Heute Dienstag, 6. Oktober 2026
Ein Tanker unter panamaischer Flagge wird vor Oman angegriffen. Laut Indien sind zwölf Seeleute verletzt, elf davon Inder. Das sind Angaben der indischen Seite.
Die saudische Luftfahrtbehörde meldet laut Anadolu drei Leichtverletzte bei Angriffen auf die Flughäfen Dschasan und Nadschran. Die Behörde nennt keinen Urheber. Die Huthi hatten die Angriffe gemeldet.
Laut Anadolu bestreitet Katar, iranische Piloten festzuhalten. Innenminister Momeni sagt laut IRNA, zu den Piloten seien Gespräche geführt worden. Der Emir von Katar empfängt Momeni laut The Peninsula.
Die Huthi melden drei Angriffe auf Saudi-Arabien, darunter den Flughafen von Riad. Das sind Angaben iranischer Medien und der Huthi.
Jemens Regierung (YE) meldet die Rückeroberung der Hafenstadt Mokka von den Huthi. Die Armee meldet rund 100 getötete Huthi-Kämpfer bei Taiz. Die Huthi bestreiten die Vorstösse. Die Huthi melden über 200 getötete oder verletzte saudische Kräfte. Laut NZZ geht es Riad nicht mehr darum, die Huthi zu schwächen, sondern sie zu zerstören. Das sagt der Crisis-Group-Experte Nagi. Die übrigen Zahlen sind Angaben der Konfliktparteien.
Das Finanzministerium (US) warnt ausländische Finanzinstitute vor Geschäften mit Iran. CENTCOM meldet 130 umgeleitete Handelsschiffe in der Blockade gegen Iran. Laut UANI stauen sich mindestens 50 iranische Tanker an der Küste.
Präsident Trump sagt, Drohungen hätten zum Abzug der US-Bomber aus Grossbritannien geführt. CENTCOM nennt Berichte über einen abgestürzten US-Marinehubschrauber falsch.
Kanal 12 (IL) meldet laut Fars und Mehr einen Anschlagsplan des Flydubai-Copiloten auf Ben Gurion. Laut Jerusalem Post tappt Israel im Dunkeln und hat keine Belege für Irans Beteiligung.
Der Abgeordnete Sabeti reicht laut The National einen Misstrauensantrag gegen Aussenminister Araghchi ein.
Das Verteidigungsministerium (IR) droht bei neuen Angriffen mit einer «entscheidenden Antwort». Rezaei sagt, Hormus öffne nicht unter Druck. Das sind Angaben einer Konfliktpartei.
Meldungen
NZZ: Saudi-Arabien will die Huthi laut Crisis-Group-Experte nicht mehr schwächen, sondern zerstören
Saudi-Arabien führt den Feldzug gegen die Huthi laut NZZ nicht mehr, um sie zu Verhandlungen zu zwingen. Das sagt Ahmed Nagi, Jemen-Experte der International Crisis Group. Ziel sei nun, die Huthi zu zerstören oder ihnen eine wichtige Rolle in der Zukunft Jemens zu verweigern. Die Huthi hätten mit Maximalforderungen die Gespräche erschwert, darunter saudische Kompensationszahlungen. Deshalb sei die Eskalation laut Nagi irgendwann unausweichlich geworden. Die NZZ schreibt, die Vorstösse der Regierungstruppen seien nur dank saudischer Luftangriffe möglich. Ein schneller Sieg bleibe unwahrscheinlich. Ziehen sich die Huthi in die Berge Nordjemens zurück, würden Geländegewinne schwierig. Die Kämpfe dürften nur der Auftakt zu einem längeren Krieg sein.
Momeni: Iran und Katar bilden eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Innenministerien
Irans Innenminister Eskandar Momeni berichtet laut IRNA von einem guten und konstruktiven Gespräch mit dem Emir von Katar. Iran und Katar bildeten eine gemeinsame Arbeitsgruppe der beiden Innenministerien. Sie soll die Beschlüsse und Vereinbarungen der jüngsten Treffen weiterverfolgen. Laut Momeni sind die Bedingungen für bessere Beziehungen in den Bereichen Sicherheit, Handel und Wirtschaft gegeben. Er will eine Botschaft des Emirs zu den Entwicklungen in der Region an den Präsidenten überbringen. Der Emiratshof spricht laut IRNA von einem Gespräch über die Lage und Bemühungen zur Deeskalation. Das sind Angaben iranischer Medien.
Guterres würdigt in Islamabad Pakistans Vermittlung zwischen den USA und Iran
UN-Generalsekretär António Guterres würdigt in Islamabad Pakistans Vermittlerrolle zwischen den USA und Iran. Das berichtet Dawn. Pakistan habe zum Islamabad-Memorandum, zur Waffenruhe und zum Rahmen für künftige Verhandlungen beigetragen. Guterres ruft alle Parteien auf, den Konflikt zu beenden und zur Diplomatie zurückzukehren. Zudem fordert er, die Schifffahrtsrechte nach dem Völkerrecht wiederherzustellen. Er spricht an der Seite von Aussenminister Ishaq Dar. Beide hatten sich zuvor getroffen.
