Gestern Samstag, 31. Oktober 2026
Israel hat laut Yedioth Ahronoth seine Vorbereitungen für eine neue Konfrontation abgeschlossen, berichtet Anadolu. CENTCOM-Chef Cooper habe Trump Optionen vorgelegt.
Sicherheitsratssekretär Mohsen Rezaei lässt laut IRNA offen, ob Iran bei neuem Krieg im Atomsperrvertrag bleibt. Direkte Gespräche schliesst er laut Tasnim und ISNA ohne die sieben Bedingungen aus. Auch Hormus bleibe zu.
Präsident Trump hat laut US-Aussenminister Rubio noch nicht über neue Angriffe auf Iran entschieden, berichten The Peninsula und Haaretz.
Irans Aussenminister Abbas Araghchi nennt den US-Vorstoss einen positiven Schritt, ein Treffen mit den USA sei nicht geplant. Das sagt er Al Jazeera. Iranische Unterhändler sprachen in Doha (QA) mit katarischen Vermittlern, berichtet Reuters laut Al-Monitor. Die Zeitung Al-Araby Al-Jadeed hatte laut Haaretz von direkten Gesprächen berichtet, Tasnim widerspricht.
Irans Marine meldet einen brennenden Tanker nach Minentreffer östlich der Strasse von Hormus. Eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor. Die Seesicherheitsbehörde UKMTO zählt im Oktober über 30 Angriffe auf Schiffe. Laut Sepah-News, die sich auf Reuters beruft, griff Iran am Freitag vier Tanker an.
Der Oberste Führer Modschtaba Chamenei fordert laut iranischen Medien eine Antwort ohne geografische Grenzen. Generalstabschef Abdollahi sagt laut IRNA, Iran warte keinen Angriff ab, wenn Anzeichen bestätigt sind.
Präsident Trump könnte laut Axios nach einer Wahlschlappe eher angreifen, berichtet Anadolu. Ein Beamter des Weissen Hauses widerspricht.
Ein UN-Mitarbeiter ist laut NZZ in Huthi-Haft gestorben, ein jemenitischer Minister spricht von Folter. Die Huthi melden 66 saudische Angriffe in 24 Stunden, die jemenitische Armee meldet einen Geländegewinn in Al-Jawf (YE).
Ausserdem: laut Fars nennt ein hoher Vertreter bei CNN KI-Infrastruktur als Ziel.
Der Vizegouverneur von Hormosgan (IR) nennt die USA als Angreifer auf zwei Fischerboote. Eine CENTCOM-Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Meldungen
Laut Yedioth hat Israel Vorbereitungen für neue Iran-Runde abgeschlossen, CENTCOM-Chef legt Trump Optionen vor
Israels Armee hat ihre Vorbereitungen für eine neue Konfrontation mit Iran abgeschlossen. Das berichtet die Zeitung Yedioth Ahronoth laut Anadolu. CENTCOM-Chef Brad Cooper habe Präsident Trump Optionen für neue Angriffe vorgelegt. Der Entscheid liegt laut dem Bericht bei Trump, die Verhandlungen laufen weiter. Die Zeitung stützt sich auf ungenannte politische Quellen. Rubio sagte am Samstag, Trump habe nicht entschieden.
Irans Armeesprecher: Su-35 gekauft, Lieferung laut ISNA erst nach dem Krieg
Iran hat laut seinem Armeesprecher Kampfjets vom Typ Su-35 gekauft. Geliefert würden sie erst nach dem Krieg. Das meldet die Agentur ISNA auf Telegram. Weitere Angaben enthält der Post nicht, eine Bestätigung aus Russland liegt in den Quellen nicht vor.
Dammam (SA): Laut Tasnim erneut Flugstopp am Flughafen, Flugzeuge kreisen
Am Flughafen King Fahd in Dammam (SA) ist der Flugverkehr laut Tasnim erneut unterbrochen. Die Agentur beruft sich auf Flightradar, mehrere Flugzeuge warteten in der Luft. Auch Fars meldet Störungen. Den Grund nennen beide nicht. Eine saudische Stellungnahme liegt in den Quellen nicht vor.
Südlibanon: Laut IRNA Explosion in Khiam und Luftangriff auf Mansouri
Im Süden Libanons meldet die libanesische Nachrichtenagentur eine starke Explosion in Khiam. Israelische Kampfjets hätten Mansouri bombardiert, berichtet die staatliche iranische Agentur IRNA. Eine israelische Stellungnahme liegt in den Quellen nicht vor.
