem Raketentreffer. Wer das Geschoss abfeuerte, ist in den Quellen nicht bekannt. UKMTO ruft Schiffe in der Region zur Vorsicht auf.
Irans Oberstes Gericht hebt Todesurteil gegen Demonstrantin Leila Abolhasani auf
Irans Oberstes Gericht hebt das Todesurteil gegen Leila Abolhasani auf und weist den Fall zur Neuverhandlung zurück. Das berichtet The National unter Berufung auf die Organisation Human Rights Activists in Iran. Die 43-jährige Nagelpflegerin aus Schahin Schahr war im August wegen «Feindschaft gegen Gott» zum Tod verurteilt worden. Die Anklage warf ihr vor, bei den Protesten im Januar einen Laden angezündet zu haben. Laut Unterstützern filmte sie nur das brennende Geschäft. Aktivisten sprechen laut The National von einem seltenen Erfolg.
Laut IRNA spricht Premier Burnham mit Trump über Entspannung in der Strasse von Hormus
Der britische Premierminister Andy Burnham hat laut IRNA mit US-Präsident Trump telefoniert. Es ging laut IRNA um den Abbau der Spannungen in Westasien und in der Strasse von Hormus. Laut Tasnim sagt Burnham, Iran dürfe unter keinen Umständen Atomwaffen erlangen. Dialog und Diplomatie blieben aber die besten Wege, um die Streitfragen mit Iran zu lösen. Das sind Angaben iranischer Agenturen.
Iran verurteilt Erklärung der Emirate und Kanadas zu den drei Inseln im Golf
Irans Aussenamtssprecher Esmail Baghaei verurteilt eine gemeinsame Erklärung des Kronprinzen von Abu Dhabi und des kanadischen Premierministers. Das melden IRNA, Fars und Mehr. Darin geht es um die Inseln Abu Musa sowie Grosse und Kleine Tunb. Sie seien untrennbarer Teil Irans, sagt Baghaei. Kanadas Haltung verstosse gegen die UNO-Charta. Den Emiraten rät er, sich an gute Nachbarschaft zu halten.
Europa gibt in drei Monaten 42 Millionen Barrel Ölreserven frei, zur Hälfte Diesel
Europa gibt in den nächsten drei Monaten 42 Millionen Barrel Ölreserven auf den Markt. Das sagt Frankreichs Wirtschaftsminister Roland Lescure laut The National vor einem Treffen der EU-Energieminister in Luxemburg. Die Hälfte davon sei Diesel. Die Reserven würden zum Selbstkostenpreis abgegeben und senkten die Preise um 12 bis 18 Cent pro Liter. Frankreich arbeite zudem an einem Abkommen, um die Versicherung für Schiffe durch die Strasse von Hormus zu verbilligen. Die G7 hatten im September die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel beschlossen.
Katar weist Vorwürfe zurück, sich in die Wahl in Israel eingemischt zu haben
Katar bestreitet, sich in die Parlamentswahl in Israel eingemischt oder Aktivitäten dazu finanziert zu haben. Das schreibt Aussenamtssprecher Majed al-Ansari auf X. Israelische Politiker und ihre Kontakte in den Medien führten eine Desinformationskampagne, so al-Ansari. Sie warfen Katar vor, Netanyahu, die Linke und nun die arabischen Stimmen gekauft zu haben. Die Vorwürfe seien lächerlich und gefährlich. Die iranischen Agenturen IRNA und ISNA verbreiten die Stellungnahme.
Iran: Staatsanwalt meldet Zerschlagung eines fünfköpfigen Netzwerks mit Israel-Bezug in Kerman
In Kerman (IR) ist laut dem Staatsanwalt ein fünfköpfiges Netzwerk zerschlagen worden. Das melden Mehr, Tasnim und Fars. Die Mitglieder einer Sekte sollen unter Führung Israels Leute angeworben und ausgebildet haben. Ziel sei der Sturz der Islamischen Republik gewesen. Sie hätten laut dem Staatsanwalt Kontakte zu Mitgliedern des Europaparlaments gehabt. Eine unabhängige Bestätigung liegt nicht vor. Das sind iranische Angaben.