Iranisches Verteidigungsministerium: Waffenproduktion gegenüber der Vorkriegszeit 2,5-fach
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums (IR), Reza Talaei-Nik, äussert sich laut Tasnim, Fars, ISNA und Anadolu. Die Produktionskapazität für Waffen und Ausrüstung sei gegenüber der Vorkriegszeit auf das 2,5-Fache gestiegen. Bei einigen Waffen sei die Produktion um mehr als das Dreifache gestiegen. Ein neuer Angriff der USA oder Israels werde laut Talaei-Nik mit einer «entscheidenden Antwort» beantwortet. Mögliche Ziele für Gegenschläge seien bereits identifiziert und vorbereitet. Auf die Frage nach einem Angriff auf den Berg Kuh-e Kolang nennt er keine Details. Belege für die Zahlen nennt er nicht. Das sind Angaben einer Konfliktpartei.
Französischer Admiral: Minenabwehrschiffe sind für den Golf sofort einsatzbereit
Französische Kriegsschiffe und Minenabwehrdrohnen sind laut Konteradmiral Remi Thomas für einen Einsatz im Golf bereit. Das berichtet The National. Frankreich habe zwei Minenjagdboote bereit. Hinzu kämen Drohnen auf dem britischen Schiff Lyme Bay. Frankreich habe Fregatten im Nahen Osten stationiert. Es sei bereit, nach einem Friedensabkommen zwischen den USA und Iran dauerhaft präsent zu bleiben. Iran soll laut The National Dutzende Minen gelegt haben. In der vergangenen Woche gab es laut The National sieben Angriffe auf Handelsschiffe.
Hamid Bord wird als kommissarischer Ölminister eingeführt
Hamid Bord wird in Anwesenheit des ersten Vizepräsidenten als kommissarischer Leiter des Ölministeriums eingeführt. Das melden IRIB und Tasnim. Vizepräsident Mohammad Resa Aref lobt laut IRIB den bisherigen Minister Mohsen Paknejad. Dieser habe in den vergangenen 26 Monaten gute Arbeit geleistet. Bord betont die Fortsetzung der Produktions- und Entwicklungsprogramme der Ölindustrie. Das sind Angaben iranischer Medien.
Neuer Schweizer Botschafter Steiner trifft Araghchi in Teheran
Georg Steiner, der neue Schweizer Botschafter in Iran, trifft am Dienstag Aussenminister Abbas Araghchi. Das meldet IRNA. Der Botschafter beginnt damit seine diplomatische Mission in Iran. Bei dem Treffen übergibt er eine Kopie seines Beglaubigungsschreibens. Weitere Angaben zum Inhalt des Gesprächs nennt die Meldung nicht. Das sind Angaben iranischer Medien.
Britische Botschaft in Riad ruft ihre Staatsbürger zu Wachsamkeit auf
Die britische Botschaft in Riad (SA) hat laut Tasnim und Nour News einen Sicherheitshinweis herausgegeben. Sie ruft ihre Staatsbürger in Saudi-Arabien auf, angesichts der aktuellen Lage wachsam zu bleiben. Die Briten sollen die Sicherheitsprotokolle einhalten. Weitere Angaben zum Anlass nennen die Meldungen nicht. Eine Bestätigung der Botschaft liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben iranischer Medien.
London: Drei Iraner stehen wegen Ausspähung von Journalisten für Iran vor Gericht
In London (GB) beginnt der Prozess gegen drei Iraner. Das berichtet Asharq Al-Awsat. Sie sollen für den iranischen Auslandsgeheimdienst gespitzelt haben. Laut Anklage besuchten sie Adressen von Journalisten des Senders Iran International. Sie sollen den Boden für einen gewaltsamen Angriff bereitet haben. Die Männer sind 41, 46 und 57 Jahre alt. Sie bekennen sich nicht schuldig. Laut Staatsanwalt Bill Emlyn Jones war das Ziel, dass Journalisten schwere Gewalt erleiden. Angeklagt sind sie nach dem Gesetz zur nationalen Sicherheit.
Rezaei: Hormus öffnet nicht unter Druck, die USA verlieren auch den Wirtschaftskrieg
Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats (IR), äussert sich laut Tasnim, ISNA und IRNA zu den USA. Die Strasse von Hormus werde nicht durch Drohungen oder Druck geöffnet. Iran werde nicht zurückweichen. Die «wahnhaften» Prognosen von US-Finanzminister Bessent hätten von Anfang an keine Glaubwürdigkeit gehabt. Auch seine jüngste Propaganda werde nur kurz leben. Rezaei sagt: «Ihr habt den Krieg militärisch verloren, im Wirtschaftskrieg werdet ihr ebenfalls verlieren.» Das sind Angaben einer Konfliktpartei.
Baghaei wirft Frankreich im Umgang mit Protesten Doppelmoral vor
Der iranische Aussenamtssprecher Esmail Baghaei wirft Frankreich Doppelmoral vor. Das melden IRNA, Tasnim und ISNA. Im Januar habe Paris Iran aufgefordert, das Recht auf friedliche Proteste zu garantieren. Heute beschreibe Frankreich die Schülerproteste als «städtische Gewalt». Der französische Innenminister fordere laut Baghaei ein schnelles Eingreifen und den Einsatz von Zwang. Gewalt gegen die Polizei, Brandstiftung und Sachbeschädigung seien nicht zu rechtfertigen, sagt Baghaei. Doch dieselben Kriterien müssten in Iran und in Frankreich gelten. Das sind Angaben der iranischen Seite.
Katar: Gespräche zwischen den USA und Iran gehen weiter, Doha empfängt iranische Delegation
Das Aussenministerium (QA) sagt, diplomatische Kontakte und Reisen für Fortschritte in den Gesprächen zwischen Washington und Teheran gingen weiter. Das melden Tasnim und Al Arabiya. Doha sei bereit, eine iranische Delegation zu empfangen. Sie solle sich über den Stand zu den iranischen Piloten informieren. Konkrete Ergebnisse oder Termine nennt das Ministerium nicht. Das sind Angaben der katarischen Seite.