Jemen: UN-Mitarbeiter in Huthi-Haft tot, Regierungsminister spricht laut NZZ von Folter
Ein seit Juni 2024 von den Huthi festgehaltener UN-Mitarbeiter ist tot. Das berichtet die NZZ mit der Agentur dpa. Ein Minister der jemenitischen Regierung sagt laut dem saudischen Sender al-Arabiya, der Mann sei im Gefängnis zu Tode gefoltert worden. Der Jemenit arbeitete im Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte. Eine Stellungnahme der Huthi liegt in den Quellen nicht vor.
Rezaei: Verbleib im Atomsperrvertrag bei neuem Krieg offen, Hormus bleibt ohne sieben Bedingungen zu
Irans Sicherheitsratssekretär Mohsen Rezaei lässt offen, ob Iran bei einem neuen Krieg im Atomwaffensperrvertrag bleibt. Das melden IRNA und Mehr. Direkte Gespräche mit den USA schliesst er aus, solange Irans sieben Bedingungen nicht erfüllt sind. Auch die Strasse von Hormus bleibe bis dahin zu, melden Tasnim und ISNA. Iran warte auf die letzte Antwort der USA, sagt er laut ISNA. Die Bedingungen liefen über Pakistan und Katar. Der jüngste US-Brief sei noch unbeantwortet, sein Ton habe sich aber spürbar geändert. Zur Atomdoktrin gebe es keinen neuen Entscheid. IAEA-Chef Grossi nennt er einen Söldner Israels. Das sind Angaben aus Iran.
Laut Fars nennt hoher iranischer Vertreter bei CNN KI-Infrastruktur in der Region als Ziel
Iran würde bei einem Angriff auch KI-Infrastruktur in der Region auf seine Zielliste setzen. Das sagt laut Fars ein hoher iranischer Vertreter im Gespräch mit CNN. Jeder neue Krieg werde lang und voller Überraschungen sein. Die CNN-Quelle ist nicht namentlich genannt, das Gespräch liegt nur in der Wiedergabe von Fars vor.
Rubio: Trump hat über neue Angriffe auf Iran noch nicht entschieden
Präsident Trump hat laut US-Aussenminister Marco Rubio noch nicht über neue Angriffe auf Iran entschieden. Das sagt Rubio an der G20-Pressekonferenz in Atlanta (US), berichten The Peninsula und Haaretz. Die USA könnten ihre militärischen Ziele erreichen, wenn sie das wollten, sagt er. Die Gespräche mit Iran hätten nie wirklich aufgehört, zitiert ihn CBS auf X. Trump bevorzuge eine diplomatische Lösung.
«Er hat keine Entscheidung getroffen.»
«He hasn't made a decision.»
Irans Marine meldet brennenden Tanker nach Minentreffer östlich der Strasse von Hormus
Ein weiterer Tanker ist laut Irans Marine östlich der Strasse von Hormus auf Minen gelaufen und in Brand geraten. Das melden Tasnim, Mehr und IRIB. Der Tanker habe am Samstagnachmittag Warnungen missachtet und sei in einem Sperrgebiet gefahren, heisst es. Irans Politik in der Meerenge sei unveränderlich, teilt die Marine mit. Das sind Angaben der iranischen Marine, eine unabhängige Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor.
Laut AP beschädigten über 115 iranische Angriffe Anlagen an 26 US-Standorten
Über 115 iranische Raketen- und Drohnenangriffe beschädigten oder zerstörten Anlagen an 26 US-Standorten im Nahen Osten. Das ergibt eine Analyse der Agentur AP, berichtet Times of Israel. Getroffen wurden laut dem Bericht Radare, Flugzeuge und Infrastruktur, zuerst Frühwarnsysteme. Die Schäden gehen in die Milliarden.
Jemen: Huthi melden 66 saudische Angriffe in 24 Stunden, Armee meldet Geländegewinn in Al-Jawf
Saudische Kampfjets flogen binnen 24 Stunden 66 Angriffe auf den Jemen. Das meldet der Huthi-Militärsprecher auf Telegram. Getroffen seien zivile Ziele in Sanaa und fünf Provinzen, es gebe Tote und Verletzte. Die jemenitische Armee hat laut einem Feldkommandanten die Bergkette Huwayshian östlich von Al-Hazm (YE) eingenommen, berichtet Anadolu. Ein Mitglied des Huthi-Politbüros begrüsst laut ISNA eine Vermittlung Ägyptens und direkte Gespräche in Kairo (EG). Das sind Angaben der Konfliktparteien.
