Gestern Freitag, 30. Oktober 2026
Ein vierter Tanker ist laut den Revolutionsgarden in Hormus auf eine Mine gelaufen und explodiert. An Bord seien über zwei Millionen Fass Rohöl. Laut Fars explodierten in 48 Stunden acht Tanker auf iranischen Minen. Laut Sepah-News, die sich auf Reuters beruft, griff Iran am Freitag vier Tanker an. Zuvor meldeten die Garden einen Supertanker als dritten explodierten Tanker. Irans Armee-Marine meldet, zwei Tanker seien östlich der Strasse von Hormus auf Minen gelaufen. Ein weiterer Tanker wurde laut UKMTO mit Sprengsätzen angegriffen. UKMTO meldet einen neuen Zwischenfall, laut Tasnim brennt südlich der Insel Lavan (IR) ein Schiff nach einem Geschosstreffer.
Präsident Trump sagt laut Tasnim, die Gespräche mit Iran gingen weiter. US-Gesandter Tom Barrack sieht die USA und Iran sehr nahe an einer «Auszeit». Laut Washington Post bot Vizepräsident JD Vance Sicherheitsratssekretär Mohsen Rezaei ein Treffen an. Im Parlament liegen laut einem Abgeordneten zehn Vorlagen für einen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag. Katarische Vermittler sind laut Reuters zurück in Teheran. Ein ranghoher iranischer Vertreter droht laut Fars mit einer umfassenden Antwort. Sicherheitsratssekretär Rezaei warnt laut Staatsmedien Europa: «Jetzt seid ihr an der Reihe, den Preis zu zahlen».
Die Koalition fängt laut eigenen Angaben eine ballistische Huthi-Rakete Richtung Süden und eine Drohne in der Region Riad ab. Über der Region Medina (SA) fängt sie laut eigenen Angaben eine Huthi-Drohne ab, die Huthi nennen das eine Lüge. Laut Jemens Armee greifen die Huthi Flughafen und Präsidentenpalast in Aden (YE) mit Raketen an.
Die Revolutionsgarden melden den Abschuss einer US-Aufklärungsdrohne über Qeschm (IR). CENTCOM nennt die Angabe der Revolutionsgarden falsch, eine US-Seedrohne zerstört zu haben. CENTCOM-Chef Cooper nennt die Hauptrouten durch Hormus frei von iranischen Seeminen. Für die Minenmeldungen liegt keine unabhängige Bestätigung vor.
Meldungen
Rubio bespricht in Atlanta mit Saudi-Arabiens Aussenminister die Lage in Iran und Jemen
US-Aussenminister Marco Rubio hat in Atlanta (US) den saudischen Aussenminister Faisal bin Farhan getroffen. Sie sprachen über regionale Herausforderungen, darunter die Lage in Iran, Sudan und Jemen. Das schreibt Rubio auf X. Er traf in Atlanta auch den türkischen Aussenminister Hakan Fidan. Laut Tasnim ging es dabei vor allem um den Stand der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.
Iranischer Vertreter laut Fars: Plan für umfassende Antwort auf jeden Angriff ist bereit
Irans Streitkräfte haben laut einem ranghohen iranischen Sicherheitsvertreter einen umfassenden Plan gegen jeden militärischen Angriff fertiggestellt. Das sagte er dem Sender Al Mayadeen, meldet Fars. Der Entscheid für eine «umfassende und sehr breite» Antwort stehe fest. Ziele wären auch politische Einrichtungen des Gegners und seiner Unterstützer in der Region. Den Namen des Vertreters nennt Fars nicht. Das sind Angaben iranischer Medien.