Angriff auf Panama-Tanker vor Oman: Laut Indien zwölf Seeleute verletzt, elf davon Inder
Ein Schiff unter panamaischer Flagge wird in der Nähe der Küste von Oman angegriffen. Das meldet Tasnim unter Berufung auf das Aussenministerium (IN). Zwölf Besatzungsmitglieder werden verletzt, elf davon sind indische Staatsbürger. Laut Anadolu trifft ein Geschoss den Tanker in der Strasse von Hormus. Zum Angreifer, zum Zustand des Schiffs und zur Besatzung nennt das Ministerium keine Details. Ein Beobachter auf X schreibt, es handle sich um den Tanker «On Peace». Die britische Seehandelsbehörde UKMTO warnt laut Fars vor einem Projektiltreffer auf einen Öltanker in der Strasse von Hormus. Ob es derselbe Vorfall ist, ist unklar. Indien verurteile den Angriff. Das sind Angaben der indischen Seite und von Beobachtern.
Saudi-Energieminister: Ost-West-Pipeline fördert wieder 5,8 Millionen Barrel pro Tag
Saudi-Arabien hat die Ölflüsse durch seine Ost-West-Pipeline wieder auf 5,8 Millionen Barrel pro Tag gebracht. Das sagt Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman laut The National auf einem Forum in Bahrain. Die Leitung war nach einem Angriff im vergangenen Monat gestoppt worden. Ihre Kapazität liegt bei bis zu sieben Millionen Barrel pro Tag. Die Ingenieure hätten den Fluss wiederhergestellt, um die weltweite Versorgung zu stützen. Diese ist durch die Blockade der Strasse von Hormus gestört. Das sind Angaben der saudischen Seite.
Revolutionsgarden melden, ein emiratisches Schiff bei Hormus zur Umkehr gezwungen zu haben
Die Marine der Revolutionsgarden zwingt nach eigenen Angaben ein emiratisches Schiff zur Umkehr. Das meldet Sepah-News. Das Schiff habe die südliche Wasserstrasse der Strasse von Hormus durchqueren wollen. Weitere Angaben zu Schiff, Ort und Zeit nennt die Meldung nicht. Eine Bestätigung der Emirate liegt nicht vor. Das sind Angaben einer Konfliktpartei.
Huthi melden Raketenangriffe auf den Flughafen Abha und eine Truppenansammlung in Jizan
Die Huthi melden Raketenangriffe auf Saudi-Arabien. Das teilt ihr Militärsprecher Yahya Saree auf Telegram mit. Eine ballistische Rakete habe den Flughafen Abha getroffen und den Flugverkehr gestört. Eine weitere Rakete habe eine Ansammlung saudischer Kräfte im Militärzentrum al-Dagharir in Jizan getroffen. Dabei seien Dutzende getötet oder verletzt worden. Die Huthi warnen alle Fluggesellschaften davor, weiter über Saudi-Arabien zu fliegen. Ausgenommen seien nur die Gebiete von Mekka und Medina. Tasnim meldet zudem eine heftige Explosion im Norden von Riad. Eine Bestätigung aus Saudi-Arabien liegt nicht vor. Das sind Angaben der Huthi und iranischer Medien.
Misstrauensantrag gegen Aussenminister Araghchi laut Tasnim im Parlamentssystem registriert
Ein Misstrauensantrag gegen Aussenminister Araghchi ist laut Tasnim im System des iranischen Parlaments registriert. Das sagt Rashidi, Mitglied des Präsidiums, gegenüber Tasnim. Der Antrag sei noch nicht an das Präsidium überwiesen. Laut The National reicht der Abgeordnete Amirhossein Sabeti den Antrag ein. Er wirft Araghchi Kontakte zu US-Vertretern bei der UN-Generalversammlung ohne Genehmigung vor. Sabeti bittet Parlamentspräsident Ghalibaf, den Antrag an die Aussenpolitikkommission zu überweisen. Laut Präsidiumsmitglied Salimi, den Mehr zitiert, bedeutet die Registrierung nicht automatisch eine Überweisung ans Präsidium. Der Antrag komme damit nicht automatisch auf die Tagesordnung des Parlaments. Die Vertrauensabstimmung über den Verteidigungsminister-Kandidaten Akhlaghi finde voraussichtlich am 18. Oktober statt. Das sind Angaben iranischer Medien.
Laut UANI stauen sich mindestens 50 iranische Tanker wegen der US-Blockade
Die US-Blockade hält laut der Organisation United Against Nuclear Iran (UANI) Dutzende beladene Tanker an der iranischen Küste fest. Das berichtet Bloomberg über gCaptain. Mindestens 50 Tanker mit iranischem Öl liegen demnach vor dem Land. Die Zahl ist gegenüber vor zwei Monaten kaum verändert. Im Persischen Golf liegen mindestens 11 beladene Tanker östlich der Insel Charg, fünf weitere weiter südlich. Am Montag habe UANI keinen Tanker beim Beladen in Charg gesehen. Leere iranische Schiffe warten laut UANI in Ankerplätzen im Indopazifik. Laut einer US-Militärzählung wurden 130 Schiffe umgeleitet. Nach vorläufigen Schiffsdaten lud Iran im September kein Rohöl.