Generalstabschef Abdollahi: Iran wartet nicht ab, wenn Anzeichen eines Angriffs bestätigt sind
Irans Streitkräfte warten laut Generalstabschef Ali Abdollahi keinen Angriff ab, wenn feindliche Aktivitäten bestätigt sind. Das meldet die staatliche Agentur IRNA. Iran sei bereit, Ziele rasch und ohne geografische Grenzen zu treffen, sagt er. Das sind Angaben aus Iran.
Araghchi: Vance-Brief ist ein positiver Schritt, aber kein Treffen mit den USA geplant
Irans Aussenminister Abbas Araghchi nennt den US-Vorstoss für einen Dialog einen positiven Schritt. Das sagt er Al Jazeera. Treffen mit US-Vertretern seien derzeit nicht geplant. Iran habe einen Brief von US-Vizepräsident JD Vance geprüft und Bedingungen für die Öffnung der Strasse von Hormus genannt. Iranische Unterhändler sprachen am Samstag in Doha (QA) mit katarischen Vermittlern, berichtet Reuters laut Al-Monitor. Die Gespräche würden laufend mit Washington abgestimmt, sagt eine Quelle der Agentur. Tasnim meldet, in Doha sei keine Verhandlung mit den USA vereinbart. US-Aussenminister Marco Rubio sagt laut Al-Manar, die Gespräche mit Iran hätten nicht aufgehört. Präsident Trump bevorzuge eine diplomatische Lösung, teilt das Aussenministerium (US) auf X mit.
Syrien prüft Beitritt zum Mekka-Verteidigungspakt mit Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan
Syrien prüft einen Beitritt zum Mekka-Verteidigungspakt. Das sagt Aussenminister Asaad al-Shaibani am Manama-Dialog in Bahrain, berichtet Dawn. Der Pakt vom 7. August verbindet Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan. Ein Angriff auf ein Mitglied gilt darin als Angriff auf alle.
Modschtaba Chamenei fordert laut Staatsmedien Antwort ohne geografische Grenzen, Zielliste soll aktualisiert werden
Der Oberste Führer Modschtaba Chamenei empfängt die obersten Kommandanten der Streitkräfte. Das melden IRIB, Tasnim, Fars und ISNA. Jede Bedrohung müsse sofort, wirksam und ohne geografische Grenzen beantwortet werden, sagt er. Die Zielliste solle so aktualisiert werden, dass materielle und immaterielle Güter der USA und Israels in Reichweite seien. Bei neuen Angriffen bestimmten die Streitkräfte und das Volk Zeitpunkt und Bedingungen des Endes. Die Kommandanten melden laut Tasnim eine vervielfachte Waffenproduktion. Das sind Angaben iranischer Medien. Eine Stellungnahme der USA oder Israels liegt in den Quellen nicht vor.
«Die Zielliste soll so aktualisiert werden, dass die verschiedenen materiellen und immateriellen Güter des amerikanisch-zionistischen Feindes in Reichweite der Streitkräfte liegen.»
«بانک اهداف بهنحوی بهروزرسانی شود که انواع داراییهای مادی و غیرمادی دشمن آمریکایی - صهیونی در تیررس نیروهای مسلّح قرار گیرد.»
Iranischer Abgeordneter: Abkommen mit Oman über Hormus-Route fast fertig, Anreicherung auf 90 Prozent prüfen
Das Abkommen zwischen Iran und Oman über eine neue Schifffahrtsroute durch die Strasse von Hormus ist fast fertig. Das sagt der Abgeordnete Ebrahim Rezaei laut der staatlichen Agentur Mehr. Er sitzt in der Parlamentskommission für nationale Sicherheit. Iran dürfe sein auf 60 Prozent angereichertes Material nicht abgeben, sondern müsse auch 90 Prozent prüfen. Die USA und Länder mit Stützpunkten müssten Schadenersatz zahlen, sonst auch über Hormus. Das sind Angaben eines Abgeordneten. Eine Stellungnahme Omans oder der USA liegt in den Quellen nicht vor.