Iranischer Abgeordneter: Zehn Vorlagen für einen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag liegen vor
Im iranischen Parlament liegen laut dem Abgeordneten Ebrahim Rezaei zehn Vorlagen für einen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag (NPT). Das meldet Fars. Die Mehrheit der Abgeordneten habe sie unterschrieben, sagt das Mitglied der Kommission für nationale Sicherheit. Das Parlament prüfe den Austritt, die Vorlagen seien bereit. Das Atomabkommen habe gezeigt, dass dieser Weg nicht funktioniere, sagt Rezaei. Ein Entscheid des Parlaments liegt in den Quellen nicht vor.
Laut Tasnim meldet UKMTO einen weiteren Tanker, der beim Verlassen von Hormus getroffen wurde
Die britische Seesicherheitsbehörde UKMTO meldet laut der iranischen Agentur Tasnim einen weiteren Zwischenfall in der Strasse von Hormus. Ein mit Rohöl beladener Tanker sei beim Verlassen der Meerenge von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. Laut Fars brannte das Deck. Fars nennt nach einem OSINT-Konto den katarischen Flüssiggastanker Al Mayeda als möglichen Tanker. Laut Reuters griff Iran am Freitag vier Tanker an, mindestens drei gerieten in Brand. Das meldet Sepah-News unter Berufung auf Reuters. Der Oktober sei der Monat mit den meisten Angriffen auf Schiffe im ganzen Krieg.
Laut iranischen Medien sagt Trump, die Gespräche mit Iran gingen weiter
Die Gespräche mit Iran laufen laut Präsident Trump weiter. Iran wolle weiter verhandeln. Das zitieren die iranischen Agenturen Tasnim, Mehr und Nour News. Die USA hätten genug Zeit und sähen keinen Grund zur Eile, sagte Trump demnach. Es sei ein Krieg, aber keiner wie herkömmliche Kriege. Laut dem X-Konto @staunovo sagte er das am Freitag vor Reportern.
Revolutionsgarden: Vierter Tanker in Hormus auf Mine gelaufen und explodiert
Ein vierter Tanker ist laut der Marine der Revolutionsgarden in der Strasse von Hormus auf eine Mine gelaufen und explodiert. Das verbreiten IRNA, Tasnim, ISNA und weitere iranische Medien. Der Supertanker habe Warnungen ignoriert und die unerlaubte südliche Route genommen. An Bord seien über zwei Millionen Fass Rohöl, er brenne. Es sei der vierte Tanker, der seit Freitagmorgen in Hormus brenne. Laut Fars explodierten in den letzten 48 Stunden acht Tanker auf iranischen Minen. Eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor. Das sind Angaben der Revolutionsgarden und iranischer Medien.
Koalition schiesst laut eigenen Angaben eine Huthi-Drohne über der Region Medina ab
Die saudisch geführte Koalition hat laut eigenen Angaben eine Huthi-Drohne über der Region Medina (SA) abgefangen und zerstört. Das berichten Reuters via Al-Monitor und Anadolu. In der Region liegt eine der heiligsten Stätten des Islams. Am Morgen hatte die Koalition eine Drohne über der Region Mekka gemeldet, die Huthi bestritten jede Operation am Freitag. Auch den Abschuss über Medina nennt der Huthi-Militärsprecher auf Telegram eine Lüge. Die Huthi hätten keine Operation tief in Saudi-Arabien ausgeführt.
Sicherheitsratssekretär Rezaei an Europa: «Jetzt seid ihr an der Reihe, den Preis zu zahlen»
Irans Sicherheitsratssekretär Mohsen Rezaei richtet eine Warnung an die europäischen Staaten. Das verbreiten ISNA, IRNA, Tasnim und weitere iranische Medien. Gestern sei Europa noch stolz auf die Taten Israels gewesen, heute klage es über die Milliardenkosten des Kriegs gegen Iran. «Krieg und Terror haben ihren Preis; jetzt seid ihr an der Reihe, den Preis zu zahlen», sagt Rezaei. Worauf er konkret anspielt, sagt er nicht. Das sind Angaben iranischer Staatsmedien.