Saudi-Arabien warnt vor dem Filmen und Verbreiten von Raketen- und Drohnenabfangaktionen
Saudi-Arabien warnt die Öffentlichkeit vor dem Filmen, Veröffentlichen und Teilen von Bildern der Abwehr von Raketen und Drohnen. Das berichtet The National. Das Innenministerium (SA) erklärt, wer Informationen zur Abwehr und zu Einschlagorten verbreite, mache sich rechtlich haftbar. Die Warnung kommt Stunden nach Angriffsmeldungen der Huthi auf mehrere Orte in Saudi-Arabien. Koalitionssprecher Generalmajor Turki al-Malki sagt, die Koalition unterstütze die jemenitischen Kräfte rund um die Uhr aus der Luft. Sie sichere zudem den Luftraum über der Meerenge Bab al-Mandab.
Irans Geheimdienstministerium meldet drei zerschlagene Terrorzellen im Südosten, zwei Tote, zehn Festnahmen
Das Geheimdienstministerium (IR) meldet laut IRNA, Fars und IRIB die Zerschlagung von drei operativen Zellen terroristischer Gruppen im Südosten. Die Zellen hätten in Iranschahr, Sarbaz, Saravan, Zahedan und auf Ghescham agiert. Zwei der Terroristen seien bei Gefechten getötet worden, zehn weitere festgenommen. Sie hätten im Ausland Ausbildungen zu Militär, Bomben und Attentaten erhalten. Es seien erhebliche Mengen an Waffen und Munition beschlagnahmt worden. Zudem seien zwei kriminelle Banden zerschlagen und fünf bewaffnete Männer festgenommen worden. Eine unabhängige Bestätigung liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben einer Konfliktpartei.
Jordanien und der Golfrat verurteilen die Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien
Jordanien und der Golfkooperationsrat (GCC) verurteilen die Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien. Das berichtet Anadolu. Jordaniens Aussenminister Ayman Safadi sichert seinem saudischen Kollegen Faisal bin Farhan in einem Telefonat «absolute Solidarität» zu. Er unterstützt alle Massnahmen Riads zum Schutz des Landes. Der GCC-Generalsekretär Jasem Albudaiwi verurteilt die Angriffe auf die Flughäfen Dschasan und Nadschran. Er spricht von einer «gefährlichen Eskalation» und einer direkten Bedrohung für Zivilisten.
Saudische Luftfahrtbehörde: Drei Leichtverletzte bei Angriffen auf die Flughäfen Dschasan und Nadschran
Die saudische Zivilluftfahrtbehörde GACA meldet laut Anadolu und Gulf News Angriffe auf die Flughäfen Dschasan und Nadschran. Sie erfolgten am Montagabend. Drei Personen werden leicht verletzt und im Spital behandelt. Es entsteht Sachschaden. Die Behörde nennt keinen Urheber. Die Huthi hatten am Montag Angriffe auf Dschasan und Nadschran gemeldet. Sie meldeten auch Angriffe auf die Flughäfen Riad und Abha und eine Aramco-Raffinerie in Rabigh. IRIB hatte die Bestätigung der Behörde zuerst gemeldet. Das sind Angaben der saudischen Behörde und der Huthi.
Spezialkräfte der Revolutionsgarden reisen zur SCO-Antiterrorübung nach Belarus
Ein Team der Spezialkräfte der Bodentruppen der Revolutionsgarden trifft in Belarus ein. Das melden Fars, Mehr, IRIB und Sepah-News unter Berufung auf die Pressestelle der Bodentruppen. Das Team nimmt an einer gemeinsamen Antiterrorübung der Mitgliedstaaten der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit teil. Es vertritt laut den Meldungen die iranischen Streitkräfte. Die Teilnahme folgt laut Sepah-News den strategischen Beziehungen Irans zu den Mitgliedern der Organisation. Die Revolutionsgarden sehen sich nach eigener Darstellung Versuchen des Westens gegenüber, Irans Kontakte zu verringern. Das sind Angaben iranischer Medien.
Iranischer Cyberspace-Chef Aghamiri: Satelliteninternet könnte ein legitimes militärisches Ziel werden
Mohammad Amin Aghamiri, Sekretär des Obersten Rats für den Cyberspace, droht laut Iran International mit Angriffen auf Satelliteninternet. Die Infrastruktur könne ein legitimes militärisches Ziel werden, wenn sie als Kriegsmittel genutzt werde. Das sagte er am Montag auf einer Konferenz der Cyberpolizei. Aghamiri nennt Satelliteninternet und Starlink eine mögliche Gefahr. Iran sei technisch darauf vorbereitet, sie zu bekämpfen. Die Proteste im Januar nennt er einen Putsch. Starlink-Geräte seien damals deaktiviert worden. Das sind Angaben von Iran International und einer Konfliktpartei.
Jemenitische Armee meldet bei Taiz rund 100 getötete Huthi-Kämpfer
Die Armee Jemens (YE) meldet in der Provinz Taiz rund 100 getötete und 150 verletzte Huthi-Kämpfer. Das berichtet Anadolu unter Berufung auf die Militärachse Taiz. Fünf Drohnen seien abgeschossen worden. Sechs Militärfahrzeuge und ein Panzer seien zerstört oder beschädigt worden. Die Regierungstruppen hätten bei Taiz die Orte Dschabal al-Mandhara, al-Asharif und Dhiban zurückerobert. Das gehört zur Offensive «Dawn of Yemen», die Rashad al-Alimi am Montag angekündigt hat. Huthi-Sprecher Yahya Saree bestreitet die Vorstösse der Regierung. Laut Saree halten die Huthi ihre Stellungen. Das sind Angaben der Konfliktparteien.