Kremlsprecher Peskow: Russland ist bereit, zwischen Iran und den USA zu vermitteln
Russland ist bereit, auf Wunsch zwischen Iran und den USA zu vermitteln. Das sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow laut Tasnim dem Sender Al Jazeera. Russland unterstütze jede Bemühung, ein militärisches Szenario am Persischen Golf zu verhindern. Das Thema Iran komme in den Kontakten mit den USA stets zur Sprache. Das meldet auch Mehr.
Irans Armee-Marine: Weiterer Tanker östlich von Hormus auf Minen gelaufen und in Brand
Ein Tanker ist am Donnerstagvormittag östlich der Strasse von Hormus auf Seeminen gelaufen. Das meldet die Marine der iranischen Armee, verbreiten IRIB und Fars. Der Tanker sei beschädigt worden, in Brand geraten und liege still. Er sei ohne Abstimmung in einem gesperrten Gebiet gefahren. Die Strasse von Hormus sei für solche Schiffe geschlossen. Angaben zu Name, Flagge oder Besatzung liegen nicht vor. CENTCOM hatte iranische Berichte über Minentreffer am Mittwoch falsch genannt. Eine unabhängige Bestätigung liegt nicht vor. Das sind iranische Angaben.
Irans Geheimdienstministerium meldet 16 Festnahmen in vier Terrorzellen in Sistan-Belutschistan
Das iranische Geheimdienstministerium meldet die Zerschlagung von vier Terrorzellen in der Provinz Sistan-Belutschistan (IR). Das verbreiten Tasnim, Fars und IRNA. 16 mutmassliche Terroristen seien festgenommen worden, einige seien aus dem Ausland gekommen. Einige sollen an der Tötung von Polizisten in Iranschahr beteiligt gewesen sein. Sichergestellt wurden laut dem Ministerium neun Kalaschnikows, zwei US-Gewehre vom Typ M4 und sieben Pistolen. Zudem seien drei Personen festgenommen worden, die Angaben zu Militär- und Sicherheitsstandorten weitergegeben haben sollen. Das sind Angaben iranischer Behörden.
Laut Telegraph will Iran die US-Zwischenwahlen stören, nach Versuchen bei der Israel-Wahl
Iran bereitet laut dem Telegraph eine Störung der US-Zwischenwahlen vor. Das berichtet Iran International unter Berufung auf die britische Zeitung. Diese stützt sich auf iranische Beamte. Zuvor habe Iran versucht, in die Wahl in Israel einzugreifen. Teheran habe geprüft, Agenten in den Wahlprozessen beider Länder anzuwerben, sagt ein Beamter laut dem Bericht. Laut einem anderen wurden iranische Cybergruppen gegen Wahlsysteme aufgestellt. Ziel sei ein gespaltenes Amerika und ein gespaltenes Israel, nicht ein bestimmter Kandidat. Eine Stellungnahme Irans liegt in den Quellen nicht vor.
Irans Armeesprecher: Die Strasse von Hormus öffnet erst, wenn Irans Bedingungen erfüllt sind
Die Strasse von Hormus wird laut einem Sprecher der iranischen Armee erst geöffnet, wenn Irans Bedingungen vollständig erfüllt sind. Das meldet die Agentur Fars. Die Meerenge stehe unter strategischer Kontrolle der iranischen Streitkräfte. Revolutionsgarden-Sprecher Mohebbi fordert laut Tasnim das US-Kommando CENTCOM auf, Beweise vorzulegen. Es solle die Räumung von Minen in Hormus unabhängig belegen. Das sind Angaben iranischer Stellen.