«Krieg und Terror haben ihren Preis; jetzt seid ihr an der Reihe, den Preis zu zahlen»
«جنگ و ترور تاوان دارد؛ حالا نوبت شماست که تاوان پس بدهید»
UKMTO meldet neuen Zwischenfall: Unbekanntes Geschoss trifft Schiff südlich von Lavan, Brand
Die britische Seesicherheitsbehörde UKMTO meldet einen neuen Zwischenfall im Persischen Golf. Sie veröffentlichte auf X die Warnung 188-26. Laut den iranischen Agenturen Tasnim und Mehr geschah er rund 40 Seemeilen südlich der Insel Lavan (IR). Ein unbekanntes Geschoss habe die linke Seite des Schiffs getroffen und einen Brand ausgelöst. Mehr beruft sich dabei auf UKMTO. Wer das Geschoss abfeuerte, ist in den Quellen nicht bekannt.
Pakistans Militär ist laut Reuters vorsichtig optimistisch zur Vermittlung zwischen Iran und den USA
Pakistans Militär ist vorsichtig optimistisch zu seiner Vermittlung zwischen Iran und den USA. Das sagte Sprecher Ahmed Sharif Chaudhry am Freitag, berichtet Reuters über Al-Monitor. Armeechef Asim Munir war diesen Monat zweimal in Teheran. Es gebe aber mächtige Störer, die vom Konflikt profitierten, sagte Chaudhry, ohne Namen zu nennen. Gefragt, ob Iran beitreten könne, sagte er: Der Wortlaut des Verteidigungspakts schliesse neue Mitglieder nicht aus.
Jemens Armee: Huthi greifen Flughafen und Präsidentenpalast in Aden mit Raketen an
Die Huthi haben laut Jemens Armee den Flughafen und den Maaschik-Präsidentenpalast in Aden (YE) mit ballistischen Raketen angegriffen. Das sagt Militärsprecher Majed Abdullah al-Nuzaili, berichten Anadolu und Arab News. Der Flughafen hatte laut Anadolu erst am Donnerstag nach einem Huthi-Angriff vom Mittwoch wieder geöffnet. Iranische Medien hatten zuvor Explosionen gemeldet. Fars sprach unter Berufung auf arabische Quellen von mindestens zwei heftigen Explosionen am Flughafen. In Aden sitzt die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung (YE). Angaben zu Opfern oder Schäden liegen in den Quellen nicht vor. Eine Bestätigung der Huthi liegt nicht vor.
CENTCOM: Angabe der Revolutionsgarden, eine US-Seedrohne in Hormus zerstört zu haben, ist falsch
Das US-Zentralkommando CENTCOM weist eine Angabe der Revolutionsgarden zurück. Diese hätten am Freitag gemeldet, in der Strasse von Hormus eine Seedrohne der US-Armee zerstört zu haben. CENTCOM nennt das auf X falsch, wie viele andere Lügen der Revolutionsgarden diese Woche. Alle unbemannten US-Wasserfahrzeuge im Nahen Osten seien vollzählig. Darunter sei eine Staffel von Seedrohnen, die in der Strasse von Hormus patrouilliere. Laut Anadolu hatte die Marine der iranischen Armee gemeldet, östlich der Meerenge ein feindliches unbemanntes Wasserfahrzeug zerstört zu haben. Das sind Angaben von CENTCOM.
Revolutionsgarden melden Abschuss einer US-Aufklärungsdrohne MQM-170 über Qeschm
Die Revolutionsgarden haben laut eigenen Angaben eine US-Aufklärungsdrohne vom Typ MQM-170 über Qeschm (IR) heruntergeholt. Das verbreiten IRNA, Tasnim und IRIB. Dafür habe ihre Luftwaffe Systeme der elektronischen Kampfführung eingesetzt. Es sei bereits das zweite Mal, dass die Garden eine solche Drohne erbeuteten. Eine Stellungnahme der USA liegt in den Quellen nicht vor. Das sind Angaben der Revolutionsgarden.