Tasnim und ISNA melden Flugstopp in Dammam, Tasnim auch in Riad
Tasnim und ISNA melden, auf dem Flughafen Dammam in der Ostprovinz Saudi-Arabiens seien die Flüge gestoppt worden. Sie berufen sich auf nicht genannte Nachrichtenquellen. Einen Grund nennen sie nicht. Tasnim meldet zudem, der Betrieb am Flughafen König Khalid in Riad sei eingestellt worden. Das folge Berichten über einen Angriff aus dem Jemen. Eine Bestätigung aus Saudi-Arabien liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben iranischer Medien.
Fars: Russlands Kredit von einer Milliarde Dollar ist zur Überweisung an Iran bereit
Der Kredit Russlands über eine Milliarde Dollar an Iran ist laut Fars zur Überweisung bereit. Anadolu gibt die Fars-Meldung wieder. Der Zahlungsprozess sei abgeschlossen. Russland warte auf die Kontonummer von Iran. Der Kredit gilt laut Fars als erste Rate eines Kredits von 20 Milliarden Dollar. Darüber hätten Larijani und Putin gesprochen. Über die Verwendung sei in Iran noch nicht entschieden. Die Planungsbehörde wolle das Geld für Autoimporte und Einfuhrabgaben nutzen. Das Ölministerium verlange Ölausrüstung, das Landwirtschaftsministerium Grundnahrungsmittel. Eine Bestätigung aus Russland liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben iranischer Medien.
Jerusalem Post: Israel tappt im Fall Flydubai im Dunkeln, keine Belege für Irans Beteiligung
Israels Mossad steht laut Jerusalem Post unter Berufung auf Walla in direktem Kontakt zu Diensten der Emirate und Saudi-Arabiens. Auch mit deren Informationen sei unklar, ob der omanische Copilot Hamam al-Hammami sensible Informationen zurückhalte. Ein Beamter sagt, man tappe im Dunkeln. Es gebe keine Informationen, die eine iranische Verbindung bestätigen oder ausschliessen. Das Verteidigungsestablishment gehe davon aus, dass er allein handelte. Mossad, Shin Bet und der Militärgeheimdienst prüfen den Fall. Sie prüfen auch, ob es Piloten mit ähnlichem Profil gibt. In Israel wird laut Jerusalem Post die Verantwortung für das Sicherheitsversagen kritisiert.
Verteidigungsminister-Kandidat Akhlaghi bietet den vier Teilstreitkräften Zusammenarbeit an
Der vorgeschlagene Verteidigungsminister Mehrdad Akhlaghi sagt laut IRIB, die Verteidigungsindustrie sei zur Zusammenarbeit mit allen vier Teilstreitkräften bereit. Ziel sei, die Verteidigungsbereitschaft zu erhöhen und den Bedarf der Streitkräfte zu decken. Die Streitkräfte sollten bald den Sieg erreichen, den Akhlaghi als Vertreibung der USA aus der Region beschreibt. Armeechef Generalmajor Hatami nennt Akhlaghi laut IRIB und ISNA eine bekannte Figur der Verteidigungsindustrie. Hatami sagt laut IRIB, die Armee wolle die Kapazitäten der Verteidigungsindustrie stärker nutzen. Das sind Angaben einer Konfliktpartei, wiedergegeben von iranischen Medien.
Irans Parlamentsvize Nikzad: Die Spritpreise in den USA entscheiden über Hormus, nicht Trumps Tweets
Der stellvertretende Parlamentspräsident Nikzad äussert sich laut ISNA und IRIB zur Strasse von Hormus. Ob sie offen oder geschlossen sei, bestimmten die Anzeigen der Spritpreise in den USA. Die Tweets des US-Präsidenten entschieden das nicht. Die Fakten bestimme das Feld, nicht die Rhetorik. Das sind Angaben einer Konfliktpartei, wiedergegeben von iranischen Medien.
Tasnim und Sepah-News melden erneut eine Explosion in einer Ölraffinerie in Dschidda
Tasnim und Sepah-News melden eine erneute Explosion in einer Ölraffinerie in Dschidda (SA). Sie berufen sich auf Medienquellen. Einige Quellen führen die Explosion laut den beiden Medien auf einen Raketenangriff aus dem Jemen zurück. Zu Schäden oder Opfern machen die Meldungen keine Angaben. Schon am Montag hatten jemenitische Quellen laut Tasnim und Mehr einen Angriff auf eine Raffinerie in Dschidda gemeldet. Eine Bestätigung aus Saudi-Arabien liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben iranischer Medien.
Iranischer Armeesprecher: Grosse Reserve neuer Raketen und Drohnen, Vorstellung zu gegebener Zeit
Armeesprecher Amir Akrami-Nia sagt laut Tasnim, ISNA und IRIB, Iran verfüge über eine grosse Reserve neuer Ausrüstung. Neue Abwehr- und Angriffswaffen, darunter Raketen und Drohnen, seien im Krieg täglich hergestellt worden. Die Produktion laufe weiter. Die neuen Systeme würden zur passenden Zeit vorgestellt. Eine unabhängige Bestätigung liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben einer Konfliktpartei, wiedergegeben von iranischen Medien.