Revolutionsgarden: Drei Tanker auf unerlaubter Route in Hormus auf Minen gelaufen
Laut der Marine der Revolutionsgarden sind in den letzten 24 Stunden drei Tanker auf Minen gelaufen. Sie fuhren auf einer unerlaubten südlichen Route der Strasse von Hormus. Das verbreiten Tasnim, Fars, Mehr und IRIB. Die Schiffe seien explodiert, in Brand geraten und an der Südküste der Meerenge zurückgelassen worden. Sie hätten Radar und Navigation abgeschaltet und Warnungen ignoriert. Die unerlaubte Route sei vermint, Eigner und Besatzungen seien verantwortlich. Namen oder Flaggen der Schiffe nennen die Revolutionsgarden nicht. Eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor. Das sind Angaben der Revolutionsgarden.
Revolutionsgarden melden, sie hätten eine US-Täuschungsdrohne MQM-170 unversehrt zur Landung gebracht
Die Marine der Revolutionsgarden meldet, sie habe westlich der Strasse von Hormus eine US-Aufklärungs- und Täuschungsdrohne vom Typ MQM-170 übernommen. Das verbreiten Tasnim, Fars, IRNA und Mehr. Eine Einheit für elektronische Kriegsführung habe die Steuerung übernommen und die Drohne unversehrt gelandet. Sie sollte laut den Revolutionsgarden die iranische Luftabwehr an der Küste aufklären. Laut den ausgewerteten Daten sei sie in einem Staat an der Südküste des Golfs gestartet. Eine Bestätigung von US-Seite oder eine unabhängige Bestätigung liegt nicht vor. Das sind Angaben der Revolutionsgarden.
Südkorea prüft laut Reuters Einsatzoptionen in der Strasse von Hormus, auch ein Seeaufklärungsflugzeug
Südkorea prüft weiter verschiedene Optionen für einen möglichen Einsatz in der Strasse von Hormus. Das sagt Sicherheitsberater Wi Sung-lac laut Reuters vor einem Parlamentsausschuss, berichtet Al-Monitor. Dazu gehöre die Entsendung eines Seeaufklärungsflugzeugs. Seoul bespreche die Optionen weiter mit Washington. Ein Kampfeinsatz sei gemäss der früheren Ankündigung von Präsident Lee Jae-myung ausgeschlossen.
Vor Chasab (OM) sinkt laut regionalen Behörden eine brennende Dhau, Besatzung gerettet
Die britische Seefahrtsbehörde UKMTO meldet ein brennendes Schiff neun Seemeilen nördlich von Chasab (OM) in der Strasse von Hormus. Ein vorbeifahrendes Schiff meldete den Zwischenfall laut The Maritime Executive gegen 3 Uhr UTC. Laut regionalen Behörden war es eine traditionelle Dhau, berichtet Shafaq News. Das Feuer brachte das Schiff in Schräglage, es sank. Die Besatzung wurde laut den Behörden sicher evakuiert. Zuvor hatte die Sicherheitsfirma Vanguard Tech laut dem Fachmedium von einem Tanker gesprochen, der von einem Geschoss getroffen worden sei. Wer das Schiff angriff, ist in den Quellen nicht bestätigt.
Revolutionsgarden melden Abschuss einer MQ-1-Drohne über der Strasse von Hormus
Die iranischen Revolutionsgarden melden den Abschuss einer Drohne vom Typ MQ-1 über dem Osten der Strasse von Hormus. Das verbreiten Tasnim, Fars, IRNA, ISNA und Mehr unter Berufung auf die Pressestelle der Revolutionsgarden. Auch Shafaq News und Express Tribune berichten. Die Drohne sei vor Sirik (IR) abgefangen und zerstört worden. Es sei die 14. MQ-1, die so abgeschossen werde. Laut der englischen Ausgabe von Mehr und Express Tribune handelt es sich um eine US-Drohne. Eine Bestätigung von US-Seite oder eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor. Das sind Angaben der Revolutionsgarden.
Laut AP nutzen die Huthi russische Satellitenbilder für Angriffe auf Saudi-Arabien
Russische Satellitenbilder unterstützen laut der Nachrichtenagentur AP die Angriffe der Huthi auf saudische Energieanlagen. Das berichtet The Maritime Executive. Die Schweizer Geodatenfirma Aurorah Geosignal Intelligence sieht laut AP eine «100-prozentige Übereinstimmung». Gemeint sind die Überflüge russischer Regierungssatelliten über saudische Anlagen und die folgenden Huthi-Angriffe, zuletzt am 19. Oktober. Huthi- und saudische Vertreter bestätigen laut AP, dass die Huthi Zugang zu russischen Satellitendaten haben. Iranische Militärberater in Jemen liefern laut den Quellen von AP die Bilder und deren Auswertung.
«es gebe eine «100-prozentige Übereinstimmung» zwischen den Bewegungen russischer Regierungssatelliten über saudischen Anlagen und den folgenden Raketenangriffen der Huthi»
«there was a "100% match" between the movements of Russian government satellites over Saudi sites and subsequent Houthi missile attacks»
Saudische Koalition fängt laut Anadolu Huthi-Rakete ab, Flughafen Dammam stellt laut Flugdaten Betrieb ein
Arabische Quellen melden mehrere starke Explosionen in der Raffinerie Ras Tanura im Osten Saudi-Arabiens. Das meldet die den Revolutionsgarden nahestehende Agentur Tasnim. Die Explosionen folgten laut Tasnim auf einen Angriff der Huthi. Der saudische Zivilschutz meldet laut Tasnim, Fars und Mehr Sirenen in der Ostprovinz und in Nadschran (SA). Die saudisch geführte Koalition meldet laut Anadolu, sie habe eine ballistische Rakete der Huthi abgefangen. Die Rakete zielte laut der Koalition auf den Osten Saudi-Arabiens. Der Zivilschutz hebt laut Anadolu den Alarm für die Ostprovinz und Nadschran wieder auf. Später melden IRNA und ISNA unter Berufung auf saudische Medien erneut Explosionen in der Ostprovinz und in Nadschran. Laut Flugdaten stellt der Flughafen König Fahd in Dammam (SA) den Betrieb ein, melden IRNA und Tasnim. Eine Bestätigung der Explosionen in Ras Tanura liegt in den Quellen nicht vor.
Hegseth entlässt den obersten Militärplaner des Pentagons, während Trump neue Iran-Angriffe erwägt
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth entlässt den obersten Militärplaner des Pentagons, Generalleutnant Brett Sylvia. Das berichtet The Hindu unter Berufung auf einen Verteidigungsbeamten. Sylvia leitete im Vereinigten Generalstab die Abteilung für Strategie, Planung und Politik, intern «J5» genannt. Hegseth wirft Sylvia laut Al-Monitor vor, geheime Informationen zum Iran- und Ukraine-Krieg an die Presse gegeben zu haben. Ein Nachfolger fehlt laut The Hindu. Sylvia ist der zweite J5-Chef, der unter Hegseth gehen muss. Die Entlassung fällt in eine Zeit, in der Trump neue Angriffe auf Iran erwägt. Zuerst hatte The Atlantic berichtet.
Israel beschiesst laut Fars in der Nacht Orte im Süden Libanons, Sprengungen in Khiam
Israelische Artillerie beschiesst in der Nacht auf Donnerstag mehrmals Kfar Tebnit und das Wadi Saluki im Süden Libanons. Das meldet die den Revolutionsgarden nahestehende Agentur Fars unter Berufung auf UNews. In Khiam (LB) sprengen israelische Soldaten laut Fars Gebäude. Laut Mehr greift Israel zudem den Rand von Baraschit (LB) an. Eine Stellungnahme der israelischen Armee liegt in den Quellen nicht vor.
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