Laut Nour News Angriff auf Luftwaffenbasis King Khalid in Chamis Muschait, Rauchsäulen
Die iranische Agentur Nour News meldet einen Angriff aus Jemen auf die Luftwaffenbasis King Khalid bei Chamis Muschait (SA). Sie beruft sich auf ungenannte Nachrichtenquellen. Sirenen hätten geheult, über der Gegend stiegen Rauchsäulen auf. Sanaa sehe die Angriffe als Antwort auf die Blockade und die Angriffe der Koalition, schreibt Nour News. Eine Bestätigung Saudi-Arabiens oder eine Meldung des Huthi-Militärsprechers liegt in den Quellen nicht vor.
US-Botschaft in Riad: Regierungsangestellte brauchen Sondergenehmigung für saudische Flughäfen
Die USA haben nicht dringend benötigte Regierungsangestellte und deren Familien aus Saudi-Arabien abgezogen. Die Anordnung gilt laut der US-Botschaft in Riad seit dem 23. Oktober, berichtet Reuters via Al-Monitor. Grund seien Huthi-Angriffe auf zivile Flughäfen und andere wichtige Infrastruktur. Für die Nutzung saudischer Flughäfen brauchen US-Regierungsangestellte nun eine Sondergenehmigung. Die Botschaft warnt US-Bürger vor weiteren Angriffen, Luftraumsperren und Flugausfällen.
Koalition fängt laut eigenen Angaben eine Huthi-Rakete und eine Drohne bei Riad ab
Die saudisch geführte Koalition hat laut eigenen Angaben eine ballistische Huthi-Rakete abgefangen und zerstört. Sie sei Richtung Süden Saudi-Arabiens (SA) geflogen, berichtet Anadolu. In der Region Riad fing die Koalition zudem eine Drohne ab, ohne deren Herkunft zu nennen. Am Freitagmorgen hatte die Koalition bereits einen Huthi-Marschflugkörper Richtung Westen gemeldet. Der Huthi-Militärsprecher hatte am Freitag jede Operation gegen Saudi-Arabien bestritten. Eine Stellungnahme der Huthi zu den neuen Angaben liegt in den Quellen nicht vor.
Pakistans Armee ist bei der Vermittlung zwischen Iran und den USA «vorsichtig optimistisch»
Pakistan ist bei seiner Vermittlung zwischen Iran und den USA «vorsichtig optimistisch». Das sagt Armeesprecher Ahmed Sharif Chaudhry laut Dawn. Armeechef Asim Munir war diesen Monat zweimal in Teheran, zuletzt am Montag mit saudischen und türkischen Vertretern. «Warum sollte der Feldmarschall zweimal reisen, wenn es nicht positiv wäre?», sagt Chaudhry. Es gebe aber mächtige Störer, denen der Konflikt nütze. Was besprochen wurde, sagte er nicht.
Huthi-Politiker al-Ezzi nennt drei Bedingungen für ein Kriegsende mit Saudi-Arabien
Saudi-Arabien kann den Krieg mit Jemen laut dem Huthi-Politiker Hussein al-Ezzi mit drei Schritten beenden. Das berichtet die iranische Agentur Mehr. Saudi-Arabien müsse die Angriffe auf Jemen stoppen, die Blockade beenden und die Forderungen des Landes erfüllen, schreibt al-Ezzi. Er ist Mitglied des Politbüros der Huthi-Bewegung Ansarullah. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, gehe die Konfrontation weiter.
Revolutionsgarden melden Zerschlagung eines Zweierteams ausländischer Dienste im Westen Irans
Eine Brigade der Bodentruppen der Revolutionsgarden in Javanrud hat laut eigenen Angaben ein Zweierteam zerschlagen. Es sei mit ausländischen Geheimdiensten verbunden gewesen und im Westen Irans tätig. Das verbreiten IRNA, Tasnim, IRIB und Nour News. Beschlagnahmt wurden laut den Garden zehn Starlink-Geräte, zehn Kalaschnikows und 5000 Schuss Munition. Welche Dienste gemeint sind, sagen die Garden nicht. Eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor.