Huthi-Medien: Sechs Mitglieder einer Familie bei saudischem Angriff in Hajjah getötet
Iranische Medien melden unter Berufung auf Al-Masirah einen saudischen Angriff auf das Dorf Umm al-Dhuha in Hajjah (YE). Dabei sei eine Familie getötet worden. Sechs Mitglieder seien tot, darunter Vater, Mutter und vier Kinder. Die Kinder seien zwischen drei und acht Jahre alt. Ein sechsjähriges Mädchen sei verletzt. Eine unabhängige Bestätigung liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben der Huthi-Seite, wiedergegeben von iranischen Medien.
Trump nennt Kriegsfolgen bei Wahlkampfauftritt einen kleinen Preis, Iran könne Los Angeles ausschalten
Präsident Trump spricht bei einem Wahlkampfauftritt in Grand Island, Nebraska (US), über Preissteigerungen durch den Iran-Krieg. Das berichten Express Tribune und abc7. Laut Express Tribune nennt er sie einen kleinen Preis für die Sicherheit der Welt. Er sagt laut Express Tribune auch, Iran könne eine Stadt ausschalten, und nennt Los Angeles und San Diego (US). Der Krieg sei fast vorbei, könne aber länger dauern. Er werde bald enden, so oder so. Laut Al Jazeera kritisieren demokratische Politiker aus Kalifornien die Aussagen als gefährlich. Nour News meldet, Trump knüpfe sinkende Preise an ein Kriegsende. Der Krieg habe laut Trump die schlimmste weltweite Katastrophe verhindert. Das sind Angaben von Medien und iranischen Medien.
«Sollen sie Los Angeles ausschalten. Sollen sie San Diego ausschalten. Das ist ein sehr kleiner Preis.»
«Let them take out Los Angeles. Let them take out San Diego. This is a very small price to pay.»
Weltbank erwartet für den Nahen Osten 2026 einen Rückgang der Wirtschaft um 2,1 Prozent
Die Weltbank senkt ihre Prognose für den Nahen Osten. Die Wirtschaft der Region schrumpft 2026 um 2,1 Prozent, berichtet The National. Grund ist der Iran-Krieg, der die Energielieferungen einschränkt. Die Golfstaaten schrumpfen im Schnitt um 4,3 Prozent. Katar verzeichnet mit minus 20,9 Prozent das schwächste Jahr seit fünf Jahrzehnten. Dort fiel die Gasproduktion von März bis Juli um etwa zwei Drittel. Kuwait schrumpft um 14,6 Prozent, Saudi-Arabien um 2,0 Prozent. Die Ölförderung am Golf sank im März von 26 auf etwa 16 Millionen Barrel pro Tag.
«Dieser Konflikt ist sehr schmerzhaft»
«This conflict is very painful»
Saudi-Arabien verurteilt Huthi-Angriffe auf Mekka, Medina und Riad, die Islamische Weltliga schliesst sich an
Das Aussenministerium (SA) verurteilt laut Kuwait Times die anhaltenden Angriffe der Huthi auf zivile und wirtschaftliche Ziele im Königreich. Es nennt Mekka, Medina, Riad und weitere Städte. Dazu kommen Angriffe auf saudische Schiffe im südlichen Roten Meer und in der Bab-al-Mandab-Strasse. Das Königreich bekräftigt sein Recht auf Selbstverteidigung. Es sichert dem jemenitischen Präsidialrat und der Regierung (YE) politische und militärische Unterstützung zu. Die Ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats sollen dieses Lager gegen die Huthi unterstützen. Auch die Islamische Weltliga verurteilt die Angriffe. Das sind Angaben Saudi-Arabiens und der Weltliga.
Huthi melden über 200 getötete oder verletzte saudische Kräfte bei Ras al-Ara und al-Saqiya
Die Huthi-Streitkräfte melden auf Telegram mehr als 200 Tote und Verletzte unter saudischen Kräften in den letzten Stunden. Die Verluste gebe es bei Ras al-Ara und al-Saqiya durch Dutzende Schläge. Sie seien beispiellos. Östlich der Provinz al-Jawf trafen die Huthi nach eigenen Angaben ebenfalls Ansammlungen saudischer Kräfte, einige Fahrzeuge brannten. Zudem erklären sie, sie hielten alle eroberten Gebiete. Die Meldungen des Gegners seien erfundene Heldentaten. Eine unabhängige Bestätigung liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben der Huthi.
Pakistan weist Reuters-Bericht über bis zu 40'000 Soldaten in Saudi-Arabien zurück
Das Informationsministerium (PK) weist einen Reuters-Bericht als spekulativ zurück. Das berichtet die Express Tribune. Reuters hatte am 2. Oktober geschrieben, Pakistan habe 30'000 bis 40'000 Soldaten nach Saudi-Arabien verlegt. Reuters beruft sich auf einen pakistanischen Beamten. Die Soldaten sollten Landgrenzen sichern und bei der Abwehr von Drohnen und Raketen helfen. Das Ministerium nennt das Engagement für die Sicherheit Saudi-Arabiens und der beiden heiligen Moscheen «nicht verhandelbar». Operative Details der Zusammenarbeit seien vertraulich. Laut Reuters wurden keine Truppen für Kämpfe in den Jemen geschickt.