«Wir dürfen nicht nur das auf 60 Prozent angereicherte Material nicht abgeben, sondern ich bin der Meinung, dass wir auch die Anreicherung bis auf 90 Prozent, entsprechend den verschiedenen Bedürfnissen und Verwendungen, zur Prüfung auf die Tagesordnung setzen müssen.»
«نهتنها نباید مواد غنیشده با غنای ۶۰ درصد را تحویل دهیم، بلکه معتقدم باید غنیسازی را تا سطح ۹۰ درصد نیز، متناسب با نیازها و کاربریهای مختلف، در دستور بررسی قرار دهیم.»
Ägyptens Aussenminister warnt in Manama (BH): Zweite Kriegsrunde wäre gefährlicher und zerstörerischer
Ägyptens Aussenminister Badr Abdelatty ist «äusserst besorgt» über eine neue Eskalation zwischen den USA und Iran. Das sagte er am Samstag am Sicherheitsgipfel Manama Dialogue in Bahrain, berichten Jerusalem Post und Arab News. Eine zweite Runde wäre gefährlicher und zerstörerischer und führe nirgendwohin.
«Die zweite Runde wird gefährlicher und zerstörerischer sein, und sie wird nirgendwohin führen.»
«The second round will be more dangerous, more destructive, and it will lead to nowhere.»
Iran meldet US-Drohnenangriff auf zwei Fischerboote vor Qeschm (IR), vermisste Fischer laut Behörden gefunden
Zwei iranische Fischerboote sind am Samstag vor der Insel Qeschm (IR) angegriffen worden. Das sagt Ahmad Nafisi, Vizegouverneur von Hormosgan (IR), laut Mehr, IRIB und Tasnim. Er nennt die USA als Angreifer. Die Provinzregierung spricht laut Tasnim von einer Drohne. Es geschah gegen 9 Uhr Schweizer Zeit, 18 Meilen vor dem Dorf Messen. Jedes Boot hatte zwei Insassen. Einer liegt laut Nafisi verletzt im Spital. Die zwei zuerst Vermissten sind laut der Provinzregierung gefunden und gerettet, meldet Tasnim. Die Agentur Fars nennt 14 Meilen und zwei Verletzte. Das sind iranische Angaben. Eine Stellungnahme von CENTCOM und eine unabhängige Bestätigung liegen in den Quellen nicht vor.
UNO-Vertreter: Krieg kostet den Nahen Osten jährlich sieben Prozent der Wirtschaftsleistung
Der Nahe Osten verliert durch den Krieg jährlich sieben Prozent der Wirtschaftsleistung. Das sagt Abdullah Al Dardari vom UNO-Entwicklungsprogramm laut The National. Das ganze Wachstum von 2025 sei verloren. Die Menschen müssten sich auf weniger Subventionen, höhere Preise und mehr Steuern einstellen.
Iran sprengt laut Behörden Blindgänger aus dem Krieg in Konarak, Isfahan und Dezful
Iran sprengt laut Behörden in Konarak, südlich von Isfahan und in Dezful Blindgänger aus dem Krieg. In Konarak dauert das laut dem Bezirksamt bis zum 6. November, meldet ISNA. Bei Isfahan betrifft es laut IRIB am Samstag Soffeh und Baharestan. In Dezful sind es laut Mehr am Samstag zwei Stunden. Das sind Angaben iranischer Behörden und Staatsmedien.
Katarische Zeitung: US-Delegation soll in Doha (QA) direkt mit Iran verhandeln, Bestätigung fehlt
Eine US-Delegation soll in Doha (QA) direkt mit Iran verhandeln. Das berichtet die katarische Zeitung Al-Araby Al-Jadeed laut Haaretz. Laut dem X-Konto @staunovo nennt die Zeitung Quellen aus dem Umfeld der Vermittler Katar und Pakistan. Demnach gibt es erste Einigungen zu Atomprogramm, Hormus und finanziellen Anreizen, China und Russland sollen garantieren. Teheran widerspricht: Tasnim meldet, in Doha sei keine Verhandlung mit den USA vereinbart. Aussenminister Araghchi sagt, Treffen seien nicht geplant. Laut Jerusalem Post sind die Seiten uneins, ob zuerst Atomfragen oder Blockade und Ölsanktionen drankommen.
Irans Armeesprecher warnt die USA: Neues Abenteuer würde den Krieg geografisch ausweiten
Irans Armeesprecher Akraminia warnt Präsident Trump vor einem neuen Angriff. Das melden Tasnim und IRIB. Ein weiteres Abenteuer in der Region würde den Krieg auf ein grösseres Gebiet ausweiten, sagt der Brigadegeneral. Das Ende des Kriegs läge dann nicht in Trumps Hand. Die Armee steigere ihre Bereitschaft laufend und beobachte die US-Truppenbewegungen. Das sind Angaben der iranischen Armee.
Nour News: Iran hat laut Sicherheitsvertreter neuen Plan für Antwort auf jeden Angriff
Irans Streitkräfte haben laut einem ranghohen iranischen Sicherheitsvertreter einen umfassenden, aktualisierten Plan für die Antwort auf jeden Angriff fertiggestellt. Das meldet Nour News, die dem Nationalen Sicherheitsrat nahesteht. Die Antwort könne breit ausfallen und auch Einrichtungen der Gegenseite und ihrer Unterstützer in der Region treffen. Laut dem Titel des Berichts gehören politische Zentren zu den Zielen. Der Vertreter wird nicht namentlich genannt.
UKMTO: Über 30 Angriffe auf Schiffe im Oktober, so viele wie in keinem Kriegsmonat
Im Oktober gab es rund um die Strasse von Hormus über 30 Angriffe auf Handelsschiffe. Das zeigen Daten der britischen Seesicherheitsbehörde UKMTO, berichtet The National. Es ist mehr als das Doppelte des Septembers und mehr als im März mit 30 Angriffen. Seit Kriegsbeginn zählt die Behörde 145 Vorfälle. Die tatsächliche Zahl könnte höher sein, weil sie nur Meldungen geprüfter Schiffe erfasst. Die USA erklären laut The National wiederholt, die Meerenge sei weitgehend offen und gesichert. Der Schiffsverkehr liegt laut einem UKMTO-Wochenbericht noch 70 Prozent unter dem Vorkriegsniveau, meldet Press TV.
Taiz (YE): Laut Huthi-Sender sechs Tote bei mutmasslich saudischem Angriff auf ein Haus
Bei einem mutmasslich saudischen Angriff auf ein Haus in der Provinz Taiz (YE) sterben am Samstag sechs Menschen. Das meldet der Huthi-Sender Al-Masirah, berichtet Shafaq News. Unter den Toten sind laut dem Sender eine Frau und vier ihrer Kinder. Sepah-News meldet Luftangriffe auf den Bezirk al-Schamaytain in Taiz. Eine saudische Stellungnahme dazu liegt in den Quellen nicht vor.
Tanker mit indischen Seeleuten laut NDTV in Hormus von Haftminen getroffen
Ein Tanker mit indischen Seeleuten ist in der Strasse von Hormus von Haftminen getroffen worden. Das schreibt NDTV. Laut dem indischen Sender WION waren 27 Inder an Bord, der Motor habe Feuer gefangen. Laut dem Sender NewsX trafen zwei Haftminen den Rohöltanker, der Maschinenraum brannte, die Besatzung ist in Sicherheit. Den Namen des Tankers und den Zeitpunkt nennen die Quellen nicht. Ob es einer der zuletzt gemeldeten Tanker ist, geht aus ihnen nicht hervor. Der vollständige NDTV-Artikel liegt nicht vor.
US-Finanzministerium: Iran verlud seit 25. August kein Öl, Rial fällt rund 25 Prozent
Iran hat laut dem Finanzministerium (US) seit dem 25. August kein Öl mehr auf Schiffe verladen. Das berichtet Iran International aus dem Bericht «Operation Economic Outcast». Der Rial habe seit dem 24. August rund 25 Prozent verloren, die Inflation lag im September bei rund 90 Prozent. Die entladene Menge iranischen Öls sank laut Kpler und dem Ministerium von über einer Million auf rund 400'000 Fass täglich. Das Ministerium nennt die Seeblockade und Sanktionen als Grund. An der türkischen Grenze stecken laut dem Bericht Tausende Lastwagen fest. Die VAE, Oman, Irak, Georgien und Aserbaidschan haben laut dem Bericht iranische Fluggesellschaften gesperrt. Eine iranische Stellungnahme liegt in den Quellen nicht vor.
Libanesischer Beamter: Hisbollah greift wohl nur bei existenzieller Bedrohung Irans in neuen Krieg ein
Die Hisbollah dürfte laut einem ranghohen libanesischen Beamten nur bei einer existenziellen Bedrohung Irans in einen neuen Krieg eingreifen. Das berichtet The National. Entscheidend sei, ob Iran und sein System ums Überleben kämpften, nicht ein neuer US-Angriff allein. Dann würde die Miliz trotz ihrer geschwächten Kräfte wohl eingreifen. Die Militärgespräche zwischen Israel und Libanon in Tampa (US) nennt der Beamte die bisher konstruktivste Runde. Die Hisbollah lehnt ihre Entwaffnung ab, solange israelische Truppen im Libanon stehen.
Laut Axios könnte Trump nach Wahlschlappe eher angreifen, Katar vermittelt in Teheran
Präsident Trump könnte laut Axios eher einen grossen Angriff auf Iran genehmigen, wenn die Republikaner bei den Zwischenwahlen schlecht abschneiden. Das berichtet Anadolu. Ein US-Beamter sagte demnach, Trump werde etwas Mutiges tun, wenn er sich blamiert fühle. Diese Botschaft gehe auch an iranische Vertreter: Die beste Chance auf eine Einigung sei jetzt. Ein Beamter des Weissen Hauses widerspricht, die Wahlresultate spielten keine Rolle. Katarische Vermittler waren laut Axios am Freitag über zwölf Stunden in Teheran, am Samstag soll es in Doha weitergehen. Eine diplomatische Quelle spricht von positiven Fortschritten. Doha dränge Iran, UNO-Inspektoren zu den bombardierten Atomanlagen zuzulassen, gegen begrenzte Sanktionslockerungen. Verteidigungsminister Hegseth und Aussenminister Rubio seien skeptisch, Vizepräsident Vance sowie die Gesandten Witkoff und Kushner für neue Gespräche. Die Agentur IRNA bestätigt laut Al-Monitor die Rückkehr der Vermittler. Als Thema nennt sie bilaterale Beziehungen und die Lage in der Region.
Koalition fängt laut eigenen Angaben Drohnen über Saudi-Arabiens Südregion und bei Riad ab
Die saudisch geführte Koalition hat laut eigenen Angaben eine Huthi-Drohne über der Südregion Saudi-Arabiens (SA) abgefangen und zerstört. Das schrieb Sprecher Turki al-Maliki am späten Freitag auf der Plattform X, berichtet Anadolu. Startort, Ziel und Schäden nannte er nicht. Am Samstag fing die Koalition laut Sprecher al-Maliki eine weitere Drohne über der Region Riad ab. Das berichten Oman Observer und Express Tribune. Trümmer fielen demnach ohne Verletzte. Zweimal meldet sie laut Express Tribune Abschüsse über der Südregion. Eine Stellungnahme der Huthi liegt in den Quellen nicht vor.
Trumps Öl- und Gasanlagen legen laut Demokraten im Krieg um 43 Prozent zu
Die Öl- und Gasanlagen von Präsident Trump sind seit Ende 2025 im Schnitt um 43 Prozent im Wert gestiegen. Das steht in einem Bericht der Demokraten im Gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des Kongresses. CBS News hat ihn erhalten, berichtet die Jerusalem Post. Der geschätzte Wert stieg von 12,6 bis 46 Millionen Dollar auf 22,5 bis 81,6 Millionen Dollar. Die Offenlegungen nennen nur Bandbreiten. Am 7. April, dem Tag der angekündigten Waffenruhe, verkauften Trumps Konten laut CBS Exxon-Aktien für 500'000 bis eine Million Dollar. US-Familien gaben laut den Demokraten seit Kriegsbeginn im Schnitt 856 Dollar mehr für Benzin aus. Das Weisse Haus weist Interessenkonflikte zurück: Die Anlagen würden unabhängig verwaltet.
Netanyahu drängt Trump laut Axios zum gemeinsamen Angriff auf Iran nach den Zwischenwahlen
Israels Ministerpräsident Netanyahu drängt Präsident Trump laut Axios zu einer gemeinsamen Militäroperation gegen Iran. Die Operation solle unmittelbar nach den US-Zwischenwahlen beginnen. Das berichtet Gulf News. In der US-Regierung sind laut Axios die einen für neue Verhandlungen, die anderen für weitere Schläge. Laut dem israelischen Sender Channel 15 hat Israels Armee alle Vorbereitungen für einen Angriff abgeschlossen. Militärvertreter rechnen demnach damit, dass ein Krieg mit Iran auch eine Front mit der Hisbollah öffnen könnte. Der Axios-Bericht selbst liegt in den Quellen nicht vor.
Araghchi antwortet Merz: «Rote Linien gehören der Vergangenheit an»
Irans Aussenminister Abbas Araghchi reagiert auf X auf Bundeskanzler Friedrich Merz. Merz hatte die höheren Energiekosten Europas auf über 100 Milliarden Euro beziffert. 100 Milliarden seien nichts gegen den erderschütternden Schlag der iranischen Streitkräfte gegen alle, die dem Volk schaden wollten, schreibt Araghchi. «Rote Linien gehören der Vergangenheit an.» Zudem erinnert er daran, dass Merz die Angriffe Israels und der USA begrüsst habe. Das sind Angaben von Araghchi.
«Rote Linien gehören der Vergangenheit an.»
«Red lines are a thing of the past.»
Laut MS NOW warnen USA Golfverbündete vor möglichen Angriffen auf Iran ab 4. November
Die USA warnen Verbündete am Golf vor möglichen Angriffen auf Iran schon ab dem 4. November. Das ist der Tag nach den Zwischenwahlen. Das berichtet der Sender MS NOW laut Haaretz, auch Times of Israel greift es auf. Die Regierung Trump bereite die Verbündeten auf eine kurze, intensive Angriffsrunde vor. Manche Länder könnten sich laut einem Golf-Vertreter gegen Angriffe von ihren Luftwaffenbasen wehren. Das WSJ hatte zuvor von einer Warnung vor einer kurzen, intensiven Kampagne nach den Wahlen berichtet.
Laut Tasnim berichtet das WSJ von 274 beschädigten US-Militäreinrichtungen in sieben Ländern
Bei iranischen Angriffen wurden 274 US-Militäreinrichtungen in sieben Ländern beschädigt. Das berichtet das Wall Street Journal laut der iranischen Agentur Tasnim. Der Schaden liege bei bis zu 15 Milliarden Dollar. Das US-Militär habe Teile seiner Truppen aus Kuwait abgezogen, das Pentagon prüfe eine Verlegung von Stützpunkten. Der WSJ-Bericht selbst liegt in den Quellen nicht vor. Eine Stellungnahme der USA ebenfalls nicht.
Düngemittelexporte aus dem Nahen Osten brechen laut Kpler um 70 bis 75 Prozent ein
Die Düngemittelexporte aus dem Nahen Osten sind wegen des Kriegs um 70 bis 75 Prozent eingebrochen. Das sagt die Analystin Madeleine Overgaard vom Datenanbieter Kpler, berichtet The National. Im September waren es 994'000 Tonnen, im Vorjahresmonat 3,41 Millionen Tonnen. Saudi-Arabien transportiert Dünger über Land an seine Häfen am Roten Meer. Die Menge reicht laut dem Bericht nicht als Ersatz für die Strasse von Hormus. Kpler erwartet bis Jahresende keine Erholung, falls sich die Sicherheitslage nicht bessert.
Tasnim zu Axios-Bericht: Iran will Blockade-Ende, USA Atom-Zugeständnisse, Tasnim spricht von psychologischem Krieg
Teheran verlangt für weitere Verhandlungen ein Ende der US-Seeblockade, Washington nukleare Zugeständnisse. Das berichtet Axios-Reporter Barak Ravid laut den iranischen Agenturen Tasnim und Mehr. Ravid schreibe von weiterlaufenden Gesprächen und militärischen Optionen. Laut Nour News zitiert Axios einen Beamten des Weissen Hauses. Die Zwischenwahlen spielten für Trumps Entscheide zu Iran keine Rolle. Die beste Gelegenheit für eine Einigung sei jetzt. Tasnim nennt das einen psychologischen Krieg gegen Iran. Die Atomfrage stehe in dieser Runde indirekter Gespräche laut iranischen Vertretern nicht zur Debatte. Der Axios-Bericht selbst liegt in den Quellen nicht vor.
Koalition fängt laut eigenen Angaben eine Drohne über Saudi-Arabiens Ostregion ab
Die saudisch geführte Koalition hat laut eigenen Angaben in der Nacht auf Samstag eine Drohne über der Ostregion (SA) abgefangen. Das berichtet Reuters via Al-Monitor. In der Region liegen die meisten Öl- und Gasreserven des Landes. Sie war laut Reuters in den letzten Wochen mehrfach Ziel von Huthi-Angriffen. Eine Stellungnahme der Huthi zur Drohne liegt in den Quellen nicht vor.
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