Gestern Sonntag, 1. November 2026
Der Abgeordnete Mottaki (IR) sagt laut Fars, ein neuer Krieg reiche bis nach Europa.
Saudische Jets bombardieren laut Tasnim und Mehr den Hafen Ras Isa (YE). Eine saudische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Die iranischen Unterhändler verliessen Doha laut Axios-Reporter Ravid am frühen Sonntag, berichtet Mehr. Die Gespräche seien laut einem Diplomaten positiv verlaufen. Reuters schrieb von einem dritten Gesprächstag.
Aussenminister Araghchi sagt laut IRNA, bei den Gesprächen mit Katars Vermittlern gebe es noch kein endgültiges Ergebnis. Es geht laut Al Jazeera um eine Hormus-Öffnung binnen zwei Tagen. Voraussetzung sei, dass die USA Teherans Bedingungen umsetzen. US-Finanzminister Bessent sieht laut Mehr den Hormus-Verkehr auf Vorkriegsstand, iranisches Öl ausgeschlossen.
Die Marine der Revolutionsgarden meldet zwei in der Strasse von Hormus auf Minen gelaufene Tanker, berichtet Tasnim. Ein Supertanker brenne, eine US-Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Die Marinebehörde UKMTO meldet laut Fars ein von einem unbekannten Geschoss getroffenes Schiff westlich der Strasse von Hormus. Ein Handelsschiff habe den Treffer gemeldet, schreibt ISNA.
Trump bevorzugt laut Axios vorerst Diplomatie, Netanyahu drängt auf Angriffe nach den Midterms, berichtet Anadolu.
Aussenminister Araghchi warnt laut Fars die Region vor einem neuen Krieg. Einige Staaten hätten die USA zum Angriff ermuntert.
Die Doha-Gespräche drehen sich laut Guardian um über 6 Milliarden Dollar iranischer Vermögen. Quellen sprechen laut Jerusalem Post von etwas Fortschritt und grossen Differenzen.
Unbekannte Raketen trafen laut Guardian einen nach Pakistan fahrenden katarischen LNG-Tanker, trotz Durchfahrtsbewilligung aus Teheran.
Der Vizegouverneur von Hormosgan (IR) nennt die USA als Angreifer auf zwei Fischerboote. Eine CENTCOM-Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Meldungen
Trump droht Iran laut Le Temps in Iowa: Irgendwann brauche es einen schweren Schlag
Präsident Trump sagt laut Le Temps an einem Wahlkampfauftritt in Iowa, man müsse Iran irgendwann einen schweren Schlag versetzen. Er sei mit Iran nur noch nicht fertig, weil er nett sein wolle. Der Auftritt fand zwei Tage vor den Midterms statt. Trump nannte zuvor laut Anadolu ein oder zwei verbleibende Ziele, darunter den Pickaxe Mountain in der Provinz Isfahan.
«Aber wir werden ihnen irgendwann einen Keulenschlag versetzen müssen»
«Mais nous allons devoir, à un moment, leur donner un coup de massue»
UANI: Laut Fox mindestens neun Tanker mit iranischer Fracht umgingen die US-Blockade
Mindestens neun Tanker mit iranischem Öl oder Flüssiggas umgingen seit Juli die US-Blockade. Das berichtet IranWire unter Berufung auf Fox News und die Gruppe United Against Nuclear Iran. Sie fahren demnach über Routen um Malaysia nach China.
Iranische Agenturen: Saudische Jets bombardieren Hafen Ras Isa (YE), Huthi-Politiker droht Saudi-Arabien
Saudische Kampfjets bombardieren die Anlegestellen des Hafens Ras Isa in Hodeida (YE). Das melden die iranischen Agenturen Tasnim und Mehr. Hizam al-Assad vom Politbüro der Huthi droht laut Tasnim. Saudi-Arabien habe mit Angriffen auf Handelsschiffe eine Tür geöffnet, die es nicht schliessen könne. Das Huthi-Gesundheitsministerium meldet laut Le Temps sieben verletzte Zivilisten, vier in Ras Isa und drei in Bajil. Eine saudische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Jemens Armee meldet laut Anadolu fast 500 ausgeschaltete Huthi-Kämpfer binnen 24 Stunden
Jemens Armee meldet fast 500 ausgeschaltete Huthi-Kämpfer und Kommandanten in 1272 Einsätzen binnen 24 Stunden. Das berichtet Anadolu. Wie viele tot oder verletzt sind, sagte Sprecher Majed al-Nuzaili nicht. Die Regierungstruppen eroberten demnach Stellungen an der Front in Al-Jawf zurück.