Pezeshkian nominiert den sanktionierten Rüstungsfachmann Akhlaghi Ketabchi als Verteidigungsminister
Präsident Pezeshkian nominiert Mehrdad Akhlaghi Ketabchi als Verteidigungsminister. Das berichtet Gulf News. Der Posten ist seit Februar vakant, als Aziz Nasirzadeh bei US-israelischen Angriffen getötet wurde. Das Ministerium führt seit dem 2. März kommissarisch Majid Ebn-e-Reza. Die Nominierung ging laut Gulf News an Parlamentspräsident Ghalibaf. Das Parlament muss in einem Vertrauensvotum zustimmen. Akhlaghi Ketabchi ist laut Gulf News ein langjähriger Beamter des Verteidigungsministeriums (IR) mit Verbindungen zum Raketen- und Raumfahrtsektor. Der UN-Sicherheitsrat führte ihn 2007 als Chef einer Gruppe auf einer Sanktionsliste, die mit dem Raketenprogramm verbunden ist. Die USA sanktionierten ihn 2020. Wie der Oberste Führer zustimmte, ist laut Gulf News unklar.
Iran International: Paknejads Rücktritt hängt laut Quellen mit Ölerlös-Netz der Revolutionsgarden zusammen
Iran International berichtet über den Rücktritt von Ölminister Mohsen Paknejad. Laut zwei informierten Quellen verlagerten der Revolutionsgarden-Kommandant Hossein-Reza Sadeghi und sein Sohn die Überweisung sanktionierter Ölerlöse. Das Geld soll künftig statt über die Emirate (AE) über Russland fliessen. Die Quellen bringen das mit Paknejads Abgang in Verbindung. Fars hatte am Sonntag gemeldet, die Zentralbank (IR) habe über Russlands Bankensystem 1,5 Milliarden Dollar Ölerlöse überwiesen. Wenige Stunden später trat Paknejad zurück, Präsident Pezeshkian nahm den Rücktritt an. Laut den Quellen sollte so das Netz des Revolutionsgarden-Geheimdienstes erhalten bleiben. Eine Bestätigung aus Iran liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben von Iran International und ungenannten Quellen.
ISNA: US-Senator Murphy sieht Schäden an der US-Botschaft in Riad, Trump sei unvorbereitet gewesen
Der US-Senator Chris Murphy äussert sich laut ISNA zum Iran-Krieg. Er habe am Montag persönlich die Schäden an der US-Botschaft in Riad (SA) gesehen. Das zeige, wie wenig Trump auf diesen Krieg vorbereitet gewesen sei. Trump habe Tausende Amerikaner in der Region ungeschützt zurückgelassen. Die Angaben stammen aus einem Post von ISNA. Eine Bestätigung von Murphy oder der Regierung (US) liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben iranischer Medien.
Jemenitischer Militärvertreter: Über 20 Angriffe auf saudische Truppen bei Taiz mit Dutzenden Opfern
Ein jemenitischer Militärvertreter sagt laut Mehr, die Streitkräfte hätten über 20 Angriffe auf eine Ansammlung saudischer Kräfte in Taiz geflogen. Die Angriffe hätten Dutzende Tote und Verletzte gefordert. Die Quelle nennt der Bericht nicht näher. Eine unabhängige Bestätigung liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben einer Konfliktpartei, wiedergegeben von iranischen Medien.
Jemenitischer Verteidigungsberater: Bodenoperation wäre für Saudi-Arabien Selbstmord
Brigadegeneral Abid al-Thawr, Berater des jemenitischen Verteidigungsministeriums, äussert sich laut Fars und Nour News. Er warnt, jede Bodenoperation gegen Saudi-Arabien wäre Selbstmord. Die Kontrolle über Taiz bedeute den Fall der letzten Trumpfkarte der Söldner. Operationen ausserhalb Jemens in Richtung Saudi-Arabien seien nun Realität. Eine Bestätigung liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben einer Konfliktpartei, wiedergegeben von iranischen Medien.
Saudisch geführte Koalition meldet Zerstörung eines Depots mit 20 ballistischen Raketen
Die saudisch geführte Koalition im Jemen meldet am frühen Dienstag die Zerstörung eines Depots mit 20 ballistischen Raketen. Das berichtet die Express Tribune unter Berufung auf die saudische Nachrichtenagentur SPA. Das Depot liegt laut Koalitionssprecher Turki al-Maliki an einem Bergstandort in der Provinz Saada. Zudem sei eine Abschussstelle für ballistische Raketen in Sanaa zerstört worden. Am Montag habe die Koalition Waffendepots, Lager für Sprengstoffboote und Seeminen in der Provinz Hodeida angegriffen. Al-Maliki sagt, die Koalition habe geplante Angriffe auf Schifffahrtswege im südlichen Roten Meer verhindert. Das sind Angaben der Koalition.
Flydubai-Fall: Israel war laut CBS-Quellen bereit, die Maschine abzuschiessen
Israel war laut israelischen Quellen bereit, den Flydubai-Flug 1073 samt Passagieren abzuschiessen. Das berichtet die Times of Israel unter Berufung auf CBS News. Auslöser war der Angriff des Omaners auf den Kapitän. Die Luftwaffe habe nach einem scharfen Sinkflug vergeblich versucht, das Cockpit zu erreichen. Ein Komitee trat zusammen, Kampfjets starteten, der Luftraum wurde gesperrt. Die Flugzeuge wurden zurückgerufen, als die Maschine Kurs auf Saudi-Arabien nahm. Die Entscheidung über einen Abschuss hätte laut den Quellen beim Ministerpräsidenten gelegen. Eine amtliche Bestätigung liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben israelischer Quellen.
IRIB zitiert WSJ: Hormus-Störung könnte Energiekrise in globale Lebensmittelkrise verwandeln
IRIB meldet unter Berufung auf das Wall Street Journal eine Warnung vor einer Lebensmittelkrise. Die Störung der Schifffahrt in der Strasse von Hormus könne dazu führen. Die Zeitung stützt sich auf John Denton, Generalsekretär der Internationalen Handelskammer. Grund sei ein geringeres Angebot an Düngemitteln. Aus der Energiekrise könne so eine Lebensmittelkrise werden. ISNA nennt dazu einen möglichen Preisanstieg bei Getreide von bis zu 80 Prozent. Es fehle rund 2,7 Millionen Tonnen Dünger auf dem Weltmarkt. Das Original der Zeitung liegt dem Ticker nicht vor. Das sind Angaben iranischer Medien.
Flydubai-Copilot erwog laut Times of Israel schon früher einen Absturz
Der Omaner Hamam al-Hammami sagte laut Times of Israel emiratischen Ermittlern etwas zu seinen Plänen. Er habe schon vor seiner Anstellung ein Flugzeug in den Flughafen Ben Gurion steuern wollen. Das berichten zwei israelische Beamte. Er bewarb sich laut ihnen bei Flydubai, weil die Airline Tel Aviv anfliegt. Eine dritte Quelle sagt, er habe bei einem früheren Flug nach Tel Aviv einen Absturz erwogen. Er habe davon abgesehen, vermutlich weil er jemanden an Bord kannte. Israelische Shin-Bet-Ermittler beteiligen sich laut Times of Israel an der Befragung in den Emiraten. Das sind Angaben israelischer Quellen.
UNO begrüsst Freilassung eines von den Huthi festgehaltenen WFP-Mitarbeiters
Die UNO begrüsst die Freilassung eines Mitarbeiters, den die Huthi im Jemen festgehalten hatten. Das berichtet Anadolu. Das Welternährungsprogramm WFP bestätigt, dass die Person zu seiner Organisation gehört. Er sei willkürlich festgehalten worden und wieder bei seiner Familie. Laut WFP bleiben 72 UN-Mitarbeitende und fünf frühere Mitarbeitende im Jemen in Haft. Vizesprecher Farhan Haq fordert erneut ihre sofortige Freilassung. Das sind Angaben der UNO.
Finanzministerium (US) warnt ausländische Banken vor Geschäften mit Iran
Das Finanzministerium (US) warnt ausländische Finanzinstitute vor Geschäften mit Iran. Das berichten Arab News und Asharq Al-Awsat. Wer weiter mit sanktionierten iranischen Finanzinstituten Geschäfte mache, könne jederzeit ohne Vorankündigung ins Visier geraten. Die Institute sollten solche Beziehungen sofort beenden. Iran betreibe laut dem Ministerium sogenannte Schattenbankkanäle, um US-Sanktionen zu umgehen. Seit Ende August verschärfen die USA den wirtschaftlichen Druck. Laut Arab News trafen sie bereits je eine Bank in den Vereinigten Arabischen Emiraten (AE) und der Türkei. Finanzminister Bessent sagt laut Mehr, die Operation zur wirtschaftlichen Ausgrenzung Irans gehe weiter. Das sind Angaben der US-Seite und von Mehr.
Dieser Ticker wird mit Unterstützung von KI aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengestellt. Zitate und Links führen zu den Originalen.
3 Kommentare
Die Diskussion beginnt jeden Morgen um 6 Uhr neu.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
US-Imperium zeigt wieder sein wahres Gesicht: Trump droht mit neuen Bombardierungen Irans – pure Kriegstreiberei eines dekadenten Empires, das seit Jahrzehnten den Nahen Osten in Blut und Chaos stürzt! Während christliche Anarchisten für Frieden und gegen jede Herrschaft kämpfen, spielt der Weiße Haus-Caligula mit Millionen Menschenleben. Kein Deal, nur Zerstörung – Öl, Macht, zionistische Kriegslust. Antifa, links-grün und im Namen des radikalen Jesus: Weg mit dem US-Militärkomplex! Schluss mit der imperialen Aggression, bevor der ganze Planet brennt. Widerstand jetzt!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer Frieden predigt und zugleich Bomben sprechen lässt, hat seine moralische Glaubwürdigkeit verspielt. Der Iran-Krieg zeigt erneut, wie gefährlich eine Weltordnung ist, in der Washington über Sanktionen, Blockaden und Militärschläge entscheidet, während Zivilisten den Preis bezahlen. Christliche Friedensethik, linker Antimilitarismus und anarchistische Selbstbestimmung verlangen etwas anderes: keine Imperien, keine Stellvertreterkriege, keine Bomben – sondern Diplomatie, Souveränität und das Recht jedes Volkes, über seine Zukunft selbst zu bestimmen. Frieden ist kein amerikanisches Privileg.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Schluss mit der imperialistischen Mordmaschinerie Washingtons! Der Krieg gegen den Iran zeigt erneut die blutige Fratze des US-Militarismus. Während Kapitaleigner an Bomben verdienen, bluten unschuldige Zivilisten. Wir schweigen nicht zu dieser menschenverachtenden Geopolitik! Als radikale Pazifistinnen, Antifa und christliche Anarchistinnen fordern wir: Bedingungslose Abrüstung, Zerschlagung des militärisch-industriellen Komplexes und radikale Nächstenliebe statt NATO-Terror! Kein Blut für US-Hegemonie und Profite! Schwerter zu Pflugscharen – Stoppt die US-Kriegshetzer!