Trump: Der Krieg mit Iran wird bald beendet, es braucht eine Garantie gegen Atomwaffen
US-Präsident Trump erwartet ein baldiges Ende des Kriegs mit Iran. Das sagte er dem Radiosender KCMO aus Kansas City, berichten Al-Monitor unter Berufung auf Reuters und die Jerusalem Post. Wie das geschehen soll, sagte er nicht. «Wir brauchen eine Garantie, dass es nie eine Atomwaffe geben wird», sagte Trump. Laut Shafaq News sagte er auch, die Benzinpreise würden danach sinken. Trump hat laut Reuters gesagt, die USA würden Iran vor den Zwischenwahlen vom 3. November nicht angreifen.
«Das wird bald erledigt sein»
«It's going to get wrapped up soon»
«Wir brauchen eine Garantie, dass es nie eine Atomwaffe geben wird.»
«We need a guarantee there'll never be a nuclear weapon.»
Irans Armee-Marine: Zwei Tanker auf Minen gelaufen, unbemanntes Wasserfahrzeug zerstört
Die Marine der iranischen Armee meldet, zwei Tanker seien östlich der Strasse von Hormus auf Seeminen gelaufen. Das verbreiten IRNA, IRIB, Fars und Tasnim. Die Tanker seien beschädigt worden und hätten Feuer gefangen. Sie hätten Warnungen missachtet und mit abgeschalteten Ortungssystemen Sperrgebiete befahren. Zudem habe die Marine am Freitagmorgen ein feindliches unbemanntes Wasserfahrzeug östlich der Meerenge getroffen und zerstört. Betreiber und Einsatz des Fahrzeugs nennt die Marine laut Anadolu nicht. Eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor. Zuvor hatten die Revolutionsgarden von einem «Zwischenfall» der beiden Tanker gesprochen.
«wurden nach dem Auflaufen auf Seeminen beschädigt und gerieten in Brand»
«پس از برخورد با مینهای دریایی دچار آسیب و آتشسوزی شدند»
CENTCOM-Chef Cooper: Hauptrouten durch Hormus sind frei von iranischen Seeminen
Die international anerkannten Hauptrouten durch die Strasse von Hormus sind laut CENTCOM-Kommandeur Admiral Brad Cooper frei von iranischen Seeminen. Das sagt er in einem Video von CENTCOM, berichten Gulf News und Shafaq News. Er habe die Meerenge am 25. Oktober überflogen und keine Präsenz der Revolutionsgarden gesehen. Irans Marine sei stark geschwächt. Seit dem Sommer haben die USA laut Cooper Golfpartnern geholfen, über 1,5 Milliarden Fass Öl zu exportieren. Am selben Tag meldeten iranische Marinen Minentreffer bei drei Tankern. Eine unabhängige Bestätigung liegt für keine Darstellung vor.
«Heute sind die Haupttransitrouten in der Strasse von Hormus weiterhin frei von iranischen Seeminen»
«Today, primary transit routes in the Strait of Hormuz remain free and clear of Iranian sea mines»
Revolutionsgarden: Supertanker mit über zwei Millionen Fass Öl in Hormus auf Mine gelaufen
Ein Supertanker ist laut der Marine der Revolutionsgarden auf eine Seemine gelaufen und explodiert. Das geschah an der Mündung der Strasse von Hormus. Das verbreiten IRNA, Fars, ISNA und Tasnim. Er habe eine unerlaubte Route befahren. An Bord seien über zwei Millionen Fass Öl, das Schiff sei verlassen und brenne. Es sei der dritte Tanker, der am Freitag aus diesem Grund explodiert sei und Feuer gefangen habe. Name und Flagge des Schiffs nennen die Garden nicht. Eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor. Omans Seesicherheitszentrum meldet laut Nour News einen Zwischenfall bei einem Handelsschiff vor Musandam (OM), 25 Besatzungsmitglieder seien evakuiert worden. Ob es sich um denselben Tanker handelt, ist in den Quellen offen. Reuters konnte die Angaben laut Al-Monitor nicht unabhängig prüfen. Eine Bestätigung des US-Militärs zum gemeldeten Abschuss eines unbemannten US-Wasserfahrzeugs gab es laut Reuters zunächst nicht.
«Dieser Supertanker mit über 2 Millionen Fass Öl ist an der Mündung der Strasse von Hormus verlassen worden und brennt.»
«این سوپر نفتکش با بیش از ۲ میلیون بشکه نفت در دهانه تنگه هرمز رها شده و در حال سوختن است.»
Omans Marine evakuiert 25 Besatzungsmitglieder eines brennenden Tankers
Die Marine Omans hat am Freitag 25 Besatzungsmitglieder eines Tankers evakuiert. Das berichtet The Maritime Executive. Das Schiff sei angegriffen worden und in Brand geraten, teilte Oman ohne weitere Details mit. Laut mehreren Berichten handelt es sich um den Tanker Riti unter panamaischer Flagge. Laut Orbital Risk Intelligence wurde er nahe Oman von einer iranischen Rakete getroffen. Laut The Maritime Executive melden immer weniger Schiffe Zwischenfälle, die Zahl der Angriffe sei unklar.
Revolutionsgarden: Zwei Tanker in Hormus nach «Zwischenfall» gestoppt, an Bord brennt es
Zwei Tanker sind laut der Marine der Revolutionsgarden in den südlichen Gewässern der Strasse von Hormus gestoppt worden. Das verbreiten IRNA, Fars, ISNA und Tasnim. Einer fuhr laut der Mitteilung im Osten, einer im Westen der Meerenge auf einer unerlaubten Route. Nach mehreren Funkwarnungen seien sie in eine unsichere Zone gefahren und hätten einen «Zwischenfall» erlitten. Die Garden sprechen auch von Bränden. Die Tanker hätten ihre Navigationssysteme abgeschaltet und mit Unterstützung der US-Armee ausfahren wollen. Was den Tankern zustiess, sagen die Garden nicht. Eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor.
«Nach mehreren Funkwarnungen und deren Missachtung fuhren diese beiden Tanker in die unsichere Zone und erlitten einen Zwischenfall»
«پس از چندین هشدار رادیویی و بی توجهی، این دو نفتکش وارد منطقه ناایمن شده و دچار حادثه شدند»
Laut Fars fordert Teherans Freitagsprediger Vorschläge zur Revision der Atomdoktrin
Der Freitagsprediger von Teheran, Ali Akbari, ruft Fachleute auf, Vorschläge zur Revision der iranischen Atomdoktrin vorzulegen. Das meldet die Agentur Fars. Nach Prüfung durch die Zuständigen sollen sie dem Revolutionsführer zum Entscheid vorgelegt werden. Weil die USA rote Linien überschritten hätten, sei die Revision zu einer ernsthaften Forderung geworden, sagte Akbari. Die USA setzten nun auf Briefe, Vermittler und Verhandlungsangebote. Die Iraner liessen sich davon nicht täuschen.
«Das Überschreiten der roten Linien der iranischen Nation durch Amerika, das Martyrium des Imams und die Verletzung von Abkommen haben die Notwendigkeit einer Revision der Atomdoktrin des Landes zu einer ernsthaften Forderung gemacht.»
«عبور آمریکا از خطوط قرمز ملت ایران، شهادت امام و نقض توافقها، ضرورت بازنگری در دکترین هستهای کشور را به یک مطالبه جدی تبدیل کرده است.»
Merz ruft in Seoul alle Seiten im Iran-Konflikt zu einer diplomatischen Lösung auf
Bundeskanzler Friedrich Merz ruft zu einer diplomatischen Lösung des Konflikts mit Iran auf. Das berichtet Anadolu unter Berufung auf die Agentur dpa. «Dieser Konflikt kann nicht militärisch gelöst werden», sagte Merz in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Deutschland arbeite über viele Kanäle daran, den Konflikt so rasch wie möglich zu beenden. Merz betonte laut Anadolu das starke wirtschaftliche Interesse Deutschlands an einem Ende der Kämpfe. Europa trug laut Merz in acht Monaten über 100 Milliarden Euro an höheren Energiekosten, meldet Tasnim. Hintergrund sind Berichte über mögliche neue Angriffe der USA und Israels auf Iran.
«Ich kann nur an alle Konfliktparteien appellieren: Dieser Konflikt kann nicht militärisch gelöst werden»
«I can only appeal to all parties to the conflict: This conflict cannot be resolved by military means»
Haaretz: Israels Armee fürchtet kurze US-Kampagne gegen Iran, die vor Israels Zielen endet
Israels Armee befürchtet laut Haaretz, die USA könnten schon im nächsten Monat eine weitere Angriffsrunde gegen Iran anstossen. Die Kämpfe könnten dann rasch mit einem Abkommen enden, bevor Israel seine Ziele erreicht. Israelische Verteidigungsbeamte bezweifeln laut der Zeitung, dass eine kurze Luftkampagne die Führung in Teheran stürzen oder das Atomprogramm stoppen könnte. Netanjahus Ziele für einen weiteren Krieg unterscheiden sich laut den Beamten deutlich von denen Trumps.
Laut ISNA steigt die Zahl der im Iran-Krieg getöteten US-Soldaten auf 23
Im Krieg gegen Iran sind laut den iranischen Agenturen ISNA und IRNA bisher 23 US-Soldaten getötet worden. Das Pentagon habe zwei weitere Namen in seine öffentliche Datenbank aufgenommen, meldet ISNA. IRNA beruft sich dabei auf das US-Magazin Newsweek. Eine Bestätigung aus den USA liegt in den Quellen nicht vor.
Katarische Vermittler sind laut Reuters zurück in Teheran, abgestimmt mit den USA
Katarische Vermittler sind am Freitag nach Teheran zurückgekehrt. Das berichtet Reuters unter Berufung auf einen über die Gespräche informierten Beamten. Ziel sei eine Einigung zwischen den USA und Iran, die Gespräche seien mit Washington abgestimmt. Washington will laut Reuters das Atomprogramm von Beginn an verhandeln. Teheran verlangt zuerst ein Ende der Hafenblockade und der Ölsanktionen. Laut dem Medienzentrum der iranischen Regierung, zitiert von Fars, traf die Delegation am Freitagmorgen ein. Geleitet wird sie laut ISNA von einem hochrangigen Berater des katarischen Regierungschefs und Aussenministers. Besprochen werden laut ISNA die Beziehungen zwischen Iran und Katar und die Entwicklungen in der Region. Die Delegation war laut ISNA schon am Sonntag in Teheran. Die Agentur Mehr nannte den Reuters-Bericht eine Behauptung.
Koalition schiesst laut Sprecher eine Huthi-Drohne über der Region Mekka ab, Huthi bestreiten
Die saudisch geführte Koalition hat laut eigenen Angaben eine Huthi-Drohne über der Region Mekka (SA) abgefangen und zerstört. Das teilte Sprecher Turki al-Maliki auf X mit, berichten Kuwait Times und Gulf News unter Berufung auf die Agentur SPA. Der Huthi-Militärsprecher bestreitet auf Telegram jede Operation gegen Saudi-Arabien am Freitag. Die Angabe der Koalition nennt er eine Lüge, die Huthi griffen Ölanlagen und Militärbasen an. Die Huthi bestreiten laut Jerusalem Post seit jeher, Mekka und Medina ins Visier zu nehmen. Am Donnerstag wurde in Riad laut dem saudischen Zivilschutz ein Bürger leicht verletzt. Trümmer zweier abgefangener ballistischer Huthi-Raketen beschädigten laut SPA zudem ein Haus und ein Auto.
«Unsere Operationen zielen auf seine Ölanlagen und seine Militärbasen»
«عملياتنا تستهدف منشآته النفطية وقواعده العسكرية»
Laut Washington Post könnten sich Vance und Rezaei in Istanbul oder Doha treffen
Für ein mögliches Treffen von US-Vizepräsident JD Vance mit Mohsen Rezaei kommen Istanbul (TR) und Doha (QA) in Frage. Das berichtet die Washington Post laut der Agentur Nour News, die dem Nationalen Sicherheitsrat Irans nahesteht, und laut Gulf News. Vance bot Rezaei laut dem Bericht ein Treffen an, den Brief überbrachten letzte Woche katarische Vermittler. Das Kerninteresse der USA sei, dass Iran keine Atomwaffe erhalte. Teheran müsse Vertreter schicken, die über das Atomprogramm verhandeln dürfen. Das Weisse Haus sehe die Chancen auf eine Einigung schwinden. Irans Führung habe den Brief als Zeichen von Respekt gewertet, ihre Haltung aber nicht geändert.
Vance: Trump lässt keinen endlosen Krieg mit Iran zu
US-Vizepräsident JD Vance sagt, Trump werde nicht zulassen, dass der Konflikt mit Iran zu einem endlosen Krieg werde. Das melden die Agenturen Tasnim und IRNA. Laut IRNA sagte Vance das am Donnerstagabend bei einer Fragerunde von Fox News in Fort Worth (US). Er antwortete auf die Frage eines Studenten nach Trumps Versprechen, teure Kriege zu beenden. Die USA seien seit sieben Monaten in gewisser Form mit Iran im Konflikt, sagte Vance laut IRNA.
«Donald Trump wird nie zulassen, dass dies ein endloser Krieg wird»
«Donald Trump is never going to let this be a forever war»
UKMTO: Angreifer bringen bei Chasab Sprengsätze an einem Tanker an, Besatzung löscht Brand
Ein Tanker ist in der Strasse von Hormus mit Sprengsätzen angegriffen worden. Das meldet die britische Seesicherheitsbehörde UKMTO laut einem Post von Al Jazeera. Der Zwischenfall ereignete sich laut IRNA rund 25 Seemeilen nordöstlich von Chasab (OM). Laut UKMTO näherten sich Angreifer in einem kleinen Boot und brachten zwei Sprengsätze am Rumpf an. Das berichtet The Maritime Executive. Die Explosion löste einen Brand im Maschinenraum aus, die Besatzung löschte ihn, das Schiff fuhr weiter. The Maritime Executive schreibt den Angriff unter Berufung auf UKMTO iranischen Kräften zu. Der Analyst Babak Taghvaee nennt laut dem Bericht Spezialkräfte der Marine der Revolutionsgarden. Laut Fars und ISNA brennt ein Schiff, das die Meerenge verliess. Eine iranische Stellungnahme zum Angriff liegt in den Quellen nicht vor.
Laut IRNA wiederholte Störungen am Flughafen Dammam, Berichte über acht Explosionen in Riad
Am Flughafen King Fahd in Dammam (SA) kommt es laut Flightradar-Daten wiederholt zu Störungen und Unterbrüchen im Flugverkehr. Das meldet die staatliche iranische Agentur IRNA auf Telegram. Zugleich berichten laut IRNA Nachrichtenquellen von acht Explosionen in Riad. Die Agentur ISNA meldet dasselbe. Wer die Quellen sind, sagen beide Agenturen nicht. Eine Stellungnahme Saudi-Arabiens oder der Koalition liegt in den Quellen nicht vor.
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