Revolutionsgarden: Zwei Tanker nach Minentreffer in Hormus explodiert, Supertanker brennt
Zwei Öltanker sind in der Strasse von Hormus auf Seeminen gefahren und explodiert. Das meldet die Marine der Revolutionsgarden, berichten Tasnim und Shafaq News. Ein Supertanker brenne, beide lägen still. Sie seien mit ausgeschalteter Ortung auf einer unerlaubten Route und mit US-Unterstützung gefahren. Ob das mit der UKMTO-Warnung zusammenhängt, ist laut Shafaq News unklar. Eine US-Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Araghchi: Staaten der Region sollen neuen Krieg verhindern, sonst Folgen für alle
Die Staaten der Region sollen einen neuen Krieg verhindern. Das sagt Aussenminister Araghchi laut Fars. Einige hätten die USA zum Angriff auf Iran ermuntert. Sie sollten nun ihre Freunde in den USA überzeugen, sagt er. Bei einem Angriff werde Iran nicht zusehen.
Jerusalem Post: Israels Armee bereit für Angriff mit den USA, falls Trump es verlangt
Israels Armee wäre bereit, nach den Midterms gemeinsam mit den USA Iran anzugreifen, falls Präsident Trump das verlangt. Das berichtet die Jerusalem Post. Ein Teil von Trumps Team tendiere wieder zu einem Angriff. Andere Quellen widersprächen dieser Darstellung, schreibt die Zeitung.
Maritime Executive: Getroffenes Schiff in Hormus ist Emirati-Schlepper Selat Storm, sinkt teilweise
Ein Schiff westlich der Strasse von Hormus wurde von einem unbekannten Geschoss getroffen. Das meldet die britische Marinebehörde UKMTO laut Fars und IRIB. Laut ISNA meldete ein Handelsschiff der Behörde, ein anderes Schiff sei getroffen worden. Das Fachportal Maritime Executive nennt laut der Sicherheitsfirma Vanguard Tech den Schlepper Selat Storm aus den VAE. Er sinke teilweise, zur Besatzung fehlen Angaben. Das Portal spricht von einem wahrscheinlich iranischen Angriff.
Guardian: Doha-Gespräche drehen sich um über 6 Milliarden Dollar, Jerusalem Post: Etwas Fortschritt
Katar versucht laut Guardian, die Freigabe von über 6 Milliarden Dollar iranischer Vermögen auszuhandeln. Das könnte zur Öffnung der Strasse von Hormus und zu neuen Atomgesprächen führen. Mehrere Quellen sprechen laut Jerusalem Post von etwas Fortschritt, aber auch von grossen Differenzen. Beim Atomthema gebe es laut einer Quelle keinen Fortschritt.
IRNA: Explosionen Richtung Kuwait stammen von Militärübung, arabische Medien meldeten zuvor Drohnenangriff
In Kuwait waren mehrere Explosionen zu hören, meldeten Fars, Tasnim und Nour News. Arabische Medien berichteten laut IRNA von einem Drohnenangriff auf Einrichtungen nahe der irakischen Grenze. IRNA schreibt nun, die Explosionen von der irakischen Grenze her stammten von einer Militärübung. Einen Angriff habe es nicht gegeben. Eine kuwaitische Stellungnahme fehlt in den Quellen. Tasnim schreibt, einige Quellen sprächen von einer Übung des kuwaitischen Heers mit US-Truppen.
Huthi-Sprecher nennt 75 saudische Luft- und Raketenangriffe in 24 Stunden
Die saudische Luftwaffe flog in 24 Stunden 75 Angriffe auf zivile Ziele in acht Provinzen. Das schreibt der Huthi-Militärsprecher auf Telegram. Es gebe Tote und Verletzte unter Zivilisten. Seit Beginn der Eskalation zählt er 3830 Angriffe. Eine saudische Stellungnahme dazu fehlt in den Quellen.
Iran meldet Festnahme eines mutmasslichen Spions bei Raketen- und Drohnenteil-Herstellern
Der Nachrichtendienst der Revolutionsgarden nimmt laut Mehr und Fars einen Mann in der Provinz Markazi (IR) fest. Er soll dem Feind Standorte von Herstellern von Drohnen- und Raketenteilen verraten haben. Das sind Angaben iranischer Medien.
Koalition fängt laut Anadolu Huthi-Rakete und Drohne ab, Abha (SA) meldet Warnung und Entwarnung
Der saudische Zivilschutz warnte laut Anadolu in Abha und Chamis Muschait (SA) vor einer Gefahr. Später gab er Entwarnung. Die Art der Gefahr nannte er nicht, Opfer oder Schäden meldete er nicht. IRNA meldet unter Berufung auf Al-Araby TV Explosionen nach einem Angriff aus Jemen. Die saudisch geführte Koalition meldet laut Anadolu, sie habe eine ballistische Rakete und eine Drohne der Huthi abgefangen. Beide flogen demnach Richtung Süden des Königreichs.
Reuters: Irans Beschaffungsnetz aus über 5000 Agenturen umgeht Blockade und Sanktionen
Iran importiert laut einer Reuters-Recherche über ein geheimes Netz militärischer Agenturen Rüstungsgüter, Sprengstoff und Schwerlaster. Das berichtet die Jerusalem Post. Es geht um mindestens 2 Milliarden Dollar seit Januar 2025. Die über 5000 Agenturen tragen Namen, die mit MOD beginnen. Einige sind demnach mit den Revolutionsgarden verbunden.
Militärquelle (YE) warnt laut Tasnim Airlines vor saudischem Luftraum, Al Masirah meldet Saada-Angriff
Eine Militärquelle im Jemen warnt ausländische Fluggesellschaften vor dem saudischen Luftraum, ausser über Mekka und Medina. Das meldet die iranische Agentur Tasnim. Aramco-Anlagen seien in Reichweite, sagt die Quelle. Der Huthi-Sender Al Masirah meldet laut Tasnim einen saudischen Raketenangriff auf Wohngebiete in Saada (YE). Eine saudische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Verteidigungsminister (IR): Iran rüstet für Antworten ohne geografische Grenzen, Mokhber: Abschreckung reicht weiter
Iran baut laut Verteidigungsminister seine Fähigkeiten aus, um ohne geografische Grenzen zu antworten. Das berichtet Anadolu. Laut Tasnim sollen neue Ziele identifiziert werden. Mohammad Mokhber, Berater des Obersten Führers, sagt laut Tasnim, die Abschreckung gehe über den regionalen Rahmen hinaus.
Piraten kapern laut Maritime Executive vor Somalia das iranische Fischerboot Azini
Bewaffnete Piraten kaperten rund 185 Seemeilen östlich von Bandarbayla (SO) das iranische Fischerboot Azini. Das meldet das EU-Marinezentrum MSCIO laut Maritime Executive. An Bord sind laut Puntlands Seepolizei 21 iranische Fischer und zwei somalische Wachen. Das Portal warnt, das Boot könne als Mutterschiff für weitere Entführungen dienen.
Irak bleibt laut Sicherheitsberater Al-Abudi bei neuem US-Iran-Krieg neutral
Irak bleibt neutral, sollte der Krieg zwischen den USA und Iran wieder aufflammen. Das sagt der nationale Sicherheitsberater Qasim Al-Abudi laut The National am Manama-Dialog. Bagdad wolle alles tun, um Bedrohungen der Nachbarn von irakischem Gebiet aus zu verhindern. Von Teheran unterstützte Milizen griffen seit Februar Kuwait, Saudi-Arabien, Bahrain und die VAE an.
Manama-Dialog: Bahrain will Sicherheitsrahmen offen für Iran, VAE hoffen auf Diplomatie
Bahrains Aussenminister Abdullatif Al Zayani fordert laut Asharq Al-Awsat einen regionalen Sicherheitsrahmen. Er soll auf Souveränität, freier Schifffahrt und Gewaltverzicht beruhen und auch Iran offenstehen, wenn Teheran diese Grundsätze einhält. Die VAE hoffen auf einen diplomatischen Durchbruch. Sie wollten keine neue Konfliktrunde, seien aber auf das Schlimmste vorbereitet, sagt Präsidentenberater Gargash laut The National.
Opec+ hält Förderziele für Dezember, der Krieg stört laut The National die Versorgung
Die sieben Kernländer der Opec+ halten ihre Förderziele für Dezember auf dem Stand von September. Das berichtet The National. Der Krieg im Nahen Osten stört die Energieversorgung weiter. Das gemeinsame Ziel liegt bei rund 31 Millionen Fass pro Tag, die meisten Mitglieder fördern laut dem Bericht weniger. Die nächste Sitzung ist am 29. November.
Kommissionssprecher (IR): Hormus öffnet am Tag nach einem Ja zu den sieben Bedingungen
Iran beharrt auf seinen sieben Bedingungen. Das sagt Hassan Ghaschghawi, Sprecher der Sicherheitskommission des Parlaments (IR), laut IRNA und beruft sich auf Aussenminister Araghchi. Antworte die Gegenseite positiv, werde die Strasse von Hormus am Tag danach geöffnet. Araghchi berichtete der Kommission laut Mehr auch über Gespräche mit Delegationen aus Pakistan, der Türkei und Saudi-Arabien.
Armeesprecher (IR): Neuer Krieg könnte länger dauern als der letzte
Ein neuer Krieg mit den USA könnte länger dauern als der letzte. Das sagt Irans Armeesprecher Mohammad Akraminia laut dem Staatsfernsehen, berichtet Oman Observer. Präsident Trump könne Zeitpunkt und Bedingungen des Endes nicht bestimmen. Verteidigungsminister Mehrdad Achlaghi droht laut dem Bericht bei jedem Angriff mit einer entschlossenen Antwort.
Tasnim und IRNA melden Grossbrand in Industrieanlage in Dammam (SA) nach Angriff aus Jemen
In einer Industrieanlage in Dammam (SA) brennt es nach einem Angriff aus Jemen grossflächig. Das melden die iranischen Agenturen Tasnim und IRNA, Tasnim beruft sich auf ungenannte Quellen. Eine saudische Bestätigung liegt in den Quellen nicht vor. IRIB spricht von einem Raketenangriff.
Libanon: Militärgericht klagt laut Jerusalem Post 13 Hisbollah-Mitglieder wegen Sprengstoff an
Das Militärgericht im Libanon klagt 13 Hisbollah-Mitglieder wegen einer halben Tonne Sprengstoff an. Das berichtet die Jerusalem Post. Die Ladung wurde Anfang Monat in einem Fahrzeug Richtung Beirut sichergestellt. Nur die beiden Festgenommenen aus dem Fahrzeug sind laut Bericht in Haft. Ihnen drohen demnach bis zu zehn Jahre Gefängnis.
Manama-Dialog: Grossbritannien verlegt Luftabwehr nach Saudi-Arabien, GCC-Chef fordert Antwort von Iran
Grossbritannien hat Luftabwehr und Personal nach Saudi-Arabien verlegt. Das sagt Nahost-Minister Stephen Doughty am Manama-Dialog in Bahrain, berichtet Gulf News. Britische Streitkräfte flogen zudem Verteidigungseinsätze über Katar, Bahrain, Jordanien und den VAE. Diplomatie brauche Partner, die antworten, sagt GCC-Generalsekretär Jasem Al Budaiwi. Er fordert für die Strasse von Hormus wieder die Lage vor dem 28. Februar. VAE-Berater Anwar Gargash sagt laut einem Beitrag auf X, die Region müsse sich auf das Schlimmste einstellen.
Sprecher der Revolutionsgarden laut Tasnim: Neue Ziele, keine geografische Grenze im Krieg
Im Krieg mit den USA gibt es laut dem Sprecher der Revolutionsgarden, Mohebbi, keine geografische Grenze. Das meldet Tasnim. Die Revolutionsgarden suchten neue Ziele und planten Operationen für neue Gebiete. Künftig solle kein Land mehr politisch gegen Iran Stellung beziehen können. Das sind Angaben iranischer Medien.
Koalition meldet Militäroperation gegen Huthi-Ressourcen, Sprecher Maliki warnt vor Folgen
Die saudisch geführte Koalition im Jemen meldet eine Militäroperation gegen Ressourcen der Huthi. Sie begann am Sonntagmorgen, sagt Sprecher Turki Al Maliki laut Gulf News. Sie solle die Mittel für weitere Angriffe begrenzen. Die Huthi bedrohten Zivilisten und die Schifffahrt im südlichen Roten Meer, sagt der Sprecher. Die Ressourcen dienten laut Koalition den ballistischen Raketen und Drohnen der Huthi, berichtet Shafaq News. Eine Huthi-Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Irans Armeesprecher laut Nour News: Antwort könnte über Westasien hinausreichen
Die Streitkräfte Irans sind laut dem Armeesprecher besser vorbereitet als im 40-Tage-Krieg. Das meldet Nour News. Waffen seien modernisiert, die Zielliste aktualisiert. Bei einem neuen Angriff könne Irans Antwort über Westasien hinausreichen. Das sind Angaben iranischer Medien.
Sirik (IR): Laut Hafenbehörde brennt Boot zwei Meilen vor der Küste, Fars nennt Treibstoff
Vor der Küste des Dorfs Ziarat bei Sirik (IR) brannte am Sonntagmorgen ein Boot. Das meldet die Hafenbehörde laut ISNA. Es lag zwei Meilen vor der Küste. Laut Fars transportierte es Treibstoff. Die Ursache nennen die Quellen nicht.
Vizeparlamentspräsident Nikzad: Iran verhandelt unter keinen Umständen über die Atomfrage
Iran will unter keinen Umständen über die Atomfrage verhandeln. Das sagt Vizeparlamentspräsident Ali Nikzad im Parlament, melden Tasnim, ISNA und Mehr. Die USA würden sich in diesem Krieg ergeben, nicht das iranische Volk. Das sind Angaben iranischer Medien.
Iran: Gericht verhandelt laut Justiz Klagen von Familien der Kriegstoten, 55 davon wegen Ewin
In Iran hat laut dem Staatssender IRIB ein Gerichtsverfahren zum Zwölftagekrieg begonnen. Laut dem Vertreter der Justiz wurden 130 Klagen von Familien der Toten eingereicht, 55 davon zum Angriff auf das Ewin-Gefängnis. Das meldet ISNA. Die Familien fordern Schadenersatz. Beklagte sind unter anderem die Regierung (US) und Israels Führung.
Iran stuft Royal Navy und RAF als Terrororganisationen ein, MI6 als feindliche Gruppe
Irans Aussenministerium stuft die britische Royal Navy und die Royal Air Force als Terrororganisationen ein. Das meldet die Staatsagentur IRNA. Der britische Auslandsgeheimdienst MI6 gilt neu als feindliche Gruppe. Teheran nennt das eine Antwort auf die britische Einstufung der Revolutionsgarden vom Juli unter dem Gesetz über staatliche Bedrohungen. Iran wirft Grossbritannien zudem vor, im Krieg Stützpunkte bereitgestellt zu haben. Eine britische Stellungnahme liegt in den Quellen nicht vor.
Iranische Medien melden saudischen Luftangriff auf Ölfirma in Bajil (YE), laut Fars drei Verletzte
Saudische Kampfjets griffen eine Station einer Ölfirma in Bajil im Gouvernement Hodeida (YE) in zwei Wellen an. Das melden Tasnim und IRIB. Laut Fars wurden drei Zivilisten verletzt. Das sind Angaben iranischer Medien, eine saudische Stellungnahme liegt in den Quellen nicht vor.
Bessent laut Mehr: Verkehr durch Hormus wieder auf Vorkriegsstand, iranisches Öl ausgeschlossen
Der Verkehr durch die Strasse von Hormus ist laut US-Finanzminister Scott Bessent wieder auf dem Stand vor dem Krieg. Das meldet die iranische Agentur Mehr unter Berufung auf einen Beitrag von ihm. Iranisches Öl sei davon ausgeschlossen. Mehr nennt das eine Vertuschung der Niederlage. Der Beitrag selbst liegt in den Quellen nicht vor.
Trump: Ein oder zwei Ziele in Iran zu erledigen, nennt Pickaxe Mountain bei Natanz
Die USA müssten in Iran noch ein oder zwei Ziele erledigen, das gehe in zehn Minuten. Das sagt Präsident Trump laut Aftonbladet vor Journalisten. Man könne sich den Berg Pickaxe Mountain bei Natanz ansehen. Die Verhandlungen liefen gut, Teheran sei aber nicht sehr verlässlich, sagt er laut Times of Israel und Tasnim. Für Verhandlungen habe er es nicht eilig, meldet Nour News. Einen Kriegsentscheid würde er laut Nour News nicht vorher ankündigen.
Araghchi: Gespräche mit Katar über Hormus-Öffnung binnen zwei Tagen, falls USA Bedingungen erfüllen
Iran spricht mit katarischen Vermittlern über einen Plan, die Strasse von Hormus binnen zwei Tagen zu öffnen. Das sagt Aussenminister Abbas Araghchi laut Al Jazeera. Voraussetzung sei, dass die USA Teherans Bedingungen umsetzen. Sicherheitsratssekretär Rezaei nennt den veränderten Ton im Brief von US-Vizepräsident Vance laut Al Jazeera ein sehr positives Zeichen. Iranische Unterhändler sprechen laut Reuters den dritten Tag in Folge in Doha (QA) mit katarischen Vermittlern. Zu den Gesprächen mit den katarischen Vermittlern sagt Araghchi laut IRNA, es gebe noch kein endgültiges Ergebnis. Dieses hänge von den Antworten der Gegenseite ab. Axios-Reporter Barak Ravid schreibt laut Mehr, die Iraner hätten Doha am frühen Sonntag verlassen. Die Gespräche seien laut einem beteiligten Diplomaten positiv verlaufen.
Trump bevorzugt laut Axios vorerst Diplomatie, Netanyahu drängt auf Angriffe nach den Midterms
Präsident Trump hat am Samstag mit Israels Ministerpräsident Netanyahu telefoniert. Das berichtet das Wall Street Journal laut Tasnim, Mehr und Iran International. Washington prüfe derzeit, grössere Militäroperationen gegen Iran wieder aufzunehmen. Zuvor habe Trump im Weissen Haus hohe Militärs zu Optionen befragt. Das Gespräch galt laut Tasnim den jüngsten Entwicklungen in der Region. Israelische Sicherheitskreise erwarten laut Jerusalem Post vor den US-Zwischenwahlen keinen Angriffsbefehl des Weissen Hauses. Ausnahme wären Hinweise auf einen iranischen Überraschungsangriff. Laut Axios drängte Netanyahu im Telefonat auf Angriffe gleich nach den Midterms, berichtet Anadolu. Trump wolle zuerst die Diplomatie laufen lassen. Ein israelischer Vertreter nennt das Gespräch hart, ein US-Vertreter direkt. Trump bestätigt das Telefonat laut Haaretz und spricht von einem sehr guten Gespräch über Iran